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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - Wer bist du?

von Alex2303

۩ ۞ ۩


„Du hast was?“, brauste Ginny auf, als sie hörte, wo Hermione das schöne Geschenk gelassen hatte. Vor alle, als sie ihr erklärte warum.
„Oh Mione, das ist doch Blödsinn! Glaubst du wirklich, Malfoy macht sich so eine Mühe, nur um dich zu ärgern?“ „Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass er mir in letzter Zeit verstärkt nachstellt und mich noch mehr triezt als sonst!“, giftete sie kurz, bevor sie fertig in ihren Lieblingssessel sank und die Beine an den Körper zog, wo sie leicht abwesend in die knisternden Flammen des Gryffindor Kamins sah.
„Süße, das bildest du dir ein. Du bist einfach ein bisschen überspannt wegen allem“, argumentierte Ginny und trat ganz zu ihr, wo sie begann, ihr die Schulter- und Nackenmuskulatur kräftig durchzukneten. Nur wenig später entwich Hermione ein leises, wohliges Seufzen.
„Du musst mal richtig abschalten und ausspannen. Deinen Kopf leer räumen, und zwar von allem. Mir würde da spontan auch etwas einfallen, was super hilft.“ „Und was?“, sah Hermione ein wenig erschöpft zu ihr auf. Ginny grinste.
„Ein schönes heißes Bad! Wozu bist du Vertrauensschülerin? Schließ dich im Bad der Vertrauensschüler ein und tauch mal richtig ab. Du wirst sehen, hinterher geht es dir besser. Und morgen nach dem Unterricht holst du dir brav deine Kette wieder und legst die auch um, damit dein Verehrer es sieht und sich freut“, grinste Ginny breit, während Hermione einwandte: „Nur, wenn sie nicht verflucht ist“, was den Rotschopf mit den Augen rollen ließ. „Bei Merlin, Mione. Sie wird nicht verflucht sein. Du wirst sehen, dass ich Recht habe. Und jetzt ab ins Bad. Husch, husch“, scheuchte Ginny sie aus dem Gemeinschaftsraum.
Wahrscheinlich hatte ihre Freundin Recht. Sie reagierte derzeit auf alles überempfindlich, was nach den vergangenen beiden Jahren allerdings kein Wunder war. Erst der Zirkus Ende des Vierten, als ER zurückgekehrt war und Cedric ermordet hatte. Dann im Fünften der Terror durch Umbridge und die Sache im Ministerium. Hinzu kamen die Meldungen, die sie immer wieder aufs Neue im Daily Prophet las. Die Tatsache, dass Death Eater aus Azkaban geflohen waren, beinahe täglich Mugglegeborene verschwanden oder ganze Familien getötet wurden. Es verging kein Tag ohne eine derartig grausame Nachricht. Und dann war da noch Malfoy, der ebenfalls etwas im Schilde führte.
Er hatte irgendetwas bei Borgin & Burke’s gemacht oder gar gekauft. Sie hatten ihn gesehen aber nicht herausbekommen, was es war. Harry war sich inzwischen allerdings fast restlos sicher, dass er den Death Eatern beigetreten war. Das war zwar etwas, was Hermione wiederum nicht glaubte, oder sich nicht wirklich vorstellen konnte, so feige wie er war. Doch mit Lucius als Vater, wer wusste da schon, was sich tatsächlich alles im Hause Malfoy abspielte?
Schließlich kam sie mit ihren düsteren Überlegungen am Bad der Vertrauensschüler an und murmelte müde das Passwort, den festen Vorsatz im Kopf, ihre dunklen Gedanken draußen zu lassen und, wie Ginny gesagt hatte, einfach abzutauchen. Als sie das Bad betrat, dampfte es bereits ordentlich in diesem. Offensichtlich war sie nicht allein, oder ihr Vorgänger hatte schlicht versäumt das Wasser abzulassen.
„Hallo?“, rief sie unsicher in den scheinbar leeren Raum, bekam aber keine Antwort. Auch entdeckte sie niemanden, weshalb sie auf Letzteres tippte. Es wäre nicht das erste Mal, dass diese Kleinigkeit vergessen wurde und die Hauselfen sich am Ende darum kümmerten. Ihr war es jetzt ganz genehm, denn so konnte sie gleich in das warme Schaumbad, dessen Duft eine milde, blumige Note hatte.
Sie entledigte sich rasch ihrer Kleider, bevor sie im Wasser verschwand und genüsslich darin versank. Am Ende tauchte sie wie gefordert gänzlich ab. Das war angenehm. Diese alles umfassende Wärme gepaart mit vollkommener Ruhe. Hermione schaffte es fast eine Minute unter Wasser zu bleiben, bis der Sauerstoff allmählich unangenehm knapp wurde und sie wieder auftauchte. Inzwischen zog sich eine wohlige Hitze durch ihren Körper, die ihre verkrampfte Muskulatur nach und nach auflockerte und die Verspannungen am Ende komplett hinfort trug.
„Das war wirklich ‘ne richtig gute Idee, Ginny“, murmelte sie mehr als zufrieden, als auf einmal etwas klapperte und sie hoch schrak. Sie riss den Kopf herum und sah nur noch, wie ein Schatten hinter eine der Säulen huschte. Das hieß, sie war doch nicht allein. Scheiße, seit wann war der Andere hier? Hatte der oder die sie etwa schon beobachtet, als sie sich ausgezogen hatte?
Auf den Gedanken befiel Hermione ein ungeheures Schamgefühl, worauf sie hastig bis zum Kinn ins Wasser glitt, bevor sie wütend rief: „Wer ist da?“ Doch ihr Spitzel zeigte sich nicht. Natürlich nicht! Wahrscheinlich hatte er bereits mehr als genug gesehen! Verdammt, warum hatte sie vorher nicht gleich alles richtig kontrolliert? Und wo war ihr blöder Zauberstab?
Bei deinen Klamotten, stichelte ein leises Stimmchen in ihrem Kopf. Wo sonst? Nur einen Augenblick später war sie bei dem Kleiderhaufen und ließ den dicken Nebel mit einem Schwenk verschwinden. Ihren Spanner sah sie allerdings nur noch hastig aus dem Bad flüchten, hatte aber nach wie vor keine Ahnung, wer es war. Dafür war er zu schnell weg.
„Danke!“, knurrte sie sauer, denn nun war die entspannende Wirkung des Bades weg. Zwar blieb sie noch eine Weile im Wasser, blubberte aber nur noch vor sich hin und verschwand am Ende doch wieder vorzeitig in ihren Turm, direkt ins Bett. Sie wollte für heute niemanden mehr sehen. Am allerwenigsten Won-Won & Lav-Lav, die mit ihrem Gesabber erneut den kompletten Gemeinschaftsraum unterhielten. Das laute Zuschlagen einer Tür war das Letzte, was man an diesem Abend von ihr hörte.

