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Fanfiction

Was im Verborgenen liegt - T Minus...

von Alex2303

۩ ۞ ۩


Als mit der Zeit die Geräusche im Gemeinschaftsraum zunahmen, blinzelte Hermione noch immer leicht verschlafen. Neben ein paar Erst- und Zweitklässlern war auch Ginny anwesend und beugte sich besorgt zu ihr.
„Hey, Süße. Alles in Ordnung?“ „Was? Ich. . . Ja. Ich. . . Mir war heute Morgen nicht so gut und da hab ich mich von Madam Pomfrey. . .“ „Du brauchst mir nichts erklären. Versteh ich. Ist doch vollkommen okay“, lächelte Ginny und ließ sich auf der Lehne des Sessels nieder.
„Aber so geht’s jetzt wieder, oder?“ „Ja. Ich hab ganz gut geschlafen. Auf alle Fälle besser als letzte Nacht.“ „Siehst auch wieder besser aus als gestern. Auch so. . . Wir wollen ja nicht, dass du ernsthaft krank wirst und so dein Date am Samstag verpasst“, griente sie nun breit, als Hermione noch etwas einfiel.
„Wo du gerade dabei bist. Tust du mir einen Gefallen?“ „Klar, was denn?“ Damit kramte sie den Brief hervor. „Könntest du den ab-“ Zu mehr kam sie nicht, da Ginny ihr den Brief bereits weggenommen hatte.
„Mach ich gleich. Und du, ruh dich noch ein bisschen aus. Vielleicht kannst du noch etwas schlafen.“ „Danke.“ „Hey, kein Thema.“ In der nächsten Sekunde war die Rothaarige weg, sodass Hermione ihren Blick kurz über die Jüngeren schweifen ließ, die Zauberschnippschnapp spielten, als es plötzlich an der Scheibe pokte. Verwundert aufgrund dessen sah sie auf und entdeckte, wie sollte es anders sein, Hyperion. Nur was machte er hier? Noch dazu mit einem neuen Brief?
Schließlich stand sie auf und ließ den Vogel rein, der diesmal nicht gerade wenig Gepäck hatte. Als sie ihm die Last abnahm und ausbreitete, entpuppten sich die Pergamente nicht etwa als Brief, nein. Es waren Notizen zu ihrem Stoff, den sie heute wohl versäumt hatte.
Mehr als verdutzt sah sie darauf, kam aber nicht umhin zu lächeln, bevor sie alles in Ruhe durchlas, kaum dass der kleine Kauz verschwunden war. Sie hoffte, dass Ginny vielleicht eine Kleinigkeit für Hyperion mitgenommen hatte, denn er würde dann gleich wieder los müssen.
Sie arbeitete so weit alles durch, bis ihre Jungs auftauchten und lautstark wegen des umfangreichen Stoffes stöhnten. So schlimm fand Hermione es zwar nicht, aber ihre Definition von viel und die von Harry und Ron, da lagen Welten dazwischen. Harry war dann auch gleich bei ihr.
„Mione, hey. Wo warst du denn?“ „Mir ging’s nicht so gut und da hab ich mich nochmal hingelegt. Hab ich viel verpasst?“, fragte sie lauernd, wo Ron bereits stöhnte, was sie konsequent überhörte, während Harry ihr erzählte. Hermione nickte daraufhin nur und nahm sich letztlich ihre Aufzeichnungen zur Hand, auf die Harry mehr als stutzig guckte.
„Wo hast du die denn her?“ „Hat Hyperion mir vorhin gebracht“, murmelte sie leicht abwesend, sodass es Harry kurz schüttelte, bevor Hermione meinte: „Ihr habt mir doch bestimmt keine Abschriften gemacht, oder?“, schielte sie ihn wissend an, worauf er sich verlegen am Kopf kratzte.
