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Fanfiction

Die Zukunft muss warten - Die Zukunft muss warten

von DM-Potter

Die Zukunft muss warten.



Es war tiefe Nacht und Bewohner des Schlosses lagen in ihren Betten und schliefen. Im ganzen Gebäude war es still.

Lediglich in der großen Halle brannten einige Fackeln um eine Vitrine zu beleuchten, in der der Zauberstab des letzten Schulleister lag. Der Stab von Albus Dumbledore, der Elderstab.

Der schein der Fackeln war stark genug um die Vitrine zu erleuchten, doch reichte das Licht nicht weiter in die Halle hinein. Auch dort war es dunkel und kein Geräusch zu hören.

Auf einmal war ein knistern zu hören und durch ein helles Lichtflackern betrat eine in schwarz gekleindete Person, durch eine Art Portal, den Saal, welche sich umsah und auf die beleuchtete Vitrine zuging.

Als die Person gerade den Glaskasten erreicht hatte, hörte sie jemanden sprechen:
"Halt, stehen bleiben, wer sind Sie?"

Sich umdrehend erkannte die Gestalt zwei Hauselfen, welche ihn grimmig anblickten.

"Bleibt selbst stehen." sagte er grinsend und machte eine schnelle Bewegung mit seiner Hand, die beide Elfen in eine Art Starre zu versetzen schien. Dann widmete er sich erneut seinem Ziel.

"Ich bin nicht 100 Jahre in der Zeit zurück gereist um mich mit Elfen zu streiten, sondern um zu stehlen. Der Elderstab, wertvoll in der Vergangenheit, unbezahlbar in der Zukunft."

Gerade als er nach dem Stab greifen wollte, schlug ein Schockzauber neben ihm ein. Sich umblickend kamen ein paar Schüler in den Lichtschein der Fackeln.

"Aber in der Gegenwart, lassen Sie gefälligst ihre Finger davon." sagte ein Junge mit schwarzen Haaren. "Wer sind Sie? Sie sehen aus wie ein Todesser."

"Ah, Harry Potter.. und Dumbledores Armee, welch große Freude. Ich bin nur ein Dieb. Ich habe alles über euch in historischen Aufzeichnungen gelesen. Doch jetzt seid ihr alle Geschichte."

Ohne weitere Worte griff der Fremde die Schüler an, welche sofort reagierten:

Trotz der Tatsache dass sie zu sechst gegen einen Kämpften, waren Harry und seine Freunde ihrem Gegner bei weitem Unterlegen. Sofort der erste Angriff war so heftig, dass er Harry´s Abwehrzauber durchbrach und ihn einige Meter nach hinten schleuderte.

Daraufhin griffen sie den unbekannten alle gemeinsam an, doch dieser konnte allen Zaubern mühelos ausweichen. Dem letzten Schockzauber wich er allerdings nicht aus, sonder wehrte ihn einfach mit bloßer Hand ab und lenkte ihn zugleich auf Ron, der getroffen zu Boden ging, jedoch sofort von Neville aus seiner Starre erweckt wurde.

Hermine versuchte es anders, sie ließ einige Gegenstände per Schwebezauber auf ihren Gegner fallen, was jedoch zu ihrem missfallen nicht wirkte, sämtliche Gegenstände wurden von einer Art Schockwelle abgewehrt, welche durch eine schnelle Armbewegung des Feindes, erzeugt wurde.

"Reduktor" rief Ginny, und feuerte einen ihrer stärksten Zaubersprüche ab, doch dieser und weitere Zauber der anderen, wurden nun einfach von einem starken Kuppelschild absorbiert, welcher ihr Ziel umgab.

"Ihr habt keine Chance gegen Warp, ich komme nämlich aus der Zukunft" rief der unbekante und warf eine kleine Phiole auf den Boden, die beim zerspringen sofort ein helles Licht erzeugte, welches Harry und seine Freunde blendete. "Und Ihr Relikte seid schon 100 Jahre hinter der Zeit zurück."

Während seine Gegener sich von der Blendwirkung erholten, ging Warp zu der Vitrine und nahm den Elderstab an sich.

Anschließend hielt er seine Hand auf seine Brust, an der ein Anhänger hing. Der darin befestigte Kristall begann zu leuchten und sandte einen Lichtstrahl gegen eine nahe Wand, an der es anfing zu knistern und sich in einem hellen Lichtschein, erneut ein Portal öffnete.

"Machts gut Leute, war schön etwas Zeit mit euch zu verbringen, aber auf mich wartet eine ausgrsprochen strahlende Zukunft."

Er war gerade im Begriff in das heraufgeschworene Portal zu treten, als Hermine, welche ihm an nächsten war, ihrem Mut zusammen nahm und auf ihn lossprang, um von nahem einen Treffer zu landen. Leider hatte dies zu Folge, dass sie ihren Feind in das Portel stieß und selber hinterher fiel.

Harry, der dies verhindern wollte kam jedoch zu spät, das Portel schloss sich in dem Augenblick, als Hermine vollends darin verschwunden war.

"Hermine!? Wo sind sie?" fragte er verwirrt.


Einen Moment später befanden sich Hermine und ihr Gegner in einer Art Zeittunnel, um sie herum nur weißes Licht. Beide flogen schnell durch den Tunnel, miteinander um den Zauberstanb ringend.

"Lass los." sagte der Mann.

"Sie haben etwas für uns sehr wertvolles gestohlen und zu dem meine Freunde in Gefahr gebracht."

Hermine versuchte an den Anhänger zu kommen, da sie ahnte dass dieser etwas mit ihrem Ausflug zu tun hatte.

"Hör auf, wenn du meinen Anhänger beschädigst, bevor wir meine Zukunft erreichen... nein..!"

Hermine war es gelungen den Anhänger zu greifen, doch leider brach sie den Kristall aus seiner Fassung.
Dabei entstand ein extrem heller Lichtblitz und ihr Kontrahend wurde weggeschleudert. Dann wurde es dunkel um sie herum und auch sie begann zu fallen. Sie hatte anscheinend den Zeittunnel verlassen.

Mit einem lauten Schrei fiel Hermine einige Meter in die tiefe, bevor ihr Fall von einem großen Schneehaufen gestoppt wurde.

Bibbernd, aber unverletzt richtete sie sich auf. "Hä? Was ist passiert? W- Wieso ist ist es s-so kalt? Und wo sind meine - Freunde?"

Ihr stockte der Atem und sie bekam große Augen als ihr bewusst wurde wo sie war. Sie war wieder auf dem Gelände von Hogwarts, doch hatte sich die Umgebung stark verändert. Nicht nur dass es Winter war, obwöhl es eigentlich hätte Frühling sein sollen, nein, auch wirkte alles andere nicht mehr so sicher und freundlich wie sie es kannte.

