
von johnprewett
Der Tag neigte sich dem Ende zu. Es waren nur wenige Wolken am Himmel, als die Sonne mehr und mehr hinter dem Horizont verschwand. Sie vergoss ihre letzten Sonnenstrahlen und ein laues Lüftchen wehte über die Wipfel einiger verstreut stehender Laubbäume. Eine schwache Briese, welche der Hitze des Tages kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Seit Tagen hatte es nicht mehr geregnet, weshalb der Boden ziemlich trocken und staubig war.
Harry Potter, der wie immer den Rest des Sommers bei den Weasleys verbrachte, wanderte langsam durch den Garten, die Hände in den Hosentaschen und hing seinen Gedanken nach. Er dachte darüber nach, was an einem ruhigen Morgen fünf Tage zuvor geschehen war. Eigentlich hatte er nur eine Dusche nehmen wollen. Doch dabei war er in das Bad geraten, als gerade Hermine unter der Dusche stand. Entgegen seiner Befürchtung, dass sie ihn anschreien und nie wieder ein Wort mit ihm reden würde, hatte sie relativ gelassen reagiert. Sie hatte ihn sogar dazu eingeladen, zu ihr unter die Dusche zu kommen. Diese Einladung hatte er angenommen, bevor er so richtig darüber nachgedacht hatte. Am Ende war weit mehr als nur eine gemeinsame Dusche daraus geworden.
Seit diesem Ereignis hatten sie beide so getan, als sei unter der Dusche nichts weiter Aufregendes geschehen. Trotzdem musste Harry lächeln, als er daran zurück dachte. Doch er fühlte sich auch beklommen. Er liebte sie. Er liebte sie wirklich. Doch er hatte es nicht geschafft, es ihr zu sagen. Vor allem nach dem, was zwischen ihnen geschehen war. Allem Anschein nach war Hermine jedoch nicht sauer auf Harry. Sie verhielt sich ganz normal. Aber warum sprach sie diese Sache mit der Dusche nie an, wenn sie nur zu zweit waren?
Dann sah er sie. Gerade als Harry sich auf den Weg zurück zum Haus machte, sah er in einiger Entfernung eine junge Frau mit braunen Haaren in einem hübschen Sommerkleid einen staubigen Pfad entlang gehen. Hermine hielt ein Handtuch in ihrer Hand und ging langsam den Weg entlang. Offenbar wollte sie zu dem See in der Nähe des Fuchsbaus. In diesem Sommer waren sie oft dort gewesen, um sich ein wenig Abkühlung zu verschaffen. Wollte Hermine etwa zu dieser späten Stunde noch ein Bad nehmen?
„Sie geht abends oft zum See.“, sagte eine Stimme.
Harry erschrak. Er sah sich hektisch um. Zuerst sah er vor sich zwei schlanke Beine, die vor ihm in der Luft zu baumeln schienen. Als er weiter nach oben sah, erkannte er den Besitzer dieser Beine. Auf dem Ast eines nahe stehenden Baumes saß Ginny. Er musste so sehr in Gedanken gewesen sein, dass er sie nicht bemerkt hatte. Für einen Moment sagte niemand ein Wort. Ginny grinste ihn frech an.
„Was machst du da?“, sagte Harry verdutzt.
„Ich sitze auf einem Baum und erfreue mich an deinem verwirrten Gesicht.“ Sie lächelte. „Wie sieht´s aus? Willst du nicht mal wieder mit ihr baden?“
„Was meinst du?“ Ihr Lächeln wurde breiter.
„Ich bin nicht blind, Harry. Und ich bin keineswegs taub.“, sagte sie. Harry antwortete nicht und starrte sie an. Ginny seufzte. „Sieh mal. Ich weiß, was zwischen euch passiert ist. Dachtest du etwa, das würde niemand mitkriegen?“
„Was? Meinst du etwa…?“
„Ich konnte alles hören.“, meinte sie breit lächelnd. „Aber keine Sorge. Niemand außer mir weiß davon.“
„Gott sei Dank. Ich will gar nicht wissen was passiert wäre, wenn Ron oder deine Mutter uns gehört hätte.“ Er sah Ginny unsicher an. „Und jetzt?“
„Das hängt ganz von dir ab. Du liebst sie, oder?“ Er nickte.
„Ja, das tue ich.“ Ginny glitt vom Ast herunter und landete direkt vor Harry.
