
Als Harry am nächsten Morgen aufwachte wusste er zunächst nicht, wo er war. Nur langsam strömten die Erinnerungen vom letzten Tag auf ihn ein. Die Gerichtsverhandlung, das seltsame Verhalten der Dementoren und schließlich der Mann namens Delatrius. Dies alles passte eher zu einem schlechten Traum. Nur langsam stand der Junge auf und ging erst einmal durch eine Tür ins Bad. Er stieg unter die Dusche und putzte anschließend seine Zähne. Als er fertig war, zog er sich an und ging hinunter ins Esszimmer zum Frühstücken. ,,Guten Morgen Meister'' wurde er von siener Hauselfe begrüßt ,,Binki soll Meister eine Nachricht von Master Delatrius ausrichten. Der Master meint, dass auf den Räumen des Meisters Zauber liegen, die verhindern, dass das Ministerium eine Mitteilung bekommt, wenn hier Zauber gewirkt werden. Der Meister kann also ruhig in den Duellierraum gehen und ein wenig üben.'' Über diese Nachricht war Harry natürlich hoch erfreut und ging nach dem Frühstück sofort in den Raum, um ein paar Dummis in die Luft zu Jagen.
Nach etwa einer Stunde hörte er dann einen Ruf ,,Harry!'' und er beendete sein training. Er ging nach oben und traf direkt auf Delatrius. Sie gingen ins Wohnzimmer und Delatrius begann zu sprechen. ,,Ich war gerade bei Gringots. Damit dein Titel offiziell wird musst du erst den magischen Erbschaftstest machen. Mit den Kobolden ist alles geklärt. Du kannst vorher noch dein Aussehen ändern. In der Nockturngasse kaufen wir dir dann einen nicht registrieten Zauberstab. Sie frühstückten noch und dann färbte Harry seine Haare blond und seine Augen blau. Seine Narbe ließ er einfach verschwinden und seine Haare verlängerte und bracht sie mit einem Zauber zur Ordnung und nicht mehr das heilose Durcheinander. Wenn Harry jetzt in den Spigel gekuckt hätte, so hätte er sich nicht wieder erkannt.
Derweil im Orden
Dumbeldore hat derweil ein treffen des inneren Kerns des Phönixordens einberufen. Er schaute in die Runde. Die Weasleys, Hermine und Tonks standen Tränen in den Augen, Remus wirkte nervlich am Ende. ,,Die Lage ist ernst. Solange Harry im Gefängnis sitzt kann Voldemord ungehindert machen was er will. Er hat nichts zu befürchten, da wir nicht in der Lage sind ihn zu besiegen. Alle die irgendwelche Kontakte im Ministerium haben sollten versuchen, die Leute von seiner Unschuld zu überzeugen. Wir müssen ihn da so schnell wie möglich wieder raus bekommen.'' Und mit diesen worten beendete er das Treffen.
Harry flohte derweil mit Delatrius in den Tropfenden Kessel. Sie gingen schnell durch den Schankraum in den Hinterhof und aktivierten den Durchgang zur Winkelgasse. Sie gingen zuerst zu Madam Malkins, wo er sich ein paar Schulroben und normale Roben kaufte. Dann durchstöberten sie Florish & Blotts und kauften Bücher über Offensiv- und Defensivmagie, Quelltaktiken, Legilimentik und Okklumentik, Spirituelle- und Geistesmagie und Flüche- und Gegenflüche. Dann schauten sie noch zu Weasleys Zauberhafte Zauberscherze, wo er es genoss, einmal nicht bevorzugt, sondern wie ein normaler Kunde behandelt zu werden.