Was Hermine allerdings einen Augenblick später sah, als sie zum Schloss hinauf blickte, verwirrte und erschreckte sie. Dort wo eigentlich das einst so stolze Schloss Hogwarts gewesen war, stand nun eine verkommene, beinahme vollkommen zerstörte Ruine.

"Was bei Merlin ist hier geschehen? Warum ist alles zerstrört?" fragte sie sich und ging auf das Schloss zu.

Da sie den verbotenen Wald im Rücken hatte und schnellstmöglich ins innere vordringen wollte, beschloss sie, den Weg über die Holzbrücke, welche zum Hinterhof der Schule führte, zu überqueren.

Dort angekommen musste sie feststellen, dass sie diesen Weg nicht nutzen konnte, da sie an der Stelle wo die alte Brücke sein sollte, lediglich die tiefe Schlucht zu sehen war, welche das Schloss umgab. Die Brücke war verschwunden. Kommplett zerstört, wie Hermine feststellte.

"Und was jetzt? Bleibt nur der Haupteingang. Soll ich um das ganze Schloss herum laufen? Das wird ewig dauern." murmelte sie leicht genervt, als ihr eine Idee kam.

"Eigentlich geht es ja nicht, aber wer weiß. Ich versuch zu apparieren."

Hermine konzentrierte sich auf ihr Ziel, die Steinerne Brücke am Eingang zum Schlosshof. Kurz darauf war sie auch schon verschwunden.

Die Augen wieder öffnend, stellte Hermine fest dass sie sich nun dort befand wo sie hinwollte. "Genau wie ich es mir gedacht hatte. Die Schutzzauber die das Schloss umgeben haben sind gefallen. Glück für mich."

Sie überquerte die Hauptbrücke mit eiligen Schritten, vorbei an etlichen zerstörten Ritterrüstungen und Statuen.
"Die müssen wohl verzaubert worden sein, sonst standen sie doch immer in der Vorhalle oder in den Gängen." dachte Hermine im laufen.

Nach kurzer Zeit hatte sie die Brücke hinter sich gelassen und stand nun im Haupthof des Schlosses der ebenfalls nicht verschont geblieben war. Auch konnte sie sehen dass beinahe das ganze Hauptgebäude, welches die große Halle umgab, zerstört war. Selbst die großen Eichenportale waren aus ihrer Verankerung gerissen worden.

"Was ist hier bloß geschehen? Es muss hier anscheinend eine riesiege Schlacht stattgefunden haben."

Sie stieß mit ihrem Fuß gegen einen Gegenstand, der nun über den Boden rollte. Ihr Licht darauf richtend bückte sie sich um ih aufzuheben. Da wurde ihr klar dass es sich um einen Zauberstab handelte.

Hermine begutachtete den Stab und drehte ihn ihrer Hand. Doch kaum hatte sie den Stab etwas fester gegriffen zerfiel dieser einfach zu Staub.

Langsam ging sie weiter. Suchte sich einen Weg durch die Trümmer in der großen Halle. Ihren Zauberstab hatte sie nun zur Vorsicht und Licht machend fester in der Hand.

Nach einigen Schritten kam Hemine am alten Lehrertisch an. Augenblicklich kam ihr der Kampf in den Sinn, wodurch sie hier gelandet war. Allerdings wurde sie schnell wieder aus ihren Gedanken gerissen, Als sie Geräusche hinter sich hörte.

"Ist da jemand?" rief sie ins leere der Halle hinein. "Hallo?"

Einen Lumos-Maxima verwendend vergrößerte sie den Lichtschein ihres Zauberstabes um mehr von ihrer Umgebung erkennen zu können und erblickte in ca 10 Metern entfernung einen Schatten, der sich ihr langsam näherte.

Je näher es sich ihr näherte desto mehr konnte Hermine erkennen dass es sich um ein Tier handelte. Als sie erkannte dass es ein gräulicher Wolf war, der sich knurrend auf sie zu bewegte wich sie langsam zurück.

Der Wolf rannte nun das letzte Stück, während Hermine zurüchwich und einen Schockzauber warf, der leider sein Ziel verfehlte. Wahrend dessen sie zurückgewichen war, durchquerte Hermine einen der weinigen Lichtscheine die durch Löcher in Dach und Wänden eintraten.

Gerade als der Wolf zum Sprung anzusetzen schien, fiel das Licht genau auf Hermine sodass diese gut zu erkennen war. Dies ließ den Wolf innehalten um langsam näher zu gehen und umher zu schnüffeln.

Hermine die weiterhin zurück gewichen war, fand das jetzige verhalten des Wolfes merkwürdig. Erst griff er sie an, nun schnüffelte er an ihr herum und als würde er ihren Geruch kennen ließ er von ihr al und ließ ein kurzes heulen hören.

Hermine jedoch richtete ihren Zauberstab weiterhin auf den Wolf vor ihr und ging langsam näher, als sie eine Stimme rufen hörte:
"Hey, wer ist da? Was machst du da mit..." die Stimme erstarb als die Person näher kam und sie sehen konnte, Hermine konnte lediglich ihren großen Umriss sehen.

Es gab ein geräuschvolles Krachen, als ihr Gegenüber geschockt, seine Waffe fallen ließ. Soweit Hermine es im Lichtschein ihres Zauberstabes erkennen konnte, handelte es sich dabei um eine große hölzerne Armbrust.

"Her... Hermine? Ich glaub ich werd verrückt. Bist du´s wirklich?" wurde Hermine mit zitternder Stimme gefragt. Diese erkannte diese Stimme, obwohl sie nicht mehr ganz so dunkel war wie sie sie kannte, sofort.

"Hagrid? Bist du´s? Ja ich bin Hermine." Mit einem wink ihres Zauberstabes ließ Hermine nun ein paar der verbliebenen Fackelschalen an den Wänden entflammen. Sofort konnte sie ihren Gegenüber richtig erkennen.

"Meine güte Hermine, du.. du bist um keinen Tag älter geworden."

"Hagrid, oh Merlin, was ist denn eigentlich passiert? Wieso siehst du so...?"

"Alt aus!?" beendete der Halbriese ihren Satz. Hermine war sehr schockiert über das Aussehen ihres alten Freundes, welcher weit älter und gebrechlicher wirkte als sie ihn kannte. Sie konnte jedoch einen Ansatz eines Lächelns durch seinen nun gräulichen Bart sehen.

