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Fanfiction

Two Different Faces - Kapitel 1

von pejenna

Hallihallo und ein ganz großes Willkommen an alle!

Hier ist auch schon das erste Chap, von Lily014 aus Gryffindorsicht (:

Viel Spaß und vergesst die Kommis und das Abonnieren nicht ;P

***********************************************************


„Stolziert unsere kleine Prinzessin mal wieder im Hogwarts Express herum … wo sind denn deine Brüder? Wo sind deine Brüder, Potter? Keiner da, der auf dich aufpasst?“

Ein Zauberstab wurde bedrohlich an Lilys Brust gehalten.

Frech grinsend schaute sie auf die Spitze des Stabs und schüttelte ihre langen roten Locken, so dass sie ihrerseits ihren Zaubertab mit einer eleganten Handbewegung aus der Hosentasche ziehen konnte, während sie die Haare mit einem Handstrich hinter die Schultern beförderte.

„Ich würde das an deiner Stelle lieber lassen! Sie kann nichts dafür, dass dein Onkel nach Azkaban geschickt wurde!“, sagte eine ruhige, starke Stimme hinter Lily.

Wütend drehte diese sich um und blickte direkt in die besorgten Augen ihres großen Bruders James. Dieser zog nun seinerseits den Zauberstab und drückte Lily hinter sich, damit sie außerhalb der Schussbahn war.

Liam Crawford ließ seinen Zauberstab sinken, warf James einen berechnenden Blick zu und verließ eilig den Gang um sein Abteil aufzusuchen, ohne noch einen Blick nach hinten zu werfen.

„Super James. Danke. Den hätte ich auch geschafft. Was willst du eigentlich noch hier drinnen?“, wollte Lily empört von ihrem Bruder wissen.

James zuckte mit den Schultern und reichte Lily ein kleines Päckchen. „Als Gepäckträger reich ich gerade noch, was?“, er lachte, „Das mit Crawford tut mir Leid, aber ich hatte sowieso noch eine kleine Rechnung mit ihm offen. Und ich wollte dir eigentlich nur das hier bringen und dich nochmal zu Mum und Dad raus schicken. Genieß das erste Jahr ohne nervige große Brüder!“ Er lachte und auch auf Lilys Gesicht schlich sich ein Grinsen.

Vorsichtig nahm sie das Geschenk entgegen und drückte ihren Bruder fest an sich. „Richte Professor Longbottom einen schönen Gruß von mir aus, und ärger die Lehrer so richtig, ja? Bleib so wie du bist meine Kleine, und pass mit den Jungs auf!“

Er zwinkerte ihr zu und zog sie mit nach draußen auf den Bahnsteig 9 ¾. Dort standen auch Harry und Ginny Potter gemeinsam mit ihrem jüngsten Sohn, welcher wehmütig auf den Zug schaute, durfte er dieses Jahr das erste Mal nicht mehr mitfahren.

Ginny drückte ihre Tochter an sich und strich ihr übers Haar. Sie seufzte leise, ihre Kinder wurden so schnell erwachsen. „Sei brav, handel dir keinen Ärger ein, richte Neville schöne Grüße von uns aus und vergiss nicht, dich mit Hagrid zu treffen! Genieß das Jahr, mein Schatz!“, ratterte sie hinunter. Lily nickte nur und verdrehte die Augen, was James ein Lächeln entlockte.

Nun war ihr Vater an der Reihe, welcher sie auch knuddelte und sie ermahnte nicht allzu viel Unsinn anzustellen, was ihm einen Seitenhieb von Ginny einbrachte, und meinte schmunzelnd, dass sie sich nicht so viel auf Jungs konzentrieren sollte.

Auch Albus hatte einen gutgemeinten Rat für seine Schwester parat: „Lern brav, dann fällt es dir nächstes Jahr leichter. Du kannst mir ja schreiben, dann kann ich dir meine alten Notizen schicken!“

James prustete los und meinte feixend, „Lily, sei ein braves Mädchen und mach unserem Namen alle Ehre!“

Doch ein scharfer Blick seiner Mutter brachte ihn zumindest zum Schweigen, wenn sie es auch nicht mehr schaffte ihm sein Grinsen aus dem Gesicht zu wischen.

Lily drückte ihre Brüder ein letztes Mal, küsste James auf die Wange und hüpfte genau in dem Moment, in dem der Hogwarts Express zum letzten Mal einen Pfeifton ausstieß, in den Wagon hinein.

Sobald Lily wieder in ihrem Abteil saß, fuhr der Zug auch schon an. Ihre Familie stand vor dem Fenster und James versuchte ihr noch etwas mitzuteilen, formte etwas mit den Lippen, welches sie allerdings nicht verstand.

