
von Ottokar
~~Your pleasure is his job~~
~Dein Vergnügen ist sein Job~
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Pairing: Sirius Black x Draco Malfoy
Kapitel: 1/1
Song: Cuirina – Freudenmädchen (leicht abgewandelt!)
Warnings: Prostitution, explizit(!!) beschriebene Lemonszene
Vorwort: Diese Story ist nur mal was zwischendurch, sie ist nicht sehr ausführlich und nur ein OneShot. Würde mich natürlich trotzdem über eure Meinung freuen :-)
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Ich hasste es! Jawohl! Ich hasste es!
Tief vergrub ich die Hände in meinen Jackentaschen, nachdem ich mir die Kapuze tiefer ins Gesicht gezogen hatte. Manchmal fragte ich mich, was ich falsch gemacht hatte. Endlich war meine Unschuld bewiesen worden und Voldemort hatte nach einer empfindlichen Niederlage gegen meinen Patensohn, den Schwanz eingekniffen und war jetzt seit über zehn Monaten schon nicht mehr aufgetaucht.
Es war also schön ruhig geworden und dennoch gönnte man mir keine Pause!
Aber nein, mir doch nicht!
Frustriert stöhnte ich leise auf. Es ging langsam auf Weihnachten zu und sanft fielen die kleinen Flocken nun schon seit heute Morgen vom Himmel. Der Boden war mit einer sanften Schicht dieses blühenden Weißes überzogen und dennoch nervte mich alles an dieser Situation!
Dumbeldore hatte mich – ausgerechnet MICH – auf eine geheime Mission entsandt. Harry sollte sich mal ein wenig ausruhen und Weihnachten genießen. Gut, der Meinung war ich auch, aber hatte der Orden denn nicht noch mehr Mitglieder? Warum Ich?
Ok, ich merkte gerade selbst, dass sich meine Gedanken immer in die gleiche Richtung bewegten.
Langsam sah ich mich um und bog dann nach rechts ab. Die Straßen wurden dunkler und von der einstmals weißen Pracht am Boden war nur noch dreckiger Matsch zu sehen. Es drängten sich zwielichtige Gestalten an mir vorbei, während ich immer nach links und rechts schaute um die Umgebung zu überwachen.
Draco Lucius Malfoy. Ausgerechnet Malfoys Sohn sollte ich aufspüren und nach Hogwarts bringen, damit er nach Askaban gebracht werden konnte.
Malfoy junior soll Mordanschläge auf Dumbeldores Leben verübt haben, dabei wären fast zwei Schüler drauf gegangen und nachdem er es fast geschafft hatte die Tore Hogwarts für die Todesser zu öffnen war er wohl geflohen und seitdem verschwunden.
Der Orden suchte schon länger nach Ihm, doch die kleine Made hatte es tatsächlich geschafft jedem Späher zu entkommen.
Jetzt hielt sich das Gerücht er würde sich hier in der Nokturngasse aufhalten. Gut, dass überraschte keinen wirklich, immerhin konnte er nicht nach Malfoy Manor zurück. Das war in Ministeriumsbesitzt übergangen, da Malfoy senior in Askaban einsaß und Narzissa Malfoy im St. Mungos in der geschlossenen Abteilung vor sich hinvegetierte.
Ich stolperte und meine Gedanken hörten auf zu wandern. Es war noch relativ zeitig am Tag, gerade mal Mittagszeit und die Gasse war noch nicht so düster wie sie es gegen Abend sein würde, dennoch drängten sich schon viele dunkle Gestalten hier durch. Man hörte gezischte Wörter, mal ein Flüstern hier und da, Händler die Ihre zwielichtigen Waren anpreisten, eine traurige Melodie, das Gekreische einiger Vögel aus den Käfigen, ein… Moment!
Ich hörte noch einmal genauer hin und tatsächlich, von etwas weiter konnte ich eine Melodie hören. Wahrscheinlich nur ein Bettler, aber dennoch zog mich etwas dahin.
Ich drückte mich an einigen Leuten vorbei, die ebenfalls um den Platz standen, woher ich die Melodie hörte und da sah ich Ihn.
Am Boden hockte eine Gestalt, in den Händen hielt sie eine Citole*, einen schwarzen Umhang hatte sie tief ins Gesicht gezogen und man konnte nur einige blonde Strähnen darunter hervorschauen sehen.
Ich verengte die Augen, während ich weiter vortrat.
„In den dunklen Schattengassen einer großen reichen Stadt,
steht ein junges bleiches Mädchen, sanft mit Zügen still und glatt,
blondes Haar in weichen Locken fällt den Rücken weit hinab
und ihr Lachen lässt nicht ahnen was oft, so oft schon sie von sich gab.“
Mir lief ein Schauer über den Rücken, als die leise Stimme ertönte. Vor mir lief eine Hexe vorbei, welche dem Bettler nicht einen Blick würdigte, aber ein paar Nickel zu Boden klimpern ließ. Jetzt sah ich auch die kleine Schale, welche vor dem Jungen am Boden stand. Das es ein Junge war war sofort klar, schon allein wegen der Stimme und allgemein. Ich wusste von der ersten Sekunde an, dass das hier keine Frau war.
„An der Hand trägt sie gebunden Schellenfesseln gelb und laut
und so mancher Mann am Wege ist der Klang schon längst vertraut.
Blicke voller Lust und Hunger giern nach ihrem Jungen Leib
und nur klingend Münzen lockend, sie schon bald in fremde Arme treibt.
Und des Nachts im Traume wünscht sie sich ganz still
in vertraute Arme wo sie nichts als Schweigen will.
Schützend gehalten, frei und ohne Zwang,
sehnt ihr junges Herz sich viele Jahre lang.“
Der Bettler hob leicht den Kopf und setzte sich wohl etwas anders auf den harten Boden, Da verrutschte die Kapuze etwas und ich erkannte nun den Jungen. Immerhin hatte ich oft genug ein Foto von meinem gesuchten Todesser gesehen. Vor mir saß Draco Malfoy auf dem kalten Boden und sang um ein paar Münzen zu bekommen. Wie konnte sich ein Sohn aus so hohen Kreisen so erniedrigen. Der Anblick war ja direkt traurig.
Doch plötzlich lief mir ein kalter Schauer über den Rücken, als ich an das Handgelenk sah, welches die Citole hielt. Ein gelbes Bändchen mit kleinen Schellen daran.
An der Hand, trägt sie gebunden, Schellenfessel gelb und laut
Oh Gott!
„Hart die Hände die sie greifen, fremder Schweiß auf ihrer Haut
und sie schließt ganz still die Augen, kalte Qual und doch vertraut.
Jeder sieht ihr sanftes Lächeln. Augen hell wie Frühlingslicht,
doch die vielen stummen Tränen, gut verborgen, sieht man sie doch nicht.
Jede Nacht im gleichen Trieben gibt sie was sie ist für Geld.
Sieben Münzen für den Schatten, eine nur die sie behält.
Schon der nächste winkt sie näher, grinsend wissend sie ist sein
und folgt ihm in das Dunkel mit der Angst ihn ihrem Herzen ganz allein.
