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Fanfiction

Under my skin - Die Familie Weasley

von JuneMysterious

„Wir können sie nicht hier behalten, Arthur“, klang die freundliche und doch erregte Stimme einer Frau an Jones Ohren.
Sie hatte keine Ahnung, wo sie sich befand, oder wie es hier aussah, da sie ihre Augen noch nicht geöffnet hatte. „Molly, ich weiß es ist schwierig, aber sieh mal…“, ertönte die Stimme des fast kahlköpfigen Mannes, der die Dunkelblonde aus den Fängen der Gruppe gerettet hatte, und die sie zuordnen konnte „Greyback hat nun ihre Witterung aufgenommen. Also würden wir sie gehen lassen, dann“ „…dann würde sie direkt in ihr Verderben laufen“, beendete die fremde Frau den Satz des Mannes. Jone erinnerte sich wage daran, dass ihr Angreifer von ihrem Retter Greyback genannt worden war, aber was mit Witterung gemeint war, konnte sie sich kaum erklären.
Außerdem konnte sie nicht hier bleiben, sie hatte kaum Sachen mit, auch wenn es herzensgut gemeint war, von dem Mann in Obhut genommen zu werden. „Aber Arthur, das Haus ist schon voll genug, in ein paar Wochen findet hier eine Hochzeit statt, Zauberer und Hexen kommen von überall her“, begann die Fremde erneut.
Jone bekam nichts anderes mehr mit, sie hatte bereits bei den Worten Zauberer und Hexen gestutzt. Sie hatte sich bestimmt nur verhört, oder vielleicht war sie in eine Artistenfamilie geraten, wobei ihr selbst die zweite Möglichkeit, sollte sie sich nicht verhört haben, sehr plausibel klang.
„Das ist mir bewusst, aber wir können diesen unschuldigen Muggel doch nicht einfach vor die Tür setzten, wenn ein ausgewachsener Werwolf hinter ihr her ist!“

Jetzt war es dennoch genug für die junge Frau; Sie öffnete schlagartig und entsetzt ihre Augen, wollte sich aufrichten und laut fragen, was hier eigentlich los war, doch als sie sich gerade aufgesetzt hatte, bemerkte sie, dass ihr gegenüber ein junger Mann saß, mit freundlichem Gesicht und warmen Augen und Lächeln auf den Lippen. „Hallo“, entfuhr es ihm, bevor Jone ihn fragen konnte, was er da tat. „Ehm…Hi“, entgegnete diese und wollte gerade ansetzten und nach dem Namen des Feuerrothaarigen fragen, als der freundliche, ältere Mann hinter ihr herbei gestürmt kam und sich neben den jüngeren Mann aufs Sofa, welches weitaus häufig geflickt wurde, niederließ. „Hallo, ich bin Arthur Weasley“, sagte der mit der Brille, die nicht mehr so schief auf der Nase saß, wie Jone es in Erinnerung hatte, und streckte ihr die Hand entgegen, welche sie leicht zögernd in ihre nahm. „Ich bin Jone.“ „Schön. Ah, das ist übrigens mein Sohn George“, fügte Arthur hinzu während er sah, dass Jones Blick auf den anderen Rothaarigen geschwenkt war. „Hi“, sagte dieser begeistert und er und die Dunkelblonde gaben sich ebenfalls die Hände.
„Ich schätze, wir haben dir einiges zu erklären“, wandte der Brillenträger ein, „Was möchtest du zuerst wissen?“
„Um ehrlich zu sein…vieles“, gab sie kleinlaut zu. „Ich denke zuerst möchte ich wissen, wo ich hier bin.“ Die beiden Weasleys schauten sich an, lachten kurz und George antwortete: „Bei den Weasleys. Also, bei uns zuhause. Es ist etwa eine halbe Stunde Fußweg entfernt von dem Dörfchen Ottery St. Catchpole.“
„Ottery St. Catchpole? Aber… Aber dann sind wir ziemlich weit entfernt von London“, erwiderte Jone und schaute skeptisch auf den Boden. „Wir sind ja auch disappariert“, erwiderte Arthur und Jone schwenkte ihren skeptischen Blick vom Boden zu dem fast glatzköpfigen Mann. „Disap…- Was?“
„Okay, wir sollten vielleicht von vorne beginnen“, fügte nun eine Frauenstimme ein und die junge Frau blickte über ihre Schulter zu einer kleinen, korpulenten Frau, die sich in einer Küche befand und nun auf die drei zukam. Ihr folgte ein weiterer rothaariger junger Mann, der George absolut ähnlich sah. Wenn Jone es nicht besser wüsste, würde sie sogar sagen, es wäre George, jedoch hatte er gerade noch vor ihr gesessen. Die beiden Neuankömmlinge setzten sich, der Mann neben George und die ältere, ebenfalls rothaarige Frau, neben Jone. „Also, wir sind Zauberer.“

„In welchem Zirkus?“, fragte Jone augenblicklich und schaute von einem belustigten Gesicht zum Nächsten.
„Sehen wir denn aus, wie Zirkusartisten, George?“, fragte der junge Mann links von George, worauf der Gefragte nur antwortete, dass es für Jone wohl so aussehen müsse. „Wir…wir sind keine Zirkusartisten“, räumte der Brillenträger ein und nahm einen dürren Holzstab aus seiner Mantelinnentasche, machte eine kurze Bewegung damit und das Kissen, auf dem Jones linker Arm geruht hatte, erhob sich in die Lüfte und gleichzeitig sprang Jone mit einem spitzen Schrei auf.

