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Fanfiction

Severus Snape - Die Rache der Malfoys - 12. Kapitel

von marie29

FROHE OSTERN wünsch ich allen Lesern, so es denn welche gibt? Schade, dass die Story niemandem ein paar Worte wert ist, aber ich mach trotzdem weiter.:)

12. Kapitel

Und plötzlich war der Keller voller Menschen. Marie warf einen kurzen über alle Maßen erleichterten Blick auf Severus, drückte Ari fest an sich und kniete sich dann neben den Wolf. "Hermine - hilf mir, es steht schlecht um ihn!" "Mummy - du musst ihn retten. Es ist Teddy, sein Geist oder irgendwas anderes, ich kann´s nicht erklären!" "Musst du auch nicht, ich kann ihn fühlen, Liebes!". Tonks schluchzte verzweifelt auf und Marie ergriff ihre Hand und legte sie auf die Stirn des Wolfs. Ganz matt wedelte sein Schwanz bei dieser Berührung.
Remus sank auf das Podest, umklammerte schmerzhaft Severus Schulter. "Ist es wahr?" Severus konnte nur nicken. Sein Blick hing wie gebannt an Marie, die neben dem betäubten Wolf am Boden kauerte. Niemals hätte er geglaubt, sie noch einmal zu sehen, ihren Geist noch einmal zu fühlen, der seinen eigenen sanft berührte, obwohl ihre ganze Konzentration dem verletzten Tier galt.
Ihre Hände schwebten neben dem immer noch die Wunde verschließenden Messer. Ihre Lippen murmelten leise beschwörende Worte in einer ihm fremden Sprache. Fast meinte er, die Kräfte zu sehen, die von ihren Fingern auf den Wolf übergingen. Keiner regte sich, es schien, als hätten sie vergessen, wie man atmet. Nach einer kleinen Ewigkeit, wie es Harry schien, umschloss Marie den Griff des Dolches und zog ihn ganz langsam heraus.
Hermine träufelte das Diptam in die Wunde. Es sickerte tief ins Innere, verschloss den Schnitt an der Herzwand und entfaltete seine ungeheure Wirkung an den zerschnittenen Fasern und Muskeln, stoppte die Blutung der durchtrennten Adern, fügte sie wieder zusammen und verschloss die Haut. Die Haare des struppigen Fells legten sich schützend darüber. Nichts wies mehr auf die tödliche Verletzung hin und das Tier schlug die Augen auf.
Aris Jubelschrei entlockte Marie ein kurzes Lächeln, bevor all ihre Stärke verschwand und sie sich schluchzend an Severus klammerte. Gegenseitig hielten sie einander fest, teilten den schrecklichen Schmerz der vergangenen Tage, die grauenvolle Angst, einander für immer verloren zu haben und vergaßen alles um sich herum.
Harry und Ron ließen Malfoys gefesselten Körper nach oben schweben, sperrten ihn in Aris Zelle und durchsuchten das Haus. Der auf so wundersame Weise genesene Wolf gebärdete sich wie ein Verrückter. Er leckte über Tonks Gesicht, sprang an Remus hoch, so dass dieser Mühe hatte, sich auf den Beinen zu halten, tollte so übermütig um sie herum, dass sie trotz ihres tiefen Kummers lächeln mussten und Ari strahlte vor Glück.
Mit einem raschen Blick auf ihre Eltern, nickte sie zur Treppe hinüber und alle verstanden. Marie und Severus waren allein. Allein - mit dem Körper des Mannes, der so gewaltsam in ihr Leben eingedrungen war, mit der festen Absicht, alles Glück zu zerstören. Und der im letzten Augenblick wieder zu dem Jungen wurde, der er schon damals tief im Innern gewesen war. Unsicher und voller Angst und doch erfüllt von einer so tiefen Sehnsucht nach Liebe, dass er keinen Schmerz scheute, um Severus die Stärke seiner Gefühle zu beweisen.
Marie nahm all die Qualen, die Lucius ihm zugefügte hatte, in sich auf, half ihm, sie zu ertragen. Er hatte nicht die Kraft, sie daran zu hindern, sehnte sich so sehr danach zu vergessen, was doch für alle Zeiten klar und deutlich in seinem Gedächtnis bleiben würde. Alle Zeit der Welt würde nicht genügen, die Wunden zu heilen, die dieses Grauen in sein Herz geschnitten hatte. Nichts würde je wieder wie früher sein! Sie wussten es beide. Doch sie waren stark, ihre Liebe war stark und Ari - Ari lebte!
