
von iome
Du meine GĂŒte, ich hĂ€tte nie mit so vielen Kommentaren zum ersten Kapitel gerechnet. Ganz toll! Ich danke euch dafĂŒr und gebe eine Runde Butterbier aus!
Bevor es jetzt mit dem zweiten Kapitel weitergeht, hier noch ein kleiner Hinweis: Ich schwöre, bei allem, was mir heilig ist, ich habe den Film â50 erste Datesâ nicht gesehen und die Idee ist davon unabhĂ€ngig entstanden. Aber ich denke, in diesem Kapitel wird sich das auch schon deutlich zeigen.
@ SallySnape: Freut mich, dass Du es spannend findest. Ich denke und hoffe, dass wird sich auch mit dem heutigen Kapitel nicht Àndern.
@Jane-Do: Ich denke mal, Du wirst feststellen, dass das, was Snape heute erzÀhlt, nur ein Teil der Wahrheit sein kann. Dein Verdacht, dass er mit dem GedÀchtnisverlust zu tun hat, war schon ganz richtig.
@Der dunkle Lord 88: Heute wird â zumindest grob â aufgelöst, was mit Hermine passiert ist. Snape sagt ihr jedoch nicht die ganze Wahrheit.
@Narzissa Snape: Keine Angst, es geht mit der Geschichte recht regelmĂ€Ăig weiter, denn ein paar Kapitel habe ich schon vorgeschrieben.
@shadow.dancer: So ganz wirst Du heute noch nicht erfahren, warum Hermine bei Snape wohnt, aber zumindest ansatzweise. Ich kann ja nicht alles auf einmal verraten :-)
@Deco20: Danke fĂŒr Dein Lob. Da schreibt es sich ja schon fast wie von allein weiter.
@LovleyRhia: Nein, eigentlich möchte ich an dem Pairing HG/SS festhalten. Es gibt da noch so viele Möglichkeiten, die beiden Geschichten erleben zu lassen, dass ich nicht denke, dass es unbedingt einseitig ist. Aus dem HP-Universum gibt es keine anderen Figuren, ĂŒber die ich â als Hauptpersonen â schreiben möchte. Aber hin und wieder spielen sie auch in meinen HG/SS-Stories immerhin wichtige Rollen. Egal, ich freue mich jedenfalls, dass Dir der Anfang dieser Story gefĂ€llt.
@Bloody Mary: Nein, keine Angst, ewig geht es so verwirrend natĂŒrlich nicht weiter, aber Hermines Verwirrung wird noch ein paar Kapitel anhalten. Einen Teil Deiner Fragen beantwortet das neue Kapitel und alle anderen werden sich mit der Zeit klĂ€ren.
@Inga: Schön, dass Du auch hier wieder mitliest. Du fragst, wie ich an dieser Stelle aufhören kann? Na ganz einfach .. Aber Du mĂŒsstest das doch schon von mir kennen.
@LalitaSnape: Ja, nach diesem Anfangskapitel ist natĂŒrlich noch alles möglich. Daran wird vielleicht auch das neue Kapitel nicht viel Ă€ndern, aber es wird das eine oder andere klĂ€ren.
@Snapes Wife: Und noch ein bekanntest Gesicht! Schön, dass Du auch wieder mit von der Partie bist. Und Du hast schon wieder Fragen und Vermutungen. Nun ja, ein bisschen was verrĂ€t dieses Kapitel und den Rest gibt es stĂŒckchenweise.
@Hexerina: Bis es in dieser Geschichte zu einem Pairing kommt (falls ĂŒberhaupt â ich verrate da noch nichts), wird noch einige Zeit vergehen. Ich hoffe, es bleibt trotzdem spannend.
@Steph P.S. Angel: Nicht so ungeduldig! Es geht doch schon weiter. SchlieĂlich habe ich es versprochen. Du bist also sĂŒchtig nach meinen Geschichten? Da bist Du, glaube ich in guter Gesellschaft, denn allein scheinst Du damit nicht zu sein.
@PTT: Zu erklĂ€ren versucht? Jep, Du hast es vollkommen erfasst. Mehr als ein Versuch ist es nicht und natĂŒrlich nicht die volle Wahrheit. Aber ich denke, dass wird Hermine auch bald herausbekommen.
@hermine1tv: Danke fĂŒr Dein Lob. HG/SS ist auch mein Lieblingspairing und ĂŒber ein anderes schreibe ich erst gar nicht.
@Amara: Ich dachte mir, nachdem es bei âVuGâ einen ellenlangen Einstieg gab, muss jetzt mal was her, wo sofort Spannung da ist. Freut mich, dass mir da wohl geglĂŒckt ist.
@varasa: Ein wenig der Spannung kann ich Dir nehmen, denn in diesem Kapitel gibt es ein paar ErklÀrungen.
@Lyra18: Was mit Albus ist, wird sich in diesem Kapitel direkt klÀren und der Rest Deiner Fragen so nach und nach. Ein paar andere Figuren kommen auch vor, aber die meiste Zeit wird es schon um Hermine und Severus gehen.
@NoctiVagux: Sorry, dass mit der verkohlten Pizza war nicht beabsichtigt. Und was lehrt uns das? Schiebe nie eine Pizza in den Ofen, bevor Du anfÀngst meine FFs zu lesen ⊠:)
@DarkSnape: Urlaub? Was fĂŒr ein schönes Wort. Leider ist es bis zu meinem noch ein bisschen hin. Ich freue mich, dass Du sogar im Urlaub meine FF liest und wĂŒnsche Dir, dass Du Dich gut erholst.
@LadyBlack: Ach was, ich bin doch selbst blond (okay, nur StrĂ€hnchen und die sind gefĂ€rbt, ich geb es ja zu). Jedenfalls liegt es nicht daran, dass Du nix verstehst, sondern daran, dass ich erst nach und nach verrate, was hier los ist. Heute kommen wir diesbezĂŒglich ein ganzes StĂŒck voran.
@Siri: Du kriegst Deine Antwort hier, auch wenn Du hier nicht kommentiert hast und ich hoffe einfach mal, dass Du sie findest. Ich freu mich, dass Du auch bei dieser Story wieder mitliest und dass es Dir bisher gefÀllt. Ich hoffe, dass ist auch nach dem neuen Kapitel noch so.
@Lily-Lupin: Schön Dich auch hier wieder zu lesen und ich freue mich, dass Dir das erste Kapitel gefallen hat.
@chrissy: Ich bin halt von der schnellen Sorte *g* und freue mich natĂŒrlich, dass Du auch hier mitliest.
2. Böse Ăberraschung
âHermine, Du bist hier, weil der Dunkle Lord Dich mir geschenkt hat.â Er hörte ihr entsetztes Einatmen und setzte schnell hinzu. âKeine Angst, ich habe das nie ausgenutzt. Du lebst nur hier, weil ich Dich nicht frei lassen kann, ohne mein Gesicht vor dem Dunklen Lord zu verlieren. Wir haben uns hier miteinander arrangiert und wenn der Kampf irgendwann mal vorbei ist, kannst Du gehen, wohin Du willst.â
Das waren eine Menge Informationen, die Hermine da auf einmal bekam und sie schienen unglaublich. Sie war hier mit dem VerrĂ€ter, mit Dumbledores Mörder und komplett in seiner Gewalt. Eigentlich sollte sie wahnsinnige Angst haben, doch tief in ihr drin wollte sie ihm irgendwie glauben. Trotzdem sah sie ihn zweifelnd an. âWarum kann ich mich an nichts davon erinnern?â
Er seufzte und schĂ€mte sich fĂŒr die noch unausgesprochene LĂŒge. âWenn ich das wĂŒsste! Manchen Morgen bist Du ganz normal und dann wachst Du wieder ohne GedĂ€chtnis auf. Ich bin nicht in der Lage zu bestimmen, woran es liegt. Wir leben jetzt seit circa vier Monaten unter einem Dach und ich komme einfach nicht dahinter.â
Sie sah nicht aus, als ob sie ihm glaubte, aber das kannte er schon und konnte es ihr auch nicht verdenken.
