
von Mabji
“Ein heißes Bad, zu zweit natürlich! Hast du Lust?”, fragte Annabell Severus neckisch und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Ihr Zunge strich über seine Lippen und noch bevor er sich bewusst dazu entschieden hatte, war er schon mit ihr in den Armen aufgestanden und trug sie zum Badezimmer.
Die kleine Frau lachte ihr ehrliches, aufrichtiges Lachen und forderte dann resolut runter gelassen zu werden. Severus kam dieser Aufforderung nach und während sie das Wasser anstellte, um die Wanne zu füllen, begann er sich auszuziehen.
Jetzt war er wirklich froh, dass er diese Kleidung angezogen hatte, denn er war schon nach einer Minute den blöden Stoff los, der sich auf seiner gereizten Haut so einengend anfühlte.
Annabell sah ihn mit großen, grauen Augen an und lächelte versonnen, legte dann ein paar Handtücher bereit. Anschließen kam sie auf ihn zu und schmiegte sich vertrauensselig an ihn.
Severus genoss ihre ungezwungene Art und legte seine Arme schützend um ihren Körper, er wollte sie am liebsten von oben bis untern streicheln, doch das könnte er auch in der Wanne machen.
Die letzten zwei Wochen, die seit seinem ersten Besuch bei ihr vergangen waren, hatte er quasi jeden Abend damit verbracht an ihren Körper zu denken, während er sich selbst berührte.
Manchmal war das befriedigend gewesen, aber häufig hatte es ihm nicht mal ansatzweise gereicht und so hatte er darüber nachgedacht, was er gerne alles noch ausprobieren wollte. Er wollte wissen, wie sie dort unten schmeckte, wollte, dass sie durch seine Hand kam oder durch seine Zunge, er wollte sich an ihren Brüsten reiben und er wollte unbedingt wissen, wie sich Analsex anfühlte. War das noch besser als normaler Sex?
Von diesen Gedanken angetrieben, ließ er seine Hände langsam von ihrer Taille zu ihrem Hintern sinken und legte sie fest auf ihre Pobacken. Sie zuckte leicht unter seinem Griff zusammen, daher verringerte er den Druck sofort. Weh tun wollte er ihr ja nicht.
Annabell lehnte sich leicht zurück und zog Severus dann am Nacken zu sich herunter. Dieses mal brauchte ihre Zunge gar nicht erst um Einlass bitten, er eroberte sofort ihren Mund, leckte über ihre weichen Lippen und saugte ihren Geruch und Geschmack in sich auf. Er hatte schon beim letzten Mal darüber nachgedacht, aber er wusste noch immer nicht, wie er diese Eindrücke von ihr am besten beschreiben konnte.
Er wusste, dass es eine Trankzutat gab, die sehr nah an ihren Geruch und Geschmack ran kam, aber sein Gehirn war zu vernebelt, um auf den Namen kommen zu können.
“Du hast zu viel an!”, brummte er, als sie sich für einen Augenblick von ihm löste und fingerte ungeschickt an ihrer Strickjacke rum.
Annabells Augen funkelten amüsiert. Sie legte ihre Arme entspannt auf seine Schultern und wartete ab. ‘Das ist wirklich alles andere als Hilfreich!’, dachte Severus leicht missmutig.
Ungeschickt zog er ihr den Stoff über den Kopf. Gut, dass sie keine Brille trug, denn die hätte er ihr so sicher vom Gesicht gerissen. Annabell war aber wenigstens höfflich genug, um so zu tun als würde er seine Arbeit gut machen.
Jetzt wo es darum ging den BH zu öffnen, wurde er noch unsicherer. Seine Finger suchten an ihrem Rücken nach den kleinen Hacken, um ihn zu öffnen, doch er fand sie nicht.
Allmählich wurde er ungeduldig. Severus Blick verfinsterte sich Zusehens und er stöhnte genervt auf.
“Severus, Süßer. Dieser BH geht vorne auf!”, sagte Annabell leise und grinste nun eindeutig ein bisschen zu amüsiert.
“Du fiese kleine Hexe!”, sagte er ungehalten. “Das ist gemein! Wenn du das wieder gut machen willst, dann wirst du jetzt sofort deine restliche Kleidung los!”
