
Hallo an alle Leser, die es noch wagen, auf diese FanFiction zu klicken. Ich kann nicht viel sagen - die Entschuldigungen hören sich immer so lapidar und dahingesagt an, so, als wären sie nicht ernst gemeint. Nun, ich meine sie ernst: Es tut mir leid!
Ich bin ein fauler Hund und ich bin ganz gewiss nicht stolz darauf! Aber sich zu ändern braucht seine Zeit und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass das irgendwann besser wird...
Nun ja, genug gelabert. Es gibt heute wichtigeres zu sagen:
Dieses Kapitel ist für einige Zeit wahrscheinlich das Letzte, was Ihr von mir hören werdet! Ich fliege am Mittwoch für ein halbes Jahr oder länger ins Ausland und denke nicht, dass ich dort viel Zeit haben werde, zu schreiben. Wenn ich die doch haben sollte, liegt mein Schwerpunkt vor allem auf meinen Gedichten... Wenn dann noch Zeit und Kreativität übrig sein sollte - gut für Euch!
Ich wünsche Euch alles Gute, bleibt gesund und vielleicht lesen wir uns ja einmal wieder!
Über ein paar konstruktive (oder auch unkonstruktive) Kommentare würde ich mich freuen - dann wüsste ich, ob es sich überhaupt lohnt, die FanFiction im Ausland oder danach weiterzuführen...
Denn so wenige Kommentare ich bisher bekommen habe, so sehr schwindet die Lust, etwas zu schreiben, was anscheinend doch nicht bei den Lesern ankommt.
Ach so: zum Beta-Lesen hatte ich diesmal keine Zeit! Wer also Rechtschreib- oder Logikfehler findet, darf sie behalten oder auf dem Flohmarkt versteigern!
Aber gut ;) Viel Spaß, bleibt gesund & macht etwas aus Euren Leben!
Eure Sirius Black - Marauder
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Lily, Alice und Emy saßen in Lilys Zimmer im Schülersprecher-Apartment. Sie hatten beschlossen, in der verbleibenden Stunde bis zum Schülersprechertreffen mit den Hausaufgaben anzufangen. Na ja, eigentlich hatte es Lily beschlossen und die anderen gezwungen. James war draußen auf dem Gelände und drehte mit dem Besen einige Runden. Lily erwischte sich dabei, dass sie gedankenverloren der Gestalt in der Luft zusah und hätte sich dafür ohrfeigen können. Das war nur Potter, der angeben wollte, nichts weiter!
Ohne nachzudenken schlug sie das Zauberkunst-Buch auf und dabei fiel der Zettel heraus, der zwischen den Seiten gelegen hatte.
Hallo Lilyflower.
Schnell wollte Lily danach greifen, doch Alice war schneller. „Heey, Lily, ich wusste gar nicht, dass du dich mit Potter inzwischen so gut verstehst, dass ihr sogar Zettelchen schreibt!“ Emy riss den Kopf hoch und starrte ihre Freundin an, als wäre sie ein Geist. „Wie ihr schreibt euch?“ Die Beiden beugten sich über das Stückchen Pergament und ließen es sich nicht nehmen, die gesamte Konversation vorzulesen. „Mensch Lils, ihr habt ja die ganze Stunde geschrieben, so viel wie das ist!“ Die Rothaarige zuckte nur die Schultern und grinste.
„Aber das finde ich jetzt echt süß!“, meinte Alice. Wieder zuckte Lily nur die Schultern. „Magst du ihn denn wirklich gar nicht?“, fragte nun Emy. „Ich weiß es nicht! Er ist ein Arschloch, das hat er mir sechs Jahre lang bewiesen! Da kann ich nicht glauben, dass es auf einmal anders sein soll!“ Lily ließ sich zurück aufs Bett fallen und starrte an die Decke. Sie war verwirrt. Und nein, sie mochte James Potter wirklich nicht! Na ja, vielleicht ein kleines bisschen… Aber mehr nicht! Er konnte nett sein, das wusste sie jetzt, aber mehr war da nicht! Mehr konnte da auch gar nicht sein, weil er trotzdem ein Arschloch war. Ein nettes Arschloch vielleicht. Aber immer noch ein Arschloch!
