
von severus87
Hermione konnte nicht schlafen. Ihr wurde durch Minerva befohlen ins Bett zu gehen, und solange sie nicht zumindest versucht hatte zu schlafen, wurde ihr nicht erlaubt Severus im Krankenflügel zu besuchen ihr Magen rumorte vor Sorge um ihren heimlichen Geliebten.
Als sie auf die Uhr schaute, sah sie, dass es gerade erst nach 5:00 Uhr war, das Sonnenlicht, begann bereits durch die Fenster in ihrem Zimmer zu strahlen.
Sie sprach laut mit sich selbst, "ich werde in dieser seelischen Verfassung eh nie schlafen können. Wie können sie mich dazu zwingen? Sie können mich nicht zwingen. Ich muss forschen..." sie nickte sich selbst zu und erhob sich aus ihrem Bett. Sobald sie angekleidet war, saß sie auf der Couch neben ihr , Seraphina und sie tätschelte sie mit einem Seufzer. Die Katze war eine große Bereicherung für sie, seitdem Krummbein gestorben war, sie war auch ein Geschenk von Hagrid gewesen, der... mehr die speziellen Tiere mochte.Sie strich unten über den kleinen und flinken schwarzen Pelz der Katze und schenkte ihr ein trauriges Lächeln.
Oh Seren... Ich weiß gerade nicht, was ich tun soll, ich liebe ihn so sehr und ich hatte nie die Chance dazu, es ihm... zu erzählen, ich könnte die Chance dazu nie wieder bekommen. Jetzt muss ich gehen und Recherchieren, du bleibst hier und sei ein gutes Mädchen für die Mami. Ich werde bald wieder Zuhause sein." Sagte sie liebevoll.
Hermione machte sich auf den Weg zur Bibliothek, als Madame Prince diese gerade öffnete. Sie lächelte die Bibliothekarin freundlich an "Guten Morgen Carolina, ein schöner Tag ist heute oder?"
Carolina schenkte Hermione ein trauriges, wissendes Lächeln. "Nur ein Dummkopf könnte nicht sehen, dass es kein schöner Tag für Sie ist mein liebes. Wie geht es Severus?."
Hermione lächelte sie ehrlich an, nicht viel schien der Bibliothekarin zu entgehen so viel, dass sie schon etwas an Albus erinnerte.
"Nicht so gut als ich ihn das letzte mal sah. Wir wissen nicht, ob er mit, einem Fluch oder einem Gift angegriffen worden ist. Ich bin davon überzeugt, dass es ein Gift gewesen ist. Er ist zu mindestens stabil, aber ich muss einen Weg finden, ihn wieder aufzuwecken. Er ist... er ist mein... Freund."
Carolina lächelte die jungen Frau vor ihr an, "Gut Kind, wenn irgendjemand in der Zaubererwelt ein Heilmittel finden kann das ihn rettet, sind sie es. Wenn Sie irgendetwas von mir brauchen, ruf einfach nach mir."
"Danke, Ihre Unterstützung bedeutet mir sehr viel." Hermione drehte sich um und ging zur Zaubertränke Abteilung der Bibliothek.
Denk nach Hermione, denk nach. Was könnte solch einen komatösen zustand auslösen? Eine Art Schlafmittel? Ein Stärkungsmittel? Traumloser Schlaf mit einer höheren Stärke? Nein, es würde eine viel schwerere Aufgabe sein. Vielleicht etwas wie Trunk des Friedens … oder der lebenden toten.
Ihre Gedanken wurden von Madam Prince unterbrochen.
"Hermione, die Schulleiterin möchte Sie in ihrem Büro sehen. Sie sind hier seit 3 Stunden machen sie eine Pause." Sagte Madam Prince freundlich, zu Hermione.
"Ganz richtig vielleicht wird sie mich ihn sehen lassen. Könnten Sie diese Bücher für mich zurücklegen, damit ich sie heute Abend lesen kann?" Hermione fuhr sich mit einer Hand durch ihr Haar.
"Oh natürlich, Kind. Jetzt sollten Sie gehen, nicht damit sie noch Remus schickt, um Sie abzuholen." Carolina gluckste.
Hermione lächelte und schüttelte ihren Kopf bevor sie an der Tür zu Minervas Büro klopfte
Als sie hineinging, wurde sie von Minerva und Remus Lupin begrüßt. Beide Professoren sahen entsetzlich aus, und es war offensichtlich, dass sie Schwierigkeiten gehabt hatten, die Nacht vorher zu schlafen.
"Setze dich bitte, Hermione. Möchtest du eine Tasse Tee?" Fragte Minerva freundlich.