"Tja, Menschen und sogar ich als Halbriese werden nun mal älter, wenn man sich 20 Jahre nicht blicken lässt." Hagrid ging an ihr vorbei und setzte sich auf einen großen Stein..

"20 Jahre? Nein unmöglich, ich.."

"Du bist verschwunden Mine. Dieser Kampf damals zwischen euch und Warp ist vor einer halben Ewigkeit gewesen. Du bist durch eine Art Portal gefallen und... Willkommen in der Zukunft."

"In der Zukunft? Aber ich habe sein Amulett beschädigt als wir im Portal waren." sagte Hermine und zeigte ihm den Kristall, als sie eine weitere vertraute Stimme vernahm.

"Ehrlich? Dann zeig mal bitte her."

Als sie sich zur Seite wandte, wurden ihre Augen groß. Ebenfalls auf einigen Trümmern sitzend, sah sie ihren alten Lehrer und Freund Remus Lupin vor sich.

"Remus. Was.. ?" stotterte sie.

"Der Wolf Hermine. Das war ich. Animagus."

Hermine fiel Remus in die Arme und bemerkte dabei, dass dieser ebenfalls sehr mitgenommen aussah. Als sie sich lösten reichte Hermine Remus den Kristall.

Remus begutachtete diesen.
"Warp hatte vor einen Zeitsprung von 100 Jahren zu machen, du hast diesen Sprung offenbar nach 20 gestoppt."

"Das mag ja sein, dennoch bin ich verwirrt, bitte, warum seht ihr so mitgenommen aus? Warum ist Hogwarts so zerstört?"

"Sagen wir einfach es ist ganz so gut gelaufen seit du verschwunden bist." antwortete Remus.

"Was ist mit den anderen? Wo sind unsere Freunde?"

"Das sage dir gleich. Zuerst gehen wir woanders hin, der Raum der Wünsche ist der einzige Ort des Schlosses der keinen Schaden genommen hat. Komm." somit stand Remus auf und ging voraus. Hermine und Hagrid folgten.

Einige Minuten später befanden sich die drei in bequemen Sesseln vor einem wärmenden Kamin.

"Also was ist nun geschehen? So wie das Schloss verwüstet ist muss hier eine Schlacht stattgefunden haben." begann Hermine.

"Ja, das hat es Hermine. Allerdings muss ich weiter ausholen und es ist schwer für mich dies alles zu erzählen.

Also nachdem du durch dieses Portel gefallen warst und du nicht mehr wieder kamst, waren alle geschockt. Da wir nicht wussten was mit dir geschehen war suchten wir dich, jedoch erfolglos. Harry wandte sich sogar an den Minister und die Presse um mehr hilfe zu erhalten.

Die Auroren suchten jedoch nur einige Wochen das Land ab, bis die Suche eingestellt wurde und.."
Remus brach ab.

"Und was, Remus?" fragte Hermine, die seine Trauer in der Stimme heraus hörte.

"Nun, Mine, es wurde ca. 3 Monate nach dir gesucht, bis der Minister dich offiziell für Tot erklären ließ und die Suche gänzlich einstelle." gab Hagrid trautig zur Antwort.

"Oh. Aber was ist mit den anderen?"

"Nun, mit der Zeit fanden wir uns mit der Situation ab und konnten zur normalität zurückkehren, legidlich Harry und Ron waren damals die einzigen die nicht akzeptiert hatten dass du tot seist."

Hermine lächelte und Remus erzählte weiter.

"Ungefähr 1 Jahr nach deinem verschwinden erhielt der Orden von einem Spion, aus den Reihen Voldemorts, die Informationen über einen bevorstehenden Angriff auf Hogwarts, der drei Wochen später erfolgen sollte.

Durch die warnung Snapes konnten wir unsere Verteidigung so gut es ging ausbauen und Hogwarts vorbereiten."

"Moment, Snape? Er war weiterhin Spion für den Orden obwohl er Dumbledore getötet hatte?" fragte Hermine irritiert.

"Ja, aber da müsste ich zu weit ausholen. Wir waren zwar gewarnt worden, doch mir der heftigkeit des Angriffes hatten wir nicht gerechnet. Hogwarts wurde trotz unserer Verteidugungsmaßnahmen überrannt, es waren zu viele als dass wir sie im normalen Kampf hätten besiegen können."

"Was meinst du genau? Wie ist es ausgegangen?"

Remus holte kurz Luft, trank etwas und fuhr fort.
"Nun, die Schlacht ging am Ende doch zu unseren Gunsten aus, wir gewannen, Harry bezwang Voldemort, doch zu einem sehr hohen Preis. Viele Auroren und andere Hexen, Zauberer und andere Magische Wesen verloren ihr Leben."

"Schrecklich.. Aber warum ist danach nichts wieder aufgebaut worden? Warum ist keiner mehr hier?"

"Wie gesagt, viele von uns sind gefallen auch einige unserer engsten Freunde. Vom Orden sind bis auf die Weasleys und uns beiden keiner mehr übrig und Dumbledores Armee wurde bedauerlicher weise auch bis auf wenige ausgelöscht. Übrig geblieben sind bis Heute nur Neville, Luna, Ron, Harry und du.

Alle anderen fielen in der Schlacht oder starben danach. Das letzte opfer der Schlacht war zu unser aller bedauern Ginny, sie wurde von Voldemort persönlich, in einem unachtsamen Moment getötet, als sie und Harry gerade Bellatrix Lestrange überwältigt hatten.

Dadurch verlor Harry die Konrolle über sich und seine Kräfte und verband seinen ganzen Zorn und seine Trauer in einem Todesfluch der Voldemort und einige andere Todesser zu fall brachte.

Der Grund dafür, dass hier nichts erneuert wurde ist der, dass es seid dieser Schlacht, beinahe keine Zauberer mehr hier in Großbritannien gibt, sie sind alle ausgewandert. Nur einige Auroren und Heiler sind noch im St. Mungo Hospital beschäftigt. Und wir beide hier. Mehr nicht." endete Remus und blickte traurig in die Flammen des Kamins.

Hermine ließ das gesagte kurz auf sich wirken, fragte dann:
"Was ist mit den anderen? Weist du wo sie sind? Die, die alles überlebt haben?"

Remus nickte. "Nun, Ron ist mit dem Rest seiner Familie nach Rumänien ausgewandert, sie leben bei Charley. Neville ist nach einer Erfolglosen Karriere als Auror Heiler geworden und hier im St. Mungos und Luna, nun sie ist ebenfalls dort, nur so weit ich weis, als Patientin, allerdings weis ich nicht was sie hat, sie ist bereits seit Ende des Krieges dort."