Sie schüttelte den Kopf über ihre Gedanken und machte sich an ihren Aufsatz. Konzentrieren konnte sie sich trotzdem nicht wirklich. Immer wieder musste sie an James denken. Vielleicht war er wirklich nicht so schlimm, wie sie immer gedacht hatte? Hatte sie ihm die ganzen letzten Jahre Unrecht getan? Nein, immerhin hatte sie mit reinem Gewissen gehandelt. Er hatte sich einfach wie ein Macho und Aufreißer benommen und… Klar, sie hatte ihre Vorurteile gegen ihn gehabt - eine Wesenseigenschaft, die sie normalerweise einfach nicht ausstehen konnte - aber es war immer noch James Potter! Schon am ersten Schultag, als er in das Schloss hineingegangen war, war sein Ego größer gewesen als er Astronomieturm. Übertroffen wurde dieses Ego nur noch von denen einiger Slytherins, a la Malfoy, Black und Lestrange. Klar, und von Sirius. Der war auch so ein Typ für sich. Er konnte ja anscheinend ganz nett sein. Klar, sie wusste, dass er eine schwere Kindheit gehabt hatte und dass er jetzt bei den Potters wohnte - den Heuler hatte wirklich niemand überhören können! Aber trotzdem hatte sie nie verstanden, woher seine Arroganz und sein Mädchenverschleiß kamen. Und sie war sich sicher, sie würde es nie verstehen…
Schließlich gab sie es auf. Sie hatte gerade einmal eine Rolle Pergament zusammengebracht. Das war zwar die geforderte Menge, aber sie hatte längst nicht all ihr Wissen aufgeschrieben. Sie konnte sich jedoch nicht dazu überwinden, mehr zu schreiben - außerdem hatte sie sowieso keine Zeit mehr. Es war kurz vor vier. „Mädels, ich schmeiße euch jetzt raus, okay?“ „Ohoo, die Stunde der Zweisamkeit!“, frotzelte Alice und wurde zur Strafe kräftig durchgekitzelt. „Raus jetzt!“, meinte Lily mit einem verbissenen Grinsen. Das mit dem Zettelgespräch würde sie sich wohl noch länger anhören lassen müssen. „Ja ja, wir wissen schon, du willst dich für dein Date fertig machen!“ Emy flog ein Kissen nach, als sie durch das Portrait hinauskletterte. Date! Auf was für Ideen die doch kam! Das war kein Date. Ganz sicher war das kein Date. Es war ein ganz normales Treffen, bei dem man Organisatorisches besprechen würde. Sie wusste zwar nicht, was es am ersten Schultag groß zu organisieren gab, aber anscheinend hatte Jam- Potter irgendetwas vor. Vielleicht nahm er das Amt als Schülersprecher ja doch ernst? Man konnte nie wissen…
Sie warf einen Blick in den Spiegel und kam sich lächerlich vor. Es war kein Date, sie musste nicht gut aussehen. Außerdem war es nur Jam- Potter und der kannte sie auch im Pyjama mit verwuschelten Haaren. Kein Grund also, so ein Trara zu machen! Sie atmete tief durch, nahm ihre Notizen und Pergamentblätter vom Schreibtisch und ging in den Aufenthaltsraum, wo sie es sich der Länge nach auf dem Sofa gemütlich machte. Sie war fünf Minuten zu früh dran, Jam- Potter würde schon noch kommen. Auf einen Wink ihres Zauberstabes hin erklang Klaviermusik, sie während der Ferien zu Hause immer gespielt hatte. Sie schloss die Augen um ein wenig zu entspannen und ehe sie es sich versah, war sie eingeschlafen.
James kam geräuschvoll in den Raum gestolpert, die Haare zerzaust vom Wind und wollte gerade zu eine ausführlichen Entschuldigung ansetzen, als er sie so liegen sah. Die Musik spielte leise im Hintergrund und die roten Haare fielen ihr in sanften Wellen ins Gesicht. Ein kleines Lächeln verzog ihren Mund, so, als würde sie etwas Schönes träumen. Er lächelte unwillkürlich. Wie ein Engel sah sie aus, wenn sie schlief. Keine zornig funkelnden Augen, kein Schimpfwörter ausspuckender Mund. James musste schlucken und schlich sich in sein Zimmer. Er wollte seine Kamera holen, um diesen Moment festzuhalten. Er hatte schon einige Bilder von ihr geschossen, aber noch niemals hatte er sie schlafend gesehen. Es war einfach nur süß. Leise drückte er ab und ging zurück in sein Zimmer. Das Bild entwickelte sich von selbst und keine Minute später hielt er es in der Hand. Er durchsuchte seinen Koffer nach den Bilderrahmen, die er noch nicht ausgepackt hatte und wurde schnell fündig. Es waren fünf Bilder, die sonst immer neben seinem Bett standen: ein Foto von ihm und Sirius im Garten der Potters; er selbst fliegend auf einem Besen - damals war er gerade einmal 1 Jahr alt gewesen; Lily in der fünften Klasse, wie sie am See mit Alice und Emilia scherzte; Lily in der fünften Klasse, wie sie sich über die überstandenen Prüfungen freute und sich auf einer Wiese im Kreis drehte, sodass ihre Haare nur so flogen; Lily in der sechsten Klasse, wie sie sich auf den Ländereien sonnte; und nun kam Lily dazu, Lily in der siebten Klasse, schlafend auf der Couch. Er beschriftete auch dieses Foto auf der Rückseite und versah es mit einer Notiz: Lily, mein Engel. Dann nahm er die Bilder vom Nachttisch und hängte sie an die Wand über dem Schreibtisch, sodass er sie sowohl vom Bett als auch beim Arbeiten sehen konnte.
