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Fanfiction

Vom Ende aus fangen wir von Neuem an - Fremdsteuerung

von Zauberphantasie

Die Stille, die sie umfing war leicht, fast schwerelos. Sie fühlte sich als würde sie fliegen, einfach weit weit weg...

---

„Hermione!“, schrie ich noch, konnte allerdings nicht verhindern, dass sie unsanft auf dem Steinboden zusammen sackte. Was war nur mit ihr passiert? Wie in Trance rannte ich quer über den zerstörten Vorhof von Hogwarts. Vorbei an Blutlachen und Verletzten, Trümmern, Scherben, an einigen Stellen brannte es sogar noch, hervorgerufen durch Flüche, die ihr Ziel verfehlt hatten.

Völlig außer Atem erreichte ich schließlich Hermione. „Hermione“, ich ging auf die Knie, zog ihren Kopf zu mir heran und strich ihr vorsichtig über die Wange, „komm‘ schon“, jetzt rüttelte ich an ihr, aber ihr Bewusstsein kehrte nicht zurück. Ich fühlte ihren Puls nur noch schwach.

Kurz entschlossen nahm ich Hermione auf den Arm und lief mit ihr Richtung Schloss. Die verwunderten, irritierten und zu weilen auch wütenden Blicke ignorierte ich. Hermione brauchte einen Heiler.

Ich rannte durch das Tor und stieß beinahe mit Potter zusammen.

„Malfoy“, Potters Stimme klang eher verwundert, „was machst du... Hermione, was ist mir ihr?“, jetzt spiegelte die Stimme blankes Entsetzen wider.

„Wenn ich das wüsste, ich habe sie nur zusammen brechen sehen, sie braucht einen Heiler!!!“

Damit lief ich weiter in Richtung große Halle, dort, so hatte ich mitbekommen wurden die Verwundeten behandelt.

„Madame Pomfrey, Madame Pomfrey, schnell Herm... Ms. Granger, sie... ich hab!!...“

„Mr. Malfoy, was schreien und stottern sie hier so rum“, Madame Pomfrey kam resolut auf mich zu und sah dann auch ohne meine Erklärungen und rum stammelein was passiert war.

„Ms. Granger, schnell hier legen sie sie hier hin.“

Erst jetzt wurde mir die Katastrophe bewusst. Unzählige Feldbetten standen in der Halle, zumindest auf der einen auf der anderen Seite lagen die, die es nicht geschafft hatten. Ich konnte ihre Zahl nicht ausmachen, konnte sie noch nichtmal erkennen, es war als würde mein Bewusstsein dies nicht zu lassen. Ich wandte meinen Blick wieder zu Hermione.

Madame Pomfrey sprach gerade noch einige Diagnosezauber auf sie.

„Was ist mit ihr?“

„Mr. Malfoy, genau kann ich Ihnen das noch nicht sagen. Ms. Granger hat einige Flüche abbekommen. Das alleine wäre nicht das Problem, aber hinzu kommt ihre physische Konstitution. Sie ist sehr schwach. Sie hatte keinerlei Kraftreserven mehr. Sie hatte ja auch keine Zeit sich von dem Cruciatus-Fluch zu erholen. Aber ich vermute, das ist noch nicht alles. Aber für weitere Untersuchungen muss sie bei Bewusstsein sein. Uns bleibt erst einmal nichts als warten. Das wird schon wieder!, die robuste Heilerin lächelte resolut.

„Gehen Sie jetzt und helfen sie den anderen. Um 20.00 Uhr treffen sich alle vor der großen Halle, um zu besprechen, wie weiter vorgegangen wird.“

„Danke, Madame Pomfrey.“

Ich wandte mich dennoch wieder zu Hermione, drückte ihre Hand und gab ihr einen Kuss auf die Stirn: „Bitte komm zurück.“, flüsterte ich noch, dann ging ich.

Hierhin dorthin und wieder zurück, beinahe mechanisch half ich. Trug Leichen vom Schlachtfeld, grub mich durch Geröll und befreite Verletzte.