"Und Harry? Wo ist er?"

"Tja, das ist die Frage. Er hat den Tod von Ginny nicht verkraftet und ist einen Monat nach der Schlacht aufgebrochen um die restlichen Todesser aufzuspüren. Wo er allergings jetzt ist weiß ich nicht, wir haben uns schon vor Ewigkeiten aus den Augen verloren.. Wenn du ihn suchen willst, bist du auf dich allein gestellt."

"Nein.." seufzte Hermine und vergrub ihr Gesicht in den Händen. "Das kann doch alles nicht wahr sein, wie kann so etwas furchtbare nur..."

Sie stockte und holte den Kristall aus ihrer Tasche. "Natürlich,Warp, sein Eingreifen in die Vergangenheit muss unsere Zukunft verändert haben."

"Hermine, ich glaube nicht... " versuchte Remus sie zu beruhigen.

"Er hat diesen ganzen Schlamassel verursacht. Er hat dieses Zeitamulett erschaffen und nur er kann alles wieder in Ordnung bringen. Wir müssen ihn finden, hilfst du mir dabei?"

"Bedaure Hermine. Aber seit der Schlacht ist meine Verwandlung schlimmer geworden, wohl durch einen Zauber während der Schlacht. Sobald ich das Gelände verlasse weiß ich nicht wann ich mich verwandle, es kann auch am Tag und Nachts ohne Vollmond geschehen und ich bekomme keinen vernünftigen Banntrank zustande. Tut mir Leid."

"Schon okay."

Eine Stunde später hatte Hermine sich auf den Weg gemacht, direkt ins St. Mumgos Krankenhaus.
Als sie die Eingangshalle betrat sah sie, dass es genau so war wie von Remus und Hagrid beschrieben. Selbst das sonst so belegte Krankenhaus war beinahe Menschenleer.

Sie trat an den Empfangsschalter heran:
"Verzeihung, ich suche Neville Longbottom, er soll hier als Heiler arbeiten."

Die Frau hinter dem Tresen blickte sie kurz prüfend an sagte dann aber:
"Der erste Flur rechts, Abteilung Fluchschäden. Schauen sie am besten im Heilerzimmer nach."

Hermine bedanke sich und betrat den besagten Flur. Nach wenigen Schritten hatte sie das Heilerzimmer erreicht doch keiner war anwesend. Gerade als Hermine sich umdrehen und dern Raum wieder verlassen wollte, wurde sie angesprochen.

"Verzeihung, eigentlich dürfen nur Heiler diesen Raum betreten. Kann ich ihnen helfen?"

Sich umdrehend blickte sie in ein ihr vertrautes, nur um einige Jahre älteres Gesicht. Ihr Gegenüber allerdings bekam bei ihrem Anblick große Augen und ließ ein Klemmbrett fallen.

"Ich krieg zu viel, du bist es?! Aber wie..?"

"Ich benötige deine Hilfe."

"Komm, setz dich erst mal." Er wies auf einen freien Stuhl an einem Tisch, verschloss die Tür und ließ sich ihr gegenüber nieder. "Was denn für Hilfe?"

"Die Zukunft ist nicht so wie sie sein sollte. Deshalb bin ich jetzt hier, wir müssen den Mann finden der dafür verantwortlich ist. Du musst mit mir kommen Neville, ich bitte dich."

Neville atmete tief ein und aus, dann erhob er sich und ging zu einem Waschbecken in einer Ecke und beobachtete Hemine durch dessen Spiegel.
"Hör zu, nach der Schlacht habe ich, wie andere Überlebende, eine Ausbildung zum Auror gemacht, um die restlichen Todesser zu fassen und das Land wieder aufzubauen. Jedoch kam es so, dass wir während der Ausbildung gegen einige Todesser kämpfen mussten.

Wir siegten zwar doch auch dies überlebten nur wenige. Daraufhin habe ich die Ausbildung an den Nagel gehängt. Der Krieg reichte mir, dann dieser Vorfall. Ich hatte von Tot und Leid genug, so entschied ich mich Heiler zu werden.

Hier kann ich die Kenntnisse meines alten Hobby´s, der Kräuterkunde, sinnvoll nutzen und kann auch den Menschen helfen. Zumindest denen die in England geblieben sind.

So Leid es mir tut, und so gerne ich dir auch helfen möchte, ich kann es nicht. Ich kann hier auch nicht weg, ich muss mich um Luna kümmern."

"Luna, richtig, Remus und Hagrid haben es mir erzählt. Schrecklich, wo ist sie? Kann ich sie sehen?"

"Sicher, ihr Zimmer ist direkt gegenüber, aber ich glaube nicht dass sie dich erkennt."

Sie wechselten den Raum und standen an Luna´s Bett. Wie berichtet lag sie regungslos da.
"In 20 Jahren der Forschung wissen wir immer noch nicht was sie genau hat, wir vermuten es ist eine Mischung aus Dementorenkuss und einer Art Zauber. Aber heilen konnten wir es bisher nicht. Vielleicht werden wir dies nie."

Hermine ging näher an ihre alte Freundin heran, welche wie schlafend in den Bett vor ihr lag. Sie strich ihr vorsichtig über den Arm.
"Hey Luna, ich weiß nicht ob du mich hören kannst, ich bins Hermine, ich bin wieder hier und benötige Hilfe von meinen alten Freunden. Luna?"

Da keine Reaktion kam blickte sie zu Neville der jedoch nur leicht den Kopf schüttelte.
"Tut mir Leid, aber auch bei uns war es immer das gleiche, egal wer mit ihr sprach, keine Reaktion, nichts."

Hermine strich Luna noch eine Haarsträne aus dem Gesicht, erhob sich und ging zu Neville.
"Nun gut, Neville ich muss jetzt weiter. Bleibst du dabei? Ich könnte jeden brauchen den ich kriegen kann."

Neville atmete tief aus und sagte:
"Bedaure Hermine, aber ich bleibe dabei. Unter anderen Umständen würde ich dir jederzeit folgen. Tut mir Leid."

Sie legte ihm eine Hand auf die Schulter:
"Ist schon okay. War schön dich wieder gesehen zu haben. Machs gut."

"Ja, war schön. Viel Glück."

Sie umarmten sich kurz. "Danke." Dann ging verließ sie das Zimmer und auch das Krankenhaus und ging zum Hauptweg der Winkelgasse weiter.


Tief in Gedanken versunken was sie nun tun sollte, hatte Hermine bereits die Hälfte der Straße hinter sich gelassen, als plötzlich ein roter Blitz in der Wand vor ihr einschlug. Sich umschauend, entdeckte sie sofort eine schwarz gekleidete Gestalt, welche sie als den Mann erkannte, der für ihre Anwesenheit hier verantwortlich war. Warp.

