
Tut mir Leid dass es ganz schön lange gedauert hat. Hatte eine menge zu tun.
Trotzdem viel Spaß beim Lesen.
17.Kapitel
Am nächsten Morgen wurde Lucys Hand von Madam Pomfrey untersucht. „Alles wieder okay. Iss nur noch dein Frühstück und dann kannst du gehen.“, erklärte sie ihr.
„Eine Frage ist da allerdings noch zu klären“, sagte Hermine, nachdem Madam Pomfrey ver-schwunden war. „Warum brichst du dir die Hand weil du Daniel eine Ohrfeige verpassen wolltest.“, hakte sie nach.
„Glaub mir, das würde ich auch gerne wissen“, sagte Lucy, während sie sich Butter auf ihr Toast schmierte.
In diesen Moment ging die Tür zum Kran-kenflügel auf und Patrick kam herein. „Wie geht es dir?“, fragte er, während er sich auf Lucys Bettrand setzte.
„Schon viel besser“, antwortete Lucy. „Meiner Hand geht es schon viel besser“, sagte sie.
„Das freut mich“, sagte er. „Und wie geht es dir?“, wandte er sich an Hermine.
„Ich kann nicht so schnell gehen. Ich spucke immer noch Haare aus.“, erzählte Hermine.
Patricks Mundwinkel verzogen sich zu einem Lächeln. Er wartete bis Lucy zu ende gefrühstückt hatte. Danach verbrachten die beiden den Tag zusammen. Sie kletterten in ihre Baumkronen.
Sie hatte sich an seine Brust geschmiegt und musterte ihre Hand. „Woran denkst du?“, fragte er.
Lucy antwortete erst nicht. „Warum habe ich meine Hand verletzt weil ich Daniel eine Ohr-feige verpassen wollte?“, fragte sie schließlich.
Sie merkte wieder wie Patricks Mundwinkel sich zu einem Lächeln verzogen. „Unsere Haut ist hart wie Stein. Wir sind sozusagen unver-wundbar.“, antwortete er.
„Verstehe“, sagte sie. „Trotzdem weiß ich nicht ob ich ihm verzeihen kann“, fügte sie hinzu.
Noch am selben Nachmittag war Lucy mit ihren Hausaufgaben beschäftigt. Als Daniel sich zu ihr setzte ignorierte sie ihn.
„Ah, du redest also nicht mit mir. Auch gut“, sagte er.
Lucy warf ihm einen vernichtenden Blick zu und blickte wieder auf ihre Hausaufgaben. „Okay, es tut mir Leid was ich mit Hermine gemacht habe. Und ich bereue es auch schon.“, erklärte er.
Lucy fiel wieder Daniels Gabe ein. Ich bin nicht diejenige bei der du dich entschuldigen solltest, schoss ihr durch den Kopf.
„Verstehe, mein kleiner Bruder hat dir also von meiner Gabe erzählt“, sagte er. „Aber sei mal ehrlich, du fandest es witzig stimmts? Als du Hermine in Gestalt einer Katze gesehen hast, fandest du es witzig?“, fragte er.
Wieder warf sie ihm einen bösen Blick zu, musste aber danach schmunzeln. In diesen Moment betraten Harry und Ron den Gemeinschaftsraum.
„Tja, ich bin dann wohl nicht mehr erwünscht“, sagte Daniel, stand auf und war verschwunden bevor Harry und Ron bei Lucy eintrafen.
„Nun zeig es ihr schon“, forderte Ron Harry auf.
„Was ist los?“, fragte Lucy.
„Das haben wir eben im Klo der Maulenden Myrte gefunden“, antwortete Harry und hielt ein kleines Taschenbuch hoch dass Lucy irgendwie bekannt vorkam.
„Darf ich das mal sehen?“, fragte sie. Harry warf ihr das Buch zu. Lucy blätterte darin herum.
„Sieht aus wie ein Tagebuch, oder nicht?“, fragte Ron.
Lucy schlug schließlich eine Seite auf, tunkte ihre Feder ins Tintenfass und machte dann einen Klecks auf die Seite. Der Fleck verschwand sofort.
„Irgendwie merkwürdig“, fand sie.
„Aber vielleicht finden wir dadurch etwas mehr über die Kammer des Schreckens heraus.“, fand Harry.
„Nur das hier nichts drin steht“, sagte sie, während sie weiter durch das Buch blätterte. „Ich würde vorschlagen dass wir es Hermine zeigen“, fügte sie hinzu.
Die drei verließen den Gemeinschaftsraum um Hermine in dem Krankenflügel zu besuchen. Als sie den Krankenflügel betraten, war Lucy sehr überrascht Daniel an Hermines Bett vorzufinden.
„Okay, ich werde dann mal gehen“, sagte er und verließ den Krankenflügel.
„Was wollte der den?“, fragte Ron.
„Mich nur besuchen“, antwortete Hermine und warf Lucy einen ganz kurzen Blick zu.
„Sieh mal, das hab ich vorhin in der Toilette der Maulenden Myrte gefunden.“, erzählte Harry und zeigte ihr das Taschenbuch.
„Merkwürdig ist nur dass man nichts hinein-schreiben kann“, erwähnte Lucy.
Auch Hermine fing an in dem Buch herum zu blättern. „Wer ist Tom Riddle?“, fragte sie.
„Was?“, fragte Lucy.
„Der Name steht hier drin. Tom Riddle“, antwortete Hermine und zeigte ihr eine Seite wo oben am Rand der Name Tom Riddle stand.
„Wart mal, dieser Name sagt mir irgendwas“, sagte Ron.
