
von paxi
Hallo zusammen, bitte entschuldigt die Unregelmäßigkeiten, ich hab jetzt aber die Klausuren hinter mir. Ich hab mal ein kleines Kapitel und wollte mal fragen, ob noch Interesse an der Geschichte besteht, oder ob sie eigentlich keiner mehr liest. Ich hab noch einige Ideen und bin mal gespannt, was ihr mir so schreibt, wie ihr dieses, leider sehr kurze, Kapitel fand.
Viel Spaß damit und nochmal sorry für die Kürze, aber ich dachte, besser als nichts :/!
Kapitel 6 - Gedenkfeiern
Harry trat vom Rednerpult zurück und blickte in gerührte Gesichter. Er hatte vor seiner Rede den Entschluss gefasst seine Rede an diesem Jahrestag zum größten Teil ausfallen zu lassen. Stattdessen bat er Neville und die Kinder aus dem Publikum auf die Bühne. Zusammen gaben sie jedem Kind eine Brosche, die dann schließlich auf den Gräbern der Verstorbenen verteilt worden waren. Nachdem die Tränen getrocknet waren, trat Harry ans Rednerpult und bedankte sich für die Aufmerksamkeit und bat, da er der letzte Redner an diesem Tag gewesen war, alle Anwesenden ins Schloss, wo noch ein Essen für alle Anwesenden bereitet worden war.
„Könnt ihr euch noch erinnern wie Fred und George Umbridge einen feurigen Nachmittag bereitet haben?“ fragte Hermine in die Runde von Weasleys, Angeheirateten und einigen Freunden. „Als ob man das Vergessen könnte.“ Meinte Ron und musste, wie so viele andere, grinsen. „Das war wohl einer der besten Streiche, die wir gespielt haben. Aber dir hat das gefallen Hermine? Und das als Vertrauensschülerin? Du enttäuscht mich.“ Meinte George mit einem schiefen Grinsen. „Das Umbridge Ärger hatte fand ich tatsächlich gut.“ „Verstehe, ich denke, dann werde ich Hugo für sein erstes Jahr mit ordentlich Knallern eindecken.“ „Das wirst du schön lassen George Weasley. Du gibst meinem Sohn nicht Unmengen an Knallern mit, damit er Chaos verursacht.“ Fing Hermine an. „Keine Sorge Hermine, dass wird er nicht, nicht wahr Liebling?“ unterbrach Angelina sie und sah ihren Mann ernst an. „Natürlich nicht.“ Meinte George schnell, zwinkerte Hugo aber verschwörerisch zu.
„Wir wollen aber Knaller.“ Meinten Albus und James. Harry stöhnte. „Nein Jungs, ihr bekommt auch keine Unmengen an Knallern, aber ihr könnt vielleicht ein, zwei Sachen mitnehmen, in Ordnung?“ meinte Ginny schnell mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Harry blickte sie verdutzt an, war er doch sonst immer der, der gegen eine strenge Ginny argumentierte. „Sie bekommen sie eh, ich kenn doch meine Brüder.“ Flüsterte ihm Ginny zu, bevor sie sich wieder an ihre Kinder wand. „Aber ihr bezahlt die Knaller ja?“ „Ja Mum, Onkel George, wir bekommen doch Rabatt oder?“ Natürlich.“ Meinte dieser grinsend.
