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Fanfiction

Finde deinen Weg - Hogwartsexpress

von jessica_malfoy*

Endlich war der große Tag gekommen. Es war Ende der Sommerferien und somit der 1. September. Heute würde Hermine in ihre neue Schule fahren. Sie selbst konnte es kaum glauben, denn sie war nicht wie all ihre anderen Klassenkameraden von früher – sie war eine Hexe. Und heute würde sie endlich nach Hogwarts fahren! In den Sommerferien hatte sie alle ihre Schulbücher auswendig gelernt und sich jedes erdenkliche Detail über Hogwarts gemerkt.
Sie stand zusammen mit ihren Eltern auf dem Gleis 9 ¾ am Bahnhof King’s Cross und betrachtete staunend die scharlachrote Dampflok. Verunsichert verabschiedete sich Hermine von ihren Eltern und trat schweren Herzens über die Schwelle in einen der Waggons des Hogwarts-Expresses. Während sie ein freies Abteil suchte, fiel ihr auf, dass sie die einzige war, die bereits ihren Hogwarts-Umhang trug. ‚Nur nicht verunsichern lassen, immer schön selbstbewusst bleiben …‘ sprach sie in Gedanken zu sich selbst. Nach ein paar rappelvollen Abteilen fand sie schließlich eines in dem nur eine Person saß. Mit einem Ruck zog sie die Abteiltür auf und fand einen Jungen mit einem rundlichen Gesicht, aus dem er traurig drein schaute. „Hallo, darf ich mich zu dir setzen?“ fragte Hermine. Der Junge hatte sich so erschrocken, dass er sie im ersten Moment nur anstarren konnte. „Ha-hallo, na-natürlich darfst du d-dich zu m-mir setzen.“ Stammelte der Junge. Hermine warf ihre Tasche auf die Sitzbank gegenüber des Jungen und fuhr direkt fort: „Ich bin übrigens Hermine Granger und du?“ „Ich heiße Neville. Neville Longbottom.“ „Sag mal Neville, wieso siehst du denn so traurig aus?“ fragte Hermine wirklich interessiert. „Ich kann meine Kröte nicht mehr finden. Er heißt Trevor. Ich bin so schusselig, immer verliere ich ihn.“ „Soll ich dir helfen ihn zu finden?“ „Das würdest du tun? Das wäre toll, danke Hermine!“ strahlte Neville.
Die beiden hatten nach einiger Zeit fast den ganzen Zug durchkämmt und nirgends war eine Spur von Trevor. Hermine zog die nächste Abteiltür auf. Darin saßen zwei Jungen, der eine war klein, hatte wuschelige, schwarze Haare und eine Brille mit runden Gläsern. Der andere hatte rote Haare und, wie Hermine sofort auffiel, einen Zauberstab in der Hand. „Hat jemand eine Kröte gesehen? Neville hat seine verloren“, sagte Hermine selbstbewusst. Der rothaarige Junge sagte irgendetwas, doch Hermine hörte nicht zu. Sie wollte wissen, was er vor hatte zu zaubern. „Aha, du bist gerade am Zaubern? Dann lass mal sehen.“ Platzte es aus ihr heraus. Daraufhin setzte sie sich einfach auf die Sitzbank. „Ähm – na gut.“ Antwortete der Rothaarige. Er räusperte sich. „Eidotter, Gänsekraut und Sonnenschein, Gelb soll diese fette Ratte sein.“ Er fuchtelte ziemlich mit seinem Zauberstab herum, doch es passierte: nichts. Die Ratte, die er versucht hatte zu verzaubern schlief nach wie vor auf seinem Schoß. „Bist du sicher, dass das ein richtiger Zauberspruch ist? Jedenfalls ist er nicht besonders gut. Ich hab selbst ein paar einfache Sprüche probiert, nur zum Üben, und bei mir hat’s immer geklappt. Keiner in meiner Familie ist magisch, es war ja so eine Überraschung, als ich meinen Brief bekommen hab, aber ich hab mich unglaublich darüber gefreut, es ist nun einmal die beste Schule für Zauberei, die es gibt, wie ich gehört hab – ich hab natürlich alle unsere Schulbücher auswendig gelernt, ich hoffe nur, das reicht. Übrigens, ich bin Hermine Granger, und wer seid ihr?“ sprudelte es aus Hermines Mund hervor. Schon immer war sie nicht gerade wortkarg gewesen. Neville musste grinsen, als er die Gesichter der beiden anderen Jungen sah. „Ich bin Ron Weasley“ murmelte der rothaarige. „Harry Potter“ sagte der andere. „Ach tatsächlich?“ sagte Hermine. „Natürlich weiß ich alles über dich, ich hab noch ein paar andere Bücher, als Hintergrundlektüre, und du stehst in der Geschichte der modernen Magie, im Aufstieg und Niedergang der dunklen Künste und in der Großen Chronik der Zauberei des zwanzigsten Jahrhunderts.“ Klärte sie ihn auf. Hermine war stolz, dass sie sich so viele Details merken konnte. Zwar kam das bei anderen nicht immer so gut an, aber dennoch: so war sie und sie wollte sich nicht verstellen müssen. „Nicht zu fassen“ sagte Harry fassungslos. „Meine Güte, hast du das nicht gewusst, ich jedenfalls hätte alles über mich rausgefunden, wenn ich du gewesen wäre. Wisst ihr eigentlich schon in welches Haus ihr kommt? Ich hab herumgefragt und hoffentlich komme ich nach Gryffindor, da hört man das Beste, es heißt, Dumbledore selber war dort, aber ich denke, Ravenclaw wär auch nicht schlecht … Gut denn, wir suchen jetzt besser weiter nach Nevilles Kröte. Übrigens, ihr beide solltet euch lieber umziehen, ich glaube, wir sind bald da.“ Mit diesen Worten schob sie Neville wieder auf den Gang und zog die Tür hinter sich zu. „So Neville, nächster Wagon?“