„Ähm. . . Na ja, du weißt doch wie öde Binns’ Unterricht ist und das in Verwandlung war heute auch nicht. . .“ Dann aber stockte Harry und sah nochmal auf Hermiones Notizen. „Warte mal. Wenn die von dem sind, dann muss der doch den ganzen Tag bei uns im Unterricht gewesen sein?!“, schlussfolgerte Harry. „Nein“, gab Hermione ihm ruhig zurück, als sie noch eine Notiz durchlas, was Harry mit der Stirn runzeln ließ.
„Warum nicht? Ich mein. . . Woher hätte er das denn sonst alles nehmen sollen, wenn er selber nicht im Unterricht war?“ „Ich weiß es nicht. Meine Unterlagen sind aber komplett. Und damit meine ich wirklich komplett.“ Damit blickte sie auf und sah ihn wieder direkt an. „Du weißt, dass mein Stundenplan ein bisschen voller ist als eurer.“ „Du hättest dir nur nicht so viele Kurse aufhalsen müssen“, meinte Ron, den sie daraufhin böse ansah, bevor sie sich wieder auf Harry konzentrierte.
„Ich hatte auch schon den Gedanken, dass er in meinen Kursen ist, nur bin ich dann mal alle durchgegangen. Es gibt aber niemanden, der wirklich alle Fächer mit mir zusammen hat“, deutete sie auf die Notizen. „Verstehst du, was ich meine? Entweder fehlen Arithmantik oder Alte Runen.“ „Das sind aber auch ein paar langweilige und überflüssige Fächer. Genauso Binns’ Unterricht“, nölte Ron, worauf Hermione ihn wieder wütend ansah. Nicht reizen lassen, sagte sie sich und versuchte ihn auszublenden, um ungestört mit Harry zu reden.
„Ich weiß nicht wie er es gemacht hat, aber er hat mir alles besorgt, was ich brauche. Und dafür bin ich ihm offen gestanden sehr dankbar“, maß sie Harry nun wieder leicht strafend, da weder er noch Ron, der gleich gar nicht, sich so eine Mühe für sie gemacht hätten oder überhaupt machen würden, worauf sich Harry verlegen, mehr noch etwas schuldig, erneut am Hinterkopf kratzte.
„Mit dem Typen stimmt doch was nicht!“, warf Ron dann aber schnaubend in den Raum, sodass Hermione beim besten Willen nicht mehr weghören konnte. „Und warum bitteschön?“, funkelte sie den Rotschopf gefährlich an, der mal wieder nichts kapierte und planlos weiter quatschte.
„Nach allem was du erzählt hast, scheint der dir doch richtig nachzustellen und du merkst das nicht Mal.“ „Wie Bitte?“, brauste sie ein wenig auf. „Wer weiß, was das am Ende für ein Psycho ist? Ich mein, was soll denn alleine der Zirkus, dass er dir nicht sagt wer er ist? Du solltest dem besser nicht mehr schreiben.“ „Sag mal, geht’s noch? Was fällt dir ein, mir Vorschriften zu machen? Ich schreibe, mit wem ich will und treffe mich, mit wem ich will! Und ihn werde ich am Samstag auf der Feier treffen. Er hat mich eingeladen.“ „Spinnst du? Wer weiß was das für einer ist? Wer weiß, was der vorhat?! Am Ende ist das vielleicht ein . . . ein Death Eater oder so!“, sprudelte es aufgebracht aus Ron heraus, während sein Kopf rot anlief.
„Du hast doch echt einen Schaden! Oder hat sich der kümmerliche Rest deines Hirns, bei deiner letzten Privatstunde mit Lavender in Luft aufgelöst?“, zischte Hermione giftig, schnappte sich ihre Unterlagen und rauschte an ihm vorbei, die Treppe zum Schlafsaal hoch, wo sie einmal mehr die Tür lautstark ins Schloss warf. Allmählich wurde das zur Gewohnheit, weshalb sie sich vornahm, einen Dämpfzauber auf die Tür zu legen, damit man unten nichts hörte. Aber nicht jetzt. Dafür war sie noch immer zu geladen.