Und des Nachts im Traume wünscht sie sich ganz still
in vertraute Arme wo sie nichts als Schweigen will.
Schützend gehalten, frei und ohne Zwang,
sehnt ihr junges Herz sich viele Jahre lang.“
Das glaube ich nicht! Der reinblütige Sohn von Lucius und Narzissa Malfoy sollte anschaffen gehen, damit er hier in der Nokturngasse leben konnte?
Ich wand mich ab und schüttelte den Kopf.
„Doch der Mann dem sie gefolgt ist, schlägt mit harter fester Hand.
Hass und Zorn in kalten Augen und voll Schatten der Verstand.
Flehend hielt sie auf den Knien, doch ihr Wort verhallt im Wind
Und der Morgen findet bald leblos die Frau die beinah noch ein Kind.
Und kein tiefer Traum mehr und kein Wünschen still.
Nie vertrautes Halten dass sie schützend finden will.
Niemals dort geborgen, niemals ohne Schmerz,
liegt in starrem Frieden nun ihr junges Herz.“
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*Citole: mittelalterliches Saiteninstrument mit 3 Saitenwirbeln
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Es war Nacht geworden und wieder wanderte ich durch die Straßen um dann erneut nach rechts einzuschwenken. Die Nokturngasse war des Nachts noch gefährlicher als am Tage und ich hielt mich hauptsächlich am Rand auf, wenn ich nicht gerade einem Stand ausweichen musste.
Mein Ziel war schon von vornherein klar.
Ich drängte mich wieder an den Leuten vorbei und besah mir den nun leeren Platz wo Draco Malfoy heute gesungen hatte. Gott, wenn ich an das Lied dachte ging es mir immer noch durch und durch.
Der Platz war leer, aber das wunderte mich nicht. Immerhin war ich extra um diese Uhrzeit wieder gekommen um meinen Verdacht bestätigt zu bekommen.
Ich sah mich aufmerksam um, konnte aber nichts erkennen. Eine halbe Stunde wanderte ich um den kleinen Platz und wollte schon fast aufgeben, als die Tür zu einem schmalen heruntergekommenen Pub aufging und der blonde Ex-Slytherin heraus trat. In der Hand hatte er ein paar Goldmünzen, welche er jetzt rasch in einem kleinen Säckchen verschwinden ließ, welches er an einer wirklich engen schwarzen Jeans trug. Ein silberschwarzes Netzshirt trug er unter einem schwarzen Winterumhang, welchen er nun schnell wieder schloss. Ohne mich zu bemerken ging er an mir vorbei und wollte in eine Gasse verschwinden. Gerade als ich hinter her wollte, sah ich einen Typen, der den Blonden am Arm packte und zur Seite zog.
Ich näherte mich unauffällig und lauschte.
„Rück schon raus, Blondie. Mulzifer will sein Gold haben und ich kann es nicht länger aufschieben“ knurrte der bärtige Typ und umfasste den dünnen Arm fester. Draco keuchte kurz auf, ehe er hastig das Säckchen hervor kramte.
„Ich hatte erst zwei Kunden heute“ meinte er beinahe entschuldigend, während er dem stämmigen Kerl schnell die Münzen gab, welche er wohl verdient hatte.
„Dann streng dich mal an Malfoy oder ich setz dich beim Ministerium aus und du kannst deinem Daddy doch noch Gesellschaft leisten“ knurrte er und ließ endlich von dem Blonden ab. Ich hatte nicht bemerkt wie ich die Luft angehalten hatte, erst als ich sie wieder aus meinem Mund ausstieß.
Der Kerl wand sich ab und verschwand hastig hinter einigen Häuserwänden, nachdem ich sah, wie Malfoy sich an die Hauswand lehnte und scheinbar auf den nächsten Freier wartete, folgte ich schnell dem Kerl hinter die Häuser. Der würde mich kennen lernen!
Ich konnte es nicht erklären, aber der Gedanken, dass es jemanden gab der einen stolzen Sohn aus dem Geschlecht der Malfoys zur Prostitution zwang war für mich einfach nur verstörend.
Ich wollte diese Farce beenden und das sofort!
Warum ich das so dringend wollte, war mir wirklich schleierhaft. Eigentlich hatte es mich nicht zu interessieren. Mein Auftrag lautete schließlich Malfoy zu finden, zu verhaften und Ihn dann dem Ministerium zu übergeben.
Trotz meines Auftrages herrschte in mir jedoch nur der Gedanke vor, dass ich Draco Malfoy nicht bei diesem Kerl lassen würde, damit er weiter anschaffen ging.
Was ich danach mit Dem Blondschopf anfangen sollte, darüber macht ich mir momentan keine Gedanken.
Ich zog meinen Zauberstab und nachdem ich mich kurz vergewissert hatte, dass niemand hinsah, sandte ich einen Zauber in den Rücken dieses Typen, damit dieser erstarrte. Dann zog ich den bewegungslosen Körper in eine dunkle Ecke und löste den Zauber.
„Was soll das denn? Wer bist du Penner?“
Ich hielt Ihn den Zauberstab an die Kehle und er schwieg sofort. Der Kerl war ekelhaft, unrasiert, schmierig und fett. Der Gedanke, dass der hübsche junge Malfoy mit diesem Kerl vielleicht schon geschlafen hatte, ließ mich würgen.
„Wie hast du es geschafft, dass Draco Malfoy für dich arbeitet! Los! Sag schon, oder ich bring dich um“ der Kerl zitterte und seine Augen wanderten ängstlich über mein entschlossenes Gesicht.
„I..ich.. hatte dem Kleinen ne Unterkunft für ne Nacht angeboten, als er durch die Straßen gestreift war. Dann hab ich… ich hab Ihm den Zauberstab abgenommen und naja… ach komm schon Mann! Der Kleine ist heiß. Du wirst schon wissen, was ich dann mit Ihm gemacht hab.“ Ich brauchte all meine Selbstbeherrschung um Ihm jetzt nicht den Avada auf den Hals zu hetzen. Malfoy war weiß Gott kein Engel, aber nachdem ich Harrys Erzählungen über Ihn lauschen konnte – schließlich wollte ich wissen mit wem ich es zu tun hatte – war er eher ein Opfer der äußeren Umstände gewesen. Ich wusste besser als andere was es hieß in einem strengen und kalten reinblütigen Haushalt aufzuwachsen und war mir ziemlich sicher, dass Draco wahrscheinlich keine Wahl gehabt hatte.
So wie jetzt auch. Der Junge konnte einem glatt leidtun.
„Und weiter?“ zischte ich.
„Ääh…naja… Mann wieso interessiert dich das?“ fragte er stotternd doch wurde er wieder sicherer. Das war natürlich nicht geplant. Ich drückte den Zauberstab härter an das Doppelkinn des Zuhälters und hörte erfreut das erschrockene Einatmen.
„Das geht dich nichts an, antworte einfach“ ich sah aus dem Augenwinkel, wie die Hand des Zuhälters unter seine Jacke wanderte, blitzschnell schnellte meine eigene vor und zog den Zauberstab aus dem Gürtel.