So stand ich nun da, beinahe fremdgesteuert um 20.00 Uhr vor der großen Halle. Alle hatten sich eingefunden. Potter, die Weasleys, Longbottom, McGonagall, Kingsley und noch einige andere vom Orden. Kurzum alle die überlebt haben. Ich schüttelte mich auf einmal heftig und versuchte dieser schrecklichen Starre zu entkommen. Ein Stück weit gelang es mir und ich konzentrierte mich auch Kingsley und McGonagall

„Meine Lieben es ist vorbei!“, Professor McGonagall ergriff das Wort.
„Ja, Voldemort ist besiegt, wir können also aufatmen, das heißt jedoch nicht, das jetzt nicht ein großes Stück Arbeit auf uns wartet. Die Zaubererwelt ist erschüttert worden und vieles liegt in Trümmern. Ich bitte Sie daher alle inständig zu helfen, die Verletzten zu und leider auch Toten aus diesen Trümmern zu bergen, sie müssen versorgt werden. Die große Halle bleibt in nächster Zeit ein Lazarett, denn das St. Mungos hat keine Kapazitäten für die Unmengen an Verletzten und wird deshalb nur die absoluten Notfälle aufnehmen. Die Leitung des Lazaretts übernimmt Madame Pomfrey, ihren Anweisungen ist also Folge zu leisten.

Diejenigen unter Ihnen, die sich in der Lage sehen zu helfen, bitte ich nun sich in Gruppen aufzuteilen und die in diesem Grundriss von Hogwarts eingezeichneten Gebiete zu übernehmen.“

Ein kurzes Gemurmel folgte und es bildeten sich schnell einige Gruppen:

Ginny, Potter, Longbottom

Die Patil-Zwillinge und Ron

Die Lovegood, McMillan und ich wurden ebenfalls eine Gruppe

Es kamen noch einige andere zusammen und so war schließlich das gesamte Hogwartsgebäude und Gelände aufgeteilt. Die große Suche konnte also beginnen.

Eigentlich.
Plötzlich waren schreie zu hören, laut und qualvoll drangen sie aus der großen Halle. Ich schrak zusammen und konnte diese Qualen zunächst nicht einordnen, doch es kam mir so bekannt vor.

Es dauerte noch weitere zwei Sekunden, bis ich realisierte, wer da schrie: HERMIONE

Ich rannte los, riss die Tür zur Halle auf und rannte in Richtung der Schreie.

Und dann sah ich das Grauen, Hermione schrie und krampfte, sie war nicht ansprechbar. Madame Pomfrey, bereits bei ihr, befahl scharf: „Mr. Malfoy halten sie sie fest, ich kann ihr so nicht helfen.“

Meine Fremdsteuerung war zurück, ich folgte!

Was war geschehen?


---

„Hermione, Hermione nicht, shhhh“, ich hielt sie an den Armen fest, aber sie wehrte sich sie krampfte und ich konnte nichts dagegen tun. Sie schrie in ihrer Bewusstlosigkeit und schlug um sich. Madame Pomfrey versuchte ihr vergeblich einen Beruhigungstrank einzuflößen. „Hermione, Mia, shhhh“, meine Beruhigungsversuche waren vergeblich.

„Mr. Potter, schnell wir müssen sie fixieren, halten sie sie mit fest.“

Harry trat zu Hermione und hielt sie ebenfalls mit aller Macht fest, wir beide mussten all unsere Kraft aufwenden, um sie endlich zu fixieren und jetzt schaffte Madame Pomfrey es ihr den so nötigen Trank einzuflößen. Hermione wurde ruhiger, ihr Atem normalisierte sich wurde immer ruhiger. Wir atmeten auf.

„Merlin sei Dank“, ich sah zu Potter, der ebenfalls erleichtert schien.

Mein Blick wanderte weiter zu Mia sie lag jetzt ruhig da, so friedlich, was hat sie nur, meine Sorgen drohten mich zu zerfressen. Vorsichtig nahm ich ihre Hand und umschloss sie mit meiner, küsste sie auf die Wange und merkte wie sich eine Träne den Weg über mein Gesicht bahnte: „Bitte bleib, bei mir, bitte.“ Ich fühlte, wie ihre Hand sich in meiner kurz rührte, dann stieß Hermione einen schweren Atemzug aus. Zu spät realisierte ich, dass sie nicht wieder einatmete.

Alles Leben schien aus ihr gewichen, ich schrie: „Poppy, Poppy, was ist das, nein Mia, nein, nicht Mia“, ich wurde unsanft von ihrem Bett gestoßen. Mehrere Heiler um sie herum. Das alles ging so fürchterlich schnell, ich konnte nichts tun, fühlte mich taub, leblos, kraftlos.
Wie sollte ich es ohne sie schaffen.... MIA

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Ja, ich weiß ist nen bisserl fies, aber.... :-D

Gute Nacht *grins*


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg