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Fanfiction

Auroren - 10. Rettung und Flucht Teil 2

von Thorti

Zu spĂ€t bemerkten Alastor und Frank, dass sich ein riesiger schwarzer Abgrund vor ihnen auftat. Alastor, mit dem kleinen MĂ€dchen im Arm, versuchte noch abzubremsen. Doch es half alles nichts mehr. Alastor verlor den Halt und trat ĂŒber den Rand. Das MĂ€dchen fest an sich geklammert, schlitterte er den Hang herab und ĂŒberschlug sich mehrmals. Frank erging es dabei nicht anders. Die beiden Auroren lösten einen riesigen Erdrutsch aus.

Alastor und Frank landeten in einem Höhleneingang. Schnell und endgĂŒltig begrub die Erdlavine den Eingang.
Schwarz. Kleine GerĂ€usche von rollenden Kieselsteinen. Das Tropfen von Wasser. Schnelle und unregelmĂ€ĂŸige AtemzĂŒge. Husten und ein kratzendes Ächzen
„Lumos!“

Eine Lichtquelle durchbrach die schwarze Wand. Das Licht glitt ĂŒber feuchte, teils erdige SteinwĂ€nde. Baumwurzeln hingen von der Decke und bewĂ€sserten den Höhlenboden mit Wassertropfen.
„Wo sind wir?“, stöhnte eine heisere Stimme.

Alastor blinzelte, dass Licht blendete ihn. Seine Stirn war blutverschmiert. Seine Beine schmerzten. Er lag auf den Boden und spĂŒrte einen leisen Atem auf der Brust. Es war das kleine MĂ€dchen, dass er immer noch fest umklammert hielt.
„Frank, ist alles klar bei dir?“, fragte Alastor.
„Hab nur ein wenig Kopfschmerzen. Und bei dir?“
„Bin auch okay!“
Frank leuchtete auf seine Stirn.
„Sieht mir aber nicht so aus. Alastor!“
„Ach, halb so wild. Hauptsache der Kleinen geht es gut!“

Alastor ließ das MĂ€dchen los. Sie krabbelte ĂŒber ihn hinweg und drĂŒckte sich an die Wand. Frank half Alastor auf.
„Wie heißt du?“, fragte Frank das MĂ€dchen.
Schniefendes Schweigen.
„Ich bin Frank und das ist Alastor (Alastor winkte ihr zu). Wir tun dir nichts, vertrau uns. Wir wollen dir doch nur helfen.“
Erneut ein Schweigen. Ihre Augen fĂŒllten sich mit TrĂ€nen. Sie drĂŒckte sich fest an Frank und weinte. Frank legte ihr den Arm um die Schulter.
Alastor sah Frank fassungslos an.
„Verdammt, was haben ihr die Schweine angetan?“
Frank schĂŒttelte den Kopf. Er wusste es selber nicht genau. Aber was es auch war, das Gesicht des kleinen MĂ€dchens verriet ihnen, dass es so bestialisch war, dass selbst jeder VerrĂŒckte und jeder KinderschĂ€nder den Hut vor diesen Leuten gezogen hĂ€tte. Da waren sich Alastor und Frank einig.

„Wie soll es jetzt weitergehen?“, fragte Alastor Frank.
„Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall mĂŒssen wir erst mal einen Weg hieraus finden. Den Eingang frei zu zaubern, wĂ€re glatter Selbstmord.“
Sie beschlossen einen anderen Weg zu finden. Alastor wickelte das MÀdchen in seinen Umhang und trug es durch den Höhlengang.

„Ich hab das laue GefĂŒhl, dass wir hier nicht so schnell herauskommen.“
Frank schaute Alastor an.
„Sei kein Pessimist. Wir sind Auroren. Wir lassen uns nicht einfach gefangen nehmen.“
Frank lachte. Und auch das MĂ€dchen schien zu lĂ€cheln. Sie hatte immer noch nicht offenbart, wie sie heißt und was mit ihr geschah, doch Alastor und Frank ließen ihr die Zeit alles zu verarbeiten.
Sie wussten ja nicht, dass sie noch lange Zeit dafĂŒr hĂ€tten.


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Emma ist eine natĂŒrliche Schönheit – wenn sie also die ,normale‘ Hermine in ihrer Schuluniform spielt, mĂŒssen wir ihr Aussehen unter dem Make-up eher herunterspielen. Aber der Weihnachtsball erfordert natĂŒrlich das genaue Gegenteil – da konnten wir uns mit dem Make-up richtig austoben.
Amanda Knight, Maskenbildnerin