Verdammt, was bildete sich Ron eigentlich ein, ihr Vorschriften zu machen? Man sollte doch meinen, er hätte mehr als genug mit dem Dummbrot zu tun, als sich noch um andere Dinge zu kümmern! Allen voran um ihre Freundschaften.
Sie warf sich letztlich wütend aufs Bett und knurrte angefressen in ihr Kissen rein. Über ihrem Kopf schwebte irgendwann auch schon eine kleine, schwarze Wolke, die erst nach und nach verschwand, sodass sie sich an ihre Hausaufgaben setzte. Zwar war das auf dem Bett etwas unpraktisch, allerdings würde sie heute nicht nochmal zu diesem Kindskopf runter gehen. Dann lieber so, wobei sie Glück hatte. Sie musste gar nicht so viel machen. Er hatte ihr bereits gut vorgearbeitet, was sie wieder angenehm schmunzeln ließ. Gewissenhaft und obendrein auch noch ein richtig helles Köpfchen. Sie war wirklich gespannt, mit wem sie es am Samstag zu tun haben würde, sodass sie es plötzlich immer weniger erwarten konnte und den Samstag begann herbeizusehnen. Dieser kam schneller als gedacht, wo sie zum späten Nachmittag zu Ginny verschwand, die bereits alles vorbereitet hatte und Hermione sofort auf ihr Bett zog, wo sie ihr eines ihrer Kleider vorführte.
„Was hältst du von dem?“, präsentierte sie ihr ein schwarzes Neckholder, mit üppigem Dekolleté, welches an der linken Beinseite sehr hoch geschlitzt war. „Ah. . . Ich glaube, schwarz ist nicht so meine Farbe“, entschuldigte sich Hermione, worauf sich Ginny das Kleid selbst nochmal kurz besah, dann aber mit den Schultern zuckte und ihr stattdessen ein knallig Rotes vorzeigte. Es war mit Bustier, schulterfrei und reichte Hermione auch nur bis an die Knie, was die Hexe mehr an ein Cocktailkleid erinnerte. Das passte nicht so ganz zu einem Ball. Eine einfache Party, ja. Aber nicht so eine Feier wie die, auf die sie wollten, weswegen sie ein weiteres Mal mit dem Kopf schüttelte.
„Hm. . . Schwerer Fall“, nuschelte Ginny und begann aufs Neue in ihrem Schrank zu stöbern. „Tut mir leid“, entschuldigte sich Hermione, doch Ginny winkte halb im Schrank wühlend ab. „Ich find schon noch was Passendes für dich. Ich hatte mir letztens doch auch. . . Verdammt, wo hab ich das denn. . . Ah!“, wurde sie fündig und zauberte ein cremefarbenes Chiffonkleid hervor. Dieses war ebenfalls mit einem Bustier gearbeitet und dadurch schulter- wie auch nackenfrei. Anders als das Schwarze seitlich allerdings nicht geschlitzt. Es machte eine schöne Oberweite, puschte jedoch nicht so extrem, dass es billig wirken könnte. Von der Hüfte abwärts wurde es weit und luftig, wie auch fließend, trotz der mehreren Stoffschichten, die ein wenig etwas Verspieltes aber dennoch sehr Elegantes hatten. Hermione gefiel es auf alle Fälle auf Anhieb.
„Ich glaube, ich hab mein Kleid soeben gefunden“, grinste sie Ginny an, die es ihr gleich tat. „Ja, nicht wahr?“, sah sie selbst nochmal auf dieses, bevor sie Hermione gestand: „Das hatte ich ohnehin für dich gedacht. Ich wollte aber gerne wissen, was du von den anderen Beiden hältst.“ „Die sind auch schön, aber das hier passt, denke ich, am besten zu mir.“ „Seh ich auch so. Weiter im Text.“ Damit legte sie es beiseite und begann ihrer Freundin stattdessen erst einmal die Haare zu machen, die noch handtuchtrocken waren, sodass Ginny sie problemlos frisieren konnte.
