
von Sam Chaucer
Es war an diesem Feriennachmittag ziemlich still im Fuchsbau, und Fred langweilte sich ein bisschen. Mrs. Weasley war mit Ginny, Ron und Harry in der Winkelgasse beim Einkaufen, Mr. Weasley und Percy waren noch auf der Arbeit, Hermine lernte in Ginnys Zimmer und George hatte sich vorhin ganz plötzlich verdrückt.
So durchstreifte Fred nun schon seit einer halben Stunde das ganze Haus auf der Suche nach Zerstreuung. George war nicht in ihrem gemeinsamen Zimmer, und Hermine wollte nie gestört werden, wenn sie lernte.
Andererseits... Bevor er vor Langeweile umkam...
Fred entschloss sich, einfach trotzdem bei ihr vorbeizuschauen. Er stieg in den ersten Stock hinauf, und als er dann vor der Tür stand, kam ihm eine teuflische Idee. Bestimmt war Hermine wieder mal total vertieft. Sicher wäre es ziemlich lustig, sie ein bisschen zu erschrecken...
So war es schon besser. Sich zu seinem guten Einfall beglückwünschend, drückte Fred so leise wie möglich die Klinke und schob die Tür auf.
Als er dann freien Blick in den Raum hatte, klappte ihm augenblicklich der Mund auf.
Wie er sich schon gedacht hatte, war Hermine tatsächlich gerade ziemlich in ihre derzeitige Tätigkeit vertieft. Oder besser: George war vertieft, und zwar in Hermine, die rücklings auf ihm lag und heftig stöhnte.
Fred spürte, wie ihm heiß wurde und wie sich das Blut in seiner Körpermitte sammelte, als George Hermine hart und schnell rieb und sie den Kopf zurück bog, damit er ihren Hals lecken konnte.
Noch immer im Türrahmen stehend, ließ Fred die Hand in den Hosenbund gleiten, um seine schmerzhaft eingezwängte Erektion zurechtzurücken; doch als das erledigt war, brachte er es nicht über sich, die Hand wieder zurückzuziehen. Sein Atem wurde tiefer, als er vorsichtig mit sich spielte, den Blick ununterbrochen auf das Bett gerichtet.
Mit Mühe unterdrückte Fred ein Stöhnen, als Hermine einen kleinen, spitzen Schrei ausstieß und sich an Georges Hand rieb.
Langsam ließ ihr Höhepunkt nach, und plötzlich packte George ihre Hüften und stieß einen erstickten Laut aus, als er sich tief in sie presste.
Die Position der beiden gewährte Fred eine ungehinderte Aussicht auf Hermines Körper. Er glaubte, er würde wahnsinnig werden, als sie sich auf seinem Zwilling wand und stöhnte, während George sie noch immer hielt und mit einigen harten, langen Stößen zum Ende kam.
Fred stand im Türrahmen, rieb seinen steifen Penis und dachte keinen Moment daran, dass die beiden ihn entdecken könnten. Jetzt, da sie beide befriedigt waren, wurden ihre Bewegungen träger, bis sie schließlich regungslos auf dem Bett lagen. Als George Hermines Kopf zu sich drehte und sie küsste, spürte Fred einen Anflug von Eifersucht, der jedoch seine Lust nur noch mehr anstachelte. Mit verschleiertem Blick beobachtete er die Szene, die ihm so unwirklich vorkam. Und endlich beschloß er, in sein Zimmer zu gehen und dort zu Ende zu bringen, was er angefangen hatte.
„Fred!“
Zu spät. Hermine hatte ihn entdeckt. Da stand er nun vollkommen verdattert, die Hand noch immer in der Hose.
Hermine war von George heruntergerutscht und versuchte jetzt hektisch, die Decke über sie beide zu ziehen. Als ihr das nicht gleich gelang, weil George auf der Decke lag, gab sie auf und hielt sich die Arme vor den nackten Busen.
„F-Fred, was machst du denn da? Was soll das? Wieso kannst du nicht anklopfen?“
Hermine sah verwirrt und wütend aus, aber als Fred zu George sah, stellte er überrascht fest, dass dieser ihn durchdringend musterte, mit einem Glitzern in den Augen, das Fred einen Schauer über den Rücken jagte.