Annabell lachte ihr sanftes Lachen und im nächsten Augenblick war sie endlich nackt, ohne das sie auch nur einen Muskel gerührt hatte.
“Ich sollte das wirklich ganz dringend auch lernen!”, murmelte er und labte sich an ihrem Anblick. Sie war einfach so schön! Ob Lily nackt wohl genau so gut ausgesehen hätte?
“Wollen wir es uns jetzt im Wasser gemütlich machen? Meine Beine sind müde.”, fragte Annabell und löste sich aus seiner Umarmung.
Severus Miene hellte sich noch weiter auf und er nickte energisch. Rückwärts trat sie langsam von ihm weg und lockte Severus mit dem Zeigefinger hinterher.
“Wäre ein bisschen Schaumband in Ordnung? Buttermilch-Orange!”, fragte sie und wedelte mit der Flasche vor seiner Nase herum. Da es Severus egal war, nickte er nur leicht mit dem Kopf.
Zufrieden drehte sie sich um, ihm den Rücken zu, und beugte sich über die Wasseroberfläche.
Geschockt blieb Severus stehen und sog erschrocken die Luft ein.
So weit vorgebeugt konnte er nicht nur ihre runden Pobacken sehen, sondern auch ihren Hintereingang und ihre äußeren Scharmlippen. Ihre sonst so schöne pfirsichfarbene Haut war dort ganz blau und grün. Ihr Anus hingegen war seltsam gerötet, empfindliche frische Haut spannte sich über ihren Muskelring, das ganze bildete einen ziemlich eigenartigen Farbkontrast zueinander.
“Oh Gott, Annabell… Was ist denn nur passiert?”, fragte er entsetzt und musste sich auf den Toilettensitz sinken lassen. Er hatte die dunkelgraue Farbe des Anhängers am frühen Abend gesehen, aber er hatte nicht gedacht, dass wirklich etwas schlimmes passiert war, hatte einfach angenommen, dass sie einen “Mädchennotfall” gehabt hatte.
Verwirrt drehte Annabell sich zu ihm um, pure Überraschung zeigte sich in ihrem Gesicht, doch als sie seine Miene sah, änderte sich dies Schlagartig. Aus Überraschung wurde Angst.
Ruckartig drehte sie sich zu dem bodenlangen Spiegel um und Severus konnte sehen, wie ihre Augen feucht wurden, als sie ihre blauen Flecken betrachtete. Deutlich zeichnete sich Trauer auf ihrem Gesicht ab, doch nur für den Bruchteil einer Sekunde, dann drehte sie sich wieder zu ihm um und lächelte ihn an, als wäre nichts gewesen. Ihre Maske saß noch besser, als seine es je getan hatte!
Das erschreckte Severus jedoch noch mehr, als die Verletzungen selbst.
“Nein! Tu das nicht!”, sagte er ernst und streckte eine Hand nach ihr aus.
“Was soll ich nicht tun?”, fragte sie freundlich und ihre Stimme klang entspannt und locker, wo doch der Anhänger an Severus Handgelenk mit seiner Taubengrauen Farbe eine ganz andere Geschichte erzählte.
“Lass das, Annabell! Dir ist was schlimmes passiert! Das darfst du nicht einfach runter spielen.”, sagte er und zog sie näher zu sich heran, drückte seinen Kopf leicht gegen ihren weichen Bauch. “Du bist hier zu Hause! Also versteck deine Gefühle nicht, weder vor dir noch vor mir. Wenn du weinen willst, dann tu das! Ich weiß, wir kennen uns kaum, aber wenn du reden willst, dann bin ich für dich da!”
Die Muskeln unter Severus Wange fing an zu zittern und als er zu der jungen Frau aufsah, liefen gerade die ersten Tränen aus ihren geschlossenen Augen.
Halb unterdrückt schluchzte Annabell auf, bevor ihre Knie unter ihrem Körpergewicht nachgaben und sie zwischen seinen Beinen auf den Boden sank. Sie verdeckte ihre Augen mit ihren Händen und stützte ihre Stirn gegen seinen Oberschenkel. Ihre wilden, braunen Locken kitzelte seinen Penis, doch in dieser Situation konnte er keine Erregung verspüren.
