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Fanfiction

Liebe kennt keine Grenzen - Sei mein! (Drinny)

von Nerina

Die Rothaarige wusste nicht mehr genau, wie sie da nur hineingeraten war.
Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere gewesen. Beim Frühstück hatte sie sich wie gewohnt zu ihrem Bruder, Hermine und Harry gesetzt und mit ihnen über den geplanten Verlauf des Tages geredet.
Heute war schließlich der Tag, an dem sie zum ersten Mal nach Hogsmead durfte und sie hatte sich so sehr darauf gefreut. Endlich das Butterbier kosten, die verschiedenen süßen Düfte des Honigtopfes in ihre Nase saugen und sich über die verschiedenen Scherzartikel bei Zonkos lustig machen.
Auch zur Heulenden Hütte hatte sie gewollt, das hatte sie sich fest vorgenommen. Doch ausgerechnet dahin wollte niemand mit ihr. Wirklich niemand, da sie die Hütte schon oft genug gesehen hatten und das bekanntlich sogar von innen. Jedenfalls hatte ihr das Hermine erzählt.

Ginny stand also nun alleine hier. Sie starrte auf dieses Gebäude und ließ sich noch mal durch den Kopf gehen, wie die ganzen Gerüchte dazu entstanden waren. Dass allein Professor Lupin für all diese Singe verantwortlich war, war schon irgendwie amüsant.
„Na, siehst du dich nach einer Traumvilla für dich und Potter um?“, hörte sie eine Stimme hinter sich höhnen. Die Gryffindor wandte sich um, obwohl sie ihn allein an seiner Stimme erkannt hatte. Malfoy und seine Lakaien Crabbe und Goyle bahnten sich den Weg durch die Landschaft und kamen auf Ginny zu während diese nur leicht seufzte und eigentlich im Kopf hatte an ihm vorbei zu gehen und sich auf den Weg zurück zu den anderen zu machen.
Dennoch blieb sie hier stehen und starrte den Blonden nur hasserfüllt an.

Draco lachte herzlich und tickte abwechseln Crabbe und Goyle an, so als müsse er ihnen ein Zeichen geben, dass sie lachen durften. Die Rothaarige fand das Ganze ziemlich albern und verabscheute Draco einmal mehr dafür, dass er einfach nur er selbst war. Es war doch kein Wunder, dass er keine wirklichen Freunde hatte. Immerhin regelte er gerne alles mit dem Einfluss seines Vaters und der war nun mal Gold. Ginny würde darauf Wetten, dass Crabbe und Goyle ihn im Regen stehen lassen würden, würde man ihnen  nur die richtige Summe bieten. Ein leichtes Grinsen erschien bei dem Gedanken daran und sie steckte die Hände in die Tasche und machte sich langsam wieder auf dem Weg zum Schloss.
Sie war keine zwei Meter gelaufen, da hörte sie abermals die Stimme des Blonden.
„Oh, jetzt heult sie, na nicht dass wir nachher von ihrem trotteligen Bruder ausgemeckert werden!“

Wieder dieser erhabene, höhnende Tonfall, für den er so gehasst wurde. Aber es schien ihm nichts auszumachen. Rein gar nichts. Egal wie sehr man ihn beleidigte, er blieb ruhig und locker. Der Satz, dass ihm Hermine ja wieder auf die Schnauze hauen könnte, geisterte ihr im Kopf herum, doch um diese Worte an ihn zu richten, war sie einfach zu gutmütig.
Dennoch war ihr klar, dass sie irgendetwas sage musste und wenn es nur ein klitzekleine „Selber!“, war. Klar, das wäre auch nicht die passende Antwort, aber sie hätte wenigstens nicht nur tatenlos rumgestanden, wie so oft.
Kurz atmete sie durch und strich sich eine Haarsträhne zurück, so als ob diese Geste ihr wenigstens etwas Kraft schenken würde.

„Malfoy?!“, rief sie über den kleinen Platz und schluckte ihre Angst hinunter. Sie war nicht wirklich gut darin, jemanden die Stirn zu bieten, das übernahm meist das Trio für sie.
Dennoch sprach sie weiter. Erst recht, als sich Draco umgedreht hatte und sie argwöhnisch musterte. Ja, auch er kannte es nicht von ihr, dass sie ihn so offen und direkt ansprach und das obwohl sie ganz allein war. Langsam kam der Slytherin einen Schritt auf sie zu und runzelte etwas die Stirn. Abermals schluckte Ginny ihre Selbstzweifel und ihre Angst hinunter und versuchte ihm möglichst fest in die Augen zu sehen.
„Was ist dein Problem?“
Ja, zugegeben es war nicht die Welt. Die Frage war alles andere als Schlagfertig, aber dennoch etwas.

Sie sah den Blonden an, wie er zu ihr rüberkam, näher und näher.
Mit einem ganz kurzen Griff, hatte er sie an ihrem Umhang gepackt und sie ein klein wenig hochgehoben, sodass sie nur noch auf ihren Zehenspitzen stehen konnte. Ginny schluckte leicht. Sie hätte irgendein miesen Kommentar erwartet, aber nicht, dass Draco gleich hangreiflich wurde. Mit seinem Gesicht kam Draco immer näher und Ginny spürte ganz genau, wie ihr Herz einen Schlag aussetzt. Sie schluckte und sah den Slytherin mit großen Augen an, wie er ihr immer näher kam und mit seinen blassen Lippen, beinahe ihr Ohrläppchen berührte.
„Du gehörst Potter und das macht mich krank!“
Seine Stimme war kälter als Eis und nur ganz sanft gehaucht und doch reichte sie aus, um ihr viele kleinere Schauer über den Rücken zu jagen. Sie hatte gar nicht bemerkt, wie Draco sie achtlos in den Dreck geschmissen hatte und von dannen  gezogen war. Einzig und allein die kalte Stimme, in der ein Hauch von Eifersucht mitschwall, hallte immer wieder in ihrem Kopf umher.


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