Das Herz rutschte ihm in die Hose, und Hermine keuchte erschrocken auf, als George die Hand an sich herunterwandern ließ und sein Glied umfasste.
„Ich glaube, du schuldest uns jetzt was...“, meinte er an Fred gewandt und grinste.
Fred starrte seinen Zwilling entgeistert an. Er konnte doch wohl nicht meinen...? Dieses eine Mal vor ein paar Wochen... Das war doch nur Neugier, Langeweile, aber doch nicht...?
“Nimm endlich die Hand aus der Hose!”, zischte Hermine plötzlich. Fred riss seinen Blick von George los, zog langsam die Hand aus der Hose und wusste nicht wohin damit.
“Das ist wirklich nicht lustig!”, fuhr Hermine George an, doch der grinste nur noch breiter.
“George!”, quiekte Hermine, als er sich kommentarlos vorbeugte, die Hand auf ihren Schenkel legte und kleine, zarte Küsse auf ihrem Hals verteilte.
Sie schüttelte ihn ab, aber zu spät - ihre Reaktion war schon jetzt nicht zu übersehen. Ihre Brustwarzen, die sie nun schnell wieder mit den Armen verdeckte, hatten sich versteift, ihr Atem ging beinahe unmerklich schneller, und weder Fred noch George rechneten die plötzliche Röte auf ihren Wangen ihrer Wut zu.
Fred kam sich ziemlich dusselig vor, und George hielt den Blick fest auf Hermine gerichtet, die ein paar Mal durchatmete und versuchte, ihre Fassung wiederzugewinnen. “Ich – ich würde sagen... Das war wirklich sehr peinlich, aber...”
“Mir ist es nicht peinlich”, warf George ein.
Fred wusste im Nachhinein nicht mehr, was ihn geritten hatte, als er spontan auf das Bett zusteuerte. Vielleicht war es Georges Bemerkung, vielleicht Hermines Gesichtsausdruck, vielleicht das unerklärliche Bestreben, diese absurde Szene weiter voranzutreiben, ganz sicher seine Erregung, wahrscheinlich etwas von allem.
Fred ließ sich neben Hermine auf dem Bett nieder, alle Sinne auf Empfang gestellt, ohne zu wissen, worauf er eigentlich wartete.
Georges Gesicht hatte einen forschenden Ausdruck angenommen. Hermine aber starrte ihn aus großen Augen an, und Fred fand sie einfach nur rührend. Ohne weiter nachzudenken, schloss er die Lücke zwischen sich und Hermine und zog sie in seine Arme.
Sie hatte George zugewandt gesessen, halb mit dem Rücken zu Fred, und lehnte jetzt rücklings an seiner Schulter. Fred spürte die weiche Haut ihres Bauches an seinen Unterarmen, als er sie umfing, und drückte die Nase in ihre Halsbeuge.
Hermine hielt den Atem an, als Freds Duft, seine Nähe und seine Wärme sie so plötzlich und unerwartet einhüllten; sie registrierte erstaunt, dass er genauso roch wie George, und war sich seines und ihres Körpers an jedem Zentimeter, den er berührte, überdeutlich bewusst.
Seine Brust und seine Schulter an ihrem Rücken, sein Oberschenkel an ihrem Po, seine Arme an ihrem Bauch, seine Wange an ihrem Haar und sein Atem an ihrem Hals – all das schickte ein warmes, strömendes Gefühl durch Hermines Körper.
Sie hatte nicht vergessen, dass George noch immer auf dem Bett saß, vollkommen nackt, und sie beobachtete. Aber es störte Hermine nicht mehr. Die beiden waren doch Zwillinge, und sie hatte eben mit George geschlafen, was hatte sie jetzt noch vor ihm zu verheimlichen... Hermine musste sich das Lachen verbeißen. So leicht war es also, ihre Wut verfliegen zu lassen?