"Was ist los mit dir Kindchen, komme ich etwa ungelegen?"

Sofort kamen weitere Zauber auf sie zugeflogen. Nur schwer konnte sie ihnen ausweichen, aber es gelang ihr irgendwie. Sie versuchte ebenfalls einige Zauber auf ihren Gegner ab zu feuern, doch die Flüche welche ihr Ziel erreichten, wurden einfach von dessen Schild absorbiert.

Einen Moment der Unachtsamkeit Hermines ausnutzend, verschwand der Mann kurz, nur um sogleich wenige Zentimeter vor ihr aufzutauchen und sie mit einer einzigen Handbewegung erstarren zu lassen.

Eine weitere Handbewegung und Hermine wurde gegen eine Wand gedrückt, wo ihre Erstarrung nachlies und sie zusammensackte.

Benommen richtete sich Hermine langsam auf, sodass sie nun auf dem Boden kniete. Währenddessen war ihr Gegner erneut nahe an sie heran gekommen. So nah, dass sie nun dessen Gesicht sehen konnte, doch es hatte sich verändert.

"Sie sind ja ebenfalls alt geworden." bemerkte sie verwundert.

"Hm, so etwas kommt davon wenn jemand meinen Zeitregulierer stielt." Er hielt seine Hand in ihre Richtung.
"Den Kristall wenn ich bitten darf. Ich muss nun wirklich zurück in meine Zukunft."

Hermines Gesichtsausdruck wandelt sich von verwundert in zornig.
"Wenn sie ihre Zukunft wiedersehen wollen, werden sie vorher den Schaden beheben, den sie in meiner Vergangenheit angerichtet haben." Dabei legte sie den Kristall auf den Boden und hielt einen Stein darüber, drohend ihn zu zerschlagen.

"Was für einen Schaden? Es gab keinen Eingriff in deine Vergangenheit, dummes Kind. Man kann den lauf der Zeit nicht beschädigen, weil die Geschichte nicht verändert werden kann. Das habe ich auf meinen Zeitreisen gelernt. Vergangenkeit, Gegenwart und Zukunft, das alles ist wie in Stein gemeißelt, meine Gute."

Geschockt ließ Hermine den Stein sinken und ihr Gegenüber nahm den Kristall wieder an sich.

"Nichts was du tust wird etwas daran ändern... ahh"

Gerade als er Hermine erneut angreifen wollte, wurde er von einer unbekannen Gestalt umgerissen und in eine Seitengasse geschleudert und mit etlichen Zaubern beschossen.

Diese aurden zwar ebenfalls von dessen Schild aufgehalten, doch blieb der Schild nicht aufrecht, sondern löste sich auf.

"Ein anderes mal vielleicht." entgeneter der angeriffene, berührte sein Amulett und verschwand. Die erneuten Zauber des unbekannten schlugen in der Wand ein.

Hermine die den Kampf mitverfolgt hatte ging nun auf den neuling zu, als dieser sie, aus dem Schatten der Gasse heraus, ansprach.

"Es ist schön dich wieder zu sehen."

"Harry?!"

Dieser trat aus dem Schatten heraus und schlug die Kapuze seines Umhangs zurück.

"Den Namen habe ich schon seit langem nicht mehr benutzt, aber ja. Ich bin es. Komm, lass uns erst einmal hier weg." er reichte ihr die Hand und als ihr Hand die seine berührte verschwanden beide.

Als Hermine die Augen wieder öffnete befand sie sich in einer kleinen Höhle wieder, welche nur spärlich beleuchtet wurde. Sie blickte sich weiter um und erkannte wo sie waren.

"Moment, das hier ist ein Verließ von Gringotts." sie sah sich weiter um und entdeckte eine beleuchtete Vitrine mit Kleidungsstücken. Als sie näher kam sah sie dass dort Harry´s frühere Kleidung wie seine Hogwartsuniform sowie seine Quiddischkleidung aufgehängt war.

"Ja, wir sind hier in einem Gringottsverließ. Seit die Kobolde, wie viele andere, das Land verlassen haben sind auch die Schutzzauber gefallen und ich nutze seidem das Verließ als Unterschlupf." entgegnete Harry.

"Hm." kam es lediglich von Hermine und Harry legte ihr, zum aufwärmen, einen Umhang über sie Schultern.

"Ich habe gehört dass du nach Hilfe suchst."

"Es gibt nichts das du tun kannst, oder irgend jemand tun kann. Die Vergangenheit kann man nicht reparieren, die Zukunft kann man nicht verändern. Egal wie falsch sie erscheinen mag."

"Dann ist es also unmöglich?!"

"Ich glaube ja."

"Gut." bemerkte er und ging zu einem kleinen Schreibtisch hinüber."denn wenn ich mich nicht irre, haben wir damals in der Schule oft unmögliches verbracht. Und für alle Fälle, habe ich das hier verwahrt."

Harry nahm ein kleines Amulett aus einer Schublade. Als Hermine nebem ihm stand aktivierte er es.
"Komm wir werden Warp nun aufhalten."

"Aber wie?"

"Ich weiß wo er ist. Ich habe einen Zauber entworfen der seine Magische Signatur verfolgt. So habe ich auch dich gefunden. Komm, er ist im alten Ministerium, vielleicht werden wir auch Hilfe haben." er wies auf das Amulett und Hermine nickte verstehen. Dann griff sie seine Hand und beide verschwanden.


Zur gleichen Zeit im St. Mungos.

Neville unterhielt sich gerade in seineim Büro mir einem Kollegen.
"Ich weiß wie schwer es für dich ist, Neville, aber betrachte es doch mal aus der Sicht eines Heilers. Sie liegt bereits seit Jahren hier in diesem zustand, weit aus länger aus es normal wäre."

"Ich weiß, aber.."

"Sie steht dir nahe, das weiß ich. Aber gerade deshalb solltest du..." der Heiler wurde unterbrochen als er ein leises piependes Geräusch hörte welches auch lauter wurde.

"Hörtst du das Neville, was ist das? Es kommt aus deinem Büro. Hey was ist?"

Neville saß versteift und blasss in seinem Stuhl. Er wusste was das für ein Geräusch war, er kannte es und hatte es vor vielen Jahren das letzte mal Gehört. Die Bedeutung dieses Tones würde er nie vergessen. Er stand rasch auf uns eilte zu seinem Schreibtisch und öffnete eine Schublade.

"Was ist das, sag schon." fragte der Heiler als er auf das kleine Amulett in Nevilles Hand blickte, welches immer noch piepte und blinkte.

