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Fanfiction

Praktikum bei einem Werwolf - Ein(zel)arbeiten

von Shu Akai

Sooo..ihr Lieben!
Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich so lange nicht hochgeladen habe :-/
Leider erweist sich die Schule immer wieder als sehr stressig. Würd mich trotzdem sehr über eine Rückmeldung freuen!
@Sabrina.Lupin<3
Danke für deinen Kommi, auch wenn er schon eine Weile her ist ;-)
ich hoffe dir gefällt auch das neue Kapitel!



Ein(zel)arbeiten
Um kurz vor Mitternacht klopfte Remus leise an Professor Dumbledores Tür. „Herein“, kam es von drinnen also trat er ein. „ Hallo Remus, bitte setz dich.“ Der Direktor wies freundlich auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch. Wie oft hatte Remus dort gemeinsam mit James, Sirius und Peter gegessen und sich Strafpredigten von Dumbledore anhören müssen.
Schweigend saßen sie da, bis Remus die Stille nicht mehr ertragen konnte und schließlich fragte: „Warum genau haben Sie mich herbestellt, Dumbledore?“

Dumbledore stand auf und blickte geistesabwesend auf die dunklen Ländereien. Ohne sich Remus zuzuwenden fragte er seinerseits: „ Was hältst du eigentlich von deiner Praktikantin, Remus?“

„Ich kenne sie doch erst einen Tag. Warum fragen Sie mich das?“, wollte er irritiert mit einem Anflug von Unbehagen wissen. „Nun ich frage deshalb, da du offenbar deine Meinung geändert hast. Als wir während der Ferien sprachen, machtest du mir sehr deutlich, dass du den Kontakt auf ein Minimum beschränken wolltest“, erklärte der Direktor ruhig. Er hatte Remus immer noch den Rücken zugewandt und machte keine Anstalten sich umzudrehen.

„An dieser Einstellung hat sich nichts geändert, Direktor. Ich werde mich von allen nicht eingeweihten Bewohnern dieses Schlosses fernhalten!“, bekräftigte Remus energisch. Er bemerkte, dass seine Wangen leicht gerötet waren und war dankbar dafür, dass Professor Dumbledore ihn nicht ansah. „ Verstehe... dennoch scheinst du erstaunlich mitteilsam zu sein, was Miss Andrews angeht.“ Aus Dumbledores Tonfall schloss Remus, dass er schmunzelte.

Remus erstarrte, als hätte Dumbledore ihm einen Ganzkörperklammerfluch auf den Hals gejagt. Das war ganz eindeutig das, worauf Dumbledore die ganze Zeit hinaus wollte.
Auf dem falschen Fuß erwischt seufzte Remus leise: „ In ihrer Gegenwart fällt es mir leicht zu sprechen. Ich fühle mich dabei wohl.“ Einen Moment schwieg er, dann ergriff er erneut das Wort und in jedem einzelnen schwang Furcht mit: „Sie ahnt etwas, nicht wahr?“

Endlich wandte sich Dumbledore um und lächelte den ausgezerrt wirkenden Mann beruhigend an. „ Zumindest sind ihr die Ungereimtheiten in deiner Vergangenheit nicht entgangen. Du schienst sehr ehrlich gewesen zu sein. Aber selbst, wenn sie hinter dein Geheimnis kommt, glaube ich nicht, dass es irgendetwas ändern würde, Remus!“ Er versuchte, das aufmunternde Lächeln des Direktors zu erwidern, allerdings fühlte es sich eher an wie ein Kieferkrampf.

„Wenn Sie nichts dagegen hätten, würde ich mich nun gerne hinlegen, Direktor. Ich fühle mich noch etwas schlapp“, sagte er ausweichend. „Selbstverständlich“, stimmte Dumbledore zu und erhob sich. Remus schritt zügig zur Tür und war schon fast aus dem Raum, als er Dumbledore kaum vernehmbar sagen hörte: „ Es freut mich, dass du das Vertrauen in deine Mitmenschen nicht gänzlich verloren hast, mein alter Freund. Bitte höre damit nicht auf.“

In seinem Büro angekommen versiegelte Remus die Tür mit einem Zauber. In der heutigen Nacht wollte er niemandem mehr begegnen. Er fühlte sich müde und ausgelaugt als er sich ins Bett fallen lies, trotzdem wälzte er sich rastlos im Bett hin und her, bis er vor Erschöpfung endlich einschlief.

