
von Shakes
Ich weiß, das Ende ist ein Cliffhanger, aber es geht ja morgen weiter ;)
Liest die story überhaupt noch wer?
GLG
Kapitel 9
Endlich war es Samstag! Alle Oberstufenschüler waren aufgeregt, angesichts der großen Party.
Die meisten, wie auch Harry und Hermine schliefen lange. Sie hatten sich aber für zehn Uhr zum Frühstücken verabredet. Also stand Harry widerwillig auf. Im Schlafsaal war es normalerweise sehr ruhig, aber sowohl Ron als auch Neville schnarchten. Also war es nachts relativ laut.
Hätte er sich nicht mit Hermine verabredet, würde er jetzt noch schlafen.
Er quälte sich unter die Dusche. Aber danach ging es ihm schon besser.
Hermine wartete unten schon auf ihn.
„Hey Harry! Wie war der Unterricht? Erzähl mir alles!“ begann sie, da war Harry noch nicht ganz aus der Tür zu den Jungenschlafsälen.
Lächelnd verdrehte Harry die Augen.
„Dir auch einen guten Morgen Hermine.“ Begann er, aber dann schilderte er ihr die Gesamte Stunde, sie blieben noch lange am Tisch sitzen, denn Hermine wollte wirklich eine sehr genaue Schilderung.
Als er ihr beinahe wortwörtlich gesagt hatte, was in Dumbledores Büro gesprochen worden war, war Hermine endlich zufrieden.
„Ich dachte, wirklich, dass er dir defensive Magie beibringen würde. Aber Harry, weist du, was das bedeutet?“
„Dass ich sehr viel Zeit damit verbringen werde, in der Vergangenheit herumzuschnüffeln?“
„Oh, Harry,“ sagte Hermine und verdrehte die Augen erneut „Nein! Das bedeutet, dass Dumbledore dir wirkliche Chancen zum Überleben ausrechnet. Er glaubt an dich!“
Das war Harry bisher noch gar nicht aufgefallen, Hermine hatte Recht! Dumbledore glaubte an ihn! Das gab Harry neuen Auftrieb. Er dachte erneut an das gestrige Gespräch zurück.
Dann fiel ihm etwas siedend heiß ein. „Er weiß von der Party!“
„Was?!?“ rief Hermine erschrocken. „Ja, ich habe mich verabschiedet und er dann so :´So, Harry, ich habe noch einiges zu tun und vorzubereiten und angesichts der Party morgen, solltest du heute versuchen möglichst viel Schlaf zu bekommen´, ich war total erschrocken und hab versucht, es zu vertuschen. Dann meinte er: ´Ach, Harry, es ist etwas naiv von Dir zu glauben, dass ich nicht wüsste, was in meiner Schule vor sich geht. Die Partys von Fred und George sind schließlich schon seit Jahren in vollem Gange, auch wenn ich sagen muss, dass mir die Idee für dieses Jahr besonders gut gefällt. Also, Gute Nacht.´ „
„Ok, das ist nun wirklich schockierend!“ Hermine warf Dumbledore einen Blick zu. Er war am schmunzeln. Warum schmunzelte er nur immer? Dadurch hatte man einfach IMMER den Eindruck, er wüsste über alles bescheid, er war schlimmer als Hermine!
„Apropos Party, was ziehst du an? Die Beschreibung ist sehr schwammig. ` Es gibt keinen Dresscode, aber zieht etwas an, dass ihr auch schnell wieder ausziehen könnt! Im Allgemeinen gilt dieselbe Regel wie immer! Zieht nicht zu viel an!` Ich meine, was soll das bedeuten?“
„Ich weiß nicht, aber wenn die beiden wollten, dass man in einem bestimmten Outfit kommt, hätten sie das geschrieben, weißt du noch, das eine Jahr, wo die Frauen in Anzügen und die Männer in Kleidern kommen sollten?“
„Ja, das war frustrierend, dass du in mein Kleid gepasst hast! Aber ich muss schon sagen, Smaraktgrünen Kleid mit dem Carreausschnitt, das Stand dir wirklich super! Aber am besten haben mir die zwanzig Zentimeter hohen Pumps gefallen!“
„Du weißt doch, ich musste das Kleid ein wenig größer zaubern. Am besten war immer noch Ron! In dem hellrosa Minikleid. Das war der Hammer! Ich habe da immer noch ein paar Bilder von. Aber ich bitte dich, du, in meinem Anzug, ohne Hemd, du sahst äußerst heiß aus, wenn du nicht sozusagen meine Schwester wärst, dann wären wir jetzt ein Paar!“ Hermine errötete. Aber sie wusste, wie Harry das gemeint hatte.
„Ich glaube, ich ziehe einfach eine Jeans und ein T-Shirt an.“ Beantwortete er dann aber doch ihre Frage.
„Ja, ich glaube, dass mache ich auch. Wenn wir total underdressed sind, können wir uns ja beim Raum der Wünsche ein neues Outfit bestellen.“
Es war bereits zwölf Uhr. Nach dem Frühstück und den Gesprächen über Dumbledore waren sie auf die Ländereien herausgetreten und ein wenig herumspaziert.