Er wusste, dass Lily stocksauer sein würde, wenn sie die Bilder finden würde, aber es war ihm egal. Sie würde sowieso nicht in sein Zimmer kommen… Dann packte er sein Zeug zusammen und ging zurück in den Aufenthaltsraum. Lily schlief immer noch tief und fest und er brachte es nicht übers Herz, sie zu wecken. Er setzte sich auf die zweite Couch und ließ seinen Blick auf ihrem Gesicht ruhen. Sie war einfach perfekt. Seine Gedanken begannen abzuschweifen, zu den endlosen Versuchen, in denen er ein Date zu ergattern gehofft hatte. Inzwischen war ihm klar, dass er es sich selbst unnötig schwer gemacht hatte - aber er hatte nie verstanden, warum die Masche, die sonst bei jedem Mädchen zog, nicht auch bei Lily Evans Wirkung zeigte. Aber von einem Mädchen, das Gedichte schrieb, konnte man das ja auch nicht wirklich erwarten. Das war wieder etwas, das er noch nicht gewusst hatte. Irgendwann würde er einmal eine Liste anfertigen, warum Lily so toll war. Und er würde sie vielleicht fragen, ob sie ihm aufzählen könnte, was sie an ihm so schrecklich fand. Er lächelte leicht. Beide Listen würden wohl gleichermaßen lang werden.
Plötzlich starrten zwei grüne Augen in die seinen. Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, doch als er auf die Uhr sah, stockte ihm der Atem. Er saß schon seit einer halben Stunde hier! Lily schien genauso verwirrt zu sein wie er. Unsicher versuchte sich James an einem Grinsen. „Bin ich so langweilig, dass du immer schläfst, wenn ich komme?“ Sie musste schmunzeln. „Bist du so notgeil, dass du mich nicht mal wecken musst?“ Die Worte waren heraus, bevor sie sie zurückhalten konnte. Erschrocken schlug sie die Hand vor den Mund. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen. „Was genau kannst du eigentlich nicht an mir leiden?“, fragte er mit einem aggressiven Unterton. Schon wieder diese Frage! Warum konnte er nicht einfach gehen? „Wenn ich dir jetzt alles aufzählen soll, dann sitzen wir in drei Wochen noch hier!“ Ihre Stimme war nicht weniger aggressiv als seine. „Gut, Ms Evans, dann schreiben Sie mir doch eine Liste, damit ich verdammt noch mal endlich weiß, warum ich so ein schrecklicher Zeitgenosse bin! Die können Sie mir ja dann morgen geben, dann kann ich meine Verhaltensweise und meinen Charakter Ihren Wünschen anpassen! Wahrscheinlich erkennen mich dann weder meine Freunde, noch meine Eltern wieder, aber zumindest ist dann einer von uns glücklich!“ Mit diesen Worten sprang er auf und knallte seine Zimmertür hinter sich zu.
Lily vergrub den Kopf in ihren Händen. Sie hatte es wieder einmal geschafft. Sie hatte ihn ohne Grund angezickt und verärgert, dabei war er so lieb zu ihr gewesen. Und immerhin war sie diejenige gewesen, die das Treffen verschlafen hatte! Sie seufzte leise und fuhr sich durch die Haare. Es war zum aus der Haut fahren. Da hatten sie sich einigermaßen arrangiert und sie zerstörte das alles wieder! Warum konnte sie nicht einmal endlich ihre verdammten Vorurteile vergessen und Potter eine Chance geben? Sie hatte sogar Severus eine zweite Chance gegeben, obwohl er sie schlimm verletzt hatte. Etwas, das Jam- Potter nie wagen würde, was gegen alle seine Prinzipien sprach! Sie schlug gegen das Kissen und verzog sich auch auf ihr Zimmer. Sie entschloss sich, dem Rat ihres Kollegen zu folgen und eine Liste zu schreiben - nicht wissend, dass James im Nebenzimmer im selben Moment mit der seinen begonnen hatte.