„1950? Das war doch das Jahr wo die Kammer des Schreckens das letzte Mal offen war.“, fiel Lucy ein als sie auch die Jahreszahl am unteren Buchrand entdeckte.
„Jetzt weiß ich es wieder“, sagte Ron. „Tom Riddle hatte einen Pokal im Pokalzimmer. Für besondere Dienste und das Wohl der Schule oder so.“, erzählte er. „Das weiß ich weil ich damals beim Nachsitzen Schnecken drüber gewürgt hatte.“, fügte er hinzu.
„Also muss dieser Tom Riddle etwas damit zu tun haben“, sagte Harry.
„Ich hab keine Ahnung. Aber irgendwie habe ich das Gefühl dass dieses Buch gefährlich ist.“, fand Hermine.
„Sollten wir es vielleicht Professor McGonagall geben?“, fragte Ron.
„Wenn wir es ihr geben wird sie dahinter kommen dass wir wegen der Kammer nach-forschen und dass wir Vielsafttrank geschluckt haben.“, erklärte Hermine. „Und ihr beide steht sowieso schon vor dem Rausschmiss“, fügte sie an Ron und Harry hinzu.
„Und was sollen wir dann tun?“, fragte Harry.
„Wegschmeißen“, antwortete Hermine und gab ihm das Buch zurück.
Nach dem Abendessen traf Lucy sich wieder mit Patrick. „Worüber denkst du nach?“, fragte er, als die beiden am schwarzen See lagen.
„Nichts“, antwortete sie und war froh dass er ihre Gedanken nicht lesen konnte.
„Daniel hat mir erzählt dass er vorhin bei Hermine war. Er soll sich bei ihr entschuldigt haben.“, erzählte er.
Sie richtete sich auf und blickte ihn über-rascht an. „Wirklich?“, fragte sie.
„Glaubst du mir etwa nicht?“, fragte er.
„Doch natürlich“, antwortete sie. „Ich bin nur überrascht“, gestand sie und begann zu frösteln.
„Komm, wir gehen ins Schloss zurück“, sagte er und zog sie mit sich hoch. Die beiden schlenderten über das Gelände. „Wissen Harry und Ron nun eigentlich über uns beide Bescheid?“, fragte er, als sie die Eingangshalle betraten.
„Nein noch nicht“, antwortete sie.
„Hättest du was dagegen wenn wir einen schnelleren Weg nehmen?“, fragte er.
„Wie meinst du das?“, fragte sie.
Er blickte sich um, ging dann zu einem Wand-behang und ließ Lucy zuerst hindurch. „Wo sind wir hier?“, fragte sie.
„In einem Geheimgang“, antwortete er und ging voran einen engen Gang entlang. Wenige Augenblicke später öffnete er einen erneuten Wandbehang und die beiden befanden sich neben dem Portrait der fetten Dame.
„Ich werde ins Bett gehen. Bin sehr müde“, sagte sie zu ihm, als sie im Gemeinschafts-raum waren.
„Okay, träum süß“, sagte er und küsste sie sanft auf die Stirn.
Lucy ging nach oben in den Mädchen-schlafsaal. Sie machte sich Bettfertig und stieg dann ins Bett.
„Es war Hagrid. Hagrid hat vor fünfzig Jahren die Kammer des Schreckens geöffnet.“, erzählte Harry am nächsten Morgen.
„Aber das kann nicht sein. Das kann einfach nicht sein.“, fand Lucy.
„Wir kennen diesen Tom Riddle nicht mal. Hört sich an als wäre er ein mieser Verräter.“, sagte Ron.
„Das Monster hatte eine Schülerin ange-griffen. Und Hagrid hatte dieses Monster in dieser Truhe.“, erzählte Harry.
„Aber Hagrid ist unser Freund“, sagte Lucy.
„Hagrid ist aus Hogwarts raus geworfen wurden. Vielleicht war es ja deswegen.“, erzählte Harry.
„Aber das will ich nicht glauben. Ich meine wir sprechen hier von Hagrid.“, sagte sie.
„Glaub mir Lucy, ich will das alles auch nicht glauben“, sagte er.
Lucy drehte sich jetzt zu ihnen um. „Hört zu, Hagrid ist doch unser Freund, wollen wir ihn nicht einfach selbst fragen.“, fragte sie.
„Das wird ein lustiger Besuch werden“, fand Ron. „Hallo Hagrid, sag schon, hast du im Schloss vor kurzen etwas Haariges und Ver-rücktes los gelassen?“, sagte er mit verspielter Stimme.
„Haarig und verrückt? Ihr sprecht doch nicht etwa von mir.“, hörte Lucy plötzlich Hagrids Stimme hinter ihr.
„Von dir, nein“, redeten sie sich alle drei raus.
Hagrid schaute alle drei misstrauisch an. „Äh, was hast du da Hagrid?“, fragte Harry, um das Thema zu wechseln.
„Oh, ein fleischfressender Schneckenschutz. Der ist für die Alraunen.“, antwortete Hagrid. „Professor Sprout meinte dass sie bald soweit sind. Dann können wir Sie in Würfel hacken und einkochen. Und dann können wir die Versteinerten im Krankenflügel endlich wieder aufwecken.“, erzählte er. „Nur bis dahin solltet ihr drei lieber gut auf euch aufpassen, okay“, fügte er hinzu.
„Sicher“, sagten alle drei im Chor.
Hagrid wandte sich um und ging davon. „Und was nun?“, fragte Harry.
„Schmeiß das Buch weg“, antwortete Lucy. Daraufhin gingen die drei ins Schloss zurück.
Ich hoffe es hat euch gefallen. Schreibt mir mal bitte ein paar Kommis.
Eure Lucy.
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