„Dann weißt du ja, was du zu tun hast. Jetzt geh ihr schon hinterher.“
Mit einem Lächeln verabschiedete sie sich von ihm und ließ einen immer noch verdutzten Harry zurück. Dann sah er sich um, ob er Hermine den Pfad entlang gehen sehen konnte. Aber sie war verschwunden. Wahrscheinlich war sie bereits unten am See. Kurz überlegte er, ob es nicht besser wäre, im Fuchsbau auf sie zu warten. Doch dann entschied er sich anders und beschloss ihr zu folgen.
Das kühle Wasser des Sees glitzerte einladend, als er an seinem Ziel ankam. Am Ufer sah er ein Handtuch liegen. Offensichtlich gehörte es Hermine. Auch ihre Sachen lagen dort. Harry sah auf den See und in der Ferne erkannte er Hermine. Eine Weile stand er einfach nur da und beobachtete sie. Er überlegte tatsächlich, ob er nicht auch ein kleines Bad nehmen sollte. Hermine näherte sich dem Ufer und winkte ihm zu.
„Komm herein, Harry. Das Wasser ist herrlich.“, rief sie ihm zu.
„Tut mir leid. Aber ich habe keine Badehose dabei.“, antwortete er.
„Das macht doch nichts. Komm einfach rein.“ Harry zögerte. „Nun hab dich nicht so. Ich hab dich doch schon nackt gesehen. Jetzt komm endlich rein.“
Harry zögerte immer noch. Aber warum eigentlich nicht? Es war keiner hier außer sie beide. Und immerhin hatten sie schon zusammen geduscht. Schließlich folgte er ihrem Wink. Rasch entkleidete er sich und glitt ins Wasser. Dabei sah er sich nervös um. Was tat er hier eigentlich? Kurze Zeit später hatte er Hermine erreicht und zusammen schwammen sie eine Weile, während die Sonne immer mehr hinter dem Horizont verschwand. Das kühle Wasser tat ihm gut. Es fühlte sich wunderbar an mit Hermine zu schwimmen.
Schließlich jedoch kehrten sie zum Ufer zurück. Es wurde immer dunkler. Die Sonne war verschwunden und der Mond ging auf. Als sie aus dem Wasser kamen, warf Harry Hermine einen verstohlenen Blick zu. Er musste feststellen, dass auch sie nichts am Körper hatte. Sie war so wunderschön. Rasch wandte er den Blick ab. Was tat er da nur? Anscheinend hatte sie seinen erstaunten Blick bemerkt, denn Hermine sah ihn mit einem schelmischen Lächeln an.
„Stimmt etwas nicht?“
„N… Nein. Es ist nichts.“ Doch Hermine war nicht bereit dies als Ausrede gelten zu lassen.
„Du hast mich doch vorher schon nackt gesehen. Was ist los?“
„Nichts. Ich hätte nur nicht gedacht, dass du nackt baden gehen würdest. Ich meine, von Ginny hätte ich das vielleicht erwartet. Aber dass du…“
„Naja, Ginny hat tatsächlich etwas damit zu tun.“ Harry sah Hermine überrascht an. „Wir sind einmal zusammen hierher gekommen und hatten aus irgendeinem Grund unsere Badesachen nicht dabei. Obwohl ich mich erinnern kann, dass ich meinen Badeanzug eingepackt hatte. Naja, jedenfalls sind wir so ins Wasser gegangen.“
„Und es war dir nicht unangenehm?“, fragte Harry stirnrunzelnd. Sie blieb stehen und sah ihn an. Inzwischen hatten sie den Strand erreicht.
„Zuerst schon, aber am Ende war es gar nicht so schlimm. Ganz im Gegenteil.“
Harry wusste nicht, was er sagen oder tun sollte. Für einen Moment standen sie einfach nur da. Sie waren nicht einmal eine Armeslänge voneinander entfernt. Er fand, dass sie in diesem Moment keinen verführerischen Anblick hätte bieten können. Das war nicht mehr die prüde und zurückhaltende Hermine, wie er sie einmal gekannt hatte.
„Aber hattet ihr keine Angst, dass euch jemand beobachtet?“
„Hier kommt doch nie jemand her. Man ist hier relativ ungestört.“
„Und warum hast du mich eigentlich mit dir zusammen duschen lassen?“, meinte er. „Ich meine, das hast du doch nicht etwa geplant, oder?“ Wenn ihn seine Augen nicht trogen, dann sah Hermine auf einmal ein wenig verlegen aus. Sie verschränkte die Arme hinter ihrem Rücken und sah ihn unschuldig an.
