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Fanfiction

It´s a small crime - Treffen

von EleonoradiJohntum

„Hey! Was machst du hier? Es ist schon weit nach Sperrstunde. Geh in dein Gemeinschaftsraum!“

Doch der Angesprochene rührte sich keinen Zentimeter, als hätte er sie gar nicht gehört. Er sah auch nicht so aus, als würde er auf sie hören wollen, denn weitere kleine Rauchschwaden stiegen langsam in den Nachthimmel.

Was für eine Unverschämtheit!
Sie ging auf ihn zu und stupste ihn mit ihrem Zauberstab an der Schulter:
„Hey! Hast du Schlamm in den Ohren, oder was? Ich rede mit dir!“

Nun endlich bequemte sich der feine Herr auf und wendete sich ihr zu:
„Bleib mal ganz ruhig, Kleines. Ich verschwinde gleich sofort. Ich rauche nur noch schnell auf. Okay?“

Er schaute sie aus glasigen grauen Augen an. Er hatte dunkle Augenringe, seine Haut sah ungesund fahl aus und sein sonst so perfekt frisiertes Haar war durcheinander.
„Kleines? Oh wie sind wir denn heute Abend drauf?“, Hermine stemmte ihre Hände in die Hüfte und schaute ihn mit zur Seite geneigten Kopf an. Erst jetzt realisierte sie was er dort in der Hand hatte.
„Ist das Gras? Kiffst du hier etwa?“, sie konnte es gar nicht erst glauben, aber das da in seiner Hand war doch eindeutig ein Joint. Wie kam er nur an so ein Zeug? Gab es solche Drogen unter Zauberern und Hexen auch? Sie dachte immer, das wär eine der Sachen, die es nur unter Muggel gab.

„Jetzt mach mal hier nicht so ein Aufriss, Granger. Jeder hat doch seine Laster. Also spiel dich nicht so auf. Mich hätte doch sowieso keiner gesehen.“, ganz unverhohlen nahm er noch einen tiefen Zug und trat dann den kleinen glühenden Stummel aus, „Siehst du ich hab ihn ausgemacht und werde mich auch sofort in die Kerker begeben, eure Majestät.“
Er drehte sich nochmal um zu der Treppe und griff nach einer leeren Flasche, dessen früherer Inhalt bestimmt nicht nur Kürbissaft war und war nun im Begriff wirklich zu gehen.

Hermine konnte es kaum fassen welche Dreistigkeit er wieder an den Tag legte. Er würde sich wahrscheinlich nie ändern. Doch Drogen und Alkohol hätte sie ihm eigentlich nicht zugetraut. Deshalb baute sie sich noch einmal vor ihm auf. Zwischen ihnen lagen nur noch zwanzig Zentimeter Distanz und Hermine konnte seine widerliche Fahne riechen und den Gestank des Joints. Sie musste gezwungener Maßen kurz die Augen schließen, um die aufkommende Übelkeit zu unterdrücken.

„Momentmal Malfoy, du weißt, dass Drogen- und Alkoholkonsum in der Schule verboten sind!“, sie sah ihn missbilligend an und schien sogar damit Erfolg zu haben, denn nun blickte er ihr auch endlich ins Gesicht, „Prof. McGonagall würde dich noch heute von der Schule werfen.“

Dracos Augen weiteten sich und seine sonst so kühle Fassade fiel für einen Augenblick, aber er gewann schnell seine Fassung wieder zurück und setzte sein spöttisches Grinsen auf und blickte Hermine von oben herab an: „Willst du mir etwa drohen, Granger?“
„Ich drohe dir nicht, Malfoy. Ich bereite dich nur vor!“
„Das würdest du nicht wagen!“
„Ich würde mir das nicht trauen? … Nun mach dich mal nicht lächerlicher als du sowieso bist, Malfoy. Falls du es noch nicht mitbekommen hast. Der Krieg ist vorbei!“
„Ach, du verschwendest doch nur meine Zeit.“, damit drehte er sich um und ging einige Schritte, doch er kam nicht weit und fiel unerwartet auf den harten Steinboden.

„Ich würde mal nicht so selbstgefällig sein. Denn ich glaube nur einer von uns beiden ist im Besitz eines Zauberstabs. Also lass diese Affektiertheit!“

Nur langsam konnte sich Draco wieder aufsetzen. Er war zu betrunken und zu vollgedröhnt, um schnell zu reagieren zu können.
Hermine packte ihn ruppig an seinem Hemdkragen und zog ihn zur Mauer, sodass er sich anlehnen konnte. Nach dem letzten Jahr hatte sie ihre Vorsicht und Feinfühligkeit in Hinblick solcher Situationen vergessen.

„So und nun sagst du mir, woher du das Zeug hast?“, sie blickte ihn durchdringend in die Augen, aber er wandte seinen Blick lieber weg zur Seite und antwortete ihr nicht.
Er wusste, dass seine Beine und Arme durch unsichtbare Seile gefesselt worden und er so gut wie bewegungsunfähig war. Man konnte nicht darüber hinweg sehen, dass Hermine sich einige neue Zaubersprüche zugelegt hatte, die wahrscheinlich auch kampferprobt waren.

„Hast du noch mehr Zeug bei dir?“, fragte sich und tastete, nicht ohne Draco´s Protest, kurzerhand selbst seine Taschen ab und wurde auch fündig. Mit einen einfachen Knall und ein bisschen Rauch vernichtete sie den Rest der Drogen.
Die wachsende Wut war mehr als deutlich in Draco´s Gesicht abzulesen und sein zorniges Knurren nicht unhörbar. Wenn er gekonnt hätte, wäre Hermine dies wohl nicht so einfach gelungen.

Hermine ging nun einige Schritte zurück, schwenkte kurz ihren Zauberstab und wandte sich zum Gehen.
Etwas überrascht fasste sich Draco an seine Handgelenke und stand mit wackligen Beinen auf.

„Verschwinde. … Und lass den Scheiß ab jetzt.“
„Miststück.“


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