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Fanfiction

Lustblumen - Die erste Blume

von Svelita

Zögernd klopfte sie an die Tür in den kalten Kerkern, die sie erzittern ließen. Ein tief klingendes „Herein“ ließ sie eintreten.
„Guten Abend, Miss Parkinson. Sie haben meine Nachricht also noch erhalten“, bemerkte der Mann ganz in schwarz gehüllt.
Pansy nickte steif. „Ja, Professor.“
Ihr Professor setzte sich und gebot ihr mit einer Geste ihm gleich zu tun. „Nehmen Sie Platz, Miss Parkinson. Nun, können Sie sich denken, weshalb Sie hier sind?“
Sie überlegte intensiv, doch irgendetwas lenkte sie ab, irritierte sie. Vielleicht die etlich vorhandenen Kerzen, die auf seinem Tisch, den Bücherregalen und anderen magischen Dingen positioniert waren? „Ehm... Nein, Professor Snape.“
„Ach, nein?", er beugte sich etwas über den Tisch, der die Beiden voneinander trennte und sagte gefährlich: „Nicht vielleicht wegen dem Mangel an Intelligenz und somit auch an Feingefühl einen halbwegs angemessenen Trank zu brauen?“
Pansy schreckte zurück. „Oh, ehm, doch. Ja. Deswegen, Professor.“
„Hmm“, machte er und lehnte sich wieder zurück. „Und wie gedenken Sie, ihre Note zu verbessern?“
„Ich..ich weiß nicht.“
Snape lachte leise bösartig. Lachen hatte sie ihn noch nie gehört und jetzt war sie froh darüber. Es ließ sie eine Gänsehaut bekommen.
„Ja, das hätte mir klar sein sollen. Sie wissen schließlich auch sonst nichts.“
Pansy schluckte schwer und fummelte nervös an ihrem Fingernagel herum.
„Nagut. Also, ich gebe Ihnen die Chance ihre Note zu verbessern. Aber das muss unter uns bleiben.“
Einen Moment sahen sie sich schweigend an, bis Pansy dem Blick ihres Lehrers nicht mehr stand halten konnte und auswich. Betreten schaute sie in ihren Schoss. „Professor?“
„Ja, Miss Parkinson?“
„Ich verstehe nicht recht.“
Snape seufzte. „Kommen Sie mal her.“
Pansy sah ihn fragend an.
„Keine falsche Scheu. Kommen Sie schon“, drängte er und hielt ihr die Hand hin.
Sie tat wie befohlen und wanderte um den Tisch herum.
„Na, nicht so zaghaft. Schon ein wenig näher.“
Langsam wurde ihr mulmig zu mute. Was wollte er von ihr? Was sollte sie machen? Einen Trank brauen und die Zutaten waren auf der anderen Seite des Tisches gelagert? Sie machte einen kleinen Schritt auf ihn zu.
„Was soll das? Wollen Sie mich verarschen?“, brüllte er und riss sie an ihrer Bluse zu sich heran. Sein Mund lag jetzt an ihrem Ohr und sie konnte fühlen, dass er lächelte. „Wenn Sie schon keine Tränke brauen können.. Was können Sie dann?“, flüsterte er.
Pansy wusste nicht mehr wie ihr geschah und schwieg.
„Keine Antwort?“, fragte er leise und gespielt traurig. „Wie schade!“, schrie er und drückte sie mit aller Kraft von sich weg. Pansy jedoch fing sich unnormal schnell und elegant. Konnte das vielleicht etwas bedeuten?
„Sagen Sie, können Sie gut.. Tanzen?“
„Was? Ich..Ich denke schon.. Jaah“, antwortete sie entgeistert und war der Ohnmacht nahe.
„Schön. Dann tanzen Sie.“ Und er nippte breit grinsend an seinem Wein.
Pansy hatte von solchen Menschen gehört, welche die sich an Mädchen vergingen. Und, dass man solche Leute nicht sofort erkannte. Dass sie eher unscheinbar schienen und verbittert. Aber Professor Snape?! Nein, das konnte nicht sein. Sie musste sich vertan haben. Anderer Seits - Was war wenn doch? Sollte sie lieber auf Nummer sicher gehen? Sie wollte bestimmt nicht so ein Opfer werden und psychische Schäden davon tragen. Würde er sie überhaupt überleben lassen? Von der Panik gefasst lief sie schleunigst zu der schweren Eisentür und umfasste überängstlich die kalte Klinke. Unbändig drückte sie sie mehrmals rauf und runter, die Tür ging nicht auf. Sie drückte und schmiss sich dagegen, in Hoffnung die Tür würde bloß klemmen. Es ging nicht. Sie war fest verschlossen.
„Sie kommen hier nicht raus. Nicht bis Sie ihre Note verbessert haben.“
Plötzlich schoss ein Schmerz durch Pansys Hals und ihre Augen wurden nass. „Ich will nicht!“, schrie sie und wurde von einem Schluchtzer erstickt. Wieder versuchte sie verzweifelt die Tür aufzubekommen. Dann fiel ihr ein, dass sie ihren Zauberstab dabei hatte. Flink zog sie ihn aus ihrer Hosentasche, aber dann - „Expeliarmus!“ - und er flog in die Dunkelheit. Snape hatte zu schnell reagiert. Die einzige Möglichkeit war sich jetzt noch anders bemerkbar zu machen. Pansy hämmerte mit den Fäusten an die Tür und schrie wie am Spieß.
„Aber, aber, Miss Parkinson. Warum so angsterfüllt?“, fragte er gespielt. Der Mann lief zu ihr und packte um ihren Körper herum. Pansy kreischte aus Überraschung noch lauter. Snape hielt ihr den Mund zu und zerrte sie zurück zum Schreibtisch herüber. Das Mädchen schlug um sich und versuchte in die Hand ihres Professors zu beißen.
„Du kleines Biest!“, zischte er und zuckte mit der verletzten Hand zurück. Er bemühte sich damit einen Schrank zu öffnen. Inzwischen liefen dem Lehrer salzige Tränen über die andere Hand, die Pansy umfasst hatten. Snape schleuderte das Mädchen gewaltsam in den offenen Schrank und trat sie in die Seite, damit sie bloß nicht heraus kam. Mit angewinkelten Beinen saß sie darin und weinte heftig.
„Heute Nacht lass ich dich raus. Und wehe du tanzt nicht, dann werden noch ganz andere Dinge geschehen, du Miststück!“ Er knallte die Schranktür zu und schloss sie ab. Um den Schrank herum legte er einen Schalldämmzauber. Jetzt konnte man nicht mehr das hysterische Geheule vernehmen. Es klopfte an der Tür. Snape ließ sie aufschwingen und blickte in das ernste Gesicht von Dumbledore.
Snape strich sich schnell das verworrene Haar aus dem Gesicht, versteckte seine blutende Hand und sagte möglichst unauffällig: „Guten Abend, Albus. Was kann ich für Sie tun?“


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