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Fanfiction

Severus Snape - Die Rache der Malfoys - 7. Kapitel

von marie29

"Er steht im Keller, begutachtet Dracos Fesseln, hört die Stimme seines Sohnes: "Komm, es geht los!" Ein letzter zufriedener Blick. Er steigt die Stufen hinauf, öffnet die erste Tür - die Küche. Draco, sein Blick kalt, ohne jedes Gefühl, presst seinen Zauberstab an Lucius Stirn. Nebel, das unangenehme Gefühl, zusammengepresst zu werden, nur kurz, der Nebel bleibt, er fürchtet zu fallen, Draco packt seinen Arm, leitet ihn, blind tastet er um sich, stößt sich die Finger am Stamm eines Baums, wird ärgerlich. "Was soll das, lass mich sehen!", knurrt er. "Nur Geduld!" Die Häme in Dracos Stimme lässt ihn innerlich toben, er zeigt es nicht, gönnt Draco den Triumph nicht.
"Stupor!" Schlagartig klärt sich sein Blick, fällt auf die alte Frau am Boden, hilflos, unfähig sich zu bewegen, doch die Augen klar. Wiedererkennen blitzt in ihnen auf, wandelt sich in panische Angst, nicht um sich selbst - die Kinder! Ein fröhliches Lachen, nicht weit weg. Ein stolzer Jubelruf. "Ich hab wieder einen!" Draco beobachtet ihn, nickt. Lucius kniet sich nieder, presst seinen Mund an ihr Ohr. "Schön, dich wiederzusehen. Wie nett von dir, uns Severus Tochter zu überlassen." Ihr Entsetzten erregt ihn. "Willst du wissen, was ich mit ihr vorhabe?" Sein lüsterner Blick verrät ihr alles.
"Der Junge, er ist überflüssig, ihn brauchen wir nicht!" Wie sehr er sich beherrschen muss, nicht laut aufzulachen, über das Flehen in ihren Augen. "Beeil dich!" Dracos Hand reicht ihm den Stein und er zerschmettert ihr Gesicht. "Verdammt, es soll wie ein Unfall aussehen, kannst du dich nicht beherrschen?" Lucius zuckt die Schultern. "Wie du meinst!" Die Wunden der toten Frau verschwinden. Diesmal schlägt er ihr den Stein an die Schläfe und Draco ist zufrieden.
Wieder Nebel, apparieren, zurück im Haus. "Ich hol dich, wenn die Eule da ist." Allein! Erschöpft! Das Apparieren kostet ihn Kraft. Sein Körper ist schwach, sehnt sich nach Ruhe. Er geht zu Bett, schläft, bis Dracos Hand ihn wachrüttelt. "Es läuft alles nach Plan." Draco kann den Stolz nicht unterdrücken, ist jetzt ganz aufgeregt vor Vorfreude, sieht aus wie ein kleiner Junge, der die Päckchen unterm Weihnachtsbaum erblickt hat und weiß, sie gehören ihm. Lucius lächelt zufrieden. "Du kannst dich also doch noch für etwas begeistern!"
Die Ungeduld packt sie beide. So viele Jahre und endlich am Ziel! Doch Draco bleibt konzentriert, vergisst nichts. Der Nebel lichtet sich erst, als sie die Stelle erreichen, an der die tote Frau liegt - lag! Sie ist weg. "Sie haben sie runterschweben lassen, hatten Angst vor wilden Tieren. Klug von ihnen, nicht?" Beide lachen leise, in seltener Einvernehmlichkeit. Lucius legt seine knochige Hand auf Dracos Schulter. "Wir sind ein gutes Team, mein Sohn."
Er bemerkt, wie Draco sich verkrampft. Achtet nicht weiter darauf. Geht zielstrebig auf das Zelt zu, zieht seinen Zauberstab und schlägt die Plane zurück. Sein "Stupor!" ist mächtig, lähmt alle drei, wirft sie zu Boden. Verwirrung in den beiden menschlichen Gesichtern, die Eule blickt starr nach oben. Lucius, berauscht vom Gefühl seiner Macht, starrt auf Ari hinab.
Wie sehr sie diesem verhassten Mann ähnelt, der sein Leben mit voller Absicht zerstört hat. Die Demütigung, die er in seinem eigenen Haus durch diesen Teufel erfahren musste, steht ihm deutlich vor Augen. Nur mühsam bezwingt er den Wunsch, das Mädchen hier und jetzt aufs Grausamste zu foltern, zu bestrafen für die Taten ihres Vaters. Geduld! Nur nicht die Beherrschung verlieren, Dracos wunderbaren Plan nicht gefährden.