Schulterzuckend machte sie sich daran das sonderbare Geschenk von James auszupacken, als die Tür aufging und Scarlett Lee, Megan Richardson, Logan Mason und Paul Walker hereintraten. Sie alle waren Gryffindors und so wie Lily begannen sie nun ihr 6. Schuljahr an Hogwarts.

„Lils!“, rief Scarlett freudestrahlend und fiel ihrer besten Freundin um den Hals. Während Lily auch noch Megan umarmte, hoben Logan und Paul die Koffer der Mädchen und ihre eigenen in die Gepäckablage.

„Sunshine“, lächelte Logan, küsste Lily auf die Wange und drückte sie fest an sich. Sie lächelte zufrieden und umarmte auch noch Paul.

Als sich schließlich alle hingesetzt hatten, lehnte sich Lily an Logan und öffnete endlich das Päckchen. Ein Spiegel fiel ihr in den Schoss und Logan fragte verschmitzt, welcher Verehrer ihr denn einen Spiegel schenkte.

Auf der Rückseite des Spiegels war oben links eine Gravur: Für meine kleine Schwester Lily, ich wünsche dir 2 tolle Jahre ohne nervige Brüder an deiner Seite. Pass auf dich auf! In Liebe, James

Sie wusste sofort, dass es sich um einen Zweiwegespiegel handelte, ihr Vater hatte schließlich oft genug von solchen Dingen gesprochen und selbst einen solchen immer bei sich, das Gegenstück hatte ihre Mutter. Die Spiegel seiner Eltern waren allerdings schon ein wenig älter, hatten sie doch schon dem Paten ihres Vaters, Sirius Black, und dem Vater ihres Vateres, James Potter gehört. Nach langer Suche und vielen Bemühen konnten die beiden Spiegel wieder repariert und in ihren Originalzustand versetzt werden.

„Nein, du Dummerchen!“, antwortete Lily ihrem besten Freund Logan, „Der ist von meinem Bruder. Ein Zweiwegespiegel. Damit ich ihn im Notfall erreichen kann!“ Sie wuschelte ihm durch das schwarze Haar und fragte ihn, wie denn der obligatorische Besuch in die Winkelgasse dieses Jahr ohne sie gewesen war.

„Oh, naja. Du weiß schon. Wie immer halt. Sachen kaufen, dann Eis essen. Aber wir haben dich vermisst, Kleine!“, meinte er und die anderen im Abteil nickten zustimmend.

Die strohblonde Scarlett, mit ihren langen glatten Haaren und den eisblauen Augen, fragte Lily schließlich nach ihrem Urlaub. Die Potters konnten in diesem Sommer nur in den letzten 2 Wochen wegfahren, da Ginny mit dem Training in der englischen Nationalmannschaft vollkommen ausgebucht gewesen war.

„Super. Spanien ist unglaublich schön, und heiße Jungs haben sie auch. Javier ist einer von ihnen, er will mich unbedingt einmal in Hogsmeade besuchen“, sie lachte ihr glockenhelles Lachen, „Er hat dieses Jahr seinen Abschluss gemacht und hat eine Stelle für Internationale Zusammenarbeit im spanischen Ministerium. Er versucht dann nach England ins Ministerium als Vertreter für sein Land zu kommen.“

Während die elfenhafte Megan sich vor Lachen schüttelte, mussten auch Scarlett und Paul ihr Lachen unterdrücken.

Logan hingegen sah etwas pikiert zu Lily. „Der Typ ist zwei Jahre älter als du und du kennst ihn doch kaum!“, gab er zu bedenken.

Megan strich sich durch ihre kurzen schwarzen Haare, welche einige goldene Strähnen vorzuweisen hatten, und schüttelte kaum merkbar den Kopf. Lily zuckte daraufhin mit den Schultern und wechselte kurzerhand das Thema.

So kam Paul zu Wort und konnte von seinen „langweiligen Ferien mit einem noch langweiligerem Ferialjob im Eissalon“ erzählen, Scarlett schwärmte von ihrem Urlaub in New York und Megan ließ die anderen an ihren Erinnerungen über die Wanderungen in Schweden teilhaben.

Gerade als Lily fragend zu Logan sah, ging die Tür auf und die Hexe mit dem Essenswagen stand davor und fragte, ob eines der Kinder denn etwas zu Essen wünsche.

Begeistert sprangen alle auf und kauften sich Schokofrösche, Kürbispasteten und Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen. Als sie gezahlt hatten und sich wieder hinsetzten, verließ die Hexe sie wieder und die Hexen und Zauberer machten sich über die Süßigkeiten her.