Aber sie hatte das Gefühl, einen entscheidenden Punkt bereits überschritten zu haben. Es lief alles auf etwas hinaus, und wenn sie Fred jetzt wegschickte, würde sie sich womöglich noch Jahre später Vorwürfe machen, weil sie nie den Schluss dieser Geschichte erfahren hatte... Es wäre fast so, als ob sie ein Buch nicht zu Ende läse...
Fred bewegte sich hinter ihr, und ihre Gedanken zerstoben. Seine Arme streiften leicht über ihre Haut, ein Schwall seines Duftes stieg ihr in die Nase und ihr Rücken lag nun beinahe vollständig an seiner Brust, als er sich etwas näher zu ihr drehte.
Ein Teil von Hermine rebellierte noch immer dagegen, ihn in seinem Tun zu bestätigen, aber es fühlte sich so gut an.
Sie hob die Hand, langsam und vorsichtig, damit er sich nicht zurückzog, und berührte seinen Arm. Dann, einer plötzlichen Eingebung folgend, drehte sie sich um und drückte einen kleinen Kuss auf seine Wange.
Fred ahnte bereits, was sie vorhatte, als sie sich in seinen Armen herumdrehte, aber das Gefühl ihrer weichen Lippen auf seiner Wange war trotzdem überraschend und ließ seinen Magen hüpfen.
Fred revanchierte sich mit einem Kuss auf die Schläfe. Sie wandte ihm das Gesicht so schnell wieder zu, dass sie beinahe mit der Stirn gegen seine Nase gestoßen wäre, und nach einem schier endlos langen, peinlichen, aber wunderbaren Moment senkte Fred seinen Mund auf ihren, leicht wie eine Feder, um ihn sofort wieder zu lösen.
Hermine schloss einfach die Augen, hauchte einen weiteren Kuss auf sein Gesicht und erwischte ihn am Kinn. Mutiger geworden, ließ sie ihre Lippen über sein Gesicht wandern, küsste ihn auf die Nasenspitze, die Wangenknochen und immer wieder auf die Lippen. Jedoch vermied sie es immer noch, ihren Mund auch nur einen Millimeter zu öffnen und die Küsse intimer werden zu lassen. Da war immer noch George, und bei diesem Gedanken wurde ihr heiß.
George saß auf seiner Ecke des Bettes und beobachtete Hermine still und unbeweglich. Vielleicht könnte ja schon allzu lautes Atmen sie aufschrecken wie ein kleines Tier.
Und das wäre wirklich jammerschade.
Aber selbst wenn sie gleich aufspringen und weglaufen würde – wonach es im Augenblick nicht aussah - diesen Moment konnte ihm keiner mehr nehmen. Auf Georges Gesicht formte sich ein kleines, seliges Grinsen. Sie lag da in Freds Armen wie auf dem Präsentierteller. Ihr Busen hob und senkte sich rasch, und ihre Brustwarzen waren bereits wieder fest. Sie hielt die Beine zusammen und zur Seite abgeknickt, aber er konnte die Umrisse ihres glatten Dreiecks sehen, das er eben noch...
Das Grinsen wurde noch breiter, und er bewegte sich ganz langsam zur Mitte des Bettes hin.
Hermine nahm aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahr und spürte ein erwartungsvolles Ziehen im Magen. Als hätte George ihre Gedanken gelesen (welche Gedanken?), näherte er sich ihr und Fred. Hermine drehte den Kopf weg und schloss die Augen; sie wollte nicht die Spannung verderben. Dann saugte sie sich an Freds Hals fest, der scharf die Luft einsog.
Plötzlich war sie von zwei Körpern eingeschlossen. Heißer Atem in ihrem Nacken und auf ihrer Schulter. Zweimal der gleiche, männliche, leicht erdige Duft. Freds Körper an ihrem Rücken, Georges Hände auf ihren Schenkeln.
Hermines gesamter Körper schien sich zusammenzuziehen; sie löste die Lippen von Freds Hals und wartete auf das, was als nächstes kommen würde. Sie fühlte sich bis zum Zerreißen gespannt. Noch war kaum etwas passiert, und genau deshalb konnte sie ihre Phantasie kaum bändigen – ihre Haut kribbelte, und zwischen ihren Beinen pochte es bereits überdeutlich.
