
von MissMalfoy_84
Lara ritt an der Küste entlang. Die kühle Morgenluft wehte ihr ins Gesicht. Sie schlugen den Weg durch den Wald ein, der wesentlich kürzer war, als außen herum. Gelegentlich raschelte es im Gebüsch, aber davon nahmen sie nicht all zu viel Notiz.
Alofan bahnte sich seinen Weg zwischen den Bäumen durch.
Die Sonne wagte sich immer mehr hinter dem Horizont hervor und es versprach ein schöner Tag zu werden, bis jetzt.
Sie erreichten das Gelände ihres Vaters. Alofan sprang galant über die Hecke, und da waren sie dann auch schon.
„Was ist? Wieso starrt ihr mich alle so an? Ich war ausgeritten, hab's hier nicht mehr ausgehalten! Was dagegen?“, fragte sie bissig und trabte mit Alofan in den Stall. Sie stieg ab und striegelte ihn kurz ab.
„So, schlaf gut!“, sagte sie leise und legte eine warme Decke über ihn.
„Komm jetzt Lara!“, sagte einer der Todesser scharf und zog sie am Arm.
„Pfoten weg!“, sagte sie sauer und schlug seine Hand weg.
Alofan sprang sofort auf und wieherte laut.
„Ist gut, beruhige dich. Die werden mir nichts tun!“, sagte sie behutsam und versuchte ihn zu beruhigen. Er wieherte noch einmal bedrohlich, legte sich dann aber wieder ins Stroh.
Bela kam auf sie zu und packte sie an den Schultern.
„Wo warst Du? Deine Vater hat sich schreckliche Sorgen gemacht!“, schrie sie ihr entgegen, so dass es ihn ihren Ohren schmerzte.
„Lass mich los Bela. Ich brauch mich nicht abmelden wie ein kleines Kind! Ich war ausreiten! Na und? Was kann da schon großartiges passieren?“, schnauzte sie zurück.
„Es könnte zum Beispiel unser allseits beliebter Mr. Potter vorbeifliegen und dich töten! Ist dir das vielleicht mal in den Sinn gekommen??“, brüllte eine Männerstimme.
Die Todesser fielen sofort auf die Knie und verneigten sich vor dem dunklen Lord.
„Soll er es doch versuchen! Entweder ich gewinne oder ich verliere die Chancen stehen 50:50, also gar nicht so schlecht für mich.“, sagte sie grinsend.
„Ins Haus mit ihr! Bewacht sie!“, befahl Voldemort mit eisiger Stimme.
Todesser packten Lara und wollten sie ins Haus zerren.
„Pfoten weg ihr Spinner! Ich kann auch allein gehen!“, sagte sie garstig. Sie warf einen vernichtenden Blick zu ihren Vater und ging dann hoch erhobenen Hauptes ins Haus zurück. Sie ging zu dem Kamin in der großen Eingangshalle und flohte ins St. Mungo.
„Noch keine Zustandsverbesserung…bewusstlos…komatöser Zustand…“, murmelte sie. Sie zerknüllte das Pergament in ihrer hand und blickte säuerlich drein.
„Verschwindet! Lass mich allein!“, sagte sie barsch zu den Todessern um sie rum
„Der Lord hat befohlen dich zu bewachen! Los, komm jetzt! In dein Zimmer!“, sagte ein Todesser den sie nicht kannte und der dazu noch sehr jung war.
Barthy und Bela standen etwas abseits und beobachteten jede Bewegung von Lara.
„Wie heißt Du Kleiner?“ Sie trat ein paar Schritte auf ihn zu. Sie bekam keine Antwort.
„Ich will Dir mal eins sagen! Keiner, aber auch wirklich keiner hat das Recht so mit mir zu reden!“, zischte sie, während sie den jungen Mann am Umhang gepackt hatte.
Er sah sie ausdruckslos an, nur das rechte Augenlid zuckte etwas.
„Lara, hör auf damit!“, sagte Barthy und ging auf sie zu. Sie ließ den jungen Todesser los und blickte Barthy finster an.
Barthy schob sie vor sich her die Treppe hoch, öffnete die Tür zu ihrem Zimmer, schubste sie hinein, trat dann selbst ein und schloss die Tür hinter sich.