"Dieses Amulett stammt noch aus dem letzen Krieg gegen Voldemort. Es war Zeichen und Kommunikationsmittel der DA, einer Kampfsgruppe die von Harry Potter ins leben gerufen wurde." erklärte Neville während er die Informationen mit seinem Zauberstab abrief.

"Verstehe, du hattest so etwas mal erwähnt, aber das ist 20 Jahre her, warum wird es jetzt aktiv, ich dachte die Gruppe hätte sich aufgelöst und du selber wolltest nicht mehr kämpfen."

"Ja richtig, aber der Notruf hier kommt von Harry selber, er.. oh Merlin hilf, ich glaub das nicht."

Neville starrte mit großen Augen zur Tür, in der Luna stand, ebenfalls mit einem identischen Amulett um ihren Hals. Sie wirkte als sei sie vollkommen in Ordnung.

"Bist du bereit Neville? Wir mussen Harry und Hermine helfen." sagte diese.

Der andere Heiler saß auf dem Fußboden, er war beim Anlick der erwachten Luna ruckartig aufgestanden und am Stuhl hängen geblieben. Er blickte geschockt zwischen den beiden anderen hin und her.

"Aber Luna wie ist das möglich?" fragte Neville erstaunt.

"Ist das jetzt so wichtig? Wir müssen los."

"Du hast recht. Aber warte." er tippte sein Amulett an und konzentrierte sich. Wenige Sekunden später hatte sich sein Heilerkittel in einen leichten Kampfanzug verwandelt. Zusätzlich trug er einen Umhang auf dem das Zeichen der DA zu sehen war, welches auch kleiner auf seinem Anzug abgebildet war.

"Stimmt." bemerkte Luna und tat es ihm gleich. Auch ihr leichtes Krankenhemd wurde zu einem Ahnlichen Anzug.

"Ä-- Ähm N... Neville? Was?" stotterte der immer noch verblüffte Heiler.

"Ich weiß es ist verwirrend. Ich versuch es dir später zu erklären. Okay?"

Nach einem leichten nicken seines Kollegen berührten Neville und Luna ihr Amulett und aktivierten einen Portschlüssel, der sie zu ihrem Ziel bringen würde.


Zur gleichen Zeit, viele Kilometer entfernt, waren vier Personen gerade, gut gelaunt, auf dem Heimweg von der Arbeit. Auch ohne zu wissen wer sie waren konnte man erkennen, dass sie Brüder waren, aie alle hatten das gleiche rote Haar.

"Hey, ich bin stolz auf euch drei, das war heute gute Arbeit." sagte Charly.

"Ach komm, das war doch einfach." antwortete der jüngste unter ihnen.

"Sicher doch, Ron, für dich." kam es von den Zwillingen.

"Hort auf ihr habt alle gute Arbeit geleistet, einem Drachen ein Ei wegzunehmen ist nicht leicht und auch den Drachen nur abzulenken kann tötlich enden." beruhigte Charly seine Brüder. "Aber jetzt kommt der Wichtige Teil, das ausbrüten und aufzeihen des Drachenjunges. Das wird uns gute Informationen für unsere Forschungen eingringen..

Aber jetzt essen wir erst mal etwas und dann schlafen wir es war ein langer Tag."

Sie hatten Haus beinahe erreicht als ein weiterer rothaariger Mann,gefolt von einer Frau mit silber-blonden Haaren, aus dem Haus gerannt kam und aufgeregt ihre Namen rief.

"Charly, Fred, George,Ron schnell kommt." keuchte der Mann als er vor den anderen zu stehen kam.

"Bill, Fleur, was ist los? Was ist passiert?" fragte Charly seinen älteren Bruder und dessen Frau.

"Eure Amulette, leuchten. Wie früher." kam es schnaubend von Bill. Dessen Brüder sahen ihn fragend an.
"Welche Amulette? Wovon redest du? Die einzigen Amulette die wir haben wären die, die über dem Kamin hängen, aber das ist unmöglich."

"Doch, genau die meine ich."

"Unmöglich," kam es von Ron. "die sind über 20 Jahre alt, das sind die Amulette der DA aus dem Krieg, die können nicht leuchten, es gibt keinen mehr der sie aktivieren könnte."

Im gleichen moment bekamen Ron und die Zwillinge große Augen und starrten sich an.
"Kann es sein..."
"... dass es Harry ist, der Kontakt zu und aufnehmen will?" sagten Fred und George.

"Eine andere erklärung gibt es nicht, kommt, schnell ins Haus."

Wenige Minuten später hatten die Brüder ihre Amulette an sich genommen.

"Kein Zweifel." bemerkt Ron. "Dies ist das Notsignal um die DA zusammen zu rufen und es kommt von Harry´s Amulett."

"Ja, aber warum?" fragte Charly.

"Hm, seltsam," bemerkte Fred. "Ich habe gerade den Ortungszauber aktiviert, der die einzelen Positionen der Amulette anzeigt, seht mal her, hier das da sind wir, in Rumänien, das ist klar, aber hier auf den Britischen Inseln sind vier aktiv? Wie geht das?"

"Vier? Aber es gibt nur noch drei Amulette die sich aktivieren lassen. Harry´s, das von Neville und Lunas, aber selbst das geht nicht. Fred für den Erkennungszauber durch, welche Amulette sind das." sagte Ron zu seinen Brüdern.

"Okay mal sehen, okay das sind in der Tat die Amulette der DA – Führung. Also das sind die Ketten von Harry, Neville, Luna und.. " Fred brach ab und bekam große Augen. ".. nein unmöglich."

"Wer?" fragten alle.

" E Es ist H Hermine." stotterte Fred.

"Was? Widerhol das bitte." sagte Ron geschockt.

"Hermine ist dort." bestätigte Fred nun deutlicher.

"Nein,... das ist in der Tat unmöglich"

"Vielleicht trägt ein anderer das Amulett. " wandte Charly ein.

"100 prozentig nicht, zu der Zeit damals hatten wir unser Amulett immer getragen für Notfälle, so auch bei dem Kampf gegen Warp. Sie ist damals einfach spurlos verschwunden."

"Das wissen wir." bemerkte Bill. "Ihr hattet gesagt sie sei während dieses Kampfes in eine Art Portal gefallen. Aber was ist wenn diese Portal einen Zeitsprung bewirkt hat."

"Ach bitte wie soll das gehen? Das ist nicht möglich." konterte Ron.

"Warum denn nicht?" bemerte George. "In eurem dritten Jahr hat sie auch die Zeit manipuliert, mithilfe eines Zeitumkehrers. Warum nicht also auch ein Zeitportal."

