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Fanfiction

Severus Snape - Die Rache der Malfoys - 3. Kapitel

von marie29

Ein silbrig-grün gepolsterter, altmodischer Sessel erschien hinter Lucius und er ließ sich aufseufzend hineinfallen, die kalten, grausamen Augen unentwegt auf Severus gerichtet. "Du erinnerst dich an meinen Sohn?" Wieder ein Nicken, zögernd diesmal. "Tatsächlich!" Erstaunt zog Lucius die Brauen nach obern. "Er selbst scheint zu glauben, du hättest ihn vergessen." Die Angst kroch eisig durch Severus Adern, erreichte sein Herz. Ja, er hatte nach Voldemorts Vernichtung keinen einzigen Gedanken an Draco verschwendet. Nur noch Marie und sein eigenes nie erwartetes Glück hatten für ihn existiert.
Lucius vor Vergnügen funkelnde Augen straften seine traurige Miene Lügen. "Niemals hätte ich geglaubt, dass der Junge zu derartigem Hass fähig wäre. Er kommt doch sehr nach seiner Mutter." Ein tiefer, verlogenen Seufzer. "Ja, die gute Narzissa!" Die abgrundtiefe Verachtung, die für einen kurzen Moment in Malfoys Augen aufflackerte, wurde von hämischer Schadenfreude vertrieben. "Wie enttäuscht sie war, als die Auroren sie zwangen, den unbrechbaren Schwur von dir zu nehmen, hatte sie sich doch so sehr gewünscht, dich an Draco und somit auch an sich selbst fesseln zu können. Stell dir nur vor, sie hatte tatsächlich auf deine Zuneigung gehofft, nachdem Potters Aussage sie vor Askaban bewahrt hat. Unglaublich, wie stark Hass sein kann, wenn er aus unerwiderter Liebe geboren wird."
Der ungläubige Ausdruck in Severus Augen, brachte ihn für einen Moment aus dem Konzept. "Ach, du wusstest das nicht? Hast nicht bemerkt, wie sehr MEINE Frau und MEIN Sohn dich - ja dich, nicht mich - geliebt haben? CRUCIO!!! Aller Zorn, dessen er fähig war, lag in dem Fluch, der Severus mitten in die Brust traf. Der Schmerz war unvorstellbar heftig. Jede Zelle seines Körpers schien zu platzen unter der unkontrollierten Magie, die aus Lucius Zauberstab schoss.
Unbemerkt von den beiden Männern, stieß der Kater, der bei Lucius Erscheinen hinter einen hohen Stapel von Blechkisten gekrochen war, einige der Büchsen an. Sie landeten mit einem ohrenbetäubenden Scheppern auf dem steinernen Fußboden, so das Lucius vor Schreck herumfuhr und den Fluch unterbrach. Severus geschundener Körper sackte in sich zusammen, hing kraftlos in den Tauen, bis Malfoys Stiefel ihn nach hinten schleuderte, wo er hilflos auf dem Rücken liegenblieb.
Schwer atmend ließ Lucius sich zurück in den Sessel fallen, bemüht seine Selbstbeherrschung zurück zu gewinnen. Ein kristallener Kelch mit bernsteinfarbener Flüssigkeit schwebte auf einem silbernen Tablett heran und er leerte ihn in einem Zug, lehnte sich zurück, schloss erschöpft die Augen und lauschte den keuchenden Atemzügen seines Opfers. Kein Schrei war über Severus Lippen gekommen, doch das unendlich langsame Nachlassen der Schmerzen, die Muskeln, die sich nur zögernd entspannten, die Nerven, die kurz vor dem Zerreißen standen und sich jetzt in den ursprünglichen Zustand zurückzogen, das Blut, das wieder zu zirkulieren begann, entlockten ihm ein qualvolles Wimmern, das er nicht zu unterdrücken vermochte.
Ein zufriedenes Lächeln erschien auf Malfoys Gesicht. "Endlich habe ich dich da, wo du hingehörst. Im Dreck zu meinen Füßen. Du wirst um deinen Tod winseln, dir wünschen, niemals geboren worden zu sein. Das lange Warten hat sich wahrlich gelohnt. Was für ein wundervolles Gefühl!" Ein befreiender, glücklicher Seufzer drang tief aus seiner Seele. "Nie habe ich meiner Frau einen Wunsch lieber erfüllt, als ihren letzten. Lass ihn leiden! Darum bat sie mich, bevor wir unsere Körper tauschten. Liebend gern erfülle ich dieses Versprechen."
Wie durch Watte drangen die Worte in Severus Ohr, nur langsam erfasste sein Verstand das Gesagte. "Unmöglich", wollte er erwidern, doch seine geschwollene Zunge lag wie ein Fremdkörper in seinem Mund, verhinderte jeden Laut. "Denk darüber nach, vielleicht findest du ja die Lösung bis morgen." Ein Schnippen mit dem Zauberstab, das Licht erlosch und Malfoy war verschwunden.