„Was sollte das? Warum musst Du deinen Frust an anderen auslassen?“, sagte er etwas lauter.
„Ich lass mir doch nicht von so einem Todesser in Kleinausgabe etwas sagen!“, giftete sie zurück.
„Er befolgt die Befehle deines Vaters!“
„Die eines Spinners!“
Das saß! Barthy hatte ausgeholt und ihr eine saftige Ohrfeige verpasst.
Sie hielt sich die Stelle, wo er sie getroffen hatte und grinste ihn diabolisch an.
„Nicht schlecht Crouch, aber um von mir Unterwerfung und Demut zu erwarten reicht das nicht. Die musst du schon aus mir rausprügeln.“, sagte sie gelassen und stellte sich mit verschränkten Armen vor ihm hin.
Er blitzte sie böse an und drehte sich dann und verließ ihr Zimmer. Er knallte die Tür zu und versiegelte diese, damit Lara nicht mehr ihr Zimmer verlassen konnte, man es aber von außen betreten konnte. Sie setzte sich auf ihr Bett und holte ihr Handy aus der Reisetasche. Muggelkommunikationsgeräte waren sehr nützlich in mancherlei Hinsicht.
Sie schrieb ihren Eltern eine SMS damit sie sich keine Sorgen machen müssen und legte sich dann mit einem Buch aufs Bett.
Nach einiger Zeit öffnete sich die Zimmertür und Pansy streckte vorsichtig den Kopf zur Tür hinein.
Lara sah von ihrem Buch auf und ihr Gesicht hellte sofort auf.
„Wir dachten dir muss langweilig sein. Wie wär's mit nem Spiel?“, fragte sie grinsend während sie nacheinander in ihr Zimmer kamen und leise die Tür schlossen.
„Wo ist Draco? Wollte der nicht mit?“, fragte sie verwundert.
„Keine Ahnung. War nicht in seinem Zimmer. Wer weiß wo der rumgeistert.“, sagte Greg tonlos.
Lara krabbelte von ihrem Bett runter und kniete sich auf den Boden vor ihrem Bett.
Sie kramte unter ihrem Bett und zog einen Kasten mit Flasche hervor.
„Wahnsinn! Du hast Butterbier gebunkert??“, fragte Vin gutgelaunt.
„Was viel besseres! Muggelbier! Becks! Schmeckt viel besser als Butterbier.“, kicherte sie und stellte der Kasten neben's Bett.
Sie kühlte die Flaschen magisch auf eine angenehme Trinktemperatur und dann reichte sie ihren Freunden eine.
„Na dann! Wohl bekomm's!“, sagte Lara grinsend und zusammen stießen sie an.
Auch wenn ihre Freunde anfangs skeptisch waren, so überzeugte sie der erste Schluck vom Gegenteil.
„Das schmeckt ja fantastisch!“, sagte Greg anerkennend.
„Und Leute, was spielen wir?“, fragte Lara fröhlich.
Der Abend versprach lustig zu werden.
Sie hatten sich auf ein magisches Spiel geeinigt, was bei Jugendlichen sehr beliebt war.
Die Muggel nannten es „Wahrheit oder Pflicht“, bei ihnen wurde gezaubert, verflucht oder auch die Wahrheit preisgegeben. Der Harken an der Sache war nur eine Kristallkugel, die bestätigte oben man die Wahrheit sagte oder man gelogen hatte.
Sie spielten schon einige Zeit. Jeder von ihnen musste an dem anderen irgendwelche Zauber ausprobieren. Pansy hatte um Schluss grün - orange karierte Haare, die Lara ihr verpasst hatte und Lara selbst, was übrigens Gregs Idee war, trug zu all ihrer Belustigung ein rosa Kleidchen mit Schleifen und ein Krönchen zierte und ihre Haare waren blond!!! Sie hasste rose Klamotten und blonde Haare an sich. Am schlimmsten fand sie aber das Krönchen und das schreckliche Make-up, welches Vin ihr verpasst hatte.
„Mensch, schaut sie euch an. In ihr steckt ja doch ein Mädchen und nicht nur ein sich raufendes und prügelndes Etwas!“, kicherte Greg und Pansy und Vin mussten sofort mitlachen. Lara kam sich äußerst albern vor, aber das Bier zeigte seine Wirkung und auch sie lachte mit.