„So nicht! Na los… jetzt rede schon“
„Ich… ich hatte das ganze gefilmt und so Malfoy erpresst. Ich hätte es an den Tagesprofeten verkauft und so das letzte bisschen Ehre der Malfoys ruiniert und dann hätte ich Blondie an das Ministerium verraten“ erklärte er und hob beschwichtigend die Hände.
Ich ließ das gesagte kurz auf mich wirken. Mistkerl. So ein kranker Mistkerl.
„Ich will Malfoy!“ knurrte ich.
„Äh… klar… nimm ihn dir ruhig. Je nach dem was du willst, kostet er…“
„NEIN!“ unterbrach ich Ihn.
„Ich will Ihn komplett! Wieviel willst du haben, dass er frei ist von dir“ ich beobachtete amüsiert, wie sich die Augen des kleinen Dicken erst weiteten und er dann ein fieses Lachen aus seinem Mund entließ.
„Malfoy ist eines der besten Bückstücke die ich je hatte. Den verkauf ich doch nicht einfach so!“
Genau mit dieser Antwort habe ich gerechnet. Ich richtete meinen Zauberstab auf diese kleine Kröte und machte dann etwas worauf ich im Anschluss nicht stolz war, aber bereuen würde ich es nie.
„Obliviate“
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Ich trat aus der Gasse und steckte die beiden Zauberstäbe in meine Tasche.
Ich hatte dem Kerl eine komplett neue Vergangenheit gegeben. Der würde niemandem mehr gefährlich werden. Und wenn er dadurch jetzt in Schwierigkeiten geriet… nun…mein Mitleid hielt sich da doch arg in Grenzen.
Als ich wieder hinter den Hauswänden hervor trat, sah ich Draco wie er mit einem fremden Kerl redete. Wahrscheinlich ein neuer Freier, aber das würde ich nicht zulassen.
Ich wollte mich gerade beeilen zu Ihm zu kommen, als der Mann sich abwand und ohne Draco weiter ging. Erleichterung machte sich in mir breit obwohl sich immer noch etwas gegen solche Gefühle wehrte.
Mein Gott, dass da war Draco Malfoy! Todesser und Hure! Ich hatte für solchen Abschaum keinerlei Gefühle zu hegen, die über Gleichgültigkeit hinaus gingen.
Doch so sehr ein kleiner Teil meines Verstandes dagegen ankämpfte… der weitaus größere Teil behielt die Oberhand und so ging ich – nun wesentlich lässiger – auf den Blondschopf zu.
Als ich kaum noch zwei Meter von Ihm entfernt war wand er gelangweilt den Kopf und erblickte mich.
Augenblicklich weiteten sich seine grauen Augen und die Haltung wurde angespannt.
„Sirius Black“ krächzte er und wollte anscheinend die Flucht ergreifen, doch ich war schneller und packte Ihn am Arm.
„Nicht so schnell Malfoy“ meinte ich grinsend. Doch, nun gefiel mir die Situation wieder. Dass Ich Gefühle für den Kleinen hegte, bedeutete ja nicht, dass ich Ihn nicht noch etwas ärgern konnte.
„Wo willst du denn so hastig hin?“
„Lass mich los Black! Sofort!“ knurrte er und seine Augen sprühten Funken. Ein faszinierendes Bild.
„Na na na, du glaubst doch nicht ernsthaft, dass du mir Befehle erteilen kannst, oder? Ich bin nur hier um…“ doch weiter kam ich nicht, denn Draco unterbrach mich einfach.
„Du arbeitest für den Orden und hast den Auftrag mich zu fangen“ da blieb mir doch etwas die Spucke weg. Woher wusste er das?
Meine Gesichtszüge mussten wirklich vollkommen entglitten sein, denn ein böses Lächeln stahl sich auf die hübschen Züge.
„Da staunst du was? Auch auf der Flucht kann man noch Informationen bekommen.“
„Du bist nicht auf der Flucht, sonst würdest du irgendwo in einer anderen Stadt sein und nicht in der Nokturngasse stehen um auf den nächsten Freier zu warten.“ Zischte ich wütend, da er mir die Chance zu spielen genommen hatte.
Die grauen Augen weiteten sich unnatürlich weit und ehe ich realisieren konnte was passierte, hatte Malfoy sich bereits los gerissen und rannte die Straße hinauf.
„Mist! “ knurrte ich und nahm hastig die Verfolgung auf. Draco durfte mir nicht entwichen!
Der Kleine war schnell das musste man Ihm lassen, doch ich hatte meine Zeit in Askaban hinter mir gelassen und als ich beim Ministerium anfing, hatte ich eine harte Ausbildung und so war mein Körper an einen schnellen Lauf mehr gewöhnt, als sein dürrer Leib, der wohl kaum genug zu Essen bekam.
So holte ich immer weiter auf und wich geschickt den Leuten aus. Doch als ich fast schon nach Dracos Umhang greifen konnte, bog der überraschend nach rechts in eine kleine Gasse ein.
Knurrend rannte ich wieder hinterher, nachdem ich einige Schritte an der Gasse vorbei gerannte war. Zuviel Schwung.
Der Kleine war echt hartnäckig!
Wieder rannten wir einige Meter, bis ein beinahe erfreutes Lachen sich auf mein Gesicht legte. Die Gasse war eine Sackgasse geworden und am Ende prangte eine schöne hohe Mauer. Draco stoppte und sah sich hastig nach beiden Seiten um, doch da hatte ich Ihn bereits gepackt und an die Mauer gepresst. Sagen konnte erst einmal niemand etwas, denn wir brauchten die Luft um zu Atem zu kommen.
Merlin… das war echt heftig. Das hatte ich dem Jungchen wirklich nicht zugetraut, doch ein Blick in das Gesicht mir gegenüber bestätigte mir, dass ich recht hatte. Draco war nur vom Adrenalin voran gepeitscht worden. Der Junge war absolut fertig und sein Atem ging pfeifend.
Minutenlang standen wir so da, ehe ich das Wort ergriff.
„Draco… warum bist du weggelaufen“ wir standen uns so nah, dass ich sogar die feinen Wimpern erkennen konnte.
„Weil ich nicht wollte, dass alles umsonst war“ flüsterte er zurück und ich war ergriffen von seiner Ehrlichkeit.
Er war anschaffen gegangen um zu verhindern, dass der Ruf der Malfoy weiter geschädigt wurde und um zu verhindern, dass er nach Askaban kam.
Wenn ich Ihn jetzt fest nahm und dem Ministerium übergab, dann… ja… dann wäre das alles umsonst gewesen.
Im Nachhinein war die Entscheidung die ich in diesem Moment traf, die Beste, die ich in meinem Leben wohl je getroffen hatte.
Ich drückte Draco den Zauberstab gegen die Brust, murmelte schnell einen abgeschwächten Stupor und er sackte augenblicklich zusammen.
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Die Beine übereinander geschlagen, die Arme darauf gestützt und meinen Kopf auf den Handflächen.
So saß ich da und musterte den Körper vor mir.
Draco Malfoy lag lang ausgestreckt in meinem Bett und war bewusstlos. Ich hatte noch keinen ‚Enervate‘ über Ihn gesprochen, da ich es mir nicht nehmen lassen wollte den Kleineren ausgiebig zu mustern.