Marie kämpfte alle Empfindungen nieder, die die grässlichen Bilder in ihr ausgelöst hatten, löste sich zögernd von Severus und sah ihm tief in die Augen. Ihr Strahlen war erloschen. Der Anblick schnürte ihr die Kehle zu, doch sie verdrängte die erneut aufsteigenden Tränen und blickte ihn ernst an. "Ich möchte Dracos Erinnerungen sehen." Alles in ihm verkrampfte sich vor Furcht und doch hatte sie recht. "Tu es!" Die ungeheure Überwindung, die es ihn kostete, diese zwei Worte auszusprechen, ließen seine heisere Stimme so fremd klingen, dass Marie erschauderte.
"Später - erst kümmere ich mich um deine Verletzungen!" Er wollte sich weigern, sagen: "Mir fehlt nichts!", doch Marie kannte ihn viel zu gut. Sie hatte bemerkt, dass die Schmerzen zurück kamen, die Wirkung des Trankes abebbte. Bald würde er unfähig sein, sich zu rühren. Also nickte er vorsichtig, legte sich auf die ausgebreitete Decke. Seine Kleidung verschwand und Marie biss sich auf die Lippen, um einen Schreckenslaut zu unterdrücken. Vorsichtig betastete sie die gebrochenen Knochen. "Wie konntest du dich damit bewegen?", fragte sie nur.
"Ich hab nichts gespürt", keuchte er. "Schmerztrank!" Mehr brachte er nicht hervor, denn die Gewalt, mit der die Schmerzen zurückkamen, raubte ihm den Atem. "Accio, Hermines Tasche!" Sofort schwebte das zierliche Handtäschchen herbei. Marie rief den Hogwartschen Schmerztrank daraus hervor und träufelte Severus 10 Tropfen auf die Zunge.
"Ich werde dich jetzt ebenso betäuben wie den Wolf", erklärte sie mit ruhiger Stimme. "Die Brüche zu heilen, wird sehr schmerzhaft werden. Die Knochen haben sich durch deine Bewegungen verschoben. Die Magie der Centauren wird mir helfen, doch dazu brauche ich absolute Ruhe." Severus spürte deutlich, wie viel Kraft es sie kostete, ihre Gefühle zu kontrollieren, ihn wie einen x-beliebigen Patienten zu behandeln.
Nur um ihretwillen nickte er. Ihn selbst schreckten die Schmerzen nicht. Jeder Schmerz war leichter zu ertragen, als der Schlaf. Die grauenvollen Bilder, die immer deutlicher vor seinem geistigen Auge erschienen, je stärker er versuchte, sie zu verdrängen, wurden lebendig, sobald er die Augen schloss und dieses Flüstern, Lucius grausame Stimme. Überdeutlich fühlte Marie seine Angst.
"Du fürchtest dich davor zu träumen, nicht wahr, Severus?" Er brauchte nicht zu nicken, sie sah die Antwort in seinen Augen. "Soll ich ...", sie zögerte, "soll ich deine Gefühle betäuben?" Seine offenkundige Erleichterung machte ihr die Entscheidung leicht. "Accio Hypericum!" Wie bei ihr selbst, setzte die Wirkung augenblicklich ein. "Und jetzt schlaf!" Seine Lider fielen zu und Maries heilende Hände schwebten über seiner Haut.
Unzählige Blessuren hatten Malfoys Stiefel hinterlassen. Die Schwellungen waren leicht zu heilen. Auch die meisten der Brüche bereiteten Marie keine Probleme, doch die Splitter der zertrümmerten Kniescheibe waren derart ineinander verkeilt, dass selbst das uralte Wissen der Centauren ihr nicht helfen konnte, den alten Zustand wieder herzustellen. Er würde wohl zeitlebens ein wenig hinken.
Marie belegte seine Kleidung mit einem Wärmezauber und schlug die Decke um ihn, bevor sie ihre Hände an seine Schläfen legte. Den Körper zu heilen, war vergleichsweise einfach. Die Verletzungen jedoch, die sein Geist erlitten hatte, waren so tief, dass Marie erschüttert aufschluchzte. Dafür gab es keine Medizin. Das Unterbewusstsein zu heilen, überstieg ihre Fähigkeiten. Lucius bestialischer Plan war aufgegangen. Er hatte ihn gebrochen! Würde es ihm je wieder möglich sein zu lachen, zu lieben, glücklich zu sein? Sie kannte ihn so gut, wusste genau, er würde seine angebliche Schuld tief im Innern vergraben, sie bis ans Ende seines Lebens mit sich tragen.
Der Hass auf Draco erfüllte explosionsartig ihr ganzes Wesen. Nichts wünschte sie sich in diesem Moment sehnlicher als Rache. Wie von Sinnen packte sie Lucius Umhang, riss ihn Draco vom Leib. Die Genugtuung, die der Anblick des gefolterten Körpers ihr für einen Sekundenbruchteil verschaffte, entsetzte sie selbst so sehr, dass sie schlagartig wieder zur Besinnung kam. Hatte Draco Severus ebenso sehr gehasst, wie sie ihn? Sie musste es wissen, wollte sehen - verstehen und griff in sein blutverkrustetes Haar.


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