Severus Selbstbeherrschung brach in sich zusammen. Lähmende, jeden Schmerz verdrängende Angst erfüllte sein Herz und seinen Geist. Kein Gedanke außer dem Einen war in seine Kopf. "Ari!" Immer unerträglicher wurde die Furcht, gewann mit jeder verrinnenden Minute an Intensität. Diese Stille, kein Geräusch außer seinem eigenen Atmen und den trippelnden Füßen der Ratten, die sich langsam näher an ihn heranwagten, darauf lauerten, ihre Zähne in sein warmes Fleisch zu graben.
Zähne! War es möglich? Mühsam befahl er seinen steifen Fingern sich zu bewegen, reckte ächzend seine Glieder, kämpfte sich in eine aufrechte Position. Gefühlte Stunden verstrichen, bis er endlich sitzend an der kalten Steinmauer lehnte, die Riemen an seinen Handgelenken betastete, versuchte, das Material zu erkennen. Glatt, hart und doch so biegsam, dass es sich nahtlos der Rundung seines Armes anpasste. Es war - Plastik! Kein noch so spitzer Zahn konnte diesen Muggel-Kunststoff durchbeißen.
Die heftige Enttäuschung trieb ihm die Tränen in die Augen. Keine Rettung! Keine Möglichkeit, Malfoys teuflische Pläne zu durchkreuzen! Der Schock ließ ihn erstarren, vollkommen bewegungslos saß er da, bis die tiefe Erschöpfung seines Körpers ihren Tribut forderte. Alptraumhafte Bilder gaukelte sein malträtierter Geist ihm vor. Die Qual in Aris Augen ließ ihn schreiend erwachen. Pechschwarze Dunkelheit umgab ihn. Etwas streifte seine Hand, reflexartig packte er zu. Nur ein paar Haare, mehr blieb nicht zurück von dem Kater, der in mächtigen Sätzen die Kellerstufen hinauf sprang.

xxxx

Hermine stand in der geöffneten Kutschentür und versperrte den Einstieg. "Was´n jetzt schon wieder, lass uns rein!" Rons entrüsteter Blick beeindruckte sie nicht im Mindesten. "Ihr kommt hier erst durch, wenn ihr das geschluckt habt." Die kleine Schatulle, die vor ihr schwebte, enthielt sieben Fläschchen. Hermine nahm eins heraus, leerte es in einem Zug und sah die vor ihr stehenden Freunde ernst an.
"Wir alle sind total geschockt, aufgewühlt, unfähig, klar zu denken. Kurz gesagt, wir sind fix und fertig!" Zögernd nickte Harry. "Und - was ist das für Zeug?" "Wir alle kennen die Magie der Beauxbottons, solange die Kutsche über Wasser fliegt, werden wir schlafen. Wir sollten die Zeit nutzen, all unsere Kräfte zu mobilisieren, denn ich fürchte, wir werden sie brauchen. Das ist eine Mischung aus Alraunensaft, Traumlos und Diptam."
Ron starrte sie verständnislos an. "Wieso Diptam, wir sind doch nicht verletzt?" "Jetzt noch nicht, aber Diptam im Körper lässt Wunden schneller heilen, es stärkt das Blut." Wortlos ergriff Ron eins der Fläschchen und trank es aus. Die anderen taten es ihm gleich, nur Hagrid stutzte. "Ich auch?" "Vielleicht ist es für dich nicht stark genug, ich weiß es nicht. Aber es kann auf keinen Fall schaden."
Hermine hielt ihm das geöffnete Fläschchen entgegen, das in seiner riesigen Hand winzig klein wirkte und er starrte es grimmig an. "Hab noch nie was zur Stärkung gebraucht, aber wenn du meinst." Mit angewiderter Miene schluckte er Hermines Trank. "So und jetzt rein. Macht’s euch bequem, wir werden mindestens 10 Stunden schlafen, bevor wir die kanadische Küste erreichen. Da müssen wir doch hin, oder Marie?"
Der Kloß in Maries Hals verhinderte eine Antwort, sie konnte nur nicken. 10 Stunden! Ari, Severus, die Angst um die beiden, raubte ihr fast den Verstand. Ihre Beine zitterten derart, dass sie unendlich erleichtert war, als sie das Sofa erreicht hatte. Sie rollte sich ein wie ein Igel, schloss die Augen und begann zu beten. Merlin, Gott, die Sterne, alle Kräfte der Natur, jede Macht, die ihr in den Sinn kam, flehte sie um Hilfe an, solange bis der Schlaf Körper und Sinne ergriff, mit sich zog ins traumlose Dunkel.


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