Lily Evans ist toll weil…
…sie einfach nur atemberaubend aussieht
…ihre Augen immer so lebenslustig funkeln
…sie es schafft, sogar zornig noch zum Anbeißen auszusehen
…sie nicht oberflächlich ist
…sie klug, intelligent und temperamentvoll ist
…sie immer den Finger an die Nase legt, wenn sie nachdenkt
…ich sie sogar mag, wenn sie rumstrebt
…sie offenherzig und aufgeschlossen ist
…sie nichts als selbstverständlich ansieht
…ihre Haare im Sonnenlicht einen bronzenen Schimmer bekommen
…ihre Haare, wenn sie nass sind, lockig werden und ganz dunkel
…sie sich nicht mit Make Up zukleistert
…sie einfach natürlich ist
…sie sogar in der Schuluniform toll aussieht
…es wenn sie geht aussieht, als würde sie tanzen
…sie in der Schule ein Ass ist
…sie jedem helfen will
…sie niemandem etwas übel nehmen kann
…sie wenn sie rot wird richtig süß aussieht
…sie wenn sie schläft wie ein Engel ist
…sie viele Freunde hat
…sie sich an niemanden ranschmeißt
…sie die Stirn kräuselt, wenn ein Schüler eine falsche Antwort gibt
…sie über unseren Streich gelacht hat
…alles an ihr strahlt, wenn sie lacht
…sie Kinder und die Natur liebt
…sie Lily Evans ist
Lily Evans ist nicht toll weil…
…sie mich hasst
…sie in meiner Gegenwart so gut wie nie lacht
…sie mir alles was ich tue übel nimmt
…sie ihre Vorurteile mir gegenüber nicht abstellen kann
…sie mit Schniefelus befreundet ist
…ich bei ihr absolut keine Chance habe
…ich hoffnungslos in sie verliebt bin
Resigniert seufzte der Schwarzhaarige Marauder und legte den Federhalter beiseite. Es war zum Verzweifeln. So oft wie während der Sommerferien hatte er sich nie den Tränen nah gefühlt - er war niemand, der nah am Wasser gebaut hatte, aber manchmal war er wirklich kurz davor. So wie in diesem Moment auch. Verärgert wischte er sich über die Augen und vergrub den Kopf in seinem Kissen. Er sollte einfach aufgeben und sie in Ruhe lassen. Aber wie konnte er das, wo die Dinge in diesem Schuljahr doch so gut begonnen hatten? Er tat, was er konnte, aber sie maulte ihn immer nur an. Er blieb längere Zeit so liegen, bis ihn sein Magen daran erinnerte, dass es Zeit fürs Abendessen war. Ohne sich darum zu kümmern, das Lily im Aufenthaltsraum auf dem Sofa saß und wieder etwas schrieb, stürmte er aus dem Apartment. Dass das Mädchen den Mund geöffnet hatte, und etwas sagen wollte, ignorierte er. Sie sollte merken, dass er kein Spielball war, an dem sie ihre Aggressionen ablassen konnte. Er war niemand, den man andauernd vor den Kopf stoßen konnte. Er hatte auch Gefühle - auch wenn sie das nicht wahrzunehmen schien. Wie er den Weg in die große Halle gefunden hatte, hätte er später nicht mehr sagen können - seine Gedanken waren ganz wo anders.
Am Gryffindortisch waren die restlichen drei Marauder schon versammelt und hauten kräftig rein. James setzte sich mit einem gemurmelten Gruß zu ihnen und begann, lustlos zu essen. Sirius und Remus beobachteten ihn scharf und als er sich schließlich sogar eine Scheibe Rollmops auf den Teller tat, hielt Sirius seine Hand fest. „Erde an Prongs?“ „Was?“ James guckte ihn an, als wäre er gerade aus einem tiefen Schlaf erwacht. „Du magst keinen Rollmops, James!“, wurde er von seinem besten Freund erinnert. „Oh.“ Pad tauschte einen besorgten Blick mit Remus. „Was ist los?“, fragte der schließlich. James zuckte nur die Schultern. „Evans!“, grummelte Sirius und sein Blick glitt suchend die Tafel entlang. Emy und Alice waren schon da, nur Lily war noch nicht aufgetaucht. Mit einem Blick, der großes Unheil verhieß, stand der Blackspross auf und stürmte aus der großen Halle. In der Empfangshalle sah er sich um. Von Lily keine Spur. Er entschloss sich, auf sie zu warten. Und es dauerte nicht lange, da kam sie schon die Treppe herunterspaziert, so als wäre nichts gewesen. Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihr drohend entgegen.
Als sie sich anschickte, einfach an ihm vorbei zu gehen, packte er sie am Arm und zerrte sie mit vor das Schlossportal. „Au! Black, was willst du?“ Sie war wütend, wütend auf James, weil er auf einmal so anders war, wütend auf sich selbst, weil sie das nicht akzeptieren konnte, wütend auf die Welt, weil niemand sie verstand und nicht zuletzt wütend auf Black, weil er sie daran hinderte, etwas zu Abend zu essen. Als sie ihm ins Gesicht sah, bemerkte sie, dass er ebenso wütend war wie sie, wenn nicht sogar noch wütender.
