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Fanfiction

Harry Potter and the Unexpected Events - too Short a Season

von Thorrus

Too Short a Season


Gabrielle Delacour lag im Schlamm neben dem klaren, mondbeschienenen Wasser, des schwarzen Sees. Sie blutete am ganzen Körper. Aus Hunderten Wunden sammelte sich ihr Blut um sie herum und färbte ihre silberweißen Haare rot. Ihr Atem kam in kurzen Stößen, ihre kleine Brust hob und senkte sich. Sie war sich dunkel bewusst, dass ein spitzer Schuh ihren geschundenen Körper trat, nicht zufrieden mit der Zerstörung, die bereits verursacht wurde. Gabrielle wusste: Der einzige Grund, warum sie noch am Leben war, war ihrer Magie, die ihr Blut ersetzte. Sie spürte, dass auch ihre Magie schwächer wurde. Sie fühlte sich schwach und konnte deutlich jeden Tropfen ihres Blutes, der aus ihrem gebrochenen und zerschlagenen Körper heraus sickerte, spüren.

'Wie ich aussehen muss', dachte sie traurig. Sie dachte an ihre weichen, elegant silbernen Haare und ihre dunkelblauen Augen, die wie Saphire funkelten und sie weinte. 'Sie haben mir alles genommen. Mein Aussehen, meine Freunde und jetzt auch mein Leben.' Sie schrie vor Schmerzen, sich dessen bewusst, dass sie sterben würde. Sie dachte an ihre Schwester Fleur und ihre Maman und ihren Papa. Sie dachte, wohl wissend, dass dies ihre letzten Gedanken sein würden, an jede glückliche Erinnerung, die sie je hatte.

"Maman, Papa, Fleur, je t'aime", würgte sie durch ihr Schluchzen. Tränen liefen über ihr Gesicht, mischten sich mit ihrem Lebenssaft und dem Schlamm, in dem sie, sich vor Schmerzen windend, lag. Sie erinnerte sich, an die Küsse ihrer Mutter, bevor sie zu Bett ging. Ihres Vaters amüsante Geschichten, das Lachen ihrer Schwester, und am stärksten, erinnerte sie sich an das Gefühl der Zufriedenheit, dass ihre Familie ihr gab. Ihr Herz machte einen Sprung. Ein schrecklich würgendes Gefühl verdrängte jedoch dieses Gefühl, als ihr bewusst wurde, dass sie erwürgt wurde. Die Gewissheit, dass sie ihre Familie nie wieder sehen würde, erfüllte sie.
Gabrielle überlegte angestrengt, was sie wohl bei ihrer Beerdigung sagen würden. Würden sie schluchzen oder würden sie darum kämpfen ihre Emotionen nicht heraus zu lassen, um ihr die letzte Ehre zu erweisen? Sie stellte sich vor, wie ihre Schwester auf sie herunter sah. Ihr Gesicht von der Angst verzerrt, dass sie ihre Seele verloren hatte. Tränen fielen auf Gabrielles Hemd. Ihre Mutter kam, mit dem gleichen Blick voller schrecklicher, qualvoller Traurigkeit ins Bild. Sie stellte sich ihren Vater vor und versuchte zu lächeln, aber sie scheiterte. Sie stellte sich vor allem die Leute über ihrem Körper vor. Alle mit dem gleichen Blick der Qual im Gesicht. Ihre Großeltern, die ihre jüngste Enkelin fast ein Jahrhundert überlebt hatten. Ihr Onkel, in der Regel so voller Leben, aber nun geschlagen und ebenfalls gebrochen.

Dann kam ein noch erschreckenderer Gedanke zu ihr durch. Was, wenn sie nicht traurig wären? Was, wenn sie dachten, dass sie nur eine dumme Veela wäre, nicht ihrer Zeit oder Anteilnahme wert. Was, wenn die Mädchen recht hatten?

Ein weiteres erstickendes Schluchzen entkam ihr. Die Mädchen stoppten ihre Quälereien noch immer nicht. "Schau dich an, du hässliche Schlampe! Ich wette, deine Eltern werden es uns danken."