۩ ۞ ۩


Am nächsten Tag war ihre Laune so schlecht wie schon ewig nicht mehr. Erst die Scheiße mit Ron und dann noch das Ärgernis gestern im Bad. Verdammt, was hatte sie verbrochen, dass man sie so sehr strafte? Der ganze Tag zog sich dadurch unerträglich in die Länge. Die Hausaufgaben, die sie aufbekommen hatten, versprachen noch zusätzlich Arbeit bis spät in den Abend. Sie würde dadurch nicht einmal mehr die Zeit finden, in ihrem Lieblingsbuch zu lesen. So überlegte sie dann auch, das Abendessen ausfallen zu lassen und sich gleich an ihre Schularbeiten zu setzen. Sie hatte ohnehin keinen richtigen Hunger. Da aber kam ihr Slughorn freudig entgegen.
„Miss Granger. Ich habe Sie schon gesucht.“ Verwirrt blieb sie stehen und drehte sich zu ihrem Lehrer. „Was gibt es denn, Professor?“ „Oh, nichts nichts. Ich wollte Ihnen nur Ihre Kette zurückgeben“, lächelte er und hielt ihr das Schmuckstück hin. Die hatte Hermione in dem ganzen Stress völlig vergessen, was auch Slughorn vermutete.
„Sicher hatten Sie noch keine Zeit gefunden, mich heute noch einmal zu besuchen.“ „Nein. Tut mir leid, Professor. Ich hab . . . ich hab’s vergessen“, gestand sie ihm. Slughorn winkte ab. „Schon in Ordnung. Ich wollte ohnehin wegen der Kette mit Ihnen sprechen.“ „Und?“, fragte Hermione nervös, worauf Horace sie etwas zur Seite nahm.
„Sie hatten recht mit Ihrer Vermutung, meine Liebe. Auf dem Schmuckstück liegt tatsächlich ein Zauber. Ein sehr alter aber auch sehr starker.“ „Wusst ich’s doch. Wenn ich dich in die Finger krieg, bring ich dich um“, knurrte sie den letzten Satz und überlegte sich bereits alle möglichen Flüche, die sie Malfoy an den Hals hexen konnte. Slughorn irritierten ihre Worte jedoch.
„Dazu besteht doch kein Grund. Sie sollten sich lieber bei dem Schenker bedanken.“ „Bedanken dafür, dass er mich verfluchen will?!“, giftete sie, was Slughorn noch weniger verstand. „Wer hat denn etwas von einem Fluch gesagt?“ „Sie! Gerade eben.“ „Oh nein, nein. Da haben Sie mich missverstanden. Ich sagte, auf dem Anhänger liegt ein sehr alter, wie auch starker Zauber. Ein Fluch ist es aber keinesfalls. Bei weitem nicht.“ „Was?“ Daraufhin sah Hermione ihn überfordert an. Horace schüttelte nur mit dem Kopf.
„Kein Fluch. Nein. Ganz im Gegenteil. Es ist ein äußerst mächtiger Glücks- mehr noch Schutzzauber“, offenbarte der Professor ihr, was sie allerdings nur noch mehr verwirrte und sichtlich aus der Bahn warf. „Ein . . . ein Schutzzauber?“ „Ja. Wie gesagt, ein sehr alter, sehr starker Zauber, der in etwa dem des Felix Felicis gleicht, weswegen ich nochmal mit Ihnen darüber sprechen wollte. Sie sagten, Sie hätten die Kette von einem Fremden geschenkt bekommen?“ Daraufhin nickte sie, während Horace ihr den Engelsflügel reichte.
