
von Emma14Watson
Soo Leute...wieder etwas verspÀtet, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir noch mal! *g*
Das Kapitel war eigentlich lĂ€nger, aber ich wollte einen Cliffy einbauen, also werde ich den Rest einfach zum nĂ€chsten Kapitel hinzufĂŒgen, dass ĂŒbrigens auch schon zur HĂ€lfte fertig ist. Echt danke danke Leute fĂŒrs lesen, ich hoffe, es macht euch SpaĂ! Und eure Kommis freuen mich immer sehr! ;) Kuss Emma xxOOxx
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Draco war verzweifelt... was sollte er tun?
Es gab so viele Dinge, die ihm durch den Kopf rasten.
Er war wĂŒtend, stinkwĂŒtend, wie konnte Harry ihm das antun? Ihn einfach so verarschen und sich als MĂ€dchen ausgeben. Er hatte ihn echt nach Strich und Faden aufs Glatteis gefĂŒhrt. Von wegen, er hĂ€tte ihn so gern.
Draco hĂ€tte vor Wut am liebsten seinen Laptop vom Bett geschmissen, aber gebracht hĂ€tte das auch nichts. Irgendwie musste er Harry vergessen, seine Gedanken aufschreiben, vielleicht eine Lösung fĂŒr diese missliche Lage finden.
Sollte er auch mit Harry darĂŒber sprechen? Darauf hatte er gerade am wenigsten Lust, auch wenn es das schlaueste gewesen wĂ€re.
Und auch im Fuchsbau war jemand verzweifelt..Harry.
NatĂŒrlich wusste er, dass Draco nun enttĂ€uscht von ihm war. Aber auf irgendeine Art MUSSTE er mit ihm reden, er musste ihm doch klarmachen, dass das alles nur ein MissverstĂ€ndnis und eine Tat aus Furcht vor der Wahrheit war. Er hatte Draco doch gern.
Mittlerweile war es Nacht geworden. Harry gĂ€hnte und sah auf die blaue Wanduhr in seinem Zimmer. Gleich schlug es Mitternacht und die HĂ€lfte der Weasleys schlief schon tief und fest in ihren Betten. Ginny hĂŒpfte noch in ihrem Zimmer herum und tanzte zu einem neuen Hit ab. Nur noch mal zur Erinnerung, es war Mitternacht! Und Hermine und Ron..nun ja, die waren womöglich in Rons Zimmer und machten was auch immer. Harry langweilte sich zu Tode, keiner war online mit dem er sprechen wollte und er wusste sich auch nicht anders zu unterhalten.
Da kam er plötzlich online! Harry zuckte zusammen, setzte sich gerade vor seinen PC und öffnete ein Fenster fĂŒr einen Privaten Dialog mit Draco.
-------------------------- Chat Anfang ----------------------------
SucheM18 sagt: Hi Draco.. es wĂ€re schön, wenn du mit mir reden wĂŒrdest.
(keine Antwort und langes Warten)
SucheM18sagt: Bitte! Ich weiĂ, du bist verletzt! Aber ich muss mit dir sprechen. Geht das?
(Doch noch immer kam keine Antwort von Draco.)
SucheM18sagt: Ok...wenn du nicht mit mir reden willst, dann lass es mich zumindest erklÀren!
Blondschopf18 sagt: Dann erklÀre!
SucheM18 sagt: Also, wie fang ich am besten an!? Erstmal möchte ich mich bei dir entschuldigen, weil ich mir denken kann, wie sehr du von mir enttĂ€uscht sein musst. Es tut mir leid, richtig richtig leid. Du sollst nur wissen, dass ich dich nie verarscht habe und dich auch nicht hinters Licht fĂŒhren wollte wegen meinem Namen. Es kam nur leider nie der richtige Zeitpunkt, um dir zu sagen, wer ich wirklich bin. Bitte sei nicht sauer, denn meine GefĂŒhle waren immer echt. Ich habe nie vorgehabt mit deinen zu spielen, nur wĂ€rst du doch nie auf mich eingegangen, wenn du mich nicht als Cindy kennen gelernt hĂ€ttest. Und Cindy war nur der Name, der verĂ€ndert wurde und nicht meine Art oder meine GefĂŒhle zu dir. Ich hoffe du wirst es irgendwann verstehen und mir verzeihen.