***
Draco saß zusammen mit seinen Freunden Vincent Crabbe und Gregory Goyle, sowie einem Mädchen namens Pansy Parkinson in einem Abteil. Er kannte Crabbe, Goyle und Pansy schon seit er ein kleiner Junge war. Früher hatten sie oft gemeinsam versucht zu zaubern und von Hogwarts geschwärmt. Und nun war es endlich so weit, sie wurden eingeschult. Er, Crabbe und Goyle erzählten sich gegenseitig Witze, Pansy kicherte über jeden von ihnen, als plötzlich die Abteiltür aufgeschoben wurde. In der Tür stand ein Mädchen mit braunen, buschigen Haaren und hinter ihr linste ein kleiner, dicklicher Junge in das Abteil hinein. „Habt ihr eine Kröte gesehen? Neville hier sucht seine.“ Fragte sie. Draco starrte sie an. Er fand sie wahnsinnig hübsch. Er hasste Mädchen, selbst Pansy war ihm schon ein Mädchen zu viel im Raum. Draco stand auf. „Wer will das wissen?“ fragte er giftiger als gewollt. Das Mädchen erschrak auf Grund seines Tons. „Ich – ich heiße Hermine Granger und das ist Neville Longbottom. Wir suchen seine Kröte, also habt ihr eine gesehen oder nicht?“ Draco biss sich auf die Zunge. Er hatte sie nicht verärgern wollen. Er hatte nur herausfinden wollen, wie sie heißt. „Nein, wir haben keine Kröte gesehen.“ Sagte er matt. „Gut, dann schöne Fahrt noch!“ sagte Hermine etwas zu zickig und schlug die Abteiltür mit einem RUMMS zu.
Verärgert schaute sie Neville an. „Was war das denn für ein aufgeblasener Kerl?“ fragte sie ihn. „Ich weiß auch nicht, aber ich muss jetzt langsam mal meinen Umhang anziehen. Komm, wir gehen zurück in unser Abteil, wahrscheinlich habe ich Trevor für immer verloren…“ seufzte Neville traurig.
Nachdem Neville sich etwas bei der Süßigkeiten-Dame gekauft hatte, um seine Trauer zu überwinden, machten die beiden sich auf den Rückweg in ihr Abteil. Als sie jedoch bei Harry Potter und Ron Weasley vorbei kamen, kam der aufgeblasene Blondschopf von eben säuerlich aus dem Abteil gestampft. Hermine musste wissen, was er mit den beiden zu tun hatte, denn Harry und Ron waren ihr nett vorgekommen, ganz im Gegensatz zu dem Blonden. Sie steckte ihren Kopf durch die Abteiltür: „Was war hier los?“ fragte sie. Ron hob seine Ratte an ihrem Schwanz hoch und sagte: „Ich denke, er ist k.o. gegangen“. Die beiden erzählten von ihrer Reiberei mit dem blonden Jungen. Malfoy hieß er also. Hermine dachte bei sich, dass er wohl ein ziemlich übler Zeitgenosse zu sein schien. „Ich schlage vor, ihr beeilt euch ein wenig und zieht eure Umhänge an. Neville und ich waren gerade vorne beim Lokführer, und er sagt, wir sind gleich da. Ihr habt euch nicht geschlagen, oder? Ihr kriegt noch Schwierigkeiten, bevor wir überhaupt da sind!“ wies Hermine sie zurecht. Damit schloss sie die Abteiltür und bemerkte somit nicht den zornigen Blick von Ron Weasley.