In den nächsten zwei Wochen ging er sowohl Malia wie auch Dumbledore so häufig wie möglich aus dem Weg. Die Unterrichtsstunden gestaltete er so, dass Malia zu beschäftigt war, um mit ihm ein Gespräch unter vier Augen führen zu können. Die restliche Zeit verbrachte er Großteils in seinem Büro. Beim Essen saß er nun auf der anderen Seite des Lehrertisches neben Hagrid, mit dem er sich steht’s angeregt über die alten Zeiten unterhielt. Seine Pläne sich abseits aufzuhalten wurden jäh durchkreuzt als Malia ihn an einem Freitagnachmittag nach dem Essen abpasste.

„Hast du mal eben eine Minute?“, erkundigte sie sich höflich. Remus sah ein, dass er nicht nein sagen konnte und nickte. „Du müsstest mir mal diesen Essay über die Wirkungsweise des Imperiusfluchs abzeichnen bevor ich ihn an meinen Professor an der Universität schicke. Außerdem habe ich hier die Ausarbeitungen zu den letzten fünf Unterrichtsstunden. Dafür bräuchte ich noch eine Rückmeldung“, rappelte sie geschäftsmäßig herunter und übergab ihm einen Stapel Unterlagen.
Remus hatte eigentlich damit gerechnet, dass sie ihn zur Rede stellen wollte, aber das tat sie nicht.

„ Offenbar hast du jede einzelne Sekunde zu Papier gebracht. Bitte sag mir nicht, dass die 12 Rollen Pergament alle dem Unterricht gewidmet sind“, sagte Remus entsetzt beim Anblick der Unsumme an Papier. Malia schmunzelte amüsiert „Nein, nein. Nur acht davon!“ Ihm entfuhr ein ungläubiges Schnauben. „Dann geht’s ja noch“, meinte er ironisch.
„Naja...da du ja scheinbar nichts lieber tust, als den ganzen Tag in deinem Büro zu versauern, wollte ich dir zumindest ein bisschen Lesestoff mitgeben“, antwortete sie spitz, machte auf dem Absatz kehrt und schritt von dannen.

Verdattert stand Remus in der großen Halle und sah ihr nach. Es lag auf der Hand, dass sie das schon eine Weile geplant haben musste. Ihr ‚Auftritt’ hatte seine Wirkung nicht verfehlt, Remus fühlte sich, als hätte ihn ein Klatscher am Kopf getroffen.


Die restliche Zeit des Tages verbrachte er (wie an jedem anderen Tag auch) in seinem Büro, wo er über Malias Aufzeichnungen brütete und hin und wieder einen Kommentar hinzuschrieb. Nachdem Remus zwei Rollen Pergament durchgearbeitet hatte stellte er verblüfft fest, dass Malia ihm eine Nachricht darauf hinterlassen hatte. Der letzte Absatz gehörte ganz unverkennbar nicht zum Rest des Textes.

„Zwar kenne ich nicht den Grund für dein gegenwärtiges Verhalten, allerdings finde ich es sehr schade, dass wir dadurch keine Gelegenheit hatten, uns zu unterhalten. Falls du es dir doch noch anders überlegen solltest und am Ende doch nicht in deinem Büro verstauben möchtest, findest du mich bei der großen Eiche am See. Ich hoffe wir sehen uns dort!“

Remus las die Zeilen mehrfach und überlegte ob er sich darauf einlassen sollte, oder nicht. Einige Minuten verstrichen, bis er sich entschlossen seinen Mantel schnappte und in Richtung See ging.


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Luna ist auch eine Person, in die ich mich von Anfang an verliebt habe. Sie gibt der Handlung einen wichtigen, neuen Anstrich und sie lässt Harry Dinge anders betrachten. Ich war ihr wirklich von Anfang an verfallen.
Michael Goldenberg