„Sag bloß es hat dir nicht gefallen.“
„Doch, sehr sogar. Ehrlich gesagt…“ Er zögerte. Sollte er es ihr jetzt sagen oder nicht? „Ehrlich gesagt habe ich davon geträumt, dieses Erlebnis mit dir zu haben. Ich…ich liebe dich, Hermine.“
Jetzt war es raus. Es war ihm herausgerutscht, noch bevor er richtig überlegt hatte. Harry stand da und sah seine beste Freundin an, deren Schmunzeln zu einem Lächeln wurde. Ihre Augen schienen zu leuchten. Binnen Sekunden war sie ihm so nahe, dass ihre Lippen sich fast berührten. Ohne weiter zu überlegen oder auf ihren nächsten Schritt zu warten beugte sich Harry vor. Ihre Lippen berührten sich. Zuerst noch zaghaft und vorsichtig. Er konnte immer noch nicht glauben, dass er ihr soeben seine Liebe gestanden hatte. Und auch nicht, dass sie offenbar genau dasselbe empfand wie er. Er wusste es, ohne dass sie es aussprechen musste. Ihre Arme umschlossen ihn und der Kuss wurde intensiver. Er spürte ihre nackte Haut auf seiner. Harry wusste nicht, wie lange sie dort standen und sich küssten. Es kümmerte ihn nicht, dass sie nackt waren oder dass jemand sie sehen könnte. Für sie beide war es der glücklichste Moment in ihrem Leben. Harry sah sie an. Da war ein seltsames Glitzern in ihren Augen.
„Wir sollten zum Fuchsbau zurück gehen.“, meinte Harry rasch. „Was meinst du?“
„Noch nicht, Harry. Ich will dich. Hier und jetzt.“
Er lächelte. Was hatte dieses Mädchen mit ihm vor? Wenn er ehrlich zu sich selbst war, wollte er diesen Moment so lange genießen, wie es nur ging. Aber wenn sie nicht bald zurückgingen, würden die anderen sich Sorgen machen. Besonders natürlich Mrs. Weasley. Doch in Hermines Augen schimmerte es verdächtig.
„Jemand könnte uns sehen.“, bemerkte er.
Hermine antwortete nicht. Sie nahm seinen steinharten Schwanz und streichelte ihn. Dann kniete sie vor ihm. Langsam und vorsichtig ließ sie ihre rechte Hand über sein steifes Glied wandern. Er keuchte. Dieses Mädchen wusste, was er wollte. Genau deswegen liebte er sie so sehr. Er stöhnte, als er die Wärme ihres feuchten Mundes spürte. Zuerst bearbeitete sie nur einen Teil seiner Männlichkeit. Dann nahm sie immer mehr von ihm auf. Er schloss die Augen und genoss dieses Gefühl. Mit einem Schmatzen glitt sein Penis aus ihrem Mund. Er öffnete die Augen und sah, dass sie seinen Penis zwischen ihre Brüsten nahm. Zunächst vorsichtig und langsam, dann schneller und enthusiastisch, rieb sie seinen Penis zwischen ihren Brüsten.
„Das gefällt dir, oder? Du liebst es, wenn ich das mit dir mache.“
„Hermine. Du bist unglaublich.“, keuchte er.
„Ich weiß.“, sagte sie und fuhr fort ihn zu verwöhnen.
Harry dachte, er würde explodieren. Er war so kurz davor. Anscheinend dachte sie dasselbe. Sie nahm seinen Schwanz schnell wieder in den Mund. Dann stöhnte er und er spritzte alles in ihren Mund. Sie schluckte alles und leckte ihn sauber. Dann leckte sie sich die Lippen und sah lächelte zu ihm auf. Er war immer noch hart und Hermines Augen sagten ihm, dass es noch lange nicht vorbei war. Sie legte sich auf den Rücken, spreizte ihre Beine und streckte die Arme nach ihm aus.