Und es verging eine Ewigkeit. Eine Ewigkeit voller Folter und Schmerz. Eine Ewigkeit der Betrachtung des Todes. Eine Ewigkeit der Angst.

Dann endete die Ewigkeit.

HPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHP

Ein blitzschneller schwarzer Wolf jagte schweigend durch das Dickicht des Waldes. Angestachelt durch die gequälten Schreie des Mädchens, erhöhte er seine Geschwindigkeit, bis er nur ein unscharfer Schatten auf dem den weichen, nassen Rasen war. Seine messerscharfen Sinne erfassten mindestens vier Angreifer, die alle weiblich waren. Seine Wut wuchs. Wie feige sie waren.

Seine Wut erreichte ihren Höhepunkt, als er die riesige Menge Blut roch, die ohne Zweifel von dem Mädchen stammte. Seine smaragdgrünen Augen funkelten mit kalter Wut, als er ihre höhnischen Sticheleien hörte. Wütend lief er schneller und schneller. Seine Krallen versanken tief in dem schlammigen Laub, als er den See erreichte. Er sah sie, in einem Halbkreis stehend, gleichzeitig auf das Mädchen eintreten. Ungebeten tauchte eine Erinnerung seines Schöpfers in ihm auf.


'Er lag auf dem Boden und Schulkinder traten gegen seine Rippen und Schienbeine. Er sah, wie ein dicker Junge lachte und seine Bande aufhetzte. Der fette Junge verspottete den dürren schwarzhaarigen Jungen. Sagte: Er sei ein Freak und die haben es nicht verdient zu leben.'


Er schob die Erinnerung ärgerlich beiseite, stürzte sich in voller Geschwindigkeit auf eines der Mädchen und warf sie in den Schlamm. Sie schrie vor Entsetzen, als seine Zähne auf ihre Kehle hinunter rasten. Seine Kiefer stoppten knapp über ihrem zartes Fleisch, nur Millimeter von ihrem Hals. Die anderen gaben es schnell auf, Gabrielle zugunsten der Unterstützung ihrer illustren Führerin zu foltern.

"Gib mir einen Grund, warum ich deinen Hals jetzt nicht aufreißen sollte", knurrte der Wolf telepathisch.

"W - We ? Weil ich nur ein kleines u - unschuldiges kleines Mädchen bin?", stammelte sie.

Der Wolf lachte höhnisch. "Glaub, was du willst! Du wirst deinen Freunden befehlen, ihre Blutung zu stoppen, sonst wird dein Hals zehnmal schlimmer aussehen, als das kleine Mädchen jetzt."

"Leute ? Heilt Gabrielle." Ihre Stimme zitterte. Eines der Mädchen begann schnell damit, ihre Anweisung auszuführen.

"Ausgezeichnet! Nun werdet ihr sie niemals wieder belästigen, oder?", fragte der Wolf drohend.

"N -n- n- nein, Sir", sagte sie, und machte sich nass.

"Gut!" Der Wolf stand auf und drehte sich um, da er beabsichtige, Gabrielle abzuholen. Doch bevor er sie erreichen konnte, hob das Mädchen ihren Zauberstab und feuerte einen Zauber auf ihn.

"Confrigo!", schrie sie triumphierend.

Der violette Blitz kam mit immenser Geschwindigkeit aus ihrem Zauberstab und bewegte sich bogenförmig auf den Wolf zu. Der Wolf wirbelte herum und mit einer Bewegung seines Kopfes, erschien ein massiver Steinschild, der den Fluch an den Rand des Sees lenkte. Das Wasser schoss 30 Meter in die Luft und prasselte auf sie alle nieder, aber der Steinschild des Wolfs war noch immer oben.

Der Wolf ließ den Schild schwinden, ging langsam auf das Mädchen zu und genoss den Augenblick. "Jetzt", sagte er. "Stirbst du!"

Bei diesen Worten kam Bewegung in das Tier. Es öffnete sein Maul weit und fing zu heulen an. Welch gewaltige Kraft. Die Augen des Mädchens weiteten sich vor Angst. Er würde sie nicht nur töten, er würde sie auslöschen.