"Nein, Danke Minnie. Wann kann ich Severus sehen? Konnten sie schon in Erfahrung bringen was mit ihm geschehen ist?" fragte Hermione. Sie lies ihre braunen Augen, zwischen ihren zwei Vorgesetzten hin und her schweifen.
Remus saß im Stuhl neben ihr und nahm ihre Hand in seine, "Hermione, wir wissen, wie Sie für Severus … fühlen", er hob seine Hand, um zu verhindern das Hermione ihn unterbricht, da sie schon ihren Mund öffnete, um ihre Gefühle abzustreiten "Es bringt jetzt nichts es abzustreiten Hermione. Wir haben es nach einiger Zeit und ihren Worten zu mir gestern Abend gewusst, als Sie sagten, dass Severus nur unser Glauben stärkten würde. Es ist nichts negatives, tatsächlich ist es an der Zeit, dass jemand in Severus den Mann sah, der er ist und ich würde mich für sie beide freuen … und könnte nicht glücklicher sein"
"Es ist nur mir ..."wurde Hermine von einer kleinen Stimme unterbrochen.
"Was meinst du?" Fragte Remus verwirrt.
"Ich bin es …, wer in ihn … verliebt ist, es ist nicht gegenseitig …. Er weiß nicht, wie ich mich fühle." Ihr Gesicht begann, rot zu werden, als sie mit ihren Tränen kämpfte. "Es ist erbärmlich."
Minerva stand vor ihrem Schreibtisch und sprach laut, "Dummes Mädchen. Ich sehe was für Blicke ihnen Severus zuwirft, es ist offensichtlich, dass der Junge … in Sie verliebt ist, sie wären das schönste Paar, das ich jemals gesehen habe..., aber das ist nicht das Thema das wir besprechen wollten. Remus, der alte Romantiker ist ganz vom Thema abgekommen." Sie schenkte Remus einen strengen Blick, der nicht ganz ernst gemeint war.
"Tatsächlich ich entschuldige mich Minerva. Jetzt, Hermione … ich glaube, dass ich weiß, wer Severus angegriffen hat." Sagte Remus und sah zu Hermione.
Hermione saß Kerzen gerade da, mit zu Fäusten geballten Händen. "Erzähl es mir …" Sagte sie und knirschte mit ihren Zähne.
"Ich … roch sie in der Luft. Dieser stinkende, abscheuliche Geruch …"
Hermione stand mit Wut auf, "Erzähl mir wer es war!"
"Bella … Bellatrix Lestrange." Sagte Remus fast ängstlich.
Hermione fühlte wie sich alles in ihrem Magen drehte, weil ihre Erinnerungen an Bellatrix zurück kahmen. Sie wurde von den Quälen auf Malfoy Manor überschwemmt. Sie hasste die Angst, die sie fühlte, wann auch immer sie den Namen der Frau hörte. Jeder hatte angenommen, dass Bellatrix im Endkampf getötet wurde. Ihr Körper wurde nie gefunden, und sie wurde auch nie gesehen oder hörte man von ihr wieder bis jetzt.
"Ich werde sie töten. Ich werde ihn heilen, und dann werde ich sie töten!" Hermione marschierte zur Tür mit einem entschlossenen Blick auf ihrem Gesicht.
Remus ergriff ihren Arm, "Wohin willst du Hermione? Severus würde nicht wollen, dass du dich in Gefahr begibst."
„Ich werde wirklich sicher sein, ich treffe mich mit Severus. Ich bin vielleicht nicht die Frau, die er liebt, aber er ist ganz gewiss der Mann, den ich liebe. Ich muss herausfinden, was man ihm angetan hat. Wenn ihr mich braucht werde ich im Krankenflügel oder der Bibliothek sein und wenn ihr einen Hinweis erhaltet, das die Lestrange hier herumwandert… lasst es mich bitte wissen. Guten Tag, Remus… Minerva.“ Sie nickte
Das Büro der Schulleiterin summte vor gespenstischer Stille, als die Tür mit einem lauten Knall von Hermiones Aufbruch kündete.
"Ich hoffe, dass sie ein Heilmittel findet." Sagte Minerva traurig.
"Wenn irgendjemand, es kann, dann Hermione. Ich hoffe nur, dass sie ein Heilmittel findet, bevor Bella sie findet oder weiteren Schaden Severus zufügt." Sagte Remus, zum Fenster hinausschauend.
"Du denkst nicht, dass sie es versuchen wird, Hermione zu verletzen? Sie wird sicherlich nicht durch die extra Schutzbanne kommen, die wir heute Morgen auf diesen Ort gelegt haben...", sagte Minerva geringfügig panisch.