Langsam gingen sie wieder Richtung Große Halle.
Nach einem Ausgiebigen Mittagessen gingen die beiden in den Gemeinschaftsraum. Harry hätte den restlichen Nachmittag gerne mit Faulenzen verbracht, aber Hermine war nun einmal Hermine, also machten sie ihren restlichen Hausaufgaben. Harry wusste ja, dass es besser war, sonst hätte er sich am Montag dazu quälen müssen. Das war der Unterschied. Wenn er mehr Zeit mit Ron verbrachte, dann machte er seine Hausaufgaben immer auf den letzten Drücker, war er dagegen viel mit Hermine unterwegs, dann hatte er seine Hausaufgaben immer rechtzeitig und vor allem richtig.
Das man mit Hermine seine Hausaufgaben immer machte, hieß allerdings nicht, dass man mit ihr keinen Spaß hatte.
Der letzte Aufsatz war schnell geschrieben und so tratschten Hermine und Harry noch ein wenig, bis es Zeit war, zum Abendessen zu gehen.
Den ganzen Tag hatten sie Ron nicht gesehen, er hatte ihn mit Lavender verbracht, nun aber setzte er sich zu ihnen an den Tisch.
Hermine umging explizit das Thema, was Ron am Vor- und Nachmittag gemacht hatte. So sprachen sie über die Party. Niemand hatte etwas aus Fred und George herausbekommen.
Sie aßen nicht viel und gingen früh in den Gemeinschaftsraum um sich für die Party vorzubereiten.
Harry war bedeutend aufgeregter, als die anderen. Er war sich immer noch unsicher, ob er Jungs doch mehr mochte. Er hatte sich vorgenommen auf der Party herauszufinden, wie, oder was er war, so lächerlich das klang. Die Party war die optimale Gelegenheit.
Erstaunlich viele Schüler der Oberen Stufen gingen früh aus der Großen Halle.
Harry und Hermine gingen zusammen mit Seamus und Dean aus dem Gemeinschaftsraum.
Im Raum der Wüsche angekommen sahen sie, dass sie zu den letzten gehörten.
Insgesamt befanden sich circa siebzig Schüler in dem Raum. Es waren Schüler aus allen Häusern da, sie luden sogar Slytherins ein, das garantiere mehr Spaß. Harry sah sich um. Der Raum war groß, aber man sah kaum etwas davon, bis auf den kleinen Platz auf dem sie sich befanden, der Rest schien eine Art Labyrinth zu sein. Der Boden war sehr weich und gepolstert. An den Wänden befanden sich Schüsseln und in den Ecken waren kleine Tische mit Getränken.
Dann traten endlich Fred und George vor.
„Hallo, Leute, ihr fragt euch bestimmt alle, was das Thema unserer Diesjährigen Party ist.“ Grinste einer der Zwillinge, vermutlich George.
„Das diesjährige Thema ist: Darkroom.“
Ein raunen ging durch die Menge, das hatte keiner Erwartet.
„Zur Erklärung, falls es tatsächlich Leute gibt, die nicht wissen, was ein Darkroom ist.
In der Muggelwelt treffen sich schwule in Darkrooms um miteinander zu schlafen.
Alles ist absolut dunkel und man sieht sich nicht, was der Witz daran ist. Wir werden das ein wenig modifizieren. Zuerst bekommt jeder von euch ein Amulett. Dieses verändert die Stimme. Für die Mädchen haben wir noch etwas Besonderes. Diese Kette,“ er deutete auf orangenen Ketten, die Fred verteilte. „da wir keine Darkroombabys wollen, verhindern diese Ketten die Schwangerschaft. Beide Ketten sind Kostproben aus unserem neuen Sortiment. Bitte achtet auf die Steine, verfärben sie sich, werden die Ketten unwirksam. Außerdem werden wir noch eine Regel verändern. So ganz anonym ist es bei uns nicht. Jeder von euch bekommt eine Nummer. Bitte tauscht die Nummern mit den Leuten, mit denen ihr nicht schlafen wollt, Geschwister zum Beispiel. Als dann, tauscht die Nummern!“
Harry ging zu Hermine und musste lachen, als er sah, dass sie schon auf halbem Weg zu ihm war.
„So, dann, stellt euch bitte jeder auf eine Platte, dann werdet ihr zu einem beliebigen Punkt im Raum, dort zieht euch bitte aus, dann geht das Licht aus. Die Getränke werden beleuchtet, genau so, wie die Schüsseln an den Wänden, aber nicht so, dass sie Licht abgeben. In jeweils einer Schüssel befindet sich Gleitgel, in der anderen eine Tinte. Mit dieser Tinte könnt ihr eure Nummern auf den Körper eures Partners. Am Ende dieser kleinen Party werdet ihr eine Liste bekommen, auf der die Nummern mit den Namen stehen.
Also dann, viel Spaß!“ Mit diesen Worten erhoben sich die Platten und Harry wurde zu irgendeinem Platz im Raum der Wünsche gebracht, die Party konnte beginnen…
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