Die Haltung der Wolfs verstärkte sich. Die schiere Macht, die er ausstrahlte, unterstrich dies noch und er atmete sehr tief. Er sah durch die Augen des Mädchens, bis tief in ihre Seele hinein. Das Tier erkannte weder Mitleid, noch Bedauern. Nur Furcht. Machtvolle Urangst. Seine Entschlossenheit wuchs. Mit einem mächtigen Brüllen entließ er die in ihm aufgestaute Luft. Doch war es nicht nur Luft, die er entließ. Schöne, tödlich goldene Flammen brachen aus seinem Rachen und verbrannten das Mädchen sofort zu Asche. Er schwenkte die Flammen auf die Anderen und wie ihre Anführerin vor ihnen, wurden sie ganz und gar zerstört.

Das Tier ließ die Flammen verschwinden und keuchte vor Anstrengung. Er erinnerte sich an Gabrielle und wandte sich ihrem blassen, leblosen Körper zu. Der Wolf lief zu ihr und legte seine Nase auf ihre Brust. Die Ahnung eines Herzschlags war noch vorhanden. Er war schwach, wie das Flattern eines Insektenflügels in weiter Ferne, aber er war da. Der Wolf seufzte erleichtert auf. Schnell warf er sie mit einer Bewegung seines Kopfes über seinen Rücken und begann, auf die Burg zu zulaufen.

HPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHP

Gabrielle öffnete ihre Augen und verschloss sie sofort wieder fest. Das weiße Licht war außerordentlich hell, und sie begann, Kopfschmerzen zu bekommen. 'Das ist lustig', dachte sie. 'Ich wusste nicht, dass man im Jenseits Kopfschmerzen bekommen kann. Ich dachte, alles wäre vorbei.' Sie bemerkte mit Erstaunen, dass ihr Körper schmerzte. ''Kommt schon ? Ich denke, ich bin tot?''

"Nein Schatz, bist du nicht", antwortete eine mütterliche Stimme, die sie erschreckte.

''Ich wüsste nicht, dass ich ?'' 'dies laut gesagt hätte', dachte sie.

"Nun, meine Liebe, hast du aber. Jetzt setze dich hin und nimm deine Tränke", sagte die Stimme.

Sie öffnete wieder verschlafen ihre Augen und entdeckte eine ältere Frau in einer Heileruniform, die sich über sie beugte und eine Tasse mit einer roten Flüssigkeit in ihrer Hand hielt. 'Was in aller Welt?', dachte sie.

"Trink, meine Liebe, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit", sagte die Frau ungeduldig. Gabrielle setzte sich vorsichtig auf und nahm den Trank aus ihrer Hand.

"Sie hatte ein paar wirklich böse Verletzungen, meine Liebe. Was zur Hölle ist passiert?", fragte die Krankenschwester sie neugierig.

"Ich wurde angegriffen", murmelte Gabrielle.

"Wirklich?" Die Heilerin sah schockiert aus. "In Hogwarts? Das ist schlecht. Von wem?"

"Es waren einige Klassenkameraden."

Die Heilerin schnalzte mit der Zunge. "Ich muss mit Albus darüber sprechen. Sie hätten getötet werden können."

"Ich wäre es, wenn nicht dieses Hundeding gewesen wäre", sagte Gabrielle tonlos.

"Ich bin kein Ding", ertönte es in Gabrielles Kopf.

"Was zum Teufel?", rief sie aus.

Gabrielle sah hektisch durch den Raum, bis sie ihn entdeckte. Der Wolf saß, still wie eine Statue, neben ihrem Bett. Seine Augen funkelten vor unsäglichem Unheil und sein Fell war glatt und glänzend. Er war die Definition dessen, was Wölfe sein wollten. Seine Schnauze war lang und fein definiert, begrenzt von einer glänzend schwarzen Nase. Seine Lippen öffneten sich zu einem wölfischen Lächeln, das seine glänzenden Perlenzähne offenbarte. Gabrielle konnte sich nicht helfen. Sie lächelte zurück.


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