(Draco las den Text gespannt durch und es tat gut, sowas zu lesen. Sicher, er konnte Harry nicht sofort alles verzeihen, aber er wollte es versuchen. Doch das brauchte seine Zeit.)
Blondschopf18 sagt: Harry..ich weià zu schÀtzen, was du schreibst. Und ich denke, ich kann dir vertrauen, das ist mir erstmals wichtig.
Danke, dass du mir das gesagt hast, aber ich kann dir zurzeit nicht sofort verzeihen und brauche etwas Abstand von dir. Ich hoffe auch du kannst MEINE Lage verstehen und ich hoffe, dass auch du mir deswegen nicht zu böse bist. Ich denke, wir sollten erstmal Abstand halten fĂŒr eine Zeit lang. Aber danke nochmals ;) Ich muss jetzt gehen.
TschĂŒss, schönen Tag noch.
(Harry war nicht mehr so verzweifelt wie zuvor, aber viel mehr erfreute ihn Dracos Nachricht auch nicht. Aber natĂŒrlich musste er es so hinnehmen.)
SucheM18 sagt: Danke fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Das bedeutet mir echt was. Schönen Tag noch! ;)
------------------ Chat Ende -----------------
Nach dem etwas zufrieden stellendem GesprĂ€ch mit Draco ging Harry einen Stock höher zu Ginnys Zimmer und klopfte leise an, obwohl er sehr bezweifelte, dass sie ihn bei dieser MusiklautstĂ€rke und ihrem Rumgehopse ĂŒberhaupt hören wĂŒrde.
Doch sie hörte es und bat ihn höflich herein. Harry trat ins Zimmer und sah eine verschwitzte Ginny, mit hochrotem Kopf und einem Pferdeschwanz.
âWieso machst du um Mitternacht noch so nen Krach?â âOh tut mir Leid, hab ich dich geweckt?â warf Ginny schnell ein. âTut mir Leid, echt...â
âOch nein, passt schon.â Sagte Harry ruhig. âIch hab noch nicht geschlafen.â Er setzte sich mit trauriger Mine auf ihr Bett. âWas ist los, Harry? Hast du was?â fragte Ginny besorgt und setzte sich neben ihn. âAch nein, das passt schon.â Harry versuchte sie anzulĂ€cheln.
âHarry, du kannst doch mit mir reden, sag schon, ich wĂŒrde dir gerne helfen.â Ginny strich sich eine HaarstrĂ€hne hinters Ohr. âAch, es geht da um einen Jungen...ich hab mich echt in ihn verliebt. Und...â âWer ist es?â fragte Ginny gespannt.
Und so begann Harry die ganze Geschichte zu erzĂ€hlen, die Probleme dahinter und das Treffen. Als er fertig war staunte Ginny einfach nur. Ihre Augen waren geweitet und sie starrte Harry an. âWow! Das is ja mal ne Story.â Harry lĂ€chelte, er liebte es, wenn Ginny so interessiert und fasziniert war. âUnd was tust du jetzt?â
âWarten wĂŒrde ich sagen. Ich kann es doch nicht Ă€ndern, er braucht Freiraum und das verstehe ich. Also werde ich ihm den einfach geben und ich hoffe ja doch, dass er sich fĂŒr mich entscheiden wird.â
âWOW! Ich hĂ€tte nie .. gedacht, dass Draco sooo nett sein kann.â Wieder lĂ€chelte er: âGlaub mir Ginny, das kann er.â Auch Ginny lĂ€chelte: âIch seh das gerne, wenn du glĂŒcklich bist. Warst du in unserer Beziehung auch so glĂŒcklich?â Harry nickte, immer noch lĂ€chelnd. âDas war bis jetzt die beste Zeit meines Lebens.â
âWeiĂt du Harry...ich hab dich echt echt gern. Ich weiĂ, dass du nur Freundschaft willst, aber du sollst wissen, dass du mir sehr viel bedeutest.â
Harry umarmte seine Ginny: âIch hab dich doch auch gern. Und glaub mir, wĂŒrd ich nicht auf Jungs stehn, dann wĂŒrd ich dich sofort wieder nehmen. Ich bereue echt keine Sekunde.â
Ginny strahlte: âWĂŒrdest du mich noch einmal kĂŒssen?â
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