Schließlich passierten sie die Nockturngasse. Als erstes ging er in den Laden für Zauberstäbe. Irgendwie erinnerte die Atmosphäre ein wenig an Ollivander, den Laden für Zauberstäbe in der Winkelgasse. Es war ein bisschen unheimlich und die Staubige Luft schien mit Magie aufgeladen zu sein. ,, Guten Tag, was kann ich für sie tun'' wurde er aus seinen Gedanken gerissen. ,,Ich benötige einen neuen Zauberstab'' erwiderte der Junge kühl und Emotionslos. ,,Bitte folgen sie mir.'' Der Mann führte Harry in einen kleinen Raum mit drei Türen. ,,Sie müssen wissen, wir haben zwar eine kleine anzahl an fertigen Stäben, doch die meisten Stäbe werden speziell nach den Bedürfnissen des Trägers gefertigt.'' Sie gingen in den ersten Raum, wo den Träger zufolge die Kerne sind. ,,Fühlen sie einfach. Sie werden spüren, welcher oder welche Kern/e die richtigen für sie sind. Er spürte sich gleich von einem Material angezogen und als er es in die Hand nahm spürte er eine wärme seine Finger hinab fließen. Dem Verkäufer zufolge handelt es sich um das Haar eines Königlichen Greifens. Dann begaben sie sich in den zweiten Raum. Hier lagerten verschiedene Hölzer. Er spürte, dass er sich wieder von etwas angezogen fühlte und hielt, laut dem Mann, ein chinesisches Rosenholz in der Hand. sie gingen wieder in den kleinen Raum mit dem Tisch. ,,Da sie nur einen Kern haben, können wir uns den Raum mit den Kernen sparen.'' Er legte die beiden Materialien auf den Tisch und begann eine lange Beschwörung. Auf einmal erschien ein blaues Leuchten, welches in ein giftiges grün und anschließend in ein feuriges rot wechselte. Als das Leuchten erlosch lag auf dem Tisch ein 12 Zoll langer, leicht rötlicher, schwarzer Zauberstab. Sie zahlten 64 Galleonen, bedankten sich und verließen den Laden.
Als nächstes statteten sie Borgin & Burke einen Besuch ab und kauften Bücher über dunkle Magie. Dann entdeckte Harry etwas, was sein Herz höher schlagen ließ: Ausweispapiere für die Muggelwelt. So kaufte er sich einen Personalausweis (natürlich nicht mit den richtigen Namen und Geburtsdatum), einen Führerschein und einen Waffenschein. Die Waffen und Munitionen gabs ja hier schon. So kaufte er eine walter p99 und einen klassischen Revolver. Die Munition war aus reinem Silber. Er kaufte nur so viel, dass die Magaziene voll waren und verzauberte sie dann so, damit sie sich von selbst nachladen. Er kaufte für seine Waffen und seinen neuen Zauberstab spezielle Holster. Diese waren unsichtbar, für andere untastbar und gegen Flüche, z.B. Entwaffnungszauber, Aufrufzauber oder Finite Incantatem, imun. Die Pistolenholster brachte er an seiner Hüfte und den Zauberstabholster an seinen linken Unterarm an. Für seinen alten Stab kaufte er einen ganz gewöhnlichen Holster den der ebenfalls an der Hüfte, jedoch gut sichtbar, anbrachte. Sie bezahlten um die 150 Galleonen und verließen den Laden. Sie schlenderten noch ein bisschen durch die Nockturngasse und Harry entdeckte ein Modegeschäft, das tatsächlich Muggelkleidung verkaufte. Der Schwarzharige wollte sofort hinein, doch Delatrius meinte, das sei nichts für ihn und er wollte lieber draußen warten. So betrat er allein den Laden und sah sich um. Er überlegte ein bisschen und kaufte sich dann ein paar kunstvoll zerschlissene Jeans, ein paar T-Shirts mit Totenkopf auf dem rücken und einen schwarzen Mantel auf dessen Rücken in roter Flammenschrift bad boy stand. Er überlegt kurz und kaufte sich auch noch ein paar schwarze Tops, welche seinen Muskelbepakten Körper betonten. Er war zwar durch das viele Quidditchtraining und die mangelnde Ernährung schon immer schlank gewesen, aber als er ein paar Tage nach dem Vorfall im Ministerium angefangen hatte regelmäßig zu trainieren, bekam er einen nahezu athletischen Körperbau. Schließlich beglich er auch hier seine Kosten und sie gingen zusammen nach Gringots.
