
von Mabji
@ Eva: vielen lieben dank für deinen Kommentar! Na ja, er hat schon seine eigenen Bedürfnisse im Kopf, sonst würde die FF keinen Sinn ergeben! ;-D LG
@ Karin: Hui, über deinen Kommentar habe ich mich richtig gefreut! :-D Ich hoffe natürlich, dass ich es weiterhin schaffe Snape so darzustellen, dass er dir gefällt! viel spaß mit dem nächsten Kapitel! LG deine Mabji
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‘Oh Herr im Himmel! Will er mich etwa lecken?’, schoss es Annabell durch den Kopf, als Severus immer weiter an ihrem Körper herunter rutschte und gleich darauf spürte sie ein begieriges Pochen zwischen ihren Beinen. Doch hielt sie ihn auf, als er kurz davor war sein Ziel zu erreichen und krallte sich in seine Haare, damit er auch wirklich nicht tiefer vordrang.
Überrascht sah der große Mann zu ihr auf und versuchte dann ihre Hände los zu werden, doch sie ließ das nicht zu.
“Warte! Ich ähm… na ja, ich denke, wenn du das wirklich machen willst, sollte ich mich vorher wenigstens noch waschen gehen!”, sagte sie etwas unbeholfen, auch wenn ihr völlig klar war, dass sie sich erst vor ein paar Minuten dort gewaschen hatte. Trotzdem hatte sie das Gefühl schlecht riechen zu müssen und so wollte sie ihn da nicht ran lassen.
“Du gehst jetzt nirgends hin!”, sagte Severus jedoch belustigt und streifte dann endgültig ihren Klammergriff ab. “Wenn du dich unwohl fühlst, dann kannst du doch auch einfach noch einen Hygienezauber wirken. Auch wenn ich von hier nichts riechen kann, dass irgendwie unappetitlich wäre.” Er grinste vieldeutig und wollte dann fortfahren, doch wieder hielt sie ihn auf.
Jetzt war er es, der von ihrem Verhalten genervt die Augen verdrehte. “Was zum Teufel ist dein Problem?”, fragte er motzig und funkelte sie böse an. “Wenn du nicht willst, dass ich dich dort mit dem Mund berühre, dann kannst du das auch einfach sagen!”
“Hör auf mich anzuschreien!”, konterte Annabell und setzte sich hin, kaute unruhig auf ihrer Unterlippe und fragte sich, warum sie jetzt schon wieder am streiten waren. “Ich… Bisher wollte noch nie ein Mann mich lecken! Also Bei Freiern hätte ich das natürlich auch nicht zugelassen, aber die mit denen ich Privat Kontakt hatte, waren von der Vorstellung geradezu angewidert, weil ich doch mit so vielen Männern geschlafen habe. Ich glaube nicht, dass du das bedacht hast!”
Verblüffung trat in Severus Gesicht, bevor es sich zu einem zufriedenen Grinsen verzog. Was war den jetzt passiert?
“Also zunächst mal: Natürlich habe ich das bedacht, ich denke immer alles vorher durch! Es wäre also dein erstes Mal, ja? Du weißt gar nicht, wie passend ich das finde!”, sagte er, lachte leise und rau. Wie eine gefährlich Raubkatze krabbelte er auf sie zu. “Ich finde wirklich, dass das ein gerechter Ausgleich wäre! Nachdem du mir schon so viele erste Male beschert hast, kann ich dir wenigstens diese eine erste Mal schenken.”
Von seinem Elan und der Begeisterung noch mehr verunsichert, wollte sie vor ihm davonhuschen, doch er hielt sie auf und drückte sie mit seinem ganzen Körper zurück in die Lacken.
“Beruhig dich, das heißt ja nicht, dass wir das sofort machen müssen. Irgendwann würde ich es zwar gerne probieren, aber ich denke, wenn du mir Zeit wegen den Haaren lassen kannst, dann kann ich das auch bezüglich dieser Sache!”, meinte er entspannt und küsse flüchtig ihre Nase.
Annabell die darauf nichts zu erwidern wusste, blieb stumm und sah ihm dabei zu, wie sein Kopf durch ihre Atembewegungen ruhig auf- und abgehoben wurde, da er diesen wieder auf ihre Brüste gelegt hatte.
Wenn er entspannt und locker war, konnte man ihn wirklich gut ertragen.