Unbeholfen streichelte er über ihre Haare, hätte gerne genauer erfahren, was passiert war, aber sie würde sicher nicht mit ihm darüber sprechen wollen. Die Minuten verstrichen und langsam beruhigte sie sich.
“Manchmal wünschte ich, ich hätte nie damit angefangen!”, sagte sie leise und seufzte tief.
“Können wir bitte in die Wanne? Mir ist kalt!”, bat sie und sah ihn von unten her gerade zu demütig an. Himmel, war das niedlich!
Severus zog sie an den Armen hoch und kletterte dann mit ihr gemeinsam in das heiße, duftende Wasser. Als sie endlich gemütlich in der Wanne lagen, kuschelte Annabell sich an ihn und legte ihren Kopf vorsichtig auf seine Brust.
“Tut mir leid, dass du das miterleben musstest. So hast du dir dein Wochenende bestimmt nicht vorgestellt.”, meinte sie und grinste etwas peinlich berührt.
“Ach, meinst du? Ich liege gerade neben einer wunderschönen Frau nackt in einer Wanne, kann endlich Mal wieder entspannen und keine Schüler klopfen Mitten in der Nacht an meine Tür, weil sie Liebeskummer oder sonstige Wehwehchen haben.”, meinte er zufrieden und schlang seine Arme um ihren Körper.
Annabell lachte leise. “Die Schüler kommen mit Liebeskummer zu dir?”
Severus schnaufte genervt. “Ja, leider! Und nicht nur damit! Erst gestern musste ich wieder einer Schülerin erklären, dass sie nicht krank ist nur weil sie plötzlich Blut in der Unterwäsche hat. Ich weiß wirklich nicht, warum die Eltern keine Aufklärungsarbeit leisten, bevor sie die Kinder zu uns schicken!”
“Habt ihr dafür keine Krankenschwester?”, fragte Annabell immer noch grinsend und rollte sich nun komplett auf ihn drauf. Hätte sie nicht erst vor wenigen Minuten geweint, dann hätte er jetzt alles daran gesetzt mit ihr zu schlafen.
“Doch eigentlich schon, aber ich bin Hauslehrer von Slytherin und damit direkter Ansprechpartner für diese, was auch oft genug ausgenutzt wird.”
Er ließ seine Hände, während er sprach, sanft von ihren Schultern, hinunter bis zu ihrem Hintern und wieder rauf gleiten. Ihr Haut fühlte sich durch das Schaumwasser noch weicher an, als ohnehin schon.
Annabell seufzte zufrieden auf und schloss entspannt die Augen, ohne sich von ihm abzuwenden.
“Bist du denn sonst glücklich mit deinem Job?”, fragte sie kaum hörbar und stöhnte leise, als seine Finger über die Außenrundungen ihrer Brüste strichen.
“Ich habe nie etwas anderes gemacht, aber ich könnte mir auch vorstellen einfach nur an Tränken herum zu experimentieren ohne unterrichten zu müssen. Mal sehen, vielleicht in zehn Jahren oder so.”, sagte er langsam, ohne wirklich darauf zu achten, was er da sagte. “Was ist mit dir? Wie bist du an diesen Job geraten? Ein so kluge und talentierte Frau, wie du.”
“Durch meine Mutter.”, gestand sie und schlug die Augen wieder auf. “Sie war erst 16, als sie von ihrer Familie verstoßen wurde. Sie wusste nicht wohin, da wurde sie von den Mädchen im Club aufgenommen. Genau wie Missy durfte sie zunächst nur am Empfang arbeiten, aber irgendwann ist sie richtig dort eingestiegen. Sie verliebte sich in einen Kunden und wurde schwanger, doch er hat sie verlassen, da war sie erst 20. Sie hat mich bekommen, und um mir ein gutes Leben bieten zu können, hat sie den Job weiter gemacht, dadurch bin ich quasi in dem Club aufgewachsen. Ich habe dort gearbeitet, seit ich laufen konnte und mit 19 dann als Prostituierte angefangen, obwohl meine Mutter dagegen war.” Severus hörte ihr ruhig zu, streichelte weiter alles, an das er ran kam und blickte ihr dabei in die schönen Augen.
“Sie war eine gute Mutter!”, versicherte sie ihm ungefragt.