Ich kannte Lucius Malfoy und auch Narcissa. Beiden hatte man Ihre Aristokratie angesehen und auch Ihr Sohn zeigte die edlen Gesichtszüge. Er sah seinem Vater sehr ähnlich, wenn auch Draco bei Weitem nicht so einen harten und unnachgiebigen Gesichtsausdruck zu Schau stellte wie Lucius.
Ich lehnte mich seufzend zurück und starrte einen Moment an die Decke.
Was tue ich hier eigentlich? Fragte ich mich.
Ich hatte einen klaren Auftrag vom Orden und Ministerium erhalten: Finde den Todesser Draco Malfoy, verhafte Ihn und überführe Ihn ans Ministerium, damit seine Verhandlung beginnen und er seine gerechte Strafe in Askaban verbüßen kann.
Genau so lautete mein Auftrag und was tat Ich? Ich fand den Stricher Draco Malfoy, obliviate seinen Zuhälter, jagte Ihn durch die Nokturngasse um Ihn dann zu schocken und in mein Haus zu bringen.
Und ich hatte – Teufel komm raus – auch nicht vor Ihn dem Ministerium zu übergeben.
Der Kleine hatte keine nachweisbaren Morde verübt. War nie an Tatorten von Todesseranggriffen gesichtet worden und sollte nur nach Askaban weil er das dunkle Mal trug und weil der Minister Angst vor den jüngeren Todessern hatte, die ja vielleicht eine neue Armee anführen könnten um Rache zu nehmen.
Ich schüttelte den Kopf.
Wir zogen uns mit solch einer Vorgehensweise nur die nächste Todesser-Generation heran, aber auf mich wollte ja keiner hören! Und überhaupt hatte der Minister keine Ahnung…
Gerade bemerkte ich, dass meine Gedanken gewandert waren. Schnell richtete ich sie wieder auf das eigentliche Problem und dieses befand sich in meinem Bett.
Ein Grinsen huschte kurz über mein Gesicht.
Gut… ein Problem war es ja eigentlich nicht, ich musste eben nur eine richtige Lösung finden.
Und diese begann am besten damit, dass ich Draco mal wieder aufwachen ließ.
So erhob ich mich und räusperte mich kurz, ehe ich Ihn vom Stupor befreite.
Es dauerte nur wenige Augenblicke, ehe der Brustkorb sich etwas mehr hob, dann ein kurzes leises Stöhnen über die anbetungswürdigen Lippen kam und sich schlussendlich die grauen Augen blinzelnd öffneten.
Unfokussiert wanderten Sie einen Moment umher, ehe sie an mir hängen blieben.
Ich lächelte um Ihn ein wenig zu beruhigen, aber anscheinend ging das doch nach hinten los.
Ruckartig setzte sich der Blondschopf auf, drückte sich an die Wand und ließ mich nicht eine Sekunde aus den Augen, während er wahrscheinlich panisch überlegte was ich denn von Ihm wollen könnte.
„Beruhige dich Malfoy. Ich tu dir schon nichts“ ich hob die Hände um Ihm zu zeigen, dass ich weder einen Zauberstab noch eine andere Waffe in den Händen hielt.
Langsam trat Ich zum Bett und setzte mich auf die Kante. Immer den Blick auf meinen Gast gerichtet.
„Was willst du von mir Black?“ krächzte er.
„Malfoy… Draco…bleib ganz ruhig, ja? Ich hab dich aus der Nokturngasse mit zu mir auf den Grimmauldplatz Nr. 12 genommen. Das hier ist mein Haus.“ Erklärte ich um Ihm wenigstens ein wenig Sicherheit zu geben. Ich konnte ihn und seine Angst sehr gut verstehen und da ich nunmal nicht so ein eiskalter Bastard bin – nunja… zumindest nicht immer – wollte ich Ihm halt etwas Sicherheit geben.
Die grauen Augen weiteten sich und huschten durch den ganzen Raum.
„Ich… Ich bin bei dir? Warum?“ fragte Draco verwundert. Anscheinend hatte er sich wieder beruhigt.
Leider konnte ich Ihm aber auf seine Frage auch keine wirkliche Antwort geben. Also schwieg ich einen Moment, ehe ich bemüht fröhlich fragte „Hast du Hunger? Oder Durst?“
Der verwunderte Blick machte jedweden trüben Gedanken zunichte.
Bei Merlin… wie konnte man nur so verdammt verrucht sein und doch so eine unschuldige Aura im Blick haben?
Sirius! Reiß dich zusammen!
Draco öffnete den Mund, doch ehe er mir antworten konnte, sprang ich auf und lief grinsend zur Tür.
„Ich hol dir was! Warte hier!“
Ich sah noch den verdutzen Ausdruck, ehe ich schnell die Tür hinter mir schloss.
Merlin… was hatte ich mir nur dabei gedacht, dieses Bürschchen hier her zu holen? Ich hatte keine Ahnung was ich Ihm auf seine Frage antworten sollte. Ich wusste ja selbst nicht, warum ich Ihn hier her gebracht hatte. Ich wollte, dass er von diesem schmierigen Zuhälter wegkam, dass sein junger Körper nicht noch mehr missbraucht und dass seine Seele nicht noch mehr zerbrochen wurde.
Resigniert schüttelte ich den Kopf ehe ich in die Küche marschierte und ein paar Sandwiches zubereitete.
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Unsere Blicke trafen sich und ein Kribbeln zog sich durch meine Eingeweide.
Klingt romantisch, nicht wahr? Doch so gerne ich es auch romantisch haben würde, es war alles andere als DAS!
Draco sparte nicht mit bösen Blicken, während er von seinen Sandwiches abbiss. Er tat das so gnädig, als ob er mir damit einen riesigen Gefallen tun würde. Kleine Made!
Dieser eiskalte Blick jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Ich räusperte mich und der Blick wurde noch finsterer.
„Also Draco… du weißt also von meinem Auftrag. Sicherlich wundert es dich, warum ich dich nun hier habe und nicht dem Ministerium übergebe“ Draco rollte vielsagend mit den Augen. Der Kleine mochte wohl keine rhetorischen Fragen. Ich schmunzelte leicht.
„Nun… sagen wir mal, dass ich eine ziemliche Abneigung gegen Askaban habe und eine noch größere Abneigung dagegen, wenn jemand dort unschuldig eingesperrt wird“ ehe er mich unterbrechen konnte fuhr ich fort. „Du trägst unzweifelhaft das dunkle Mal, aber sonst hast du keine nachweisbaren Verbrechen begangen, des…“
„Ach ja? Und wie nennst du die Ermordung Dumbeldores und das Einschleusen der Todesser in Hogwarts? Das waren sehr wohl Verbrechen, für die Ich nach Askaban kommen könnte!“ fuhr er mir aufgebracht dazwischen. Nun… er hatte natürlich Recht! Nur habe ich diese beiden Fakten nie als die Schuld von einem Einzelnen angesehen. Dumbeldore wusste was er tat und er war einer der mächtigsten Männer dieser Zeit. Draco hätte – wenn es wirklich hart auf hart gekommen wäre – keine Chance gegen Ihn gehabt.