Freude steigt in ihm auf, beinahe Stolz auf den jungen Mann an seiner Seite. So perfekt, so genial, so über die Maßen grausam, dass er selbst sich nur wundern kann, wie tief Dracos Hass auf Snape sein muss. Ihm soll´s gleich sein, er wird seinen Spaß haben, das ist sicher! Ein grausames Lächeln verzerrt sein Gesicht.
"Erlaubt, dass ich mich vorstelle. Ich bin Lucius Malfoy und das ist mein Sohn Draco." Die Angst, die diese Worte in den Augen der Kinder hervorrufen, erheitert ihn. "Ihr scheint mich zu kennen, das ist gut!" Ein kurzer Schwenk mit dem Zauberstab, das Mädchen nickt, setzt sich auf, starrt ihn hasserfüllt an, greift nach ihrem eigenen, viel zu langsam für seinen "Expelliarmus". "Was wollt ihr von uns, ihr Mörder?"
Er kichert. "Kluges Kind!" Die Augen des Jungen wollen sie warnen, flehen sie an, still zu sein. Sie kann es nicht. Sie springt auf, wirft sich auf Lucius, ihre Nägel zerkratzen sein Gesicht. Er lacht, packt sie grob und presst sie an sich. Was für eine Wildkatze! Sie windet sich, tritt ihn, schlägt mit ihren kleinen Fäusten auf ihn ein. Wie lebendig sie ist, hitziges Blut strömt durch ihre Adern, fast kann er es riechen, ob es hell ist oder dunkel?
Er verliert sich kurz in seinen Träumereien, das zappelnde Wesen immer noch fest im Arm. Der Junge weint, hat Angst um ihr Leben. Der Dummkopf! Noch fester drückt er ihren schmalen Leib an sich, spreizt ein wenig die Beine. Was für ein Gefühl - ihre plötzliche Panik, sie erstarrt, er fühlt die grässliche Ahnung in ihr aufsteigen, sie wird steif wie ein Brett, wagt kaum noch zu atmen. Sein hartes Glied, das sich an ihren Bauch presst, raubt ihr alle Kraft. Sie wimmert, schluchzt und endlich fleht sie, ist besiegt!
Hass in den Augen des Jungen, der brennende Wunsch ihn zu töten, das Mädchen zu schützen. Er stößt sie von sich, bevor die Erregung ihm den Verstand raubt. Sie fällt zu Boden, bleibt schluchzend liegen. Draco zaubert einen Käfig herbei, schließt die Eule ein, wirkt gereizt. Er will weg von hier, nach Hause. Der Junge hat recht.
Er zieht die Kleine brutal in die Höhe, greift in ihr Haar, zwingt sie, zuzusehen, wie sein Cruciatusfluch ihren Freund in die Brust trifft. Er schreit, kreischt wie ein sterbender Hase, sein gefolterter Leib wirft sich hin und her, verkrampft sich vor unerträglicher Qual. Lucius deutet auf die Eule. "Das Passwort! Schnell - du weißt, was geschieht, wenn dieser Fluch zu lange dauert, mein Täubchen." Sie hat keine Wahl, stößt die Worte hervor, panisch vor Angst. "Braves Mädchen!"
Der Junge keucht, stöhnt, verliert das Bewusstsein. Sie will zu ihm, er hält sie fest. "Du kommst mit mir, ihn sollen die Wölfe fressen, das passt zu ihm!" Er lacht, voller Freude, fühlt sich stark wie lange nicht mehr. Er fährt mit dem Zauberstab über Teddys Brust. Die Kleidung zerreißt, ebenso die Haut. Blut strömt hervor, nur soviel, dass der Geruch in der Luft hängt. Ein "Stupor!", sicherheitshalber, es kann dauern, bis die Wölfe die Witterung aufnehmen.
Er fährt Draco an. "Lass das Zelt verschwinden und dann komm!" Er wirft sich das Mädchen über die Schulter, will sie spüren. Wie leicht sie ist, doch noch ein Kind. Sie wehrt sich nicht mehr, ihr Schluchzen ist verstummt. Nur noch ein klagendes Wimmern ist zu hören und immer wieder der Name des Jungen: "Teddy!" Draco steht neben ihm, sie betreten den Wald. Werfen einen Blick zurück.
Alle drei sehen den Schatten, der zum Wasser schleicht, an den reglosen Körpern schnüffelt, die Frau scheint ihn nicht zu interessieren, ihr Leib ist kalt. Der verlockende Duft zieht ihn zu dem Jungen hinüber. Er gräbt sein Zähne in das weiche Fleisch und zerrt mit aller Kraft an dem nackten Fuß. Lucius irres Gelächter scheint ihn nicht zu irritieren. Er schleift den Körper fort, verschwindet im Gras. Ari schreit, krallt sich in Lucius Haar. Dunkelheit - Schwärze - Nichts!"