„Nimm mich, Harry. Halt dich nicht zurück. Nimm mich und zeig mir, dass du ein Mann bist.“
Harry hatte nicht vor sich zurückzuhalten. Zwei Sekunden später war er über ihr und umarmte und küsste sie. Sein harter Penis drückte gegen ihren Bauch. Er packte ihre Brüste und massierte sie. Hermine stöhnte leise. Er küsste ihren Nacken und wanderte tiefer. Mit seiner Zunge verwöhnte er nun ihre Brüste. Aus ihrem Stöhnen schloss er, dass es ihr gefiel. Doch er beließ es nicht dabei. Seine Zunge wanderte immer tiefer, während seine Hände bei ihren Brüsten blieben, dann jedoch über ihre Seiten und ihren Bauch strichen und zu ihren Oberschenkeln wanderten.
Harry hatte sein Ziel erreicht. Mit seiner Zunge begann er nun ihr Allerheiligstes zu umspielen und drang schließlich in sie ein. Diesmal stöhnte Hermine diesmal besonders laut. Doch seine Zunge war noch nicht genug. Zuerst ein Finger, dann zwei und dann drei glitten in sie und trieben Hermine in den Wahnsinn. Sie bäumte sich auf und keuchte. Sie streichelte sanft ihre Brüste.
„Bitte, Harry. Ich halt es nicht mehr aus.“
Harry hatte Erbarmen mit ihr und die Finger entfernten sich wieder. Er war erneut über ihr und küsste sie heiß und innig. Sie lag einfach nur da und genoss es, ihre Arme um ihren Liebsten geschlungen. Dann drang er vorsichtig in sie ein. Für einen Moment verweilte er in dieser Position. Dann begann er sich in ihr zu bewegen. Sie schlang ihre Beine um seinen Körper, sodass er keinen Rückzieher machen konnte.
„Härter.“, keuchte sie.
Harry gehorchte. Er erhöhte das Tempo und drang noch tiefer in sie ein. Ein unglaubliches Glücksgefühl durchströmte seinen Körper. Er sah ihr lustvolles Gesicht. Sie schien nichts um sich herum wahrzunehmen. Es schien ihr egal zu sein, dass jemand sie vielleicht beobachten konnte. Oder das die Sonne untergegangen war und die Dunkelheit sie allmählig verschluckte. Oder was Ron wohl für ein Gesicht machen würde, wenn er seine beiden besten Freunde so sehen könnte. Für sie zählte einzig und allein die Tatsache, dass sie und Harry eins miteinander waren.
Harry drehte sie beide herum, sodass er auf dem Rücken lag und sie war über ihm. Nun war sie an der Reihe. Jetzt hatte sie die Kontrolle und die Macht über ihn. Und sie würde sie nutzen. Zunächst begann sie mit sanften kreisenden Bewegungen. Sie machte das so geschickt, dass es eine Qual für Harry war. Ihre Bewegungen wurden schneller. Er konnte nicht mehr klar denken. Sie ritt ihn regelrecht und wurde immer schneller. Er streckte seine Hände nach ihr aus. Hermine nahm sie und führte sie zu ihren Brüsten, die er nun zu massieren begann. Sie stöhnte laut und warf ihren Kopf hin und her. Dann kamen sie beide fast gleichzeitig. Hermine sank auf ihm nieder und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Er umarmte sie und streichelte sanft ihren Rücken.
„Bis du schon müde?“, fragte er herausfordernd. Sie sah ihn mit einem verführerischen Ausdruck in den Augen an. Es war offensichtlich, dass auch sie noch nicht genug hatte.
„Nein. Du etwa?“ Er schüttelte den Kopf. Dann küsste er sie zärtlich.
„Ich liebe dich, Hermine.“
„Ich dich auch, Harry. Ich dich auch.“
Die beiden beschlossen, zum Fuchsbau zurückzukehrten. Es war immerhin schon recht spät und sicher würde sich Mrs. Weasley fragen, wo sie waren. Also beschlossen sie ein anderes Mal weiter zu machen. Und Harry hatte auch schon einen verlockenden Gedanken.
„Was meinst du? Nehmen wir noch eine Dusche, bevor wir schlafen gehen?“
„Warum nicht?“, meinte Hermine und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
In der Ferne waren bereits die erleuchteten Fenster des Fuchsbaus zu sehen. Hand in Hand gingen sie zurück in dem Wissen, dass nun nichts mehr so war wie vorher. Was sie nun miteinander verband, war mehr als nur Freundschaft.
Bitte lasst mir doch ein Kommentar da. Ich bekomme so selten welche.
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