Und das Einschleusen? Das war zwar ärgerlich und mehr als tödlich, aber so oder so wäre dieser Punkt gekommen. Egal ob da nun ein Draco Malfoy die Schutzschilde deaktivierte oder nicht.
Genau so sagte ich Ihm das dann auch.
„Das kannst du nicht ernst meinen, Black? Du fängst mich ein und willst mich nicht ausliefern, weil meine Verbrechen in deinen Augen keine Verbrechen sind?“ fragte er unwirsch und ich konnte seine Frustration verstehen.
„Was willst du jetzt mit mir machen?“ fragte er nach einigen Minuten des Schweigens und meine Antwort kam, bevor ich sie überhaupt überdenken konnte.
„Erstmal bleibst du bei mir und dann sehen wir weiter. Du gehst auf gar keinen Fall in die Nokturngasse zurück!“ und selten hab ich etwas so ernst gemeint, wie den letzten Teil.
Draco zog eine Augenbraue nach oben. Nur eine… ich hatte das mal vor dem Spiegel geübt, bekam es aber leider nicht hin.
„Ok… und davon abgesehen, dass ich bei dir bleiben soll. Was willst du mit mir hier machen?“ oooooooh… da würden mir so einige schöne Sachen einfallen, aber unter Berücksichtigung seines bisherigen Jobs waren diese Dinge im Moment das Letzte was er brauchte.
„Ich hatte dein Lied gehört in der Nokturngasse. Wo du über deine Arbeit als Stricher gesungen hast“ begann ich und dieses Thema lag mir – man möge es kaum glauben – wirklich auf der Seele.
„Wenn du das Lied gehört hast, dann wird dir wohl aufgefallen sein, dass ich von einer Frau gesungen habe“ grummelte Draco, aber ein leichtes Zucken seiner Wangenmuskeln zeigte mir, dass ich einen Nerv getroffen hatte.
Schnell griff ich nach vorn und packte das rechte Handgelenk, ignorierte das Zusammenzucken meines Gegenübers. Ich zog den Arm zu mir und entblößte die Schellen, welche er um das magere Gelenk gebunden hatte.
„Seltsam ist jedoch, dass so viele Äußerlichkeiten mit dem Mädchen in deinem Lied übereinstimmen.“ knurrte ich und ließ das Gelenk wieder los. Ich würde Ihn auf keinen Fall so davon kommen lassen.
„Was mischst du dich überhaupt in meinem Leben ein?!“ schrie mir der Blonde ins Gesicht. „Wenn du mich nicht ausliefern willst, dann halte dich gefälligst aus meinen Angelegenheiten heraus!“
„Das kann ich nicht“ erwiderte ich ruhig.
„WARUM, verdammt?!“
„Weil ich mir Sorgen um dich mache“ und das entsprach vollkommen der Wahrheit und nahm Ihm den Wind aus den Segeln. Draco sah mich an, als wäre mir ein zweiter Kopf gewachsen.
Ehe er etwas darauf erwidern konnte, fuhr ich erklärend fort. Ich schätzte, dass ich mit Ehrlichkeit wohl am Weitesten kam.
„Du hattest Recht. Ich hatte den Auftrag dich zu finden und zu verhaften, aber als ich dich gesehen habe… ich weiß nicht… ich konnte dich einfach nicht bei diesen Typen lassen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich ein Malfoy SO erniedrigte. Ich wollte dich nicht als Stricher wissen, aber auch nicht in Askaban. Aus diesem Grund habe ich dich mit zu mir genommen und ich hoffe auch, dass du bleibst.“ Ich lachte kurz „Ehrlich Draco. Ich habe keine Ahnung, was ich mit dir hier anfangen soll. Aber ich möchte einfach, dass du es besser hast, als jetzt. Was sagst du dazu?“
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Ich hätte nie gedacht, dass man mit Ehrlichkeit echt soweit kommt. Draco hatte sich meine kurze Rede angehört und schlussendlich zugestimmt zu bleiben.
Das war nun vier Monate her.
Draco hatte seine anfängliche Angst schnell verloren und ließ öfters mal den Bastard raushängen, wenn Ihm was nicht passte. Aber das machte mir nichts aus, ich wollte Ihn lieber so, als das Häufchen Elend, welches er am ersten Tag abgegeben hatte.
Der Kleine erwies sich zudem als gute Gesellschaft und fantastische Unterstützung im Haushalt. Wer hätte das gedacht, aber Draco kochte und putzte tatsächlich gerne. Er erzählte mir, dass sein Vater immer darauf bestanden hat, dass er wusste, was harte Arbeit ist und so musste er als Kind immer sein Zimmer selbst und ohne Zauber sauber halten. Und er meinte, dass er sich – wenn er nun mein… unser Haus putzt, an diese alten Zeiten erinnert.
Abend saßen wir häufig zusammen und unterhielten uns ganz ungezwungen.
Nach einiger Zeit erzählte er mir auch wie er zu diesem schmierigen Typen kam. Er erzählte wie es für Ihn war zum Stricher zu werden und wie es war, wenn die Freier kamen.
Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter.
Draco weinte nicht. Seine Stimme zitterte nicht einmal, sie klang eher so tot und genau DAS war es, was mir diese Schauer verursachte.
Draco war erst siebzehn Jahre. Da sollte seine Stimme noch nicht so tot klingen! Er erzählte, wie er das Lied geschrieben hatte und sich noch etwas nebenbei verdienen wollte.
Er hatte vorgehabt schnellstmöglich zu fliehen, wenn er genug zusammen gehabt hätte.
Er hätte London verlassen.
Ich erzählte Ihm im Gegenzug einige Dinge von mir. Von meiner Jugend, meiner Zeit in Askaban und meinem jetzigen Leben.
Ich musste unzufriedener geklungen haben, als ich wollte, denn er unterbrach meinen Monolog über mein jetziges langweiliges Dasein mit den Worten: „Du bist einsam“
Diese Feststellung raubte mir einen Moment den Atem und beinahe hätte ich genickt, doch ich besann mich eines Besseren.
„Nun… jetzt nicht mehr“ Ich schenkte dem Jungen ein Lächeln und meinte meine Worte auch so, wie ich sie sagte. Vor Draco Malfoy war mein Leben schlicht öde und langweilig gewesen. Harry kam nur noch sehr selten bis gar nicht mehr zu Besuch und ich hatte keine anderen Freunde.
Doch seit Draco in meinem Haus wohnte, fühlte ich keine Leere mehr in mir.
Der Blonde hatte einen sarkastischen Humor, einen Sinn für alles Schöne und Ordentliche, hatte gute Gesprächsthemen und einfach etwas an sich, dem man sich nicht entziehen konnte.
Nach meiner Antwort hatte er mir ein knappes Lächeln zugeworfen, sich erhoben und sich ins Bett verabschiedet.
Und nun saß ich hier. In meiner Hand ein Glas Rotwein und sah ins Feuer des Kamins. So schön das Leben auch derzeit war, so senkten sich zwei dunkle Schleier über mein Dasein.
Der erste war, dass ich offiziell immer noch den Todesser Draco Malfoy suchen und finden sollte. Der Orden wollte Ergebnisse und ich hatte keine Idee, wie ich mich aus dieser Sache herausreden sollte.
Der zweite Schleier betraf Draco und meine Gefühle zu Ihm. Ich hatte bereits erwähnt, dass der Kleine etwas ausstrahlte, dem man sich nicht entziehen konnte. Und dieser Anziehungskraft war ich unterlegen. Ich begehrte diesen Körper und diesen Geist. Das musste ich mir nun mittlerweile eingestehen.
Aber stellte ich mich so nicht auf eine Stufe mit den zahllosen Freiern, die Draco das Leben zur Hölle gemacht hatten? Würde das den Jungen nicht erst den Rest geben, wenn derjenige der Ihm geholfen hatte doch nur das gleiche wollte, wie all die anderen?
Es war einfach nur frustrierend. Gut, ich begehrte nicht nur seinen Körper, aber das würde für Draco keinen Unterschied machen.
Ich seufzte und lehnte mich im Sessel zurück.
Diese ganze Situation war reichlich verzwickt. Vielleicht hätte ich mir diese Punkte überlegen sollen, bevor ich so eine Affekthandlung beging. Aber wer konnte im Vorfeld schon mit Dracos einnehmenden Wesen rechnen?
Ich hätte noch weiter gegrübelt, als ich bemerkte, wie sich zwei Hände auf meine Schultern legten. Ich zuckte zusammen und sah hinter mich.
Draco stand im Schlafdress hinter dem Sessel und trat nun um diesen herum.
„Draco? Ich dachte du bist im Bett. Was machst du hier?“ fragte ich verwundert, doch seine Antwort überraschte mich noch mehr.
„Ich wollte mich für meine Rettung bedanken. Wärst du nicht gewesen wäre ich aus diesem Sumpf vielleicht nie heraus gekommen, egal welche Pläne ich mir zurecht gelegt hätte.“ begann er „du hast mich da raus geholt und mir wieder ein zu Hause gegeben und obwohl die Zukunft jetzt fast noch ungewisser scheint, kann ich Ihr doch nun besser entgegen treten. Also danke“ und mit diesen Worten sprang er mir auf den Schoß und verschloss meinen Mund mit dem Seinen.
Ein Gefühl wie ein Blitz jagte durch meinen Körper und mein Denken schaltete sich automatisch ab. Diese Lippen waren so sündig warm und weich. Die Zunge so geschickt und der Körper auf meinem Schoß so perfekt.
Meine Hände schlangen sich dankbar um den sehnigen Leib und zogen Ihn dicht an mich. Dracos Hände wanderten in meine Haare und zogen fast rabiat daran, doch das war mir im Moment egal.
Ich drängte die Zunge zurück und eroberte mir nun meinerseits sein Territorium. Merlin… wie verführerisch der Junge schmeckte!
Göttlich!
Ich merkte gar nicht, wie wir die Positionen wechselten und ich nun über Ihm kniete, während er sich auf dem Sessel befand. Seine Beine schlangen sich um meine Hüften und ich packte Ihn unter seinem knackigen Hintern um Ihn hoch zu heben.
Den Kuss nicht lösend trug Ich ihn die paar Schritte zur Couch und legte Ihn nieder. Schwer atmend löste ich den Kuss und blieb einen Moment stehen um mir meinen Gegenüber anzusehen. Dracos Haare waren leicht zerzaust und die Lippen stark gerötet. Auch die Wangen hatten einen leichten Farbstich erhalten, doch seine Augen fesselten mich am Meisten. Sie sahen so unglaublich sündhaft aus, dass es mir den Verstand raubte.
Am liebsten hätte ich Ihn hart und schnell das Hirn raus gevögelt, doch besann mich doch noch auf meine vorherigen Überlegungen.
„Draco“ ich schluckte und machte eine Pause. „Du musst nicht mit mir aus Dankbarkeit schlafen! Nur wenn du es wirklich willst…“ Die Sekunden kamen mir wie Stunden vor, ehe er antwortete.
„Oh Sirius. Meinst du wirklich ich würde mich vor dir nur wegen Dankbarkeit erniedrigen?“
„Du hast dich schon für weniger erniedrigt“ warf ich ein und bereute es schon wieder. Vielleicht hätte ich das nicht sagen sollen, doch Draco antwortete schon, bevor ich mich entschuldigen konnte.
„Mag sein. Doch das hier………… das will ich wirklich“ er schmunzelte und zwinkerte mir doch tatsächlich noch dreist zu.
„Also komm und fick mich endlich!“ Merlin! Das musste Er mir wirklich nicht zweimal sagen! Wie lange hatte Ich mir das hier schon gewünscht?
Ich stürzte mich regelrecht auf Ihn und umfing seinen Mund wieder mit dem Meinigen. Meine Hände wanderten unter Dracos Schlafshirt, welches er trug und öffneten dann die Knöpfe.
Dracos Hände landeten wieder in meinen Haaren und brachten Sie wahrscheinlich haltlos durcheinander, doch nichts hätte mir im Moment egaler sein können.
Nachdem ich Ihn sowohl seines Shirts, als auch seiner Hose entledigt hatte, streiften auch seine Hände mein Shirt ab. Draco trug nur noch eine Boxershorts und Ich meine Jeans.
Der Stoff drückte eng gegen meine pralle Erektion. Es war einfach zu lange her. Wann hatte ich eigentlich das letzte Mal Sex gehabt? Ich konnte mich nicht erinnern, doch gab es bald in meinem Kopf eh keinen Platz mehr für solche Gedanken.
Draco streifte sich selbst die Boxer ab, während ich hastig meine Hose öffnete und von den Beinden strampelte.
Dann sahen wir uns einen Moment schwer atmend an. Dracos Blick wanderte von meinem Gesicht über meinen leicht behaarten Oberkörper über den Bauchnabel und folgte dort der Spur meiner Haare bis zu meiner Erektion.
„Nimmst.. du…. Nimmst du bitte Gleitgel?“ fragte mich mein hübscher Blondschopf ein wenig unsicher und ich nickte ohne etwas zu sagen. Mir war mehr als verständlich, warum er mich darauf hinwies und ich wollte wirklich alles, außer Ihn in irgendeiner Weise zu verletzen.
Rasch schnappte ich mir meinen Zauberstab vom Boden und nach einem gemurmelten Spruch stand ein kleiner Tiegel mit Gleitgel auf dem Stubentischchen vor uns.
Ich sah wieder hinunter und musste schlucken.
„Draco… es… es ist schon lange her seit ich das letzte Mal… Sex hatte. Vielleicht werd ich etwas grob sein, wenn…“ er unterbrach meine Erklärung.
„Sirius. Wir kennen uns nun doch schon eine kleine Weile. Ich weiß, dass du mir nicht weh tun willst. Wenn du es härter magst… dann hab ich da auch nichts gegen“ grinste er mich unverschämt dreckig an und ich wollte etwas erwidern, als er mich erneut unterbrach, aber diesmal anders.