Kurze Zeit später stieg Draco zusammen mit seinen Freunden aus dem Zug auf den Bahnsteig in Hogsmeade. Ein großer, dicker Mann, dessen Namen er nicht verstanden hatte führte sie zu einem großen schwarzen See. Draco erkannte hinter diesem ein riesiges Schloss und staunte über die Magie, die es ausstrahlte. Hogwarts war in seinen Augen wunderschön. Während sie aus den Booten, die sie über den Schwarzen See gefahren hatten stiegen, sah er, dass der dickliche Junge von eben seine Kröte wieder gefunden hatte. Diese Granger stand nur daneben und schüttelte genervt den Kopf. Er musste grinsen. Wieso trieb sie sich mit so Deppen herum?
Vor dem riesigen Eichentor des Schlosses angekommen, stand Granger direkt neben ihm. Sie schien ihn jedoch nicht bemerkt zu haben. Nachdem Professor McGonagall ihnen erklärt hatte, dass sie nun vom Sprechenden Hut in ihre Häuser aufgeteilt wurden, beugte sich Draco zu Granger hinüber und flüsterte ihr zu: „Hoffentlich sehen wir uns in Slytherin“. Hermine wollte zwar antworten, jedoch gab Prof. McGonagall an, dass sie nun in die Große Halle kommen sollten. Sie war entsetzt. SIE nach Slytherin? Niemals! Sie hatte gelesen, dass alle bösen Zauberer der Zeit vom Hause Slytherin stammten und die Mitglieder des Hauses hinerlistig und arrogant sind.
Als die große Tür aufging, ließ Draco einen bewundernden Laut von sich und schaute nach oben. Hermine tat es ihm gleich. „Sie ist so verzaubert, dass sie wie der Himmel draußen aussieht, ich hab darüber in der Geschichte Hogwarts‘ gelesen.“ Flüsterte sie. Wieso hatte sie das überhaupt gesagt? Sie hatte im Hogwarts-Express beschlossen, dass es besser sei, Malfoy lieber keinen Grund zu geben, um sie bloßzustellen.
Doch dieser antwortete erstaunt „Das habe nicht mal ich gewusst.“
Prof. McGonagall derweil stellte vorn vor den langen Lehrertisch einen Stuhl mit einem alten Hut drauf ab. Dieser würde sie nun in ihre Häuser aufteilen. Hermine hörte gespannt zu, in welche Häuser ihre Mitschüler eingeteilt wurden.
„Granger, Hermine!“ Nun war sie dran. Hermine war so aufgeregt, sie wurde augenblicklich rot. Unsicher blickte sie zurück. Malfoy grinste. Grinste er freundlich oder mit einer gewissen Schadenfreude? „GRYFFINDOR!“ rief der Hut. Hermine hatte gar nicht realisiert, dass er sich schon auf ihrem Kopf befand. Sie sah, dass Ron laut aufstöhnte. Malfoy jedoch gefror zur Salzsäule, sein Lächeln war restlos verschwunden. Hermine setzte sich zu ihrem Haus und verfolgte gespannt die Zeremonie.

„Malfoy, Draco!“ Draco stolzierte mit hoch erhobenen Haupt nach vorn und nahm Platz. Der Hut hatte kaum seinen Kopf berührt, als er auch schon „SLYTHERIN!“ rief. Er hatte es gewusst. So machte er sich auf zu seinem Tisch. Ihm entging dabei nicht, dass viele ihn musterten. Es wäre auch eine Schande gewesen, wäre er nicht nach Slytherin gekommen, sein Vater hätte ihn vermutlich umgebracht.
Potter und sein dümmlicher Freund Weasley kamen ebenfalls nach Gryffindor. Vermutlich war das alles besser so …


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