Und das war er auch. Sirius hasste in diesem Moment einfach alles. James, weil er sich verlieben musste und sich so sehr veränderte, Remus, weil er nichts dagegen unternahm, Peter, weil er wieder einmal gar nichts mitkriegte, sich selbst, weil er seinem besten Freund und Fast-Bruder nicht helfen konnte und vor allem hasste er Lily, weil sie an allem Schuld war. Und das wollte er ihr klar machen. „Was ich will? Die Frage sollte eher lauten, was willst du, Evans?“ Lilys Blick hätte verwirrter nicht sein können und so beeilte sich Sirius, sie aufzuklären. Natürlich nicht, ohne den Zorn aus seiner Stimme verbannen zu können.
„Reicht es dir noch nicht, dass sich James vor der ganzen Schule zum Affen macht - wegen dir? Reicht es noch nicht, dass er sich total verändert hat? Reicht es nicht, dass er sich weigert, irgendwelche Streiche mitzumachen und dass er mich immer mit seinem ?Schülersprecher-Blick' ansieht, als wollte er mir sagen, dass ich mein Leben ändern sollte? Reicht es nicht, dass er nachts nicht mehr ruhig schlafen kann wegen dir? Reicht es nicht, dass er - wenn er mal schläft - nur von dir träumt? Reicht es nicht, dass wir uns seit fast drei Jahren sein Gejammer anhören und nicht fähig sind, ihm zu helfen? Reicht es nicht, dass jeder von uns sich zurückgenommen hat, um James nichts zu verbauen? Reicht es nicht, dass er seit Jahren kein anderes Mädchen mehr auf ein Date eingeladen hat? Reicht es nicht, dass du ihn zigmal abgewiesen hast? Musst du es ihm jetzt noch schwerer machen? Willst du ihn irgendwann so weit bringen, dass er vom Turm springt oder sich in der Badewanne ersäuft? Dann kann ich dich beruhigen, Evans, du hast ihn nämlich fast so weit! Er redet nicht mal mehr mit mir - und wir haben uns alles erzählt! Ich verstehe nicht, warum du nicht einsehen kannst oder willst, was für ein wunderbarer Mensch James ist und dass er es wirklich ehrlich meint! Ich verstehe ja, wenn du mir nicht glauben willst, aber warum glaubst du Remus denn auch nicht? Und ich sage dir eins, Evans: Ich werde nicht zulassen, dass du meinen besten Freund zerstörst! Ich weiß zwar nicht, was ich tun kann, ohne ihn zu verletzen oder zu verlieren, aber ich finde immer eine Lösung! Wenn das jetzt in diesem Schuljahr so weitergeht, dann kriegst du richtig Ärger! Du machst ihm jedes Mal, wenn du ihn anlächelst, neue Hoffnungen, nur um sie dann umso brutaler zu zerstören! Kapierst du das denn nicht?“
Lily starrte ihn nur an. Das war ja eine richtige Rede gewesen. Und obwohl sie wusste, dass er Recht hatte, spürte sie die Wut in sich hoch kochen. „Was kann ich denn dafür, dass er bei einem Lächeln gleich so austickt? Ich lächle viele Jungen an!“ Sirius Augen zogen sich gefährlich zusammen und das Grau darin war schon fast schwarz. „Was du dafür kannst, Evans? Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass du ihm die letzten sechs Jahre anstatt eines Lächelns irgendwelche Beleidigungen zugeworfen hast? Dass du ihn nicht einmal eines zweiten Blickes gewürdigt hast oder dir die Mühe gemacht hast, mehr über ihn zu erfahren, als seinen Namen? Er weiß alles über dich, weiß wo du wohnst, was für Musik du hörst - ich musste mir drei Wochen lang dieses komische Klaviergedudel reinziehen - alles nur wegen dir! Und du? Was weißt du über ihn? Dass er James Potter heißt? Na wow! Kannst du mir wenigstens seinen zweiten Vornamen sagen? Wo er wohnt? Wie seine Eltern heißen? Ob er Geschwister hat? Was er gerne isst? Was für Musik er hört? Was seine Träume sind? Was er mal werden will? Nein, Lily Evans, du kannst mir keine dieser Fragen beantworten! Und dann fragst du mich, woran es liegt, dass er sich Hoffnungen macht? Ich lasse nicht zu, dass du mit den Gefühlen meines besten Freundes spielst, Evans! Denk mal drüber nach! Lass ihn einfach in Ruhe, wenn du nichts von ihm willst!“ Er wandte sich zum Gehen, hielt aber inne, als er die dünne Stimme in seinem Rücken hörte.