Die Bettfeder knirschte und die Matratze unter ihrem Körper senkte sich schräg ab, als George sich näher nach vorn beugte.
Ein Moment verging in atemloser Spannung, dann strich Georges Zunge leicht über ihren Hals und ihr Schlüsselbein. Als er schließlich bei ihrer linken Brustwarze angelangt war, stöhnte Hermine, die wieder begonnen hatte, zart, beinahe schüchtern an Freds Unterlippe zu knabbern, und Freds Zunge glitt wie von selbst in ihren leicht geöffneten Mund.
Das Pochen in Hermines Mitte wurde drängender. Freds Geschmack, Georges Mund an ihrer Brustwarze und nun auch noch seine Hand, die über ihren Oberschenkel wanderte, waren beinahe mehr, als sie ertragen konnte.
“Oh!” Hermine keuchte, als George ihre Brustspitze tief einsaugte und leicht zubiss. Für einen Moment gab sie Freds Mund frei, um ihn nur noch intensiver zu spüren, als er die Lippen wieder auf ihre senkte.
Georges Hand glitt höher, und Hermine schluckte trocken. Kurz vor ihrer bereits erwartungsvoll pochenden Scham stoppte er jedoch. Er sah Hermine direkt in die Augen, dieses unverschämte Grinsen immer noch auf den Lippen, als sei für ihn schon völlig klar, wie es weitergehen würde.
Seine Selbstsicherheit ärgerte Hermine, war gleichzeitig unglaublich anregend – und er hatte auch noch Recht.
Hermine konnte Freds hartes Glied durch den Stoff seiner Hose an ihrem Po fühlen, seine Brust hob und senkte sich rasch. Gleichzeitig kraulte George die weiche Haut ihres Schenkels, nur Zentimeter von ihrer Scham entfernt.
Einen Moment wartete Hermine noch ab, in dem festen Vorsatz, George wenigstens ein bisschen zappeln zu lassen, aber als Fred über die gesamte Länge ihres Halses leckte, wurde das Pochen in ihrem Inneren zu drängend, um es noch länger aufzuschieben. Hermine veränderte ihre Position ein wenig und öffnete die Beine.
George hob die Augenbrauen, als Hermines intimste Stelle plötzlich vor ihm ausgebreitet lag, obwohl es doch eigentlich längst klar gewesen war, dass sie nie im Leben jetzt noch einen Rückzieher machen würde. Sie hatte die Augen geschlossen, Freds Hände streichelten ihre Brüste.
Um auch ja ihre Reaktionen nicht zu verpassen, ließ George sie keine Sekunde aus den Augen, als er endlich ihre Schamlippen berührte.
Sie biss sich auf die Unterlippe, während Fred wie gebannt über ihre Schulter hinweg seinem Zwilling zusah.
Der erkundete ohne erkennbare Eile Hermines äußere Schamlippen. Seine Finger fuhren erst auf der einen, dann auf der anderen Seite auf und ab, ehe sie die – immer noch oder schon wieder – feuchten inneren Schamlippen erreichten. Als er schließlich ihren Kitzler berührte, spürte er deutlich, wie das zarte Fleisch unter seinen Fingerkuppen zuckte.
Ein paar Mal rieb er über ihre empfindlichste Stelle, was Hermine aufkeuchen ließ, aber dann glitt seine Hand tiefer und er ertastete ihren warmen, nassen Eingang.
Er grinste dreckig bei dem Gedanken daran, dass sie sozusagen noch seinen Abdruck trug.
Vollkommen unvermittelt stieß er mit zwei Fingern in sie. Hermine stöhnte und wand sich auf Freds Schoß, der ihre Brüste fester packte und das Gesicht an ihrem Hals vergrub.
George zog seine Finger langsam zurück und drang wieder ein. Hermines Stöhnen steigerte sich noch, als er gleichzeitig mit dem Daumen ihre Klitoris bearbeitete.