“Ja, das war sie sicher!”, sagte er und legte seine Hand auf ihre Wange, strich mit einem langen Finger über ihre halbgeöffneten Lippen. “Was hältst du davon, wenn ich dich ein bisschen massiere?”
Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, sie nickte und drückte ihm einen kleinen Kuss auf den Finger, welcher noch immer auf ihrem Mund lag.
Severus richtete sich zu einer sitzenden Position auf. Annabell setzte sich wieder zwischen seine Beine, lehnte sich mit dem Rücken gegen seine Brust, warf ihre Haare über seine Schulter und entblößte damit ihren sinnlichen Hals.
Er konnte einfach nicht widerstehen und drückte seinen Mund auf diese Stelle, leckte darüber und biss dann leicht zu. Annabell quiekte leise und erbebte unter seinen Händen.
Severus ließ die Spielereien seien, legte seine Hände auf die harten Muskeln in ihrem Nacken und massierte diese langsam. Annabells Kopf fiel entspannt nach hinten auf seine Schulter und sie gab genießerische Laute von sich.
Aus diesem Blickwinkel hatte Severus eine grandiose Aussicht! Erst der sanft geschwungene Hals, dann runter zu den schönen Brüsten mit den steifen Nippel, die knapp durch die Wasseroberfläche brachen und leicht dampften. Weiter zu dem flachen Bauch, mit dem süßen kleinen Bauchnabel und schließlich ihr Schamhügel, der durch die Wasserbewegungen leicht verzerrt wurde.
Er schob seine Hände weiter runter, massierte mit den Daumen die unteren Kanten ihrer Schulterblätter und legte die Spitzen seiner Finger auf die Außenseiten ihrer Brüste.
“Mhmm… ich weiß gar nicht mehr, wie lange es her ist, dass mir jemand so was gutes getan hat!”, murmelte Annabell und spreizte unter Wasser leicht ihre Beine.
Severus leckte sich unbewusst über die Lippen und spürte, wie sein Blut in seinen Schoss floss. Sein Penis drückte sich energisch gegen ihren Po. Er wollte sie unbedingt, aber er war nicht bereit sie zu irgendwas zu drängen. Immer noch stöhnte sie sinnlich bei jeder seiner Bewegungen und es wäre so einfach gewesen, die Hände weiter nach vorne zu schieben, um ihre Brüste zu umfassen, doch das würde er nicht tun, solange sie es nicht wollte.
Plötzlich schob Annabell ihre Hüfte nach vorne, so dass sein Glied sie nicht mehr berühren konnte. Enttäuschung machte sich in ihm breit, doch nicht sehr lange.
Sie legte ihre Hände umständlich auf seine und zog eine gezielt zu ihrer rechten Brust, die andere schob sie hinunter in ihren Schoss. Dann fuhr sie wieder mit den Händen hinter ihren Rücken und legte sie auf seinen Penis und die Hoden. Vorsichtig drückte sie zu und durch die Wasserbewegungen fühlte sich das Streicheln noch viel intensiver an.
“Himmel…”, keuchte er und nahm nun seinerseits das Streicheln wieder auf, aber nur solange bis ihm ein Gedanke kam. “Hör mal, du musst das hier nicht machen, wenn du nicht willst!”
Lächelnd drehte Annabell sich halb zu ihm rum und gab ihm dann einen betörenden Zungenkuss. “Mach Liebe mit mir, Severus!”
Ein tiefes Knurren entfuhr seiner Kehle. “Das brauchst mir nicht zweimal sagen!”
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Die Sphinx:
Die Frau liegt mit dem Bauch nach unten und ruht auf ihren Unterarmen, ein Bein bleibt dabei ausgestreckt, das andere wird zur Seite hin angewinkelt, wodurch die Hüfte leicht angehoben wird und sie etwas ins Hohlkreuz geht. Der Mann legt sich hinter sie und stützt sich auf seine Hände, so kann er dann mit sanften Stoßbewegungen in sie eindringen und das Tempo nach belieben steigern.
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So ihr Lieben zum Schluss noch einmal der Link zu meinem Oneshot auch über Snape!
->http://www.harrypotter-xperts.de/fanfiction?story=18318
Würde mich freuen, wenn ihr da mal reinschaut und nen Kommi da lasst!
LG eure Mabji
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