Die schmale Hand lag fest um meinen harten Schwanz und massierte Ihn. Ich stöhnte laut auf und warf den Kopf zurück. Hastig wanderten meine Finger in den Tiegel und fischten ein wenig Gleitgel heraus. Während Draco meinen Schwanz weiter bearbeitete, cremte ich mir meine Finger ein und schenkte dem Blonden noch einen tiefen Zungenkuss. Ich löste Dracos Hand von meinem Schwanz und rutschte ans Ende der Couch.
Draco spreizte seine langen Beine weit sodass ich einen fantastischen Ausblick genoss.
Nein. Ich wusste wirklich nicht, wann ich das letzte Mal Sex gehabt habe, aber heute und hier hätte es mir gereicht, wenn DAS HIER mein erstes Mal gewesen wäre. Denn diesen Anblick würde ich wahrscheinlich nie vergessen!
Draco Malfoy war die Sünde in Person, wie mich sein steil aufgerichtetes Glied, seine kleine Öffnung, der flache Bauch, die endlosen Beine, der sehnige Körper und dieses engelsgleiche Gesicht ansahen.
Ich grinste und führte dann einen Finger an die kleine Öffnung. Ich umkreiste die Rosette und sah dann gebannt zu, wie mein Zeigefinger in dem kleinen Löchlein verschwand.
Draco stöhnte leise auf und schloss die Augen.
„Alles ok?“ fragte ich zur Sicherheit.
„Ich genieße“ schmunzelte er und sah mir wieder dabei zu, wie ich begann sein Loch zu bearbeiten.
Zufrieden stieß ich mit meinem Finger immer wieder zu und nahm nach kurzer Zeit auch einen Zweiten und schließlich einen Dritten um Draco zu weiten.
Fasziniert starrte ich auf meine Finger, wie sie immer wieder in Draco eindrangen, ich sie wieder hinaus zog, nur um mit einem weiteren Stoß zurück zu kehren.
Ich ließ mir viel Zeit dabei und hörte mit Freuden das regelmäßige Stöhnen. Draco hatte sich entspannt zurück gelehnt und seinen Körper meiner Willkür überlassen.
Dieses Vertrauen trieb mir beinahe die Tränen in die Augen.
Als meine drei Finger problemlos in Dracos Rosette eindringen konnten, zog ich sie mit einem leisen Ploppen hinaus und beugte mich hinunter. Meine Zunge wanderte um den geweiteten Eingang und drang auch kurz hinein.
Draco keuchte und richtete sich etwas auf.
„Beobachtest du mich?“ fragte ich grinsend, als ich mich kurz aufgerichtet hatte. Draco nickte nur und grinste zurück.
„Mach weiter“ befahl er und legte sich wieder auf den Rücken.
So wanderte meine Zunge wieder und wieder um und in sein zuckendes Loch und als ich merkte, dass bereits die ersten Lusttropfen aus seinem – und zu meinem Beschämen auch aus meinem Glied – drangen, hörte ich auf und richtete mich auf.
„Bereit?“ fragte ich noch einmal, als ich mich in Position brachte.
Draco nickte, stützte sich auf die Ellbogen ab und sah mir dabei zu, wie ich langsam in Ihn eindrang.
Die plötzliche Enge um meinen Schwanz hätte mich fast zum kommen gebracht, doch anscheinend hatte Draco mein Dilemma erkannt und lenkte mich erfolgreich mit seinem Mund ab. So küssten wir uns, während ich vollends in Ihm verschwand. Wir verharrten einen Moment und als sich Draco von meinen Lippen löste, war das der Startschuss für mich.
Wild schnellten meine Hüften vor und zurück und Draco warf laut stöhnend den Kopf in den Nacken.
Unsere Körper rieben sich hektisch aneinander und es bildete sich Schweiß auf unserer erhitzten Haut. Es erklang ein immer schnelleres klatschendes Geräusch, als meine Hüften gegen seine krachten.
Mein Kopf senkte sich und ich saugte mich fest an seiner rechten Brustwarze, während mein Rhythmus nicht stoppte.
Draco stöhnte immer lauter und rief meinen Namen, was mir heiße Schauer durch meinen Körper jagte.
Ich hechelte und hoffte, dass ich nicht zu sehr wie meine Animagusgestalt klang.
„Schneller!“ schrie der Blonde und ich erhöhte nochmal mein Tempo.
„Argh Draco…. Hah… du bist so herrlich eng!“ keuchte ich Ihm ins Gesicht und konnte sehen, wie seine Wangen sich noch mehr röteten.
Draco krallte sich in meine Schultern, als ich seine Beine anwinkelte, sodass seine Knie seine Brust berührten. So konnte ich tiefer in Ihn dringen und erhöhte nochmal unsere Lust.
„Oh jaaaah!!“ keuchten er und ich gleichermaßen. Die Gefühle drohten mich zu überschwemmen und ich wusste dass dieser Sex nichts mehr mit Zärtlichkeit zu tun hatte. Vielmehr rammelte ich den Jüngeren und konnte auch nicht mehr stoppen.
Ich fühlte, wie Draco zu zucken begann und schlussendlich seinen Samen an meinen Bauch spritzte. Mit einem Nachstöhnen sank er erschöpft auf das Sofa.
Ich hielt kurz inne um das Zusammenziehen seiner Muskeln um mich zu genießen. Dann nahm ich meinen schnellen Takt wieder auf, stieß in den erschöpften Körper unter mir und als ich kam, krallte ich meine Finger in seine Hüften um Ihn richtig an mich zu zerren.
Ich fühlte wie mein Samen in Ihn floss und zog mich erschöpft aus Ihm zurück. Das war wirklich mehr als befriedigend gewesen.
Wir beide atmeten schwer und ich konnte nicht anders als mich neben Ihn auf das Sofa zu quetschen und Ihn fest in meine Arme zu ziehen.
Ich wusste, dass er mir unendliches Vertrauen entgegen gebracht hatte. Vertrauen, welches ich eigentlich nicht verdient hatte. Draco hatte schreckliche Dinge erlebt und es gab sicher nochmal so viele, die er mir nicht erzählt hatte.
Dennoch war er - nach nicht mal einem halben Jahr - soweit, dass er mir seinen Körper in einem solch heftigen Liebesspiel darbot.
Ich konnte nicht verhindern, dass mir tatsächlich die Tränen kamen und ich mein Gesicht schnell in den blonden Strähnen vergrub.
„Sirius Black… heulst du etwa?“ hörte ich flüsternd seine Stimme.
„Nein!“ empörte ich mich. Traute mich jedoch nicht das Gesicht zu heben in der Angst, dass Draco die Tränen sehen konnte.
„Es war wunderbar, Sirius. Danke“ Ach… Draco war viel zu gut für diese Welt!
Einige Minuten lagen wir wieder schweigend da, bis ich sicher sein konnte, dass auf meinem Gesicht keine verräterischen Spuren zu erkennen wären.
Ich hob den Kopf und sah in Dracos Gesicht.
„Wie kann dir das gefallen haben? Ich war so grob und rücksichtslos zu dir. So waren doch auch immer die… Anderen, oder?“ ich musste diese Frage einfach stellen. Ich wollte auf keinen Fall, dass er mich in einen Topf mit DENEN warf! Aber vielleicht hatte ich selbst nun dazu beigetragen?