Fred beobachtete die Szene über Hermines Schulter mit trockenem Mund. Wie sie sich auf ihm wand – das fühlte sich wirklich gut an. Er kniff ihre Brustwarzen und sie drückte den Rücken durch, seinen Händen entgegen.
Fred empfand all den Stoff an seinem Körper zunehmend als störend. Er zerbrach sich den Kopf, wie er ihn loswerden konnte, ohne Hermine von seinem Körper lösen zu müssen... Als hätte er seine Gedanken gelesen, richtete George sich auf, packte Hermine an der Hüfte und zog sie auf seinen Schoß. Fred verstand den Blick, den sein Zwilling ihm zuwarf, und langte mit zitternden Fingern nach dem Saum seines Shirts.
Hermine war es einen Moment, als würde sie schweben, dann wurde sie gegen Georges Körper gepresst. Sein Atem auf ihrer Haut ging schnell und sie spürte deutlich, wie hart sein Penis längst wieder war.
Sie schlang die Arme um seinen Hals und presste die Lippen auf seine; als er die Zunge in ihren Mund gleiten ließ, fühlte es sich vertraut an.
Durch das Rauschen in ihren Ohren hörte sie hinter sich das Rascheln von Stoff, der von einem Körper gestreift wurde.
Endlich war Fred sein Shirt los; die Luft auf seiner erhitzten Haut war ein Segen. Als nächstes flog seine Hose in die Ecke, und kurz darauf war er völlig nackt.
Er betrachtete die Szene, die sich vor ihm abspielte. Warum war ihm bisher nie aufgefallen, was für einen tollen Hintern Hermine hatte?
George löste seinen Mund von Hermines und schickte wieder dieses Grinsen über ihre Schulter, bevor er anfing, ihren Hals zu beknabbern.
Fred beugte sich vor, strich mit den Fingerspitzen über Hermines Taille hinunter zu ihrer Hüfte...
...und fuhr erschrocken zurück, als sie zusammenzuckte und einen gepressten Laut von sich gab.
„Das kitzelt!“, rief sie anklagend.
Einen kurzen Moment waren alle drei still, dann kicherte Hermine und Fred und George konnten nicht anders als einzustimmen. Für Fred war es wie eine warme Dusche. Ach richtig, sie machten das hier ja zum Spaß.
Als er sich jetzt wieder vorbeugte, eine Hand auf Hermines Hüfte legte und mit den Lippen über ihren Nacken fuhr, fühlte er sich deutlich gelöster.
Georges Mund hatte wieder ihren Hals in Beschlag genommen; Hermine schloss einfach die Augen und genoss das Kribbeln, das die Lippen der Zwillinge in ihr auslösten. Die beiden konnten ruhig ewig so weitermachen...
Aber schließlich war Hermine selbst es, deren Ungeduld die Sache vorantrieb. Sie tastete hinter ihrem Rücken nach Freds Körpermitte und fand, was sie suchte – vollkommen hart. Es überraschte sie nicht, dass er genauso gebaut war wie George, den sie jetzt hinunter aufs Bett drückte, bis er flach auf dem Rücken lag. Seine Augen glitzerten erwartungsvoll, als sie sich nach Fred umdrehte.
Der küsste sie, mutiger geworden, und kurz darauf wanderten vier Hände über ihren ganzen Körper. Wann immer einer der Jungs dabei ihre Brustwarzen oder Klitoris streifte, wurde Hermines Lust größer – sie rieb sowohl Georges als auch Freds Männlichkeit fest und langsam, spürte, wie sie noch ein wenig härter wurden...
Als der erste glitschige Tropfen aus Freds Penis in ihre Hand floss, wusste Hermine, dass es Zeit war.
Sie drehte sich wieder nach vorn, beugte sich hinunter zu George und reckte den Hintern in die Luft. Sie hätte schwören können, dass George sie bewundernd ansah, ehe er sie küsste, und fühlte sich sehr verwegen.
Fred umfasste ihren Po mit beiden Händen und rieb seinen Steifen von hinten an ihren Schamlippen. So feucht... Das würde sich verdammt gut anfühlen, wenn er...