âWie bin ich in die Gewalt von Voldemort gekommen?â
Da war sie wieder, diese unvermeidliche Frage, von deren Sorte ihm heute noch mehr gestellt werden wĂŒrden. Er versuchte so nah wie möglich an der Wahrheit zu bleiben. âDu warst mit Potter und Weasley unterwegs und eine Gruppe Todesser hat euch aufgelauert. Die Beiden konnten disapparieren, aber Dich haben sie entwaffnen können. Mehr weiĂ ich darĂŒber nicht, ich war nicht dabei.â
Gleich kam die nÀchste unvermeidliche Frage und er legte sich die Antwort darauf schon zurecht.
âWieso hat er mich Ihnen geschenkt? War es fĂŒr Dumbledores Ermordung?â
Snape schluckte hart. So direkt hatte sie das in all der Zeit hier niemals ausgesprochen. Seine Antwort war vergessen und er konnte nur nicken.
Bisher war Hermine erstaunlich ruhig geblieben, doch nun sprang sie auf und sah ihn angewidert an. âIn was bin ich hier nur rein geraten? Ich wohne bei einem Todesser und bin wahrscheinlich so was, wie seine Sklavin und das als Belohnung fĂŒr Dumbledores Beseitigung.â Ohne eine Erwiderung abzuwarten rannte sie in den Schlafraum, aus dem sie gekommen war und schmiss die TĂŒr hinter sich zu.
Snape blieb sitzen. Es hatte jetzt keinen Zweck ihr nachzugehen. Sie war wĂŒtend und brauchte sicher einige Zeit um sich zu beruhigen. Manchmal, wenn wieder einer dieser Tage war, an denen er ihr alles so gut es ging erklĂ€rte, da kam er sich vor, wie in einer Zeitschleife, die nicht enden wollte. Er lieĂ den Kopf auf die Brust sinken und fuhr sich genervt durch die Haare. Wie sollte es denn nur weiter gehen? Er konnte nur hoffen, dass es in nĂ€chster Zeit nicht mehr so hĂ€ufig nötig wĂ€re ihr GedĂ€chtnis zu manipulieren. Die Aufregung tat ihm und ihr nicht gut.
Er zog seinen Zauberstab und beseitigte die Reste des FrĂŒhstĂŒcks, dann klopfte er an die SchlafzimmertĂŒr. Er wartete nicht auf ein âHereinâ, denn es wĂŒrde keines geben. Hermine saĂ auf dem Bett und starrte in die Luft. Er hockte sich vor sie und hielt ihr ihren Zauberstab hin. âDu bist nicht meine Sklavin und ...â Ach, es hatte keinen Zweck ihr das noch einmal zu erklĂ€ren.
Hermine nahm ihren Stab entgegen, verwundert, dass er ihr so vertraute und fragte. âWas? Was und?â
âNichts und. Du kannst Dich innerhalb dieser RĂ€ume frei bewegen und machen, was Du willst. Die Wohnung ist jedoch so verhext, dass Du nicht hinaus kannst, auch nicht mit Zauberstab.â Ihr sich verfinsterndes Gesicht sprach bei diesem Satz BĂ€nde. âDas hat nur mit Deinen dauerndem GedĂ€chtnisverlust zu tun. Ich kann einfach nicht riskieren, dass Du davon lĂ€ufst. Das wĂŒrde sehr wahrscheinlich meinen Tod bedeuten.â
Vorsichtig hob er eine Hand, um sie auf ihre zu legen. âEs tut mir leid, dass sich das anfĂŒhlt, wie eine Gefangenschaft. Wahrscheinlich ist es genau betrachtet auch eine, aber hier wird Dir nichts passieren. Du bist in Sicherheit.â
Seltsamerweise fand Hermine die Geste, mit seiner Hand auf der ihren, nett und es kam ihr vertraut vor. Sie wollte ihm glauben. Wenn er auch Dumbledores Mörder war und zudem der Mensch, bei dem sie am allerwenigsten sein wollte, so musste sie doch zugeben, dass es ihr schlimmer gehen könnte.