„Sirius“ er drehte sich etwas in meinen Armen und sah mir nun direkt ins Gesicht.
„Natürlich warst du ziemlich grob, aber du hast mich weder verletzt, noch hatte ich Schmerzen. Du warst nicht wie DIE. Es war heftiger geiler Sex und es hat mir gefallen. Ich hoffe mein unterschwelliger Dank ist angekommen.“ Grinste er unverschämt und ich schüttelte nur den Kopf, ehe ich Ihn wieder fest an mich zog und Ihn küsste. Sanft und langsam. So wie er es verdient hatte…
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„Draconis Phineas Black?“
„Ja… was passt dir nicht?“
„Einiges! Wenn ich schon meinen Namen ändern muss, warum nimmst du dann nicht einen weniger Auffälligen? Draconis ist komplettt einfallslos! Jeder erkennt doch das Draco daraus! Phineas hast du dir von unserem Stammbaum abgeguckt, lieber Cousin! Und WARUM sollte ich DEINEN Nachnamen annehmen?!“
„Willst du weiter Malfoy heißen?“
„Nein verdammt, aber wenn du mich schon heiratest, dann will ich zumindest einen ordentlichen Antrag, einen protzigen Ring und ein schickes Abendbrot in einem Restaurant!“
Ich verschluckte mich und begann zu husten. Heiraten?! So war das doch gar nicht gemeint gewesen!
Ich hatte Draco gestern offiziell beim Ministerium für Tod erklären lassen. Hatte dann einen alten Bekannten bestochen, dass er mir einen gültigen Magierpass für Draconis Phineas Black ausstellt und hatte meinem Draco einen neuen Zauberstab besorgt.
Draco war nun ordnungsgemäß bei mir gemeldet, sein Pass legitimiert und er trug wieder einen Zauberstab.
Gut. Vielleicht war Draconis wirklich einfallslos, aber mir gefiel der Name Draco nunmal und mit diesem Vornamen könnte ich mein Blondchen auch noch weiterhin so rufen.
Den Nachnamen hatte ich gewählt, damit er unsere Verbindung signalisiert. Aber dass Draco da gleich an eine Heirat dachte?
Ich hatte eher an ‚entfernter Verwandter‘ gedacht, was Draco ja auch eigentlich war. Mein Cousin. Mein fünfzehn Jahre jüngerer Cousin.
Irgendwie war der Gedanke seltsam, deswegen schob ich Ihn beiseite und konzentrierte mich wieder auf Draco, welcher mit verschränkten Armen vor mir stand.
„Naja“ ich kratzte mich unschlüssig am Kopf.
„Also, wenn du das unbedingt willst, dann holen wir das noch nach. Ich lad dich gerne ein“ versuchte ich einzulenken.
Draco verdrehte die Augen und warf sich dann in meine Arme. Gut, dass ich saß, denn der Schwung hätte mich sicher von den Beinen geholt. So fiel ich nur an die Lehne zurück.
Die Lehne jener Couch, auf der wir vor zwei Monaten unser erstes Mal gehabt hatten.
Ich umarmte Ihn fest und drückte seinen Kopf auf meine Brust, sodass er mein Herz schlagen hörte.
„Sirius. Es war doch nur Spaß. Das mit dem Heiraten meine ich.“ nuschelte er gegen den Stoff meiner Roben.
„Weiß ich doch“ lächelte ich erleichtert. Nicht, dass ich was dagegen hätte Ihn zu heiraten, aber dann müsste ich schon wieder ins Ministerium rennen um die passenden Papiere zu besorgen.
„Gefällt dir denn dein Name wirklich nicht?“
„Doch natürlich. Ich bin froh, dass ich meinen Originalen Namen behalten kann und auch der Nachname stört mich nicht. Bist du aber sicher, dass es nicht doch etwas auffällig ist?“ fragte er nochmal zu Sicherheit nach. Ich lächelte und hauchte Ihm einen Kuss auf den Scheitel.
„Ich denke nicht. Draco Malfoy ist tot und keiner wird je wieder nach Ihm suchen.“
„Ja… weil mich schon jemand gefunden hat“ lächelte er zurück und es wärmte mir wie jedes Mal das Herz, wenn er lächelte.
„So? Welcher Penner war das? Den kauf ich mir!“ knurrte ich gespielt eifersüchtig.
„Ach, an den kommst du nicht ran. Er hat mein Leben gerettet und mir ein neues geschenkt. Er hat mir gezeigt, dass Sex nicht gleich Erniedrigung, Demütigung oder Schmerz sein muss und er hat mir gestanden, dass er mich liebt. Da kommt kein anderer jemals ran!“ säuselte Draco und zeichnete kleine Kreise auf meiner Brust.
Ich hätte so gerne etwas geantwortet, doch war ich – wie immer wenn er so scheiß gefühlsbetont wurde – zu nah am Wasser gebaut.
„Bastard!“ schniefte ich und versuchte mich zu beruhigen.
Draco lachte nur und gab mir einen Kuss auf die Lippen.
Nach unserem ersten, doch relativ wilden Mal, waren noch viele weitere gefolgt. Sie waren mal langsam und zärtlich, mal wild und heftig. Immer wie Draco es wollte. Ich hatte mich da komplett auf Ihn eingestellt und wir lebten beide mehr als nur gut damit.
Draco sagte immer ich habe sein Leben gerettet und Ihm ein neues gegeben. Doch genau das gleiche hat er auch bei mir getan. Ich war einsam und ich war allein. Mit Draco an meiner Seite hatte ich endlich Unterstützung. Einen Gegenpart der mich bremste oder antrieb. Je nachdem wie ich es brauchte.
Draco hatte auch mir ein neues Leben geschenkt.
Wir waren durch böse Umstände zusammen gekommen, doch nun waren wir beide glücklich.
„Wie siehts aus Draconis? Bock auf ein bisschen heiße Liebe?“
„Immer doch, Black.“ Grinste er, stand auf und zog mich ebenfalls mit in eine aufrechte Position.
Und während wir ins Schlafzimmer eilten, dachte ich noch kurz daran, dass Harry wohl einen Schlag bekommen würde, wenn er das hier erfuhr.
Aber darauf freute ich mich schon heute.
~~~~~FIN~~~~~
Nachwort: So, dass wars. Ein kurzer OneShot und nur mal was aus einer Laune heraus. Ich wollte unbedingt mal eine SBxDM Story schreiben, weil ich das Pairing liebe und es meinem Erachten nach zu wenige FFs von den beiden gibt :-)
Die Lemon habe ich mit Absicht SOgeschrieben. Wem das nicht gefallen hat, kann mir das natürlich gerne mitteilen, aber umschreiben werde ich sie trotzdem nicht mehr.
Freu mich auch über eure Meinung. Egal ob positiv oder negativ.
Bis irgendwann… mal wieder :-)
Und da es schon so spät ist schließe ich mit den Worten von Graf Duckula:
„Gute Nacht da draußen - was immer ihr sein mögt“
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