„Mach schon“, flüsterte Hermine. Ihre Stimme klang rauh.
Für eine Sekunde erwog er, sie noch ein wenig auf die Folter zu spannend, gestand sich dann aber ein, dass er das selbst kaum durchhalten würde. Er setzte sein Glied an ihrem Eingang an und schob sich mit einer einzigen, fließenden Bewegung in sie. Hermine stöhnte leise und drückte den Rücken durch.
Zurück und vor, immer wieder – bald hatte Fred seinen Rhythmus gefunden, unter den wachen Augen von George, der ihn über Hermines Schulter hinweg beobachtete. Das hinderte ihn jedoch nicht, sie zwischen den Beinen zu streicheln.
Hermines Horizont war längst auf die beiden Körper der Jungs, das Hin und Her in ihrer Scheide und Georges Hand geschrumpft. Ihr Gesicht war an seiner Schulter vergraben, die ihr Keuchen einigermaßen dämpfte. So könnte es ewig weitergehen...
Aber sie spürte bereits, dass sie auf das Ende zusteuerten. Fred stöhnte, seine Bewegungen wurden schneller, abgehackter, und auch sie selbst näherte sich unaufhaltsam dem Gipfel.
Als sie kam, zum zweiten Mal innerhalb einer halben Stunde, raste ihr Herz und ihr Inneres zog sich unwiderstehlich zusammen. Wenig später kam auch Fred; er stöhnte kurz auf, seine Stöße wurden langsamer, dann stoppte er schließlich ganz.
Einen Moment blieben alle drei wie gebannt in ihrer Position und ließen ihren Atem zur Ruhe kommen. Dann zog sich Fred aus Hermine zurück, ließ sich neben seinem Zwilling auf den Rücken fallen, und Hermine legte sich zwischen die beiden.
George brach schließlich das Schweigen. „Hermine?“
Sie schaute auf und tauschte ein kleines Lächeln mit George, als sie seinen immer noch steifen Penis bemerkte. Fred kam so eine Ahnung, dass das für die beiden nicht das erste gemeinsame Mal sein konnte.
Er sah träge zu, als sie Georges Penis in den Mund nahm, ihn tief einsaugte und langsam lutschte, bis er tiefer atmete, dann leicht zuckte und sich mit einem seligen Lächeln in die Kissen sinken ließ. Hermine nahm ihren Platz zwischen den beiden Jungs wieder ein und atmete tief ihren Duft. George legte die Wange an ihre Schulter, und Fred vergrub die Nase in ihrem Haar. Zum Reden hatte keiner Lust. Es war nicht nötig.
Und so hätten die drei für Ewigkeiten dort liegen können – wenn nicht einige Zeit später leise Geräusche durchs Haus nach oben gedrungen wären und Hermine aus ihrem wunderbaren Dämmerzustand aufgestört hätten. War das eine Tür? Widerwillig öffnete sie die Augen.
„Habt ihr das gehört?“, murmelte sie.
„Hmmmm“, brummte Fred.
„Tür?“, knurrte George.
„Könnte sein...“
Unten fiel die Tür zu, und nun waren eindeutig Stimmen zu hören.
George seufzte. „Schon gut, ich hab's kapiert.“ Er setzte noch einen flüchtigen Kuss auf Hermines Schläfe, dann stemmte er sich hoch und begann, seine Sachen zusammenzusuchen.
„Wer könnte das sein? Percy und euer Dad?“, fragte Hermine.
Fred schnaubte. „Perce? Niemals. Es ist ja noch Tag...“
„...richtig hell draußen...“, ergänzte George.
„...nicht mal Mitternacht – der ist noch nicht aus dem Büro zurück.“
George warf eine Hose auf Freds Gesicht. „Na los, du Schlaftier.“
Hermine lächelte und schlüpfte in ihre Sachen.
„Und nun?“, flüsterte sie zaghaft, als sie alle drei wieder vorzeigbar waren.
„Gehen wir einfach runter und geben uns Mühe, ganz unschuldig auszusehen“, sagte George mit einem schiefen Grinsen.
