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Fanfiction

Harry Potter and the Unexpected Events - We'll Always Have Paris

von Thorrus

We'll Always Have Paris

Harry fühlte sich, wie immer bei magischen Reisen, furchtbar schwindelig, sodass er den großen roten Doppeldecker-Bus nicht sofort bemerkte, der auf ihn zuhielt. Seine Begleiterin aber sah es und versuchte verzweifelt, seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Sie schrie unverständliche Worte, die Harry noch mehr verwirrten. Sie deutete wild gestikulierend zur Seite und versuchte verzweifelt ihn wegzudrängen. Harry sah hin, sah aber nichts Alarmierendes. Gabrielles Augen weiteten sich, und ihr Körper spannte sich an. Er sah ihn direkt vor sich, gerade rechtzeitig, um das glänzende Metall des Busses nur Zentimeter vor seinem Gesicht zu sehen. Jeder Instinkt in seinem Körper schrie ihn an, er solle springen und er tat es. Er sprang nach hinten, nur um die unvermeidliche erdrückende Umarmung der riesigen metallenen Maschine um einige zehntel Sekunden hinauszuzögern.

Die Zeit verlangsamte sich. Das Ticken der Uhr wurde langsamer und langsamer. Harry sah mit gestochen scharfer Genauigkeit jede Delle, jeden Kratzer und noch so kleinen Fehler in dem Bus. Er sah helle, klare Farben, als hätte er zeit seines Lebens schlechte Gläser in seiner Brille gehabt und würde erst jetzt die Fülle der Welt erleben. Vor allem sah er Gabrielles Gesicht nur Zentimeter von seinem eigenen entfernt, was seine Brust in Aufruhr versetzte. Helle Blitze zuckten hinter seinen Augen, ließen ihn erblinden und nahmen ihm diesen letzten Moment.

Die Zeit lief wieder. Die Bremsen quietschten und der Klang von sich biegendem Metall und splitterndem Glas, schrien durch seine Ohren und sein Gehirn. Er sah schwach, wie die gläsernen Schrapnelle um ihn herum flogen. Funken stieben auf, als Metall gegen den Bürgersteig krachte. Er fühlte, wie seine Energie schwand und er wusste, dass er sterben würde. Mit einem schreienden, schleifenden Geräusch, verstummte die Welt.

Er spürte keinen Schmerz, nur Müdigkeit. Sein Sicht war ein sich auf endlosen Wegen dehnendes Schneefeld. Seine Ohren klingelten, sprachen Bände in ihrer Beinahe-Stille. Er wusste, dass er tot war. Dies war das Leben nach dem Tod. Die einzige Frage, die blieb, war, was noch zu tun wäre?

Sollte er Frieden schließen, mit den Leuten denen er unrecht tat? Oder war das die Hölle? Könnte dies seine ewige Verdammnis sein, für alle Ewigkeit in dem unerbittlichen Weiß voller Schnee zu sitzen? Sicherlich war das Schicksal nicht so grausam. Er hatte alles gegeben, um Voldemort zu besiegen. Seine Eltern starben, um ihn vor Voldemort zu retten. Sein Pate war für zwölf Jahre inhaftiert und derzeit auf der Flucht. Er hatte niemanden mehr. War dies sein grausames Schicksal?

Aber er bestritt dies. War er in seinem Leben wirklich allein? Er hatte Hermine und Ron. Sirius war noch am Leben und Remus auch. Aber die Frage, die er sich stellte, war: Ist das genug? Was kann man gegen den Verlust der Eltern machen?

"Niemand kann sie ersetzen", sagte eine sehr alte und müde Stimme.

Harry drehte sich erschrocken um. "Was?"

"Niemand kann die Eltern ersetzen. Das, was du suchst, ist unmöglich." Es war ein Mann, dessen Gesicht in Licht gehüllt war.

"Wie hast du ?", begann Harry.

"Woher ich weiß, was du wolltest?", fragte der Mann und ein Lächeln war deutlich in seiner Stimme zu hören.

"Nun ? Ja!", antwortete Harry.

Der Mann kam auf Harry zu, bis er direkt vor ihm stand. Sein Gesicht war alt und knorrig und es schien ihm seltsam bekannt zu sein. Sein kurzer Bart war schwarz, mit grauen Strähnen darin. Seine langen schwarzen Haare harmonierten perfekt mit dem Rest seines Gesichts, was ihn fast wie Dumbledore aussehen ließ. Harrys Augen fanden endlich die des Fremden, nur um zu sehen, dass sie ihm nach alledem nicht fremd waren. Harrys Augen taten den nur allzu vertrauten schnellen Blick zur Stirn des alten Mannes, wo sich eine schlanke Blitznarbe befand.

Der Mann lächelte Harry an. "Ja, Harry. Ich bin du."

"Ich bin du?", fragte Harry verwirrt.

"Nicht ganz." Der ältere Harry lachte.