„Wenn ich ihn aber nicht in Ruhe lassen will?“ Er fuhr herum. Wollte sie mit James spielen oder was sollte dieser Satz? „Wenn ich nicht weiß, was ich will? Wenn ich keine Ahnung habe, was ich denken soll, weil alle meine Eindrücke und Urteile von diesem Kerl falsch zu sein scheinen? Wenn mein Mund schneller ist als mein Gehirn und mein Kopf keinen Plan mehr hat, was richtig und was falsch ist? Was, wenn ich die Vorurteile nicht einfach ausschalten kann und Sachen sage, die ich nicht so meine? Was dann, Black? Soll ich ihn dann auch einfach in Ruhe lassen? Das kann ich nicht und das will ich auch nicht! Misch dich am Besten einfach nicht ein, okay? Es geht dich einen Dreck an, ganz egal, ob Jam- Potter nun dein bester Freund ist oder nicht! Ich hatte nicht vor, ihn zu verletzen.“ „Tja, das hast du aber!“ Mit diesen Worten war Sirius endgültig verschwunden und ließ eine sehr verwirrte Lily zurück, die sich nicht klar darüber werden konnte, was sie eigentlich wollte.
Während der nächsten zwei Wochen gingen sich die Beiden Schülersprecher aus dem Weg. Lily hatte auf dem Tisch einen Zettel gefunden, auf dem James Vorschlag zur Einteilung der Kontrollgänge war - er und Lily hatten keinen Einzigen zusammen. Die Rothaarige wusste nicht, was sie tun sollte. Ihre Gefühle standen Kopf, sobald ihr Blick die haselnussbraunen Augen von James traf, doch jedes Mal sah er schnell wieder weg und sie hatte Mühe, sich zu konzentrieren. Das fiel auch den Lehrern auf - vor allem in Zauberkunst war sie während des Unterrichts sehr fahrig und es kam sogar vor, dass sie eine falsche Antwort gab. Emy und Alice waren die Einzigen, die den Grund kannten, doch sie wusste auch nicht weiter. Schließlich entschloss sich Lily dazu, die Liste zu schreiben, mit einem Vertrauensschüler Schicht zu tauschen und einen Kontrollgang mit James zusammen zu unternehmen. Sie verbrachte drei schlaflose Nächte damit, alle Vor- und Nachteile, die sie an James Verhalten finden konnte, aufzulisten. Sie sprach viel mit Remus, die Beiden saßen stundenlang in der Bibliothek und redeten über irgendetwas, was keiner von ihnen verraten wollte. Dann überredete sie Tyler Curton aus der fünften Klasse mit ihr zu tauschen und wartete nervös auf den Abend.
Als James um Punkt neun Uhr sein Zimmer verließ, lehnte Lily neben dem Portraitloch an der Wand, in der Hand eine Rolle Pergament. Als er sich an ihr vorbeidrücken wollte, schob sie sich in seinen Weg und sah zu ihm hoch. „Was willst du?“, fragte er unwirsch und wollte sie wegschieben, doch sie hielt sich hartnäckig. „Versprichst du mir, dass du mir zuhörst, ohne mich zu unterbrechen? Dass du liest, was ich geschrieben habe?“ Er schloss die Augen, um nicht loszubrüllen. „Ich hab Kontrollgang, Evans!“ Es tat weh, wieder mit ihrem Nachnamen angesprochen zu werden, doch sie ignorierte den Schmerz. „Ich auch! Ich hab mit Tyler getauscht. Ich muss mit dir reden!“ Er verdrehte die Augen, willigte aber ein. Gemeinsam gingen sie los und nachdem sie einen Erstklässler aus Hufflepuff zu seinem Gemeinschaftsraum gebracht hatten, drückte Lily James die Pergamentrolle in die Hand. „Die Liste.“ Gespannt beobachtete sie, wie er stehen blieb und das Schriftstück entrollte. Er runzelte die Stirn, ehe er sich auf den kalten Korridorboden setzte und neben sich klopfte. Sie schluckte und ließ sich langsam nieder. Leise begann James zu lesen.
James Hieronymus Potter. Wenn mir jemand vor einem Monat diesen Namen genannt hätte, wäre ich schreiend weggelaufen. Ich hätte mich bebend vor Wut irgendwo versteckt und hätte dem, der mich an Potter erinnert hatte meine Faust auf die Nase gehauen. Wenn mich jemand gefragt hätte, welche positiven Charakterzüge dieser Mensch hat, hätte ich ihm mit einem sehr zornigen „Keine!“ geantwortet.