Sie machte am Ende eigentlich auch gar nicht viel. Keine komplizierte Hochsteckfrisur oder ähnliches, sondern zauberte ihrer Freundin mit ihren Händen, viel Geschick und Nerven lediglich ein paar weiche Locken, von denen sie nur ein paar Strähnen seitlich befestigte und ihr zum Schluss, passend zum Kleid, ein paar schneeweiße, kleine Perlen mit einarbeitete.
Nach reichlich zwei Stunden waren beide fertig geschminkt, frisiert, angezogen und maskiert. Ginny hatte ihnen ein paar weiße, mit etwas Strass und silbernen Ornamenten besorgt, die die Augen wirklich nur umrahmten und so etwas Geheimnisvolles zurückließen, ohne dabei zu viel vom Gesicht zu verdecken.
Inzwischen war es auch fast 20:00 Uhr. Das Abendessen für die Jüngeren war vorbei, womit sich die Große Halle in einen Festsaal mit Bühne, Tanzfläche, vielen runden Tischen und Buffet verwandelt hatte, die ganz im Halloweenstyle dekoriert war. Nicht zu gruselig, da dies das Flair des Balles vielleicht zerstört hätte. Die beleuchteten Kürbisse, mit ihren Schauergesichtern, schwebten aber dennoch anstelle der normalen Kerzen an der Decke, die einen sternenklaren Nachthimmel zeigte. Auch so entdeckte man noch die eine oder andere Gruseldekor.
Hermione und Ginny achteten allerdings auf andere Dinge. Ginny allen voran auf Harry in seinem schwarzen Smoking und dem Festumhang, der ihr doch ein wenig schüchtern den rechten Arm darbot, als er seine Freundin neben sich hatte.
„Du siehst toll aus.“ „Und Hermione?“, spitzte Ginny, sodass Harry zu seiner besten Freundin sah und sie warm anlächelte, bevor er ihr den linken Arm anbot. „Die Frage stellt sich gar nicht erst. Ich hab die zwei hübschesten Mädchen der ganzen Schule an meiner Seite. Was will ich mehr?“, grinste er und fing sich dafür einen verspielten Rüffel von Ginny ein, bevor sie lächelte und die Drei geschlossen in der Halle verschwanden.
In dieser waren bereits gut die Hälfte der Leute anwesend, sodass sich die Drei einen Tisch suchten, an dem sie Neville und Luna entdeckten. Luna, wie nicht anders zu erwarten, in einem doch recht farbenfrohen Kleid und einer bunten Maske mit Federn, die einen zwangsläufig an die extravaganten aus Venedig denken ließ. Aber da man das von Luna kannte, passte es auch richtig gut zu ihr.
Harry und Neville hatten sich, wie die meisten Jungs, ganz schlichte weiße Masken besorgt, die ebenfalls nur die Augen umrahmten und sich in ihrer Gesamtgröße in Grenzen hielten. Neville hatte seine allerdings gerade in die Haare geschoben.
„Ihr seht toll aus“, gab er den Mädchen zu verstehen, als sie da waren und einander begrüßten. „Du auch“, lächelte Ginny, bevor sie die Hände an seiner Maske hatte. „Die gehört aber auf die Augen“, schmunzelte sie und schob ihm diese zurecht.
„Ich weiß. Irgendwie sitzt die aber nicht richtig. Sie rutscht ständig.“ „Da lässt sich bestimmt was machen“, meinte Hermione und hatte das Problem mit einem kleinen Schlenker ihres Zauberstabes prompt behoben, sodass bei Neville nun auch alles wie angegossen saß. „Danke“, lächelte er etwas verlegen, während Hermione ihren Zauberstab in ihrer Handtasche verschwinden ließ und sich stattdessen suchend unter den Anwesenden umsah. Die Freunde bemerkten es.