FĂŒr ein paar Augenblicke saĂen sie einfach nur so da und blickten sich in die Augen. Sein strahlten Ruhe und WĂ€rme aus, was Hermine faszinierend fand, da sie sonst darin immer nur KĂ€lte gesehen hatte. Ihre Augen zeigten dagegen die Unsicherheit, die sie verspĂŒrte, welche aber mit jedem Moment weniger zu werden schien.
Dann sprach Snape wieder. âHermine, vertraust Du mir genug, dass ich Dich ein paar Stunden allein lassen kann, ohne dass Du etwas Dummes versuchst? Ich muss zu Malfoy und anschlieĂend ein paar Lebensmittel besorgen.â
Erst blieb Hermines Gesicht unbewegt, doch dann nickte sie.
Sanft strich er ihr eine Locke aus der Stirn und erhob sich dann. âOkay, ich versuche so bald wie möglich wieder da zu sein.â
FĂŒnf Minuten spĂ€ter war er auf dem Weg zu Malfoy Manor. Eigentlich war er schon zu spĂ€t, aber da der Dunkle Lord bei diesem Treffen nicht selbst dabei war, machte das nichts. Malfoy stand rangmĂ€Ăig lĂ€ngst unter ihm. Besonders, seit er sich hatte vom Ministerium verhaften lassen und mĂŒhsam hatte befreit werden mĂŒssen, wĂ€hrend sein nichtsnutziger Sohn nicht in der Lage war, den Auftrag zu erfĂŒllen, den er von Voldemort persönlich bekommen hatte.
Lucius Malfoy wartete schon auf ihn und trommelte ungeduldig mit den Fingern, als Severus den Raum betrat. âDu bist zu spĂ€t, Severus.â
Dieser lieĂ sich einfach in einen Sessel fallen und schnippte mit den Fingern, worauf hin ein Hauself vor ihm erschien. âWhiskey, 35 Jahre alt.â, bestellte er und wandte sich erst dann Malfoy zu. âWas willst Du, Lucius? Denkst Du ich habe nichts anderes zu tun, als mir Dein Rumgeheule anzuhören, dass Du in der Gunst unseres Herrn gesunken bist?â
Malfoy verzog angewidert das Gesicht. âNicht so grantig, Severus. Ich kann nichts dafĂŒr, wenn Dich das kleine Schlammblut heute noch nicht rangelassen hat.â
âDie braucht mich nicht ranzulassen. Was ich habe will, nehme ich mir. Nur zu Deiner Information. Und ansonsten sei Dir gesagt, dass Dich das nichts angeht.â
âSchon gut, schon gut. Ich begreife, dass Du sie nicht mit mir teilen willst. FrĂŒher hĂ€ttest Du das getan, aber da war ich ja auch noch nicht der FuĂabtreter fĂŒr den Dunklen Lord. Trotzdem hĂ€tte ich gedacht, dass Du mich ein wenig an ihr teilhaben lĂ€sst, besonders, wo Du sie doch jetzt schon so lange bei Dir hast.â
âNein, lasse ich nicht. Sie ist mein Spielzeug und sie tut nur, was ich fĂŒr richtig halte. Wenn Du eine persönliche Hure willst, besorg Dir eine. Damit ist das Thema ein fĂŒr allemal abgeschlossen. Und nun komm endlich zum Punkt. Was soll ich hier?â
Lucius konnte am Gesicht seines GegenĂŒbers ablesen, dass es wohl tatsĂ€chlich besser war, dieses Thema jetzt ruhen zu lassen. NatĂŒrlich hĂ€tte ihn das kleine Schlammblut schon gereizt. Seit er in der Nacht ihrer Ergreifung gesehen hatte, wie Snape sie nahm, bekam er den Gedanken an sie nicht mehr los. Es erregte ihn daran zu denken, was er alles mit ihr tun könnte, wenn Snape sie ihm nur mal fĂŒr ein oder zwei NĂ€chte ĂŒberlieĂe. Seine Hose spannte unangenehm, und er riss sich von diesem Gedanken los. âDu sollst meinen Sohn suchen und ihn zum Dunklen Lord bringen, nicht wahr?â
Snape nickte bedÀchtig.
âEr will ihn bestrafen, richtig?â
Wieder ein Nicken von Snape.