Der jüngere Harry runzelte die Stirn. Er hatte es immer gehasst, wenn die Leute in Rätseln sprachen. Es war das Merkmal, das Harry an Dumbledore verabscheute. Er war ein Mann, der fast immer in Rätseln sprach.

Harry schüttelte den Kopf und versuchte den Nebel, der über seinen Sinnen lag, loszuwerden. "Wo sind wir?", fragte er sein älteres Selbst.

"Wir sind in deinen Kopf", antwortete der Mann.

"Das klärt alles auf", murmelte Harry sarkastisch.

"Nein, du bist nicht tot. Nein, ich bin nicht aus der Zukunft und nein, ich werde dir nicht, die Lottozahlen für die nächste Woche verraten", erklärte der ältere Harry mit einem Grinsen.

"Hör auf damit!", schnappte der junge Harry.

"Was?"

"Diese ganze ... lustige Sache! Mein Leben ist kein Witz, den du erzählen kannst!", schrie Harry.

Der Alte Harry starrte vor sich hin. "Ich hätte auf Jack hören sollen ?"

"Wer zur Hölle ist Jack?", wütete Harry.

Eine Explosion spürend, hielt der alte Harry seine Hände in der uralten Kapitulationsposition. "Entspann dich. Jack ist dein Unterbewusstsein."

"Warum zum Teufel hast du meinem Unterbewusstsein einen Namen gegeben?"

"Es ist schwer, sich die gesamte Zeit gegenseitig Harry zu nennen", erklärte der alte Harry.

Der ältere Harry warf einen Blick auf eine Uhr, die sicherlich Sekunden vorher nicht dort gewesen war, und rief laut: "Mein Gott, wir sind spät dran!"

Der Nebel, der Harrys Sicht bedeckte, begann zu schwinden und er bemerkte, dass sein älteres Ego immer schwächer wurde.

"Erinnere dich daran!", schien sein älteres Selbst zu schreien. "Dies geschah nie. Es war alles nur in deinem Kopf."

Harry schüttelte den Kopf und fragte sich, ob er in einer Irrenanstalt überprüft wurde, als er bemerkte, dass seine Augen geschlossen waren. Er erinnerte sich nicht daran sie geschlossen zu haben, sodass er sie öffnete und sofort schielte. Leuchtend orange´s Licht flackerte hinter seinen Augenlidern, brennend hinauf in den hellen Himmel. Er öffnete aufgrund der enorm hellen Licht Anpassung langsam seine Augen. Flammen, zwanzig Fuß hoch, flackerten und leckten an einer massiven, verdrehten, metallischen Struktur. In der Mittagssonne übersäten glitzernde Metallsplitter die Straße um ihn herum, wie ein Feld voller Messer. Blut tropfte aus der Struktur zu einer Pfütze. So erschreckend groß, als wäre es ein Mann so groß wie Hagrid, der es verursacht hätte.

Er schirmte seine Augen vor der Sonne ab und ging langsam vorwärts, jeder Schritt bewusst und kontrolliert. Er trat an das glitzernde Wrack. Sanft, überaus sanft, berührte er es. Fuhr mit seinen Händen an der Seite des Busses entlang, spürte die Beulen und Dellen auf dem abgenutzten Metall.

Er wurde sich schnell bewusst, dass er nicht allein war, als ein Schatten hinter ihm erschien. Er spannte sich an, bereit zum Angriff, und wirbelte herum. Sein Spruch auf den Lippen erstarb, als er in Gabrielles ängstliches Gesicht sah, die ihn mit großen Augen anstarrte. Sie standen da und wussten nicht, was zu sagen war, fast eine Ewigkeit, wie es ihm erschien. Schließlich öffnete Gabrielle ihre Lippen, um zu sprechen.

"Wir sollten gehen. Ich habe einen Bemerk-mich-nicht Zauber auf uns gesprochen, aber das wird die Aufmerksamkeit der Muggel nicht ewig ablenken."

Harry nickte und folgte ihr vorsichtig durch die Trümmer.


HPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHP

Cornelius Fudge, Minister für Magie, wurde so sehr er sich diese Option auch gewünscht hätte, leider nicht von einem Doppeldecker-Bus überfahren. Die Medien umkreisten ihn wie Haie und er war das Hauptziel. Fudge war gerade von einer internationalen Pressekonferenz zurückgekommen, auf der er angekündigt hatte, dass sie einen Verdächtigen in den, wohl politisch motivierten Morden gefunden hatten. Als die Reporter fragten, wo der Gefangene festgehalten wurde, hatte Fudge keine andere Wahl, als zu sagen, dass der Verdächtige entkommen war. Um die öffentliche Demütigung zu vervollständigen, fragte ein Reporter von der internationalen Zaubererpresse auch noch, warum seine Auroren so unfähig waren.

Zur Krönung des ganzen, war die Leiterin des DMLE, Amelia Bones, sehr wütend auf ihn. Sie saß zurzeit in seinem Büro und starrte ihn wütend an.