„Ich höre, sie sorgen gerade dafür, dass ich noch weniger Haare bekomme Mrs. Potter?“ meinte Professor McGonagall, die hinzugetreten war. „Natürlich nicht, sie werden dafür sorgen, dass sie davon nichts mitbekommen, nicht wahr Jungs?“ meinte Ginny grinsend. Auch Professor McGonagall musste nun leicht schmunzeln und setzte sich auf einen freien Platz. „Schöne Rede Harry, das war eine schöne Idee von ihnen und Neville.“ Meinte sie zu Harry und sah dabei zu Neville, der am Lehrertisch saß und sich mit einigen Gryffindors unterhielt, schließlich musste er sich als Hauslehrer um seine Schüler kümmern. „Danke Professor.“
„Ich wollte dich eigentlich etwas persönliches fragen, aber wenn du nichts dagegen hast, können wir es auch so besprechen.“ Meinte sie etwas zögerlich, mit Blick auf die anderen, die um sie herumsaßen und in Gespräche vertieft waren. „Sprechen sie ruhig.“ Erwiderte Harry lächelnd. „Nun es geht darum, dass wir zwar einen VgdDK Lehrer haben, aber ich würde sie gerne darum bitten, dass sie an einigen Wochenende mal einen Vortrag vor den Schülern halten. Du kannst natürlich auch gerne mitkommen Ginny.“ Ergänzte sie mit einem Blick zu Ginny. „Ich? Was soll ich denn den Schülern erzählen? Ich meine, das meiste kann doch auch im Unterricht erzählt werden und der Rest ist nicht unbedingt für die Ohren für Kinder geeignet.“ „Einfach nur über die Abenteuer, wie es wirklich ist, sich verteidigen zu müssen, die Schüler wissen doch gar nicht mehr, wie es im Krieg war. Nicht das ich mir den Krieg herbeiwünsche, aber hätten wir sowas früher mehr geübt, dann wären so viele noch am Leben….“ Meinte sie und brach mit schwacher Stimme ab. Harry blickte geschockt auf seine ehemalige Verwandlungslehrerin. Der Krieg hatte sie mitgenommen, viele ihrer Schüler waren gestorben, Hogwarts zerstört und ihr Mentor Dumbledore auch nicht mehr da. Stattdessen hatte sie in seine Fußstapfen treten müssen, in ihren Augen viel zu groß für sie und dann ließ sich ihr Alter auch nicht mehr leugnen, sie war nicht mehr die schnellste und hatte Angst, dass wieder etwas Schlimmes ihr Leben auf den Kopf stellen würde.
„In Ordnung, ich werde einige Vorträge halten, ich werde mir was überlegen.“ „Danke Harry, und du darfst gerne mitkommen Ginny. Und ihr auch Ron, Hermine“ Lächelte Professor McGonagall ihre ehemaligen Schüler an, die nun etwas wie Freunde für sie waren, dass sie alle noch lebten, war allein diesen jungen Menschen zu verdanken und Professor McGonagall war froh, dass sie diese Menschen noch hatte. „Nun ich denke, ich werde woanders noch gebraucht, ich schreibe euch einen Brief.“ Meinte sie noch bevor, sie sich erhob und ging.
„Sie wird auch älter oder?“ meinte Hermine besorgt. „Ja, ich hoffe, sie schafft es, Dumbledore stand ihr nah, als er ging war es für sie bestimmt schrecklich, dabei hat sie so lange die starke gespielt. Ich hoffe nicht, dass sie daran jetzt zerbricht.“ Meinte Ginny nachdenklich.
Als die Uhr zehn schlug, flohten die letzten Gäste nach Hause und eine weitere Gedenkfeier war vorüber.
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„Schon schade, dass das Ministerium heute komplett leer ist oder?“ meinte Bellatrix höhnisch lachend, während ihr Mann neben ihr lief und einen Körper vor sich herschweben ließ. „Allerdings. Der Plan des Dunklen Lords scheint aufzugehen.“ „Natürlich geht er auf, er selbst hat es geplant.“ Meinte Bellatrix scharf und sah ihren Mann streng musternd an. „Ich mein ja nur.“ Meinte er achselzuckend und ging zum Brunnen der in der Eingangshalle des Ministeriums stand.
„Nun dann mal dran mit ihm.“ Meinte er und ließ Ernie Macmillan an die Statue des Zauberers schweben und fesselte ihn schließlich mit einigen Seilen. Dabei floss wieder das Blut aus dessen rechten Arm, eine der unzähligen Wunden der Folter. Als ihr Werk vollbracht war, gingen sie zum Ausgang des Ministeriums. Bevor sie verschwanden brannte Bellatrix noch einen Schriftzug über den Empfangsschalter und das letzte was man an diesem Tag im Ministerium hörte war ihr kaltes, grausames Lachen.
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Als Harry am nächsten Morgen, nach unzähligen Verabschiedungen von Lily, ins Ministerium flohte und aus dem Kamin trat, stolperte er fast in einen Mann hinein. „Was ist denn hier los?“ meinte er verwundert, nachdem er die Menschenmenge bemerkte, die sich im Eingangsbereich gesammelt hatte. „Bitte bleiben sie ruhig und gehen sie ihren gewohten Tätigkeiten nach.“ Hörte er Seamus Stimme. Er kämpfte sich durch die Menschenmenge, die aber nach wenigen Momenten Platz machte, als sie ihn erkannte. Als er sehen konnte, warum alle wie versteinert herum standen, fiel er vor Schreck fast um. Ernie hing an der Statue und über dem Empfangsschulter prangte der Schriftzug „Danke für diese schöne Gedenkfeier!“. Als er sich wieder gefasst hatte, ging er zu Seamus, der versuchte die Menge mit Worten dazu zu bewegen Platz zu machen.
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