Ron konnte nur nicken.

"Okay, das mag ja alles stimmen, aber warum wird gerade jetzt ein notsignal von ihr ausgelost und nicht schon früher? Vielleicht ist es ja doch ein Trick, nur von wem?"

"Unsinn, überlegt mal genau." mischte sich nun Fleur ein. "Harry hat sich seit Jahren nicht gemeldet und auf einmal Sendet er einen Sammelruf der DA. Das würde er nicht tun wenn Hermine nicht wirklich wieder da wäre udn hilfe bräuchte."

"Du hast recht. Anders lässt es sich nicht erklären. Fred, George, kommt wir müssen uns beeilen." wandte sich Ron an die Zwillinge die ihm nur zustimmend zunickten.

"Dann passt auf euch auf. Ich will dass ihr zurück kommt." sagte Bill ernst.

"Sicher doch." sagte Ron und berührte sein Amulett um sich kampfbereit zu machen und den Portschlussel zu Harry´s Aufenthaltsort zu aktivieren. Die Zwillinge taten es ihm gleich.

Währenddessen in den alten Gängen der Mysteriumsabteilung des Ministeriums, versuchte Warp den Zeitkristall wieder magisch mit dem Amulett zu vereinen,

"Nur noch ein paar Sekunden." sagte er zu sich. "Dann habe ich es endlich... Ah."

Er schrie auf als ihm das Werkzeug mit einem Acciozauber aus der Hand gerissen wurde. In die Richtung blickend, aus der der Zauber kam, erkannte er zwei Personen und war teilweise verwundert diese zu sehen.

"Die Zukunft wird noch etwas warten müssen, Ihre Zeit ist gerade abgelaufen." sagte Harry.

"Ts." Wars machte ein grimmiges Gesicht und feuerte sofort einige Flüche ab.

Harry und Hermine erwiderten das Fluchfeuer und der Kampf entbrannte.

Durch die große Anzahl an Zaubern, die ihr Gegner absetzte, war Hermine gezwungen in Deckung zu gehen, wahrend Harry es schaffte den Fluchen durh schnelles Ausweichen zu entgehen und selbst auch einige Zauber abzufeuern, welche allerdings vom Gegnerischen Schutzschild absorbiert wurden.

Harry nahm nun ebenfalls hinter einer Kiste Deckung, gleich neben Hermine
"Ich habe einen Plan."
Sagte er leise genug zu ihr, dass nur sie es hören konnte. Trotz der andauernden Einschläge von Zaubern um sie herum.
"Auf mein Zeichen hin feuern wir beide den Stärksten Reduktor ab den wir können. Ich lege Zeitgleich noch einen Schildknacker bei. Bereit? Jetzt!"

Beide verließen ihre Deckung und ließen ihren Fluch los, welcher wie erwartet auf den starken Schild ihres Gegners traf.

Als die beiden Reduktorfluche und der Schildbrecher auf den Schild trafen schien dieser zuerst weiterhin stand zu halten, dann jedoch zuckte ein Blitz über den Schild. Dieser Flackerte und löste sich auf, was dessen Beherscher zunächst verwirrte, aber schließlich zu weiteren Angriffen anspornte.

Jedoch konnte Warp sich zunächst nicht gegen Harry und Hermine durchsetzen, ein weiterer Doppelreduktor schlug dicht neben ihm ein und schleuderte ihn heftig zurück, sodass er, leicht benommen, auf dem Boden liegen blieb.

Ihren Gegner am Boden liegen sehend, gingen Harry und Hermine auf diese zu,
"Ergib dich, du bist besiegt." sprach Harry zu ihm.

Ihr Gegenüber lächelte. "Niemals." sagtge er griff in eine Tasche seinen Umhangs und zog eine kleine Phiole hervor. Diese ließ er schnell auf dem Boden zerspringen, woraufhin ein grellend weißes Licht den Raum erhellte und Harry und Hermine blendete.

Die gab Warp die Möglichkeit erneut zum Werkzeug zu greifen, welches noch auf dem Boden lag, um schnellst möglichst den Zeitkristall wieder mit dem Amulett zu verbinden.

Er war beinahe fertig, als ein heftiger Schmerz seine Schulter durchführ. Als er seine Hand von der schmerzenden Stelle nahm sah er Blut und zudem konnte er als er sich umdrehte eine Art Metallstift in der Wand erkennen.

"Was war das? Wer ist da?" fragte er.

"Hier." hörte er eine tiefe Stimme vernehmen und dann erblickte er einen riesiegen Mann mit Bart, der hinter einer Dicken Steinsäule hervorkam. Eine schwere Holzarmbrust im Anschlag, neben ihm ein peckschwarzer Wolf.

"Hagrid, Remus, ihr habt es geschafft zu kommen." rief Hermine als diese den Halbriesen und den Wolf sah.

"Schön dass ihr hier seid." sagte Harry und umarmte seinen alten Freund und auch Remus.

"Lassen wir uns doch nicht entgehen." antwortete Remus. "Wir haben endlich einen neuen Trank für mich fertigstellen können."

"Entschuldigt bitte," mischte sich nun Warp ein. "Aber vielleicht ist es ja früher fertig als gedacht."
Er hielt sein Repariertes Amulett hoch.

Kurz bevor er das Amulett aktivierten konnte gab es zwei kurze helle Blitze und eine Druckwelle die ihn zurückschleuderte.

Da weder Harry noch einer der anderen etwas getan hatten blickten sie verwundert zur Seite von gerade drei Personen aufgetaucht waren.

"Na, ihr könnt doch aber nicht ohne uns anfangen." sagte einer von ihnen und alle drei schlugen ihre Kaputzen von ihren Köpfen.

"Ron und die Zwillinge."

"Jap, schön dich zu sehen Hermine." sagte Ron und umarmte sie.

"Und wir sind auch hier Freunde." hörten alle und sahen wie Luna und Neville hinter Warp auftauchten.

"Neville, toll und Luna? Aber wie?" fragte Hermine,

"Frag nicht ich versteh es auch nicht." bemerkte Neville.

"Ist doch egal, oder? Wir haben jetzt was zu tun." sagte Luna.

Warp blickte sich in der Runde um und stellte fest dass er gegen alle zusammen keine Chance hatte. Den Elderstab hatte er ja noch. Im Grunde brauchte er hier nicht mehr zu kämpfen. Er hoffte nur dass er auch einen Funtionsfähigen Zeittunnel erzeugen konnte, trotz des Beschäfigten Amuletts.