„Keine Sorge“, ergänzte Fred. „Wir haben damit Erfahrung.“
Hermine verdrehte die Augen. „Das glaube ich euch!“
George zwinkerte ihr zu, und Fred legte kurz die Hand an ihre Hüfte und küsste ihren Nacken. Hermine spürte ein warmes Prickeln, wie eine kleine Erinnerung, und lächelte.
Als alle drei schließlich die Treppen hinunterpolterten, wurden sie im Wohnzimmer schon von Mr. und Mrs. Weasley, Harry, Ron und Ginny erwartet. Harry und Ginny drückten sich in einer Ecke herum und taten so, als würden sie Zauberschach spielen, Mr. Weasley saß mit Ron auf dem Sofa und redete leise auf ihn ein, und Mrs. Weasley stellte selbst gebackene Kekse auf ein Tischchen, obwohl dort noch eine Schüssel stand. Verwirrt registrierte Hermine die Spannung, die in der Luft lag. Blicke streiften sie, aber als sie zu Harry und Ginny sah, strahlten beide nur und sahen schnell wieder weg. Ahnten die etwa...?
Da eilte auch schon Mrs. Weasley auf sie zu und nahm ihre Hand. „Da bist du ja, meine Liebe! Habt ihr euch gut amüsiert, während wir weg waren?“
„Haben wir“, sagte George knapp und kämpfte gegen das breite Grinsen, das an seinen Mundwinkeln zerrte. Doch seine Mutter achtete gar nicht auf ihn.
„Schön!“ (Hermine atmete erleichtert auf – sie ahnten wohl nichts.) „Dann komm doch und setz dich auf Sofa, Hermine, Liebes!“
Hermine setzte sich neben Ron. Er war so bleich, dass seine Sommersprossen sich beinahe ungesund von seiner Haut abhoben, und Hermine glaubte sogar, ihn ein wenig zittern zu sehen. War er etwa krank? Wie konnten die anderen dann so fröhlich sein?
„Alles klar, Ron?“, fragte sie zaghaft.
Zu seiner anderen Seite erhob sich Mr. Weasley. „Es wird alles gut. Wir haben doch drüber gesprochen“, flüsterte er in Rons Ohr und zog sich zu Mrs. Weasley zurück.
Ron drehte sich zu Hermine um, wilde Entschlossenheit im Blick. „Hermine“, sagte er, und seine Stimme klang merkwürdig hoch. Über seine Schulter sah Hermine, wie Mr. Weasley schmerzhaft das Gesicht verzog und Mrs. Weasley ihm tröstend auf die Schulter klopfte.
Ron räusperte sich und versuchte es noch einmal. „Hermine. Wie wäre es, wenn...“
Hinter seinem Rücken sah Hermine die Zwillinge. Die beiden strahlten jetzt auch, und Fred hielt den Daumen hoch. Was ging hier vor sich?
„...mal ein Eis essen? Ganz allein? Nur wir?“, platzte Ron heraus und sah ihr tapfer ins Gesicht.
„Ach so!“, rief Hermine aus. Für einen Moment war sie vollkommen überrascht. Darum hatte sich all die Aufregung also gedreht?
Sie sah Ron an, sein blasses Gesicht, die roten Haare so wirr, als hätte er sie zerrauft, und ein warmes Gefühl überkam sie.
Dass sie eine Weile nichts gesagt hatte, wurde Hermine erst klar, als Ron mit heiserer Stimme sagte: „Schon gut... Ich wollte nur...“
„Ja“, sagte Hermine schnell.
„Was?“ Ron schoss das Blut in die Wangen.
„Ja“, wiederholte Hermine. „Würde ich gerne.“ Hinter Rons Rücken atmete Mr. Weasley hörbar auf.
Ron lächelte ein bisschen, nahm ihre Hand, und Hermine erwiederte den Druck. Über Rons Schulter hinweg zwinkerten ihr die Zwillinge zu, die sich gerade an den Keksen bedienten. Hermine hob die Hand zu einem kleinen Gruß und schickte ebenfalls ein Zwinkern durch den Raum, ehe sie sich wieder Ron zuwandte.
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