Remus fuhr sich mit zitternder Hand durch seine sandfarbenen, blonden Haare. "Ich glaube in der Tat, sie wird dumm genug sein zu versuchen einen von ihnen zu verletzen, wenn nicht sogar zu töten.... und jeden, der ihr im Weg steht. Sie hat etwas vor, Minerva und du kennst ihren Hass auf Hermione und Severus. Ich denke sie ist bereits hier … versteckt... sie wartet darauf, dass ihre Zeit kommt."
"Vielleicht ist es dann gut, dass Bellatrix nicht weiß, wie das Paar für einander fühlt... es hätte ihre Blutrünstigkeit noch gesteigert, wenn sie es wüsste."
Remus schnaubte. "Ich würde einen Wolfsbanntrank im Wert von einem Monat verwetten, dass sie es schon weiß... wir werden von jetzt an noch aufmerksamer sein müssen. Wenn ich diese Schlampe erwische.... werde ich sie töten, Minnie. Ich bin es Tonks und auch Hermione schuldig.", sagte Remus, mit den Tränen kämpfend, Erinnerungen an Tonks durchliefen seine Gedanken
"Es sind Zeiten wie diese, in denen ich Albus vermisse. Ich hoffe nur, ich kann uns alle da durch führen, ohne jemanden zu verlieren. Der Krieg zuvor nahm zu viele von den Guten. Ich dachte wir wären über all den Nonsens hinweg.", grübelte Minerva
"Das haben die Meisten von uns, Minnie. Wir müssen nur sicher gehen, dass Neigungen, wie die von Bellatrix nicht wieder aufleben. Merlin hilf uns, wenn sie es tun."
Minerva strich über Fawkes Federn und blickte zum leeren Bildnis von Albus mit einem entschlossenen Blick auf ihrem Gesicht. "Sie werden es nicht, Remus. Ich werde es einfach nicht erlauben."
Severus Verstand arbeitet Überstunden. Er war wütend, verwirrt und zu seiner eigenen Schande, ein kleines bisschen ängstlich. Er wusste, er war in seinem eigenen Verstand, er saß in seinen Lieblings-Ohrensessel, aber her wusste dass dies alles in seiner Vorstellung stattfand. Wenn er sich genug konzentrierte, konnte er seinen physischen Körper fühlen; schlaff und in einem Bett
Kein Zweifel in dem verdammten Krankenflügel. Er dachte laut.
Er konnte sich an Bellatrix erinnern und an den Angriff auf ihn, er konnte nur beten, dass Hermione herausfinden würde, was ihm passiert war und dass sie in Sicherheit war. Bellatrix triefte vor Hass, wenn es um Hermione ging. Er rief sich den Moment ins Gedächtnis, als Bella gackernd und sehr laut prahlte, wie sie das Wort „Schlammblut“ in Hermiones Arm geritzt hatte, als sie in Malfoy Manor gefangen waren. Der Gedanke an eine verletzte Hermione, hatte Severus selbst da etwas verärgert.
Er hasste es so unfähig, wie jetzt zu sein, alles was er tun konnte war warten und hoffen, dass alles bald genug gut werden würde.
Wenn er doch nur irgendwie mit Hermione kommunizieren könnte. Grübelte er.
Er machte einen Sprung, als das Flohnetzwerk zum Leben erwachte und die beeindruckende Gestalt Albus Dumbledore vor ihm stand.
"Was zur Hölle soll das?", schnappte Severus.
"Ist das eine Art seinen alten Freund und Mentor zu begrüßen? Warum Severus, ich bin nur gekommen, um dir Gesellschaft zu leisten, mein Junge.", sagte Albus heiter und setzte sich auf das Sofa nieder.
"Jetzt habe ich doch meinen Verstand verloren. Du bist nichts, als ein Produkt meiner Fantasie..." Albus Augen glitzerten, wie Discokugeln. "Bin ich das? Kannst du dir da sicher sein?"
"Natürlich bin ich mir sicher, du alter Narr. Offensichtlich wurdest du erschaffen, um mir Gesellschaft in diesem verdammten Martyrium zu leisten." Severus begann angepisst zu werden.
"Entweder das oder vielleicht bin ich eine geisterhafte Erscheinung, ich bin gekommen, um dir die Fehler auf deinem Weg und das Potenzial deiner Zukunft zu zeigen..." fügte Albus lässig hinzu.