Er drehte sich um, zur noch freien Wand und aktivierte sein Amulett. Zu seiner großen Freude bildete sich auch eine Öffnung des Protals.

"Wie mir scheint, ist meine Zeit gekommen. Ich verschwinde."

"Nicht wenn ich es verhindern kann." rief Harry und feuerte einen Schnittfluch ab.

Warp seinerseits feuerte ebenfalls einen Fluch ab, doch als sich beide Fluche trafen war es Harry´s Fluch der einfach den seines Gegner teilte, in zwei Richtungen ablenkte und weiter auf Warp zuflog.

Kurz bevor der Fluch jedoch Warp erreichte, veränderte er sich. Er wurde kleiner und schneller. Er flog nun genau auf Warps Amulett zu und traf schließlich genau auf den Kristall. Dieser bekam dadurch einen großen Riss, blieb aber noch heile.

Jedoch passierte etwas womit Wars nicht rechnete. Duch den Riss des Kristalles trat dessen Magie frei aus und kleine Blitze zuckten hervor und umgaben Warps Körper.
"Was? Was ist das? Ich... aaaaah."

Mit einem langen aufschrei begann Warp sich zu verändern. Durch die freigesetzte Magie des Kristalles verjüngte sich Warps Körper soweit dass er zu schrumpfen begann.

Er schrumpfte so weit dass nach ein paar Sekunden sein Umhang zu Boden fiel und nur noch ein leises Wimmern zu hören war.

Neville, der am nächsten stand, schob den Umhang beiseite und zum vorschein kam ein Baby, welches sofort zu schreien begann.

Aufgrund dessen, dass er Heiler war, begann Neville augenblicklich damit verschiedene Zauber über das Baby zu werfen um es zu untersuchen.
"Also, so merkwürdig es auch klingt, aber das hier ist ein vollkommen gesundes Baby, von vielleicht einem halben Jahr."

"Okay, aber was machen wir jetzt?" fragte Harry.

"Da es sich jetzt nur noch um ein harmloses Kind handelt, werde ich es gleich mit ins St. Mungos nehmen und... was isdt jetzt?"

Neville brach erschrocken ab als die Magie des Amuletts nachließ und das immer noch offene Zeitportal begann sich zu schließen.

Remus wandte sich an Hermine: "Wir müssen dich nach Hause schaffte, kommt mit."

Er nahm das Zeitamulett vom Boden, entfernte den Kristall und befestigte diesen an der Spitze seines Zauberstabes. Daraufhin murmelte er ein paar Worte und eine weißer Strahl sntsprang von dem Kristall und traf auf das sich schließende Portal, welches sich sofort wieder öffnete.

"Ich habe die Richtung des Zeittunnels geändet, er wird dich wieder in deine Zeit bringen, dorthin wo du auch verschwunden bist. Los jetzt geh, der Kristall ist Beschädigt, ich weiß nicht wie lange er das noch aushält."

Hermine nickte und ging auf das Portal zu. Dort angekommen drehte sie sich erneut um.
"Bitte, muss unsere Zukunft wirklich so aussehen? Kann ich denn nichts tun um sie zu ändern?"

Harry ging auf sie zu."Ich fürchte nicht Mine, dafür ist keine Zeit."

Er reichte ihr den Elderstab und ein kleine Fläschchen mit einer weißen Flüssigkeit.
"Aber dennoch, versuchen kann man es ja, dies sind meine Erinnerungen ab dem Zeitpunkt deines verschwindens, an den Krieg bis hin zu deinem Auftauchen. Versuch das Beste daraus zu machen."

Beide umarmten sich noch kurz, dann trat Harry zurück. Lächelnd blickte Hermine noch einmal ihe Freunde an und trat dann in das Zeitportal.


Zurück in der Vergangenheit, erster Kampf gegen Warp.

"Machts gut Leute, war schön etwas Zeit mit euch zu verbringen, aber auf mich wartet eine ausgrsprochen strahlende Zukunft."

Er was gerade im Begriff in das heraufgeschworene Portal ein zu treten, als Hermine, welche ihm an nächsten war, ihrem Mut zusammen nahm und auf ihn lossprang um von nahem einen Treffer zu landen. Leider hatte dies zu Folge, dass sie ihren Feind in das Portel stieß und selber hinterher fiel.

Harry, der dies verhindern wollte kam jedoch zu spät, das Portel schloss sich in dem Augenblick, als Hermine vollends darin verschwunden war.

"Hermine!? Wo sind sie?" fragte er verwirrt.

Kaum war die Frage ausgesprochen, öffnete sich hinter ihnen erneut ein Zeitportal aus diesen Hermine trat. Lächelnd und den Elderstab in der Hand.

"Hermine. Was.. Was ist geschehen?" fragte Harry.

"Etwas total verrücktes. Aber das erzähle ich euch wenn wir alle zusammen gerufen haben, am besten sofort."

Harry nichte nur.


Ca. eine Stunden später waren alle in der Großen Halle versammelt, die gesamte DAA, der Phönixorden und weitere Bekannte.

Hermine hatte alles über ihre kleine Zeitreise erzählt und beendete gerade ihren Bericht.
"Dann hat Harry mit den Stab gegeben und ich bin in den Zeittunnel gestiegen."

In allen Gesichtern war besorgnis aber auch erleichterung zu sehen.
"Wow, aber was machen wir jetzt? Ich will nicht dass sich das alles so ereignet." sagte Harry, der tröstend Ginny´s Hand hielt, welche ebenfalls noch geschockt war.

"Also Warp´s Vergangenheit hat sich schon geändert, also können wir auch unsere Zukunft verändern." antwortete Hermine.

"Wie?" fragte Remus.

"Hiermit." Hermine legte die Phiole mit den Erinnerungen auf den Tisch. "Wir benötigen nur ein Denkarium."

"Erinnerungen? Von wem? Worüber?"

"Von Harry, also dem aus der Zukunft. Er gab sie mir vor meiner Abreise. Sie enthalten alle Informationen die wir brauchen. Von Zeitpunkt meines Verschwindens, über den Krieg und wie er geführt wurde bis hin zu dem Punkt wo ich dort auftauchte.

Jetzt liegt es nur noch an uns alles daran zu tun damit wir bereit sind wenn es losgeht."

"Na dann, auf geht´s." kam es knurrend von Alastor Moody. "Wir haben viel zu tun und je schneller wir die Erinnerungen ausgewertet haben, desto eher konnen wir mit dem Trainung beginnen und uns auf das kommende vorbereiten."

Alle nickten und erhoben sich um sich den Rest des Tages abzuklenken und zur Ruhe zu kommen. Die nächste Zeit würde hart genug werden.

ENDE


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