Tja. So dachte ich bis zum 31. August. Dann kam der 1. September. Mein erster Schultag im letzten Schuljahr. Und von da an wurde alles anders. Ich bin Schülersprecherin. Und mein Kollege ist James Potter. Das Einzige, was ich an diesem Tag über den selbsternannten „Marauder“ wusste, war sein Name und dass ich ihn nicht ausstehen konnte. Ich hatte ihn nie gemocht, schon bevor er angefangen hatte, mich dauernd nach einem Date zu fragen. Tja. Und jetzt waren wir Kollegen - sind Kollegen. Und ich musste mit der Tatsache klarkommen, dass es den Potter, gegen den ich solche Abneigungen gehegt hatte, den Macho und Frauenheld mit den coolen Sprüchen, dass es den nicht mehr gab. Stattdessen war da einfach ein James. Ein zuvorkommender, liebevoller, zärtlicher und - ja - unglaublich süßer James. Auf einmal sollte all das, was ich immer an ihm gehasst hatte, nicht mehr stimmen. Er fragte nur einmal nach einem Date - und ließ keine Machosprüche ab. Er verzichtete sogar auf seine Streiche - na ja, nicht auf alle. Aber auf viele. Er überlegte genau, was er in meiner Gegenwart sagen sollte. Und das hat mich verwirrt. Ich wusste nicht mehr, ob ich ihn eigentlich kannte. Er war so anders. Und ich muss mir jetzt eingestehen, dass mir das irgendwie gefiel.
Aber irgendwie vermisste ich auch den alten Potter - zumindest ein wenig. Ich bemerkte sogar, dass ich mich in der großen Halle beim Frühstück umsah, ob Potter vielleicht krank war, weil er mich noch nach keinem Date gefragt hatte. Es tat gut, sich endlich einmal konzentrieren zu können, ohne dass ein nerviger Potter dazwischenquäkte. Ich konnte normale Unterhaltungen führen. Und er war ganz normal zu mir. Nur manchmal merkte ich, dass er so einen traurigen Blick aufhatte. Ich wusste nicht, warum. Mir gefielen diese neuen Wesenszüge sehr - aber ich konnte es nicht zugeben, weil ich mir einbildete, dass das nur eine neue Masche sei. Man möchte es nicht glauben, aber Lily Evans, die Superschülerin von Hogwarts, hat nicht kapiert, dass James Potter ein ehrlicher Mensch sein konnte - und es wirklich war. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann ist er das immer noch. Tja. Ich begann sogar, mich in seiner Gegenwart wohl zu fühlen. Und auch seine Streiche waren richtig lustig. Ich hab' sogar mitgelacht. Er hat mich vor nervigen Mitschülern gerettet und trotzdem konnte ich nicht glauben, dass er es ernst meinte. Alte Vorurteile lassen sich nur schwer abschütteln, das habe ich gemerkt.
Tja, und dann war da die Sache mit dem Schlafen. Ich neige dazu, in jeder Position und an jedem Fleckchen Erde schlafen zu können - sogar während des größten Gewitters. Und so kam es, dass ich auf dem Sofa kurz vor unserem Schülersprechertreffen einschlief. Und James Potter war nicht etwa der Rüpel, für den ich ihn immer gehalten hatte, denn er ließ mich schlafen. Bis ich von selber aufwachte. Beziehungsweise mein Mund und meine Augen wachten auf, aber mein Gehirn schlief weiter. Was dann dazu führte, dass ich meinte, lustig sein zu müssen und ihn als notgeil bezeichnete. Klar, er hatte mich angeschaut, als ich aufgewacht war. Aber ich wusste nicht, wie lange er da schon oder erst gesessen hatte - und er hatte mir ins Gesicht gesehen, nicht sonst wo hin. (Wo ich zum Beispiel Sirius Blacks Blick vermutet hätte.) Seitdem herrscht Sendepause.
Am selben Abend hatte ich eine kleine Konfrontation mit meinem Gewissen in Person - James' bester Freund, Sirius. Der versuchte mir zum x-ten Mal klar zu machen, dass es seinem Kumpel ernst war. Das gab mir zu denken. Ich war so verwirrt, weil mein Kopf nicht mehr wusste, was er zu denken hatte. Einerseits war da Potter, der Macho und andererseits war da James, der süße, liebevolle Kumpel. Und ich hatte noch zu kämpfen mit einem, der mich ignorierte. Das muss dann wohl Hieronymus gewesen sein… Und so dachte ich nach. Und ich brauchte volle zwei Wochen und endlich eine Ahnung zu kriegen, was ich tun sollte, um den alten James oder meinetwegen auch den alten Potter wiederzukriegen. Alles, nur nicht Hieronymus, habe ich mir gedacht!
Und dann habe ich angefangen, mit Remus zu reden. Er hat mir viel erzählt. Ich habe angefangen, auf James Potter zu achten - seine Bewegungen, seinen Gesichtsausdruck, seine Augen, seine Gestik, seine Stimme, sein Verhalten. Und mir ist aufgefallen, dass der liebe James nie weit vom Macho Potter entfernt war. Er war immer direkt unter der Oberfläche und wenn Macho einen Kratzer gekriegt hatte, dann war da James mit seinen besorgten Rehaugen. Und dann habe ich mich hingesetzt und versucht, einen Aufsatz zu schreiben, in dem ich James klarmachen konnte, dass ich - die angeblich schlaueste Schülerin des Jahrgangs - ein Depp war, wie er größer nicht sein konnte. Eine, die mit geschlossenen Augen durch die Welt lief. Dabei kam dann das hier raus.