„Das ist unmöglich!“, platzte die Dunkelblonde heraus und blickte in der Runde herum. Das konnte nicht geschehen, so etwas wie Magie (und Werwölfe) gab es doch gar nicht!
„Ich denke, dass war die bestmöglichste Taktik dir zu zeigen, dass es wahr ist“, fügte der Familienvater hinzu und ließ das Kissen an seinen ursprünglichen Platz zurück fallen. „Wa-…was geht hier vor?“, stieß Jone hervor und begann nervös mit ihren Füßen auf dem Boden zu tippeln. „Wir haben’s dir gesagt, wir sind Zirkusartisten. Ich meine natürlich, Zauberer“, antwortete George und grinste, doch Jone war keineswegs zu Witzen aufgelegt. „Natürlich und so etwas wie Werwölfe gibt es natürlich auch!“, erwiderte Jone bissig und blickte wutentbrannt auf George hinunter, dem das Grinsen nicht verging. „Ja, die gibt es auch. Du bist auf einen getroffen. Dein Angreifer, Greyback ist einer“, sagte Arthur, mit währender freundlicher Stimme.
„Natürlich…“

Jone lief in kleinen Kreisen vor der versammelten Familie, es war ihr vollkommen egal, was sie von ihr hielten, denn sie hielt nicht viel mehr, von den Rothaarigen. „Sie glaubt uns nicht“, sprach nun die rothaarige Frau und blickte ihre Söhne und ihren Mann an. „Kaum verwunderlich, oder? Das alles in so kurzer Zeit zu erfahren würde mich auch aufregen“, erklärte ihr Ehemann, ohne den Blick von der umherwandernden Muggel zu nehmen. „Wenn sie uns nicht glaubt“, begann Georges Zwilling langsam, „dann sollten wir sie einfach gehen lassen, oder?“
Kurze Stille trat ein und Jone stoppte ihren Kreisgang. „Das ist unmöglich, Greyback hat ihren Duft gewittert, er wird nicht ruhen, bis er sie findet. Keiner, dessen Witterung Greyback aufgenommen hat, hat überlebt“, gab Arthur zu und sein bisheriges Lächeln verschwand.
„Nur weil ich jung bin, heißt das nicht, dass ich nicht auf mich aufpassen kann“, flüsterte die junge Frau kleinlaut und ihre Gedanken rasten. Sie konnte kaum glauben, was sie in den letzten Minuten gehört hatte. „Ich werde gehen. Ich bedanke mich vielmals bei Ihnen, Sir“, sprach Jone an Arthur gewandt, „ aber ich denke, dass es besser ist, wenn ich gehe, schließlich kenne ich auch sie kaum.“
Jone drehte sich auf der Stelle in alle Richtungen, bis sie den Ausgang in der Küche entdeckte.

Sie schritt schnellen Schrittes darauf zu, ohne auf die harmonischen und doch aufgebrachten Stimmen hinter sich, oder auf die gedrungene Küche um sich herum zu achten. Schnell schritt sie hinaus und landete in einem großen, chaotischen Garten. Genau vor ihr lag ein hölzernes Tor, auf das Jone mit schnellen Schritten zulief. Abermals war es ein lauter Knall, der sie zusammen zucken ließ, und vor ihr tauchte George, oder sein Zwilling, wie aus dem nichts auf.
„Wie hast du das gemacht?“, fragte Jone und starrte den eben eingetroffenen mit panischen und wütenden Augen an. „Wie gesagt, wir sind Zauberer aus einem Zirkus.“
„Das findest du wohl witzig“, gab die Dunkelblonde zurück und trat einen Schritt nach links, um an ihm vorbei zukommen, doch mit einem weiterem lauten Knall tauchte er erneut direkt vor ihr auf. „Dad sagt, wir können dich nicht gehen lassen, Greyback wird sehr wahrscheinlich schon auf dich warten.“
Die junge Frau trat erneut nach links, doch wieder verschwand der rothaarige Mann im nichts und tauchte mit derselben, ohrenbetäubenden Prozedur vor ihr auf. „Wir meinen das vollkommen ernst. Wir wollen dich bloß beschützen.“
„Und wenn ich eure haarsträubende Geschichte glaube und hier bleibe, was passiert dann? Ich habe keine Sachen hier, nichts, gar nichts. Außerdem kenne ich euch kaum.“
„Das ist einfach, wie du bemerkt hast, könnten wir schnell zu dir nach Hause verschwinden, du packst einige Sachen und dann kommen wir hierher zurück“, antwortete Jones Gegenüber und grinste ihr siegesgewiss entgegen. „Wenn das so einfach ist, wieso lasst ihr mich nicht gleich da?“ Die Dunkelblonde war gereizt, ballte ihre Hände zu Fäusten und funkelte den Rothaarigen immer noch zornig an.
„Weil er dich dort finden und in null Komma nichts Muggelpastete aus dir machen würde.“
Einige Sekunden starrten sich die ungleichen Gesichter mit verschiedenen Gesichtsausdrücken an. Die junge Frau konnte kaum glauben, was sie da alles hörte und dennoch begann sie langsam zu realisieren, was geschehen war.
Leute verschwanden einfach in der Umgebung, tauchten aus dem Nichts auf. Feuerwerkskörper wurden als Waffen eingesetzt und leblose Kissen begannen zu schweben. Und dennoch war sie sich sicher, dass es Magie nicht geben konnte. „Warum nennt ihr mich immer Muggel? Und bist du George, oder, der, ehm…Andere?“, fragte sie aufgebraust und blickte weniger zornig, aber überrascht.
„Ne, ich bin George und damit auch zufrieden, danke! Und Muggel, nun ja, so nennen wir dich, da du nicht zaubern kannst“, sagte er, während er nach ihrem Arm griff und erneut in dieser Nacht, umhüllte Jone ein kaum größerer Raum, als sie breit und hoch war, und Wind pfiff um ihre Ohren.


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