Lucius seufzte. âUnser heiĂ geliebter Herr vertraut mir wieder soweit, dass ich zumindest im inneren Kreis bleiben darf, aber mich Draco suchen zu lassen, so weit geht sein Vertrauen nicht. Was sollst Du mit Draco machen, wenn Du ihn hast?â
Severus seufzte. âIch weiĂ es nicht, aber wenn ich ehrlich sein soll, Lucius, so wĂŒrde ich an Deiner Stelle nicht erwarten, dass er das lebend ĂŒbersteht.â
âWie grĂŒndlich wirst Du nach Draco suchen?â
âSo grĂŒndlich, wie ich muss, um ihn zu finden. Glaubst Du ich riskiere mein Leben, indem ich nachlĂ€ssig bin?â Er erhob sich. âWenn ich nur hier bin, um mich von Dir ĂŒberzeugen zu lassen, dass ich Draco gar nicht finden will, dann vergeuden wir hier beide Zeit.â
Schnell stand auch Lucius auf. Beschwichtigend legte er Severus eine Hand auf den Arm. âNein, dass bist Du nicht. Alles, um was ich Dich bitten möchte, ist ihn erst zu mir zu bringen, wenn Du ihn gefunden hast. Ich wĂŒrde mich gern von ihm verabschieden.â
Snape schĂŒttelte missmutig den Kopf. âNein, dass werde ich nicht machen. Wenn ich ihn gefunden habe, werde ich kein Risiko eingehen.â
âSeverus,â Lucius Stimme zitterte jetzt etwas. âich bitte Dich. Er ist mein Sohn und Du als sein Pate solltest zumindest so viel MitgefĂŒhl mit dem Jungen haben, dass Du diese kleine Geste zulĂ€sst. Nur eine Verabschiedung. Meinetwegen noch nicht einmal hier, wenn Dir das lieber ist. Aber ich will ihn noch einmal sehen. Das er Dumbledore nicht töten konnte, war meine Schuld. Ich hĂ€tte ihn viel frĂŒher darauf vorbereiten mĂŒssen. Bitte schlag mir diese Bitte nicht ab.â
Sein GegenĂŒber schwieg fĂŒr eine Weile und wanderte mit groĂen Schritten im Raum herum. Dann blieb er direkt vor ihm stehen. âNein, Lucius. Ich kann und werde das nicht tun. Vorausgesetzt ich finde Deinen Sohn ĂŒberhaupt, werde ich ihn direkt zum Dunklen Lord bringen. Ohne Umwege, ohne das Risiko ihm zu verlieren. Ich werde nicht fĂŒr einen Freundschaftsdienst mein Leben riskieren. Besonders nicht fĂŒr einen Nichtsnutz wie Draco, dem ich es zu verdanken habe, dass ich meine Tarnung in Hogwarts aufgeben musste.â
Malfoy wurde zornig. Er trat nĂ€her an Snape, packte ihn an den Schultern und versuchte ihn zu schĂŒtteln. âWie kannst Du nur so grausam sein? Hast Du denn gar keine GefĂŒhle.â
LĂ€ssig schĂŒttelte Snape die ihn umklammernden HĂ€nde ab und zog seinen Zauberstab. âSei lieber vorsichtig, Lucius. Nicht dass ich noch auf die dumme Idee komme dem Lord zu verraten, um was Du mich gebeten hast. Und nun entschuldige mich, ich habe noch mehr zu tun, als von Dir meine Zeit verschwenden zu lassen.â Als er an der AusgangstĂŒr war, konnte er hören, wie Lucius im Wohnzimmer heulend zusammenbrach. Er konnte nichts fĂŒr ihn tun. Nicht in dieser Angelegenheit.
TBC
In diesem Kapitel hat Snape ja zwei völlig verschiedene Gesichter gezeigt. Welches ist wohl echt und welches aufgesetzt? Und das, was Malfoy dachte, birgt fĂŒr Hermine wohl noch die eine oder andere sehr böse Ăberraschung. Wann erfĂ€hrt sie die Wahrheit und wie wird sie wohl darauf reagieren?
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