Von Remus weiß ich nun einiges über James. Dass er seinen Großvater über alles geliebt hat und dass der vor zwei Jahren gestorben ist. Dass seine Großmutter seitdem nicht mehr dieselbe ist und sich im Haus vergraben hält. Dass James alles versucht, um sie aus ihrer Lethargie zu reißen. Dass seine Eltern Auroren sind und dass er in ihre Fußstapfen treten will. Dass Verwandlung und Verteidigung gegen die dunklen Künste seine Lieblingsfächer sind. Dass schon sein Dad und sein Großvater Quidditch geliebt haben. Dass er schon mit einem Jahr zum ersten Mal auf dem Besen gesessen hat. Dass er für seine Freunde durchs Feuer gehen würde. Dass er für sie sterben würde. Ich habe erfahren, dass er den Hauselfen bei sich zu Hause zur Hand geht und ihnen verbietet, seine Wäsche zu waschen oder sein Geschirr zu spülen. Dass er mit ihnen freundlich redet und sie wie Gleichberechtigte behandelt - ohne sie dabei vor den Kopf zu stoßen. Das alles hat mir Remus erzählt und ich habe erkannt, dass hinter dem oberflächlichen Potter mit dem Grinseface ein ganz anderer Mensch steckt.
Und ich habe ihn beobachtet. Mir ist aufgefallen, dass seine Augen haselnussbraun sind. Dass er den Rehblick perfekt beherrscht. Dass er zwei verschiedene Gesichter hat. Da ist Macho Potter mit dem Grinsen. Das Potter-Grinsen, das man nicht von diesem Gesicht herunterbekommt. Es ist eingemeißelt. Macho Potter beherrscht die Coolness - er ist der Coolste, natürlich nur neben Sirius Black. Macho Potter klimpert nur einmal mit den Wimpern und die Mädchen fallen in Ohnmacht. Macho Potter wedelt nur einmal mit dem Zauberstab und der nervige Slytherin hängt an der Decke. Macho Potter wuschelt sich durch die Haare, weil er cool ist. Macho Potter meint, er kriegt Lily Evans rum, indem er sie endlos nervt.
Und dann ist da James. James schaut ernst. Er grinst nicht - wenn er etwas macht, dann lächelt er. Und dieses Lächeln kann einem den Boden unter den Füßen wegziehen. James hat Grübchen. James klimpert nicht mit den Wimpern, damit die Mädchen umfallen - er ignoriert sie einfach. Na ja, er ignoriert nicht alle. Er ist lieb und freundlich und hilft denen, die Probleme haben. James hängt den Slytherin an die Decke, nicht, weil es ihm Spaß macht, sondern weil der Slytherin andere Schüler verletzt hat. James wuschelt sich durch die Haare, weil er nervös ist. James ist zuvorkommend und gibt keine frechen Antworten im Unterricht. James beißt sich auf die Unterlippe, wenn er nicht weiß, was er sagen soll. James schaut dich mit besorgen Rehaugen an, wenn er nicht weiß, was los ist. James ist verständnisvoll. James bemerkt, wenn es dir schlecht geht. James weiß, dass er Lily Evans nicht ?rumkriegen' kann. James weiß, dass er ihre Freundschaft gewinnen kann. James ist ehrlich. James ist verliebt. James ist einfach süß.
Und dann gibt es da noch Dinge, die ich keinem von Beiden zuordnen kann, die für Beide gelten. James Potter steht ein für seine Freunde. James Potter glaubt an die Gerechtigkeit. James Potter verehrt Dumbledore. James Potter mag Slughorn nicht, weil der Schüler nicht gleich gleichbehandelt. James Potter liebt es, Streiche zu spielen. James Potter hat großen Respekt vor McG. James Potter kennt das Schloss wie seine Westentasche.
James Potter hat mich dazu veranlasst, über mich selber nachzudenken. Und über ihn nachzudenken. Ich bin dabei zu den Schluss gekommen, dass er kein vollkommener Idiot ist und kein dummes Arschloch sondern ein nettes Arschloch. Und nur manchmal ein Idiot. Ich habe bemerkt, dass seine Augen seine Seele widerspiegeln und dass er gar nicht so schwer zu verstehen ist. Und mir ist - endlich - aufgefallen, dass ich ihn eigentlich ganz gut leiden kann. Ach so - ab sofort halte ich Dumbledore nicht mehr für einen betrunkenen Volltrottel sondern für einen eigentlich ganz fähigen Schulleiter!
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