Severus seufzte verzweifelt und kniff sich fest den Nasenrücken, um vergeblich zu versuchen, die Kopfschmerzen zu unterdrücken. "Hör mir zu, du alter Spinner! Du bist nicht real, du bist nur in meinem Kopf… ich werde dein dummes Gefasel nicht in Erwägung ziehen. "
"Vertrauen mir, Severus..." Fing Albus an, wurde aber hastig von Severus unterbrochen.
"Dir vertrauen? Dem Mann vertrauen, der mich die größte Zeit meines Lebens nur als Schachfigur benutzte? Dem Mann vertrauen, der sich einen Dreck darum scherte, ob ich lebte oder starb? Oh ja, Albus, ich vertraue dir,… wie Hunde dem Tierarzt! " Er begann vor dem Kamin auf und ab zugehen, versuchte dabei seine Gedanken zu sortieren und die unglaubhafte Erscheinung Albus komplett zu ignorieren.
Albus schaute Severus aus traurigen und müden Augen an, sein Glitzern war verschwunden.
"Es tut mir aufrichtig leid, was dir alles angetan wurde … all das, was ich dir angetan habe. Aber du musst mir hier vertrauen, ich habe dir viel zu zeigen… komm, wir müssen gehen ."
Etwas im Ton des Schulleiters veranlasste Severus im zuzuhören und er folgte dem alten Zauberer aus dem Zimmer. Albus schwebte, in Ghul ähnlicher Weise über die Flure, als Severus wogend neben ihm her schritt.
"Was ist es, Albus? " fragte Severus mit einer verwirrteren und sanfteren Stimme, als zuvor.
"Das, mein Junge, wird eine wertvolle Lektion sein. Einige der Dinge, die ich dir zeigen werde, werden schwer anzuschauen sein, aber du musst dich erinnern, es ist alles zu deinem eigenen Besten. " antwortete Albus mit einem kleinen Lächeln.
"Was für Dinge? " Severus konnte fühlen, wie sein Puls zu rasen begann. Er hasste es absolut, wenn der Schulleiter etwas ‚zu seinen eigenen Besten‘ plante. Er schauderte sichtlich, als seine Gedanken zurück wanderten zu diesen verschiedenen Blinddates, bei denen Albus ihn in der Vergangenheit verkuppeln wollte.
Ich meine ernsthaft, es gibt keine Frau da draußen, die normal ist? Gut, Hermione ist… sie ist atemberaubend dachte er.
"„Hast du mitbekommen, dass ich deine Gedanken hören kann, Severus? Wir sind in deinem Geist… und ich dachte du wärst intelligent. " scherzte Albus und verpasste den stechenden Blick, den Severus ihm schickte.
"Glücklicherweise hat Miss Granger den Anstoß zu diesem Projekt gegeben, Severus. Ich hab dich dabei beobachtet, wie du Tag für Tag über sie nachgedacht hast und von ihr Nacht für Nacht geträumt hast und während der ganzen Zeit mit dir gestritten hast, warum du nicht gut für sie bist. Ich glaube Severus, dass Miss Granger dich sehr liebt. Ich beabsichtige dir einige Situationen zu zeigen, um dir meine Überzeugen zu beweisen und wir werden auch die nahe Zukunft erforschen."
Severus ignorierte das enge Gefühl seines Herzens, bei dem Gedanken, dass Hermione ihn lieben könnte, und so schnaubte er und rollte mit seinen Augen. "Oh ja, Albus. Natürlich liebt sie mich… und sie hat auch Brustwarzen mit Wodka-Geschmack… bring mich nicht zum Lachen, alter Mann."
Albus blieb jetzt stehen und stand vor einem Eingang, den Severus noch nie zuvor gesehen hatte. Als er sich jetzt genauer umschaute, sah er, dass er in einem hellen und sauberen Korridor standen, eine ungefähr genauso kindisch gestaltete Tafel an der Tür zeigte „Hermiones Zimmer“.
“Geh rein, Severus… mach dir keine Sorgen, keiner außer mir kann dich in dieser Halluzination sehen. Ich schlage vor du schaust es dir an…" Albus führte ihn zu der Tür und mit einem vorsichtigen Blick zurück zum Schulleiter, drehte Severus den Türknauf und betrat das Zimmer.
Ein kleines Mädchen mit buschigen braunen Haaren lag auf ihrem Bett und schluchzte laut. "„Ich hasse dich, Severus Snape … unerträgliche Alleswisserin… warte nur bis zum nächsten Semester.. Ich werde es dir zeigen! Du bist ein schrecklicher Mann! " weinte sie.
Severus drehte sich um, um Albus anzusehen, seine Stimme triefte vor Sarkasmus, "Oh das sieht nach Spaß aus…. Ich bepiss mich fast vor Aufregung."
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