“Und was machen wir jetzt?”, hörte sie ihn nach einer Weile des Nichtstuns fragen.
“Hmm, keine Ahnung, worauf hast du den Lust?”, fragte sie ihn im Gegenzug und schob ihre Arme unter seinen Körper, weil sie etwas fröstelte. Severus bemerkte dies sofort und zog die Decke über sie beide.
“Du könntest mir noch ein bisschen was von dir erzählen!”, sagte er und machte es sich endgültig richtig gemütlich, als plante er die nächste Zeit nicht mehr aufzustehen. “Du könntest mir zum Beispiel erklären, wer der Schnulzenkönig ist!”
Annabell fing an zu lachen. Dieses Wort klang aus seinem Mund einfach so was von Falsch!
“Das ist nur ein Freier, der mir vor dem Orgasmus immer seine Liebe schwört. Nichts was man ernst nehmen müsste, aber da ich seinen Namen nicht kenne, hat er diesen netten Spitznamen von mit verpasst bekommen.”, erklärte sie ihm, weil er sie so ernst anblickte.
“Hast du viele Kunden, die in dich verliebt sind?”, fragte er weiter nach.
“Severus, diese Männer lieben mich nicht! Keiner von denen! Die kennen mich doch gar nicht. Keiner weiß, wie ich heiße, was ich gerne habe oder was mein Lieblingseis ist. Sie wollen mich lediglich besitzen, wie das schicke neue Auto, dass man seinen Freunden zeigen kann.”, klärte sie ihn auf, damit er nicht auf dumme Gedanken kam. “Mein Körper ist vielleicht käuflich, aber meine Seele nicht! Keiner von denen wird jemals mehr als meinen Körper für eine Halbe Stunde meiner Lebenszeit gegen Bezahlung bekommen und selbst in dieser Zeit denke ich häufig darüber nach, was ich noch im Haushalt machen muss, was ich als nächstes schneidern könnte oder wann endlich Feierabend ist. Du bist mir jetzt schon näher, als jeder einzelne Freier, der mir mal ein Liebesgeständnis gemacht hat!”
Severus nickte verstehend und lächelte schwach. “Es ist wirklich erfrischend, dass du nicht blauäugig in deinen Untergang rennst, weil du zu naiv bist die Wahrheit zu erkennen! Ich wünschte meine Schülerinnen wären dir nur ein bisschen ähnlich!”, meinte er zufrieden und wollte zu der nächsten Frage ansetzen, doch sie unterbrach ihn.
“Jetzt bin ich dran! Erzähl mir was von deinen Eltern!”, bat Annabell.
Er schnaufte verächtlich. “Da gibt es nicht viel zu sagen. Meine Mutter war eine Hexe, mein Vater ein Muggel und Säufer. Er hat uns behandelt wie Dreck. Alles Geld hat er für Alkohol und Zigaretten rausgeworfen, egal ob wir nichts mehr zu essen hatten. Meine Mutter hat das alles hingenommen. Sie war innerlich wie Tod. Keine Ahnung ob sie irgendwann einmal anders gewesen ist, ich habe sie nur so erlebt. Ich bin ihr lediglich dafür dankbar, dass sie mir die magischen Kräfte vererbt hat.”, sagte er ungerührt und klang dabei so abweisend, das Annabell erneut ein frösteln überkam. “Als Voldemort das erste Mal an die Macht kam, sind sie gestorben.”
“Das ist irgendwie sehr traurig. Hattest du den niemanden sonst in deiner Familie, der dir ein bisschen wärme geschenkt hat?”, bohrte sie weiter, weil sie einfach nicht glauben konnte, das er ohne Liebe in der Kindheit zu einem so anständigen Mann hätte werden können.
“Doch, ich hatte eine Großmutter, die ich sehr geliebt habe. Oma Lisa! Sie hat mich immer betüddelt, wenn wir uns gesehen haben! Die Sommerferien bei ihr gehören definitiv zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen!”, sagte er, nun wieder viel sanfter, und Annabell spürte, wie ein Lächeln über sein Gesicht huschte. “Leider ist sie dann in meinem dritten Jahr in Hogwarts gestorben, da war ich 14. Aber vielleicht war das auch ganz gut so. Wenigstens hat sie so den Krieg nicht miterlebt.”