Erneut wurde die Abteiltüre aufgerissen und ein wütend blickender Liam Crawford stand dort samt seinem Gefolge. „Ah, da ist ja Potter inklusive ihrer Leibgarde!“, meinte er feixend. Paul war ruckartig aufgestanden und hatte seinen Zauberstab gezogen. „Und was ist mir dir, Crawford? Traust dich ja auch nur mit Komplizen hierher, was?“, lachte er.

Die fast schwarzen Augen Crawfords verengten sich und er hielt seinen Zauberstab drohend an Pauls Brust. „Wie wagst du es mit mir zu sprechen, Schlammblut?“, fauchte er. Noch bevor Paul reagieren konnte, oder Logan, welcher wütend seinen Zauberstab gezogen hatte, oder Megan, die erschrocken die Luft anhielt, während Lily versucht an Logan vorbeizukommen, der beschützerisch vor ihr stand, hatte Scarlett mit der Treffsicherheit eines Jägers ein Stückchen Kürbispaste in Crawfords Gesicht geworfen, was ihn vollkommen aus der Bahn brachte.

Als Crawford die Pastete mehr oder weniger aus seinem Gesicht gewischt hatte, verlangte er ein kurzes Wort mit Lily alleine zu haben. Logan ließ sie nur ungerne gehen, aber nachdem Liam‘s Freunde bei ihnen im Abteil blieben, wusste er, dass Lily sich im Notfall selbst verteidigen konnte.

Allerdings stand er auf um ihnen hinterher zu spionieren, sehr zum Missfallen von Megan. „Mensch Logan, jetzt lass sie doch. Sie hasst es so bemuttert und behütet zu werden, und du wirst sie eh nicht halten können!“ Er warf ihr jedoch nur einen bösen Blick zu und starrte weiterhin auf den Gang.

Dort standen auch Liam und Lily, allerdings so, dass Logan sie nicht sehen konnte. „Gefällt es dir eigentlich, mit solchen Leuten herumzuhängen? Die rennen dir ja nur nach, weil du die Tochter vom großen Harry Potter bist!“, höhnte er. Sie lächelte gelassen. „Ich glaube nicht. Du bist nur eifersüchtig, weil ich wahre Freunde habe, egal wer oder was ich bin, die für mich da sind. Was ist denn mit deinen Freunden? Die musst du doch ständig unter deiner Fittiche halten, weil sie dir sonst davon laufen, was?“, meinte sie und lehnte sich an der Wand an.

„Was ist eigentlich dein Problem, Liam?“, fragte sie sanft nach einer Minute des Schweigens, und nannte ihren Gegenüber zum allerersten Mal beim Vornamen. „Du bist mein Problem!“, erwiderte er sofort, ein wenig erstaunt.

„Ahja“, sie lachte, „Deshalb willst du auch alleine mit mir sprechen, nicht wahr? Du kannst mir nichts anhaben, ich habe Harry und Ginny Potter als Eltern und zwei ältere Brüder, mit wurde Selbstverteidigung quasi schon in die Kinderschuhe gelegt.“

„Du verstehst überhaupt gar nichts, hab ich Recht? Du badest dich einfach in deiner Beliebtheit und deinem Ruhm und Können und belässt es dabei!“, warf er ihr vor. Nun war es an Lily verwirrt zu sein, „Was meinst du denn?“

Kurzerhand beugte Liam sich vor und küsste Lily auf die Lippen, legte seine Hände an ihre Taille und drückte sie an die Wand. Reflexartig erwiderte sie den Kuss und vergrub ihre Hände in seinem Haar und drückte sich fest an ihn.

Erst langsam dämmerte ihr, was sie da tat, und sofort schob sie ihn weg von sich.

„Toll. Du kannst küssen. Was hast du mir jetzt damit gezeigt?“, fragte sie ein wenig atemlos nach, obwohl sie genau wusste was los war.

„Vergiss es einfach!“, schnaubte Liam und wandte sich zum Gehen. Lilys Hand an seinem Handgelenk ließ ihn jedoch zurückschnellen. „Willst du jetzt mit mir spielen?“, fragte er argwöhnisch nach, und als Antwort drückte sie ihm noch einen Kuss auf die Lippen und ließ einen völlig verdatterten Jungen stehen, während sie wieder zurück in ihr Abteil schlenderte, wo Logan sich blitzschnell wieder setzte und alle erwartungsvoll zu ihr sahen.

„Wir haben geredet“, erklärte sie, und sah dann zu den 2 Slytherins, welche sich mit Paul und Megan unterhielten, „Ich glaube Li- … Crawford ist zurück in euer Abteil gegangen!“


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