Marie schreckte hoch, erwachte aus der Trance, in die sie sich selbst versetzt hatte, um keine Kleinigkeit zu vergessen. Sie war Malfoy gewesen, ein grässliches Gefühl. Sie sank zu Boden, würgte, übergab sich, spie sich die Seele aus dem Leib. Hände strichen ihr übers Haar, beruhigend, tröstend. Keiner sprach. Pures Entsetzen stand in allen Gesichtern und Hass! Remus und Tonks waren erstarrt, so deutlich hatten Maries Worte Teddys Schicksal geschildert, hatten alle Hoffnung aus ihnen vertrieben.
Marie kämpfte sich hoch, klammerte sich an Hermines Hand, versuchte zu sprechen, doch ihr Mund war zu trocken. Hermine reichte ihr ein Fläschchen. "Nur Alraunensaft!", flüsterte sie, als sie Maries abwehrenden Blick sah. Ein Schluck, wieder rebellierte ihr Magen, doch die Wirkung setzte trotzdem ein. Sie fühlte ihre Kraft zurückkehren, erhob sich, ging Richtung Wald. Die anderen folgten ihr.
Wie eine stumme Armee schritten sie auf die Dunkelheit zu, ließen sich von den Schatten verschlucken. "Hier!" Es war Harrys Stimme, die die schweigende Suche unterbrach. "Hier ist sie gestorben." Er wies auf eine krumme Wurzel, die aus dem Boden ragte, den Stein, der achtlos hingeworfen, darunter lag, rot gesprenkelt, umrahmt von Pilzen.
Tonks sank auf die Knie, presste ihre Stirn an den mächtigen Stamm der uralten Eiche. "Wir werden sie kriegen, Mum. Wenigstens Severus und Ari müssen wir retten. Hilf uns dabei!" Alle hofften auf ein Wunder, doch kein Zeichen erschien, das ihnen den Weg wies. Kein Hase hoppelte vorbei, kein Vogel schrie, nichts regte sich, als wäre selbst der Wald vor Grauen erstarrt.
"Wie viele Schritte, welche Richtung? Marie - denk nach!" Sie zitterte. Wieder zurück in den Körper dieses Scheusals. Wieder Dracos Hand, die seinen Arm packte, ihn führte. Wieder und wieder von vorn beginnen, bis der Abstand endlich stimmte. Die Richtung vermochte sie nicht zu bestimmen, zu sehr verwirrte der Nebel Lucius Geist. "Es reicht jetzt!" Hermines Stimme duldete keinen Widerspruch.
Dankbar sank Marie ins Moos, verscheuchte das fremde, abscheuliche Gefühl der Freude aus ihrem Hirn, wurde wieder sie selbst, verzweifelt, voller Angst um die beiden Menschen, die sie mehr liebte, als ihr eigenes Leben. "Er wird sie foltern! Tagelang, wochenlang, bis er den Spaß an ihnen verliert." Keine Tränen waren mehr in ihr, nur diese lähmende, quälende Gewissheit. Sie hatte deutlich gefühlt, wie sehr er den Gedanken daran genoss.
Fast konnte sie ihre Schreie hören. Nein, nur Aris! Ein Bild, zum Greifen nah, gaukelte ihr malträtierter Geist ihr vor. Severus, gehalten von Dracos Fesseln, eine Peitsche in der Hand. Ari, blutend zu seinen Füßen, wimmernd vor Schmerz. Lucius steht lachend daneben, weidet sich an Severus unermesslicher Qual. Aris Schrei, so schrill, dass Maries Trommelfell zu platzen drohte.
Sie verlor die Besinnung.


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Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
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