Fasziniert blickte Annabell aus den Augenwinkeln auf den Anhänger und sah erneut, wie sich das Tannengrün in Türkis verwandelte. Severus lachte leicht schnaufend und seufzte dann zufrieden, sagte zu dem Thema aber nichts mehr.
“Jetzt wieder ich! Wie viele Männer hast du schon von der Arbeit mit nach Hause genommen?”, wollte er wissen, rutschte von ihr runter, legte sich neben sie und zog Annabell dann auf sich selbst drauf.
Annabell machte es sich erst auf ihm gemütlich, stützte ihren Kopf wieder auf ihren gefalteten Händen ab und sah ihn an, bevor sie antwortete. “Nur einen!”
Überrascht schossen seine Augenbrauen in die Höhe und er wollte weiterfragen, doch sie legte ihm grinsend einen Finger auf den Mund und verbot ihm damit das Sprechen.
Missbilligend verzog er das Gesicht und sie war sich sicher, dass er sich die Frage bis zur nächsten Runde aufsparen würde!
“Warum bist du zu mir gekommen, Severus? Was hat dich dazu veranlasst unter all den Frauen ausgerechnet mich auszusuchen?”, fragte sie nun wieder ihrerseits.
“Du warst die einzige, die nicht künstlich gewirkt hat! Ich habe unten auf der Straße gestanden und mir alle von euch in euren Fenstern angesehen. Viele haben mich direkt angeblickt und mir Luftküsse zugeworfen, es war widerlich! Nur du warst anders. Hast in deinem Fenster getanzt, mit geschlossenen Augen und wirktest entspannt. Es sah aus, als würdest du dich wohl fühlen. Du hast einfach keine Show abgezogen und wolltest auf Teufel komm raus alle Männer anlocken.”, sagte er ganz, ganz leise und spielte an ihren Locken herum. “Mein erster Gedanke war: Die oder keine! Scheinbar habe ich mich richtig entschieden!”
Annabell war überrascht von seiner Erklärung! Ja, sie wusste, dass die anderen Mädchen viel mehr Show machten, dafür hatten sie aber auch wirklich mehr Kunden, häufig die verrückten. Allerdings hatte sie nicht gedacht, dass sie da so groß raus stechen würde!
“Was war dein erster Gedanke über mich?”, fragte Severus und ließ seine langen Finger tastend über Annabells Gesicht streicheln.
“Ich dachte: Damit kann man arbeiten!”, gestand sie ehrlich und grinste zufrieden, als er anfing zu lachen. Die fröhliche Seite stand ihm viel besser, als das rumnörgeln und sein ungesundes Misstrauen. Annabell war sich ziemlich sicher, dass er sich damit schon vieles kaputt gemacht haben musste. Aber vielleicht könnte sie seine positive, lockere Seite ja durch Belohnungen verstärken.
Von dem Gedanken angeleitet, beugte sie sich vor und gab Severus einen sanften, hingebungsvollen Kuss auf die immer noch schmunzelnden Lippen.
“Wofür war der?”, fragte Severus leise, nachdem Annabell sich wieder von ihm gelöst hatte.
“Für dein Lachen! Für jedes Lachen kannst du von mir einen Kuss haben! Wenn du willst kannst du auch bei der Arbeit eine Strichliste führen, und wenn wir uns das nächste Mal sehen, wird diese dann abgearbeitet, vielleicht kriegst du auch mal mehr als nur einen Kuss pro lachen, wenn du besonders fröhlich warst!”, sagte sie verschmitzt und konnte beobachten, wie es in seinen Augen amüsiert funkelte.
“Wenn das ein versuch sein soll mich umzuerziehen, dann muss ich dir sagen, dass es dafür schon lange zu spät ist!”, meinte er abgebrüht.
“Wenn das so ist, hast du ja auch nichts zu verlieren!”, meinte Annabell fröhlich und küsste ihn wieder, aber dieses Mal deutlich länger.
Durch das ehrliche Gespräch, welches sie geführt hatten, fühlte Annabell sich jetzt viel mehr mit Severus verbunden. Annabell hatte einfach das Gefühl, dass sie auf dem Weg waren sich anzufreunden, trotz seiner nervigen Art, und irgendwie wollte sie das besiegeln, indem sie sich mit Severus vereinigte. Ihr Zunge stupste sachte gegen seine Lippen, sofort ließ er sie ein, ergab sich mit einem schwachen seufzten und schien einfach nur zu genießen. Jetzt wo ihre Körper sich aneinander gewöhnt hatten, war viel einfacher locker mit dem jeweils anderen umzugehen. Peinlichkeiten gab es keine mehr.