Sie durchquerten die Marmorhalle und traten an einen Schalter. Der Kobold fragte nach ihren Wünschen, doch bevor der Jüngere etwas antworten konnte ergriff sein Begleiter das Wort. ,,Master Delatrius. Ich habe vorhin schon alles geklärt.'' ,,Wenn sie mir bitte folgen würden.'' Der Kobold führte sie aus der Halle durch unzählige Gänge, bis sie vor einer großen Bürotür mit der Aufschrift Bodrook - Erbschaftsangelegenheiten ankamen. Der Kobold klopfte kurz an der Tür, als auch schon eine herrische Stimme mit ,,Herein'' antwortete. Sie betraten das Büro und Harry brachte sofort sein Anliegen hervor. ,,Guten Tage, ich möchte gerne den magischen Erbschaftstest machen.'' ,,Sie wissen, dass dieser Test eine Gebühr von 1.250 Galleonen kostet?'' ,,Das ist mir bekannt'' erwiderte der Junge kühl. In Wirklichkeit wusste er überhaubt nichts darüber, aber er war der Meinung, dass es das Geld wert ist. Der Kobold nahm eine kleine Schale und füllte einen blauen, einen grünen und einen farblosen Zaubertrank hinein. Dann reichte er dem Schwarzhaarigen einen Dolch, mit der Aufforderung genau drei Tropfen seines Blutes in die Schale hinein tropfen zu lassen. Harry kam der Aufforderung nach, schnitt sich in den Finger und ließ sein Blut in das Gefäß hinein tropfen. Von diesem Gemisch tropfte er genau sieben Tropfen auf ein kostbar aussehendes Pergament. Anschließend rollte er es zusammen und wartete. Während der Kobold wartete, heilte der Jüngste den Schnitt mit einem einfachen Heilzauber. Nach ein paar Minuten entrollte der Gobblin die Pergamentrolle wieder und es bildeten sich geschwungene Linien, die sich ausbreiteten, bis auf dem Pergament stand.
Harry James Potter
Einziger/ Haupterbe folgender Familien
Das noble und gar alte Haus der Familie Potter - Haupterbe von James und Lilly Potter, geboren Evans.
Das noble und gar alte Haus der Familie Black - Eingesetzter Haupterbe durch den letzten Nachfahren Sirius Black
Das noble und gar alte Haus der Familie Gryffindor - Letzter lebender Nachfahre der Familie Gryffindor
Letzter lebender Nachfahre von Lord Lúmbê ? Rechtskräftiger träger des Titels ?Lord der Schatten?
Vermögen
Verlies Nr. 711 ? 7.000.000 Galleonen
Verlies von James und Lilly Potter ? 25.000.000 Galleonen
Verlies von Sirius Black ? 17.500.000 Galleonen
Verlies der Familie Black ? 35.000.000 Galleonen
Verlies der Familie Potter ? 42.753.000 Galleonen
Verlies der Familie Gryffindor ? 64.527.000 Galleonen
Geschäftsverlies von Lord Lúmbê ? 150.000 Galleonen
Immobilien
Godrics Hollow 31
Grimmauld Platz 12
Gryffindor Castle
Hogwarts zu ¼
Askaban
Titel
Lord Gryffindor
Lord Lúmbê
Lord der Schatten
Harry las die Liste langsam durch. Selbst der Gobblin warf einen neugierigen Blick darauf. Als dieser aber beim letzten Namen ankam weiteten sich seine Augen überrascht. ?Lord Lúmbê, was für eine Ehre? sagte er und verneigte sich. Als er sich wieder aufrichtete fuhr er fort. ?Nun Lord Potter ihr voller Titel lautet Lord Potter Black Gryffindor Lúmbê, amtierender Lord der Schatten. Als Mitglied des Britischen Zauberadels stehen sie außerhalb der Gerichtbarkeit des Ministeriums. Sie können nur von anderen Mitgliedern des Adels angeklagt werden. Als Lord der Schatten hingegen genießen sie Absolute Immunität gegenüber allen Nationen. Kurz und Gut: Die Gesetzte der Zaubergemeinschaft gelten für sie nicht. Die selben Rechte haben auch Personen, für die sie sich Verbürgen und unter ihren Schutz nehmen. Diese Personen sollten sie aber sorgfältig auswählen. Wenn diese nämlich dem Wohl der Gemeinschaft schaden, fügt dies ihrem Ansehen immensem Schaden zu. Was sie vielleicht auch interessieren könnte ist, dass das Vermögen der Fam. Malfoy aufgrund der Inhaftierung von Lucius Malfoy eingefroren wurde. Wenn sie als Oberhaupt der Fam Black die Ehe zwischen Lucius und Narzissa auflösen würden, würde das Vermögen an den jungen Draco fallen. Sie könnten dann als Oberhaupt die Kontrolle übernehmen und das Vermögen für alle anderen Sperren.? ?Machen sie dass bitte. Richten sie für Mrs Malfoy bitte einen Fond mit 10.000 Galleonen ein. Dieser Betrag ist ständig aufrecht zu erhalten. Sie darf aber Monatlich max 500 Galleonen Monatlich abheben.? ?Kein Problem Lord Potter.? Sie besprachen noch einige Dinge und dann verließen Harry und Delatrius die Bank wieder.
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So, lange hats gedauert aber ich verspreche, dass ich schnell weiter schreibe
so nebenbei, das ein oder andere Review würde mich Motivieren noch schneller zu schreiben :-)
bbbbiiiidddddeeee
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