"Welches Recht", begann sie, "haben sie, tödliche Gewalt zu autorisieren?" Sie gestikulierte wild und schlug ihre Faust auf den Schreibtisch des Ministers. "Verdammt, das ist meine Abteilung. Ich sollte die Einzige sein, die so wichtige Entscheidungen zu treffen hat."

Fudge Gesicht wurde rot, und er schwoll vor Zorn an. "Was hätte ich tun sollen? Kirk sagte, die Beweise seien schlüssig. Es gab keine Chance, das er es nicht war!" Fudge ließ sich in seinen bequemen Drehstuhl fallen, und atmete laut ein.

Amelia schnaubte. "Kirk ist ein Idiot. Der einzige Grund, warum er Captain ist, ist der, weil sie sich dazu entschieden haben, dass er es verdient." Amelia schüttelte den Kopf. "Aufgrund Ihrer Dummheit haben wir unsere Hauptverdächtige in einem Vierfachmord verloren. Nicht zu vergessen, dass die Schulräte das Ministerium auf Schadenersatz verklagen und die französischen Botschafter ein Ergebnis unserer Untersuchung fordern."

Fudge sah neugierig drein. "Kirk sagte, dass sie ihre eigenen Auroren mitgebracht haben."

Amelias Augen blitzten vor kaum kontrollierter Wut. "Haben sie! Kirks Team ließ die Überreste unter Berufung darauf, dass der Fall abgeschlossen wäre, verschwinden." Sie verdrehte ihre Augen. "Ich habe es dir doch gesagt: Kirk ist ein Idiot."

"Und ich hätte auf dich hören sollen, Amelia", seufzte Fudge.

"Verdammt noch mal."

HPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHPHP

THE WIZARDING TIMES
Großbritannien vermasselt es erneut
von Aria Kimmkorn

Der britische Minister Cornelius Oswald Fudge hat letzte Nacht in einer Pressekonferenz angekündigt, dass die Untersuchung abgeschlossen wurde.

"Unsere tapferen Auroren standen dem Verdächtigen und einem Komplizen direkt gegenüber und zerstörten die enorm mächtigen Schutzwälle, die sie schützten", verkündete der Minister stolz. Als allerdings, ein Reporter nach dem Namen der Verdächtigen fragte, weigerte sich der Minister dies zu kommentieren. "Dies sind vertraulichen Informationen und ich kann sie nicht in der Presse herum posaunen."

Während die Kommentare des Ministers viele neue Fragen aufwarfen, würde die nächste Antwort, die der Minister geben würde, bei weiten die Neugier der ersten Frage überwiegen.

Auf die Frage, wo der Gefangene festgehalten wurde, gab der Minister schändlich zu, dass seine Auroren "Ihr Bestes getan hätten'', aber: ''Die Verdächtigen entkamen''.

Anarchie herrschte in dem Konferenzraum, als Reporter eine Frage nach der anderen an Minister Fudge stellten, der es jedoch ablehnte, weitere Fragen zu beantworten. Es scheint, dass Großbritannien wieder einmal eine Untersuchung verpfuscht hat. Ähnlich wie im Fall Sirius Black. Die Frage ist: Wer ist der Mörder? Wo hat er sich versteckt, und ist er wirklich so schuldig, wie die Briten sagen? Dies sind Fragen, die nur von dem Verdächtigen selbst beantwortet werden können und dieser wird sicher nicht reden.





TAGESPROPHET
HARRY POTTER,VERMISST?
von Rita Skeeter

Schulleiter Albus Dumbledore, der eine Untersuchung durch die britischen Auroren über sich ergehen lassen muss, gab unter Veritaserum an, dass Harry Potter, der-Junge-der-lebt und trimagischer Champion extraordinär aus Hogwarts verschwunden ist. Dumbledore hat ausgesagt, dass er nicht genau weiß, wo Harry ist, nur, dass er das Land verlassen hat. Es stellt sich die Frage: Ist Dumbledore wirklich noch für den Job des Schulleiters geeignet, wenn er nicht einmal seinen Lieblingsschüler im Land halten kann?

Ein Sprecher des Ministeriums sagte, sie konnten nichts herausfinden, als sie Dumbledore nach dem genauen Aufenthaltsort des Jungen befragten, aber sie gaben an, dass es harte Anklagepunkte gibt. Auf die Frage hin, ob Harry oder Dumbledore, mit der Anklage konfrontiert werden, führte ein schwarz gekleideter Auror den Sprecher weg und weigerte sich, Fragen zu beantworten.

Ist Harry Potter ein Verbrecher? Wenn nicht, warum ist er auf der Flucht? Die letzte und schlimmste Möglichkeit wäre: Hat Dumbledore Harry auf der Flucht vor der Gerechtigkeit geholfen?

Rita Skeeter, Sonderkorrespondentin


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