„Nun, wenn ich ehrlich sein darf, würde ich den Besprecher sehr gerne einmal persönlich treffen. Dieser Zauber dürfte nur sehr wenigen Hexen und Zauberern überhaupt bekannt sein und ist zudem auch alles andere als leicht durchzuführen. Es ist so gut wie unmöglich, diese Magie so stark an ein Objekt zu binden, wie sie an den Anhänger gebunden wurde. Wenn allerdings einer unserer Schüler dazu imstande war, nun. . . Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihren heimlichen Schenker vorstellen könnten?“, lächelte Slughorn, während es in seinen Augen leuchtete, aufgrund der Tatsache, dass er vielleicht noch so jemand Besonderen kennenlernen könnte, wie Harry und Hermione. Diese sah jedoch still, wie auch sehr, sehr nachdenklich auf das kleine Schmuckstück und strich schließlich gedankenverloren mit dem Daumen über den filigranen Flügel.
Ein Glückszauber? Schutzzauber? Und dann auch noch ein so mächtiger, wie der Felix’? Damit fiel Malfoy achtkantig aus ihren Überlegungen. Nie im Leben würde sie ein derartiges Geschenk von ihm bekommen. Irgendetwas, was mit einem Fluch belegt war, daran hatte sie keinerlei Zweifel, aber doch nicht so etwas! Nur. . . Wer dann?
„Würden Sie mir Ihren Freund vorstellen, meine Liebe?“, säuselte Slughorn süß. Es war recht deutlich zu erkennen, dass es ihm unwahrscheinlich unter den Nägeln brannte, diesen mysteriösen Jungen kennenzulernen. Nur hatte Hermione absolut keine Ahnung, wer sich hinter dem Brief verbarg, was sie ihrem Professor auch nochmal sagte.
„Das würde ich sehr gerne, nur weiß ich leider selbst nicht, wer mir die Eule geschickt hat. Deswegen war ich auch so unsicher, ob man die Kette vielleicht verflucht hat.“ „Himmel, nein. Mit einem Fluch hat das rein gar nichts zu tun. Es liegt nichts schwarz Magisches auf dem Anhänger. Da können Sie vollkommen beruhigt sein. Ganz offensichtlich wollte Ihnen jemand damit etwas Gutes tun.“ „Verstehe“, murmelte sie daraufhin ein wenig gedankenverloren und sah auf ihr Geschenk, was sie nach und nach lächeln ließ. Am Ende richtete sie sich nochmal an ihren Slughorn und hielt ihm die Kette hin.
„Würden Sie mir kurz helfen?“ „Aber sicher doch“, lächelte Horace und legte ihr das Schmuckstück um, bevor er Hermione erneut an seinem Wunsch erinnerte. „Wenn sich der junge Mann das nächste Mal bei Ihnen meldet, sagen Sie ihm einen lieben Gruß von mir, ich würde ihn sehr gerne kennenlernen.“ „Das werde ich“, lächelte sie, was er ihr gleich tat und noch meinte: „Passen Sie gut darauf auf. So ein wertvolles Geschenk werden Sie vermutlich kein zweites Mal bekommen.“ Daraufhin nickte die Gryffindor.
„Nochmal vielen Dank für Ihre Mühe, Professor.“ „Nichts zu danken, meine Liebe. Immer wieder gern“, schmunzelte Slughorn und deutete eine kleine Verbeugung an, bevor er in die Große Halle verschwand, um zu Abend zu essen. Hermione sah ihm noch kurz nach, ehe ihr Blick auf den Anhänger fiel, den sie etwas in die Hände nahm und nachdenklich betrachtete.
„Wer hat dich zu mir geschickt?“, murmelte sie leise, bevor sie in ihren Gemeinschaftsraum ging, um mit ihren Hausaufgaben zu beginnen. Von da an im Hinterkopf aber immer wieder die Frage, wer sich hinter dem Brief verbarg?

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