„Siehst du ihn?“, erkundigte sich Luna, worauf sie mit dem Kopf schüttelte. „Weißt du denn nun, wer es überhaupt ist?“, hakte Neville nach, sodass sie wieder zu ihren Freunden sah. „Leider nein.“ „Wie willst du ihn dann erkennen?“, fragte Harry, zu dem sie etwas hilflos schaute.
„Ich bin mir nicht sicher. Er hat mir in seinem letzten Brief aber noch geschrieben, er würde sich eine weiße Rose ans Jackett machen. Aber ich denke, er wird mich eher entdecken als ich ihn“, lächelte sie ein wenig unsicher. „Hat er denn gesagt, wann er kommt?“, fragte Luna, worauf Hermione bereits jetzt mit einem bitteren Gefühl auf die Uhr in der Großen Halle sah.
„Er meinte gegen Acht.“ „Na dann kommt er sicher bald“, strahlte Luna, worauf auch Ginny nickte und sich fürs Erste mit Harry ans Buffet begab. Sie hatte ordentlich Hunger. Neville und Luna folgten ihr, wobei Neville noch kurz innehielt und sich an Hermione richtete.
„Hast du keinen Hunger?“ „Ich eß später, danke“, lächelte sie ihn an, bevor sie erneut die Menge durchforstete, doch nirgends einen Jungen mit einer weißen Rose entdeckte, sodass es immer später wurde. Erst viertel nach Acht, dann halb Neun, womit das bittere Gefühl immer stärker in ihr emporstieg, versetzt und am Ende wohl auch irgendwo vorgeführt worden zu sein.
„Er kommt bestimmt bald“, hatte Ginny sie mehrmals versucht aufzumuntern, allerdings schwang mit jedem Mal, da sie es sagte, mehr und mehr eine leise Unruhe, wie auch Bedauern mit, da er eben nicht kam und sie diese Möglichkeit anfing, selbst für immer wahrscheinlicher zu halten.
Schließlich wurde es 21:00 Uhr, womit Hermione allmählich am Tiefpunkt angelangt war. Er kam nicht. Würde wohl auch nicht mehr kommen, was sie nicht nur traurig stimmte, sondern zunehmend verletzte. Und das letztlich so sehr, dass ihr ein wenig die Tränen kamen. Die wollte sie hier aber nicht raus lassen, genauso wenig sich noch länger mit Warten lächerlich machen.
Als ihre Freunde alle auf der Tanzfläche waren, denen sie traurig mit Blicken folgte, und dabei auch Ron sah, der mit Lavender tanzte, rappelte sie sich still und leise von ihrem Stuhl auf, um diese für sie so deprimierende Feier zu verlassen, bevor sie sich noch mehr blamierte.
Sie stahl sich unbemerkt von allen zu dem mächtigen Eichenholzportal, an dem die Türen nicht verschlossen, sondern nur etwas angelehnt waren, um die Geräusche aus der Großen Halle hauptsächlich in dieser zu lassen. Halb im Gehen nahm sie sich die weiße Maske ab, sodass man ihren langsam feucht werdenden Blick noch deutlicher erkannte.
Als sie aus der Tür wollte, eckte sie dann auch noch mit jemandem an, dem sie nur ein leise gemurmeltes „Entschuldigung“ entgegenbrachte, bevor sie ganz verschwinden wollte. Ihr Opfer hielt sie jedoch behutsam an den Oberarmen fest. Es waren ein paar warme, weiche Hände, die sie auch ohne das Kommende hätten aufschauen lassen.

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Wenn man wie ich über Böses schreibt und wenn einer der beschriebenen Figuren im Grunde ein Psychopath ist, hat man die Pflicht, das wirklich Böse zu zeigen, nämlich, dass Menschen getötet werden.
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