
Harry war völlig dessorientiert. Warum waren die Dementoren Verschwunden? Weil er sie angebrüllt hat? Weil sie zurückgerufen wurden? Kein anderer Patroni hatte sie verjagt, soviel stand fest. Aber was nun? Dudley lag zusammengekauert am Boden. Er bückte sich zu ihm hinunter und gab ihm zwei gepfefferte Ohrfeigen. Als diese nicht halfen, sah Harry sich kurz um und zwei ,Enervate' später regte er sich langsam. ,,Was ist los? Wo bin ich? Du!" brüller er, sich plötzlich wieder erinnernd, zornig. ,,Was war das? War das das selbe wie letztes mal?'' fragte er nun schon fast ängstlich. ,,Ja'' sagte Harry schlicht. ,,Hör mal zu. Egal was du jetzt vorhast gehe jetzt noch nicht zurück und erzähle Vernon und Petunia nichts davon, hörst du?'' Er ließ Dudely nicht mehr zu Wort kommen und ging davon. ,Schlimmer kann es nicht mehr kommen' dachte er sich. Wie sehr sollte er sich irren.
Er lief bis zum Abend in der Gegend rum und war richtig wütend, aber als er in den Privet Drive einbog traf ihn fast der Schlag. Zwanzig Menschen in schwarzen Roben und weißen Masken trieben ihr Unwesen. In den umliegenden Häusern flammte grünes und rotes Licht auf. Harry wusste nicht was er machen sollte aber da hörte er auch schon ein ,Crucio' und im nächsten Moment wandte er sich unter unvorstellbaren Schmerzen. ,,Hör auf Nott'' hörte er die nur allzu gut bekannte Stimme Voldemorts. ,,Diesmal wird dich nichts retten ... Lucius.'' Und mit diesen Worten reichte ihm ein Todesser seinen Zauberstab. Seinen eigenen hatte der Schwarzhaarige durch den Cruciatus verloren. ,,Das ist dein Ende Potter ... AVADA KEDAVRA. Harry wurde durch die Schmerzen und die Angst unmächtig, so sah er nicht mehr wie der Todesfluch ihn mitten in die Brust traf. Nein falsch, der Todesfluch traf ihn nicht, er ging in ihn rein. Für den Bruchteil einer Sekunde schien Harry grün zu glühen, bevor der Todesfluch wieder aus seiner Brust in Richtung Voldemort geschleudert wurde. Dieser bekam große Augen und sprang in letzter Sekunde zur Seite. Auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, hatte er halb mit dieser Möglichkeit gerechnet. ,Na schön, na schön' dachte Voldemort. Er schmiedete einen Plan, der ohne sein Wissen alles Verändern würde. Mit einem einfachen Zauberspruch sprengte er die ganze Straße in die Luft, sodass bis auf Schutt, Asche und dem bewustlosen Harry nichts mehr übrig blieb und dissapparierte.
Harry wachte langsam wieder auf. Er lang in einem weißen Raum, aber als er sich aufrichten wollte, bemerkte er auf einmal, dass seine Hände ans Bett gefesselt waren. ,,Harry James Potter'' vernahm er auf einmel die Stimme des Zauberreiministers Cornelius Fudge ,,Sie werden hiermit offiziell des Massenmordes an 64 Muggeln beschuldigt. Sobald sie Gesundheitlich irgendwie in der Lage dazu sind, wird ihnen der Prozess gemacht. In der Zwischenzeit bekommen sie kurz die Gelegenheit sich mit ihrem Verteidiger zu unterhalten. Fudge sprach die ganze Zeit mit triumphaler Stimme und hatte ein breites, selbstgefälliges Grinsen aufgesetzt. Mit diesen Worten verließ er den Raum und ein entsetzter Albus Dumbeldore trat ein.
,,Harry, du musst mir unbedingt alles erzählen, was heute passiert ist.'' ,,Als alles fing damit an, dass mich heute die Dementoren angegriffen haben...'' ,,Hmm'' machte Dumbledore, aber weiter kam er nicht, den ein Auror kam herein und sagte. ,,Die Heilerin meint, der Junge wäre jetzt einigermaßen Transportfähig, Abführen!''
Im Gerichtssaal herschte große Aufregung. Sie waren im Gerichtsraum 1, dem ältesten und mit 10.000 Plätze auch dem Größten. Es waren alle Weasleys anwesend, sowie auch Hermine Granger, Remus Lubin und noch einige andere vom Orden. Sie alle waren fest von Harry´s Unschuld überzeugt. Albus Dumbledore wartete unten in der Mitte, neben dem, mit Ketten ausgestattetem, Stuhl. Plötzlich flogen die Flügeltüren auf und sechs Dementoren brachten einen ziemlich blassen jungen Mann namens Harry Potter.
,,Harry James Potter'' eröffnete der Minister mit siegesgewissen den Prozess ,,Sie werden heute des Massenmordes an 64 Muggeln beschuldigt. Haben sie dazu etwas zu sagen?'' ,,Mein Madant hat mir bereits berichtet, was sich an dem folgenden Tag zugetragen hat'' begann Dumbledore zu sprechen. ,,Er ist der festen Überzeugung, dass das das Werk von Lord Voldemort war. Darüber hinaus haben wir eine Zeugin, eine überlebende des Anschlags, die Berichten kann, dass in Little Winshing erhöte Todesseraktivität vorhanden war.''
,,Das ist Unmöglich. Es gab keine Überlebenden'' schrie Fudge außer sich vor Wut. ,,Doch Herr Minister, die gibt es. Es handelt sich dabei um Harry´s Tante Petunia Dursley. Aufgrund der Bedrohung, in der sich auch Harry´s Familie befindet, habe ich jedem seiner Verwandten einen persönlichen Portschlüssel gegeben, der sie Notfalls in Sicherheit bringt.'' ,,Na schön, na schön. Bringt sie rein'' seufzte der Minister.
Die Befargung übernahm Madam Bones. ,,Sie sind Petunia Dursley, Wohnhaft Little Winshing, Surry?'' ,,Ja.'' ,,Schildern sie bitte, wie sich die Ereignisse, am folgenden Tag zugetragen haben.'' ,,Also ich war gerade beibei die Küche zu Putzen, als ich auf einmal einen Knall hörte. Ich schaute aus dem Fenster, wo ich etwa 20 Gestalten in schwarzen Umhämgen sah. Sie terrorisierten die ganze Umgebung, als auf einmal Harry um die Ecke kam. Er wurde von etwas rotem getroffen und ging sofort zu Boden. Ich sah noch, wie eine Der Gestalten einer anderen etwas gab, welche einen grünen Blitz auf Harry schleuderte, bevor ich meinen Portschlüssel aktivierte und Verschwand.'' ,,Danke sie können gehen.'' ,,Keine sehr beeindruckende Zeugin'' meinte Fudge. ,,Stimmen wir daher ab.'' Harry stöhnte, genau so wie Dumbledore. Über die Hälfte des Zaubergamots bestand aus Todessern und Fudge-Fanatiker. ,,Wer simmt für eine Lebenslange Strafe in Askaban?'' Über die Hälfte, allen voran Fudge, hoben die Hand. ,,Dementoren, ABFÜHREN.'' wieder kamen sechs Dementoren, welche mit Harry zum Apparationspunkt verschwanden.
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