Langsam begann Annabell sich an ihm zu reiben und Severus Körper reagierte sofort darauf. Sein Glied, welches unter ihrem Bauch lag, wurde immer wärmer und großer, während Annabell den Kuss aufrecht hielt.
Mit einer geschmeidigen Bewegung ließ sie ihre Beine neben seinen Körper gleiten und hockte sich schließlich über seine Mitte, schon im nächsten Moment ließ sie sich wieder auf seinen Penis sinken. Severus keuchte heftig und stemmte seinen Oberkörper einige Zentimeter vom Bett hoch, Annabell konnte seine Rippen und die Bauchmuskel ganz genau erkennen, bevor er schließlich wieder entspannt zurück fiel.
Genüsslich und so langsam, das es an Zeitlude grenzte, bewegte Annabell ihr Becken und sah dem Mann unter sich dabei ganz genau ins Gesicht.
Annabell richtete sich zu ihrer vollen Größe auf und ließ ihre Hüfte kreisen. Severus biss sich immer wieder auf die Lippen, wenn er besonders tief in sie eindrang, seine Augen waren geschlossen und seine Hände krallten sich am Kopfende des Bettes fest.
Selbst nicht übermäßig erregt, konnte Annabell es nun so richtig genießen ihn zu verwöhnen, da sie nicht auf einen Orgasmus aus war, sondern lediglich das Gefühl ihrer beider verbundener Körper gewollt und auch bekommen hatte.
Noch war er weit von seinem Orgasmus entfernt, sein Atem ging lediglich etwas schneller als gewöhnlich und seine Muskeln spannten sich Rhythmisch zu ihren Bewegungen immer wieder leicht an.
Entspannt ließ Annabell den Kopf in den Nacken fallen und erspürte ganz bewusst, wie Severus Penis sanft aus ihr hinaus glitt und geschmeidig wieder in sie eindrang. Severus stöhnte heftig auf, ließ endlich das bescheuerte Bett los und legte seine Hände stattdessen fest auf ihre Oberschenkel.
Seine Gesicht war vor Anspannung völlig verzerrt, was Annabell ein zufriedenes Lächeln auf Gesicht zauberte. Vorsichtig ließ sie sich nach vorne sinken, wollte keine fasche Bewegung machen und ihn vorschnell zum kommen bringen.
Gemächlich kreiste ihr Becken weiter und Annabell brachte ihre Lippen ganz dicht an sein Ohr, dann flüsterte sie: “Komm für mich, Severus!”
Kaum hatte sie seinen Namen ausgesprochen, explodierte der Mann unter ihr. Seine Arme drückten Annabell eisern auf seinen Körper, seine Hüfte zuckte unkontrolliert heftig nach oben, laut und bedrohlich entfuhr seiner Kehle ein knurren, das auch von einem wilden Hund hätte stammen können, alle seinen Muskeln schienen zum zerreißen gespannt, zitterten heftig und aus jeder Pore seines Körper drang frischer Schweiß.
Unendlich lang schien Severus immer wieder tief in ihr drin zu zucken und weiteres Sperma in Annabells Körper zu pumpen.
Schließlich erschlaffte er kraftlos und als Annabell sich aufrichtet, sah sie wie er ziemlich benommen den Kopf schüttelte.
“Was zur Hölle war das denn?”, fragte er heiser und blickte ihr verwirrt in die Augen, doch Annabell wusste darauf auch keine Antwort.
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Der Magic Mountain:
Das ist was für alles, die es Kuschelig mögen! Zunächst wird ein hübscher berg aus Kissen auf dem Boden aufgebaut. Auf diesem Berg lässt sich die Frau mit dem Oberkörper nach vorne niedersinken. Der Rest ist ziemlich ähnlich, wie die Doggy-Stellung, die wohl jeder kennen dürfte, nur mit dem Unterschied, dass der Mann seinen Oberkörper auf dem Rücken der Frau ablegt, eben für den Kuscheleffekt!
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