„Wisst ihr Leute, machen wir das Ganze doch mal interessanter. Ab jetzt nur noch Wahrheit.“, lallte sie und versuchte dabei fies zu klingen.
Ihre Freunde sagten natürlich ja, hatten aber absolut keine Ahnung worauf sie sich einließen.
Pansy war als nächste dran und Greg musste die Frage stellen.
„Also, wann hattest Du dein erstes Mal?“, fragte er gedehnt.
Lara grinste breit, sie wusste worauf er hinaus wollte. Sie hatte mit Greg das erste Mal und es war nach ihren Erzählungen zu urteilen ein voller Erfolg gewesen, dennoch hoffte sie, dass sich nicht alles um Fragen über ihr Sexleben drehen würde.
Pansy wurde leicht rot, antwortete dann aber: „Mit dir Süßer, am Abend des 24. Dezembers 1998 und es war großartig.“
Greg lief dunkelrot bis über beide Ohren an. Mit solch einer offenherzigen Antwort hatte er nicht gerechnet. Er schluckte geräuschvoll und dann war Lara auch schon mit Antworten dran und Vin musste ihr die Frage stellen.
„Hast Du schon mal jemanden getötet?“, schoss es wie aus der Pistole.
Sie verschluckte sich an ihrem Bier. In der Mitte lang die Kristallkugel, in der der Nebel rotierte.
Lara überlegte kurz und sagte dann trocken: „Japp, habe ich. Zwei Mal und ich schätze es war auch nicht das letzte Mal.“
Ihre Freunde sahen sie geschockt an. Die Kristallkugel bestätigte ihnen ihre Antwort und die Namen der getöteten Todesser tauchten in der Kugel auf.
„Du hast McNair und Argus Jackson getötet?“, fragte Pansy heiser.
„Ja, oder glaubst Du sie haben sich selbst getötet? Was hätte ich tun sollen? Ich sah mich in meiner eigenen Existenz bedroht und dann musste sie halt aus dem Weg geschafft werden.“, kichert sie.
Greg grinste breit, genau wie Vin.
„Du bist wirklich die Tochter vom dunklen Lord. Keine andere hätte das so kaltblütig getan! Respekt!“, sagte Greg anerkennend und prostete ihr zu.
Pansy hatte sie wieder gefangen und grinste ebenfalls.
„Du warst schon immer die von uns gewesen, die am wenigsten gefackelt hat, deshalb haben sich auch alle respektiert. Meine Hochachtung Lara!“, sagte Pansy ehrfurchtsvoll.
„Ja, und ich würde es auch jederzeit wieder tun.“, fügte Lara noch hinzu.
Ihre Freunde kicherten nur, denn sie wussten ganz genau wie ernst sie es meinte.
Das Spiel lief weiter, mit ein paar kurzen Toilettenpausen. Lara war wieder an der Reihe eine Frage zu beantworten, die Pansy ihr stellte.
„So Schätzchen und nun raus mit der Sprache, bist Du verliebt?“, fragte sie genüsslich.
„Kein Kommentar!“, kicherte Lara.
Die Kugel blieb immer noch grau.
Lara nahm sich eine neue Flasche Bier und trank einen Schluck.
„Das war keine Antwort auf meine Frage.“
„Tja, was soll ich sagen, ich weiß es nicht. Draco, Marcel, Barthy, Greg etc. Keine Ahnung, ich bin mir selbst noch nicht so sicher.“, gluckste Lara und trank wieder einen Schluck.
Ihre Freunde glotzten sie an und starrten dann zur Kugel, die keine Anstallten machte sich zu verfärben.
„Sie hat nicht gelogen!“, murmelte Vin.
„Freunde, ich weiß es wirklich nicht. Ihr wisst doch: Love is a battlefield. Der Stärkere siegt, nur ob ich es dann auch will, weiß ich nicht. Ich bin noch jung, ich muss mich noch nicht festlegen. Erstmal Spaß haben und dann mal sehen. Wer weiß wie lange ich noch lebe, falls unser lieber Harry, dieser Volldepp es doch schaffen sollte mich kalt zu machen. Auf dich Harry und auf einen Krieg der unvermeidlich ist. Ich freu mich auf dich!“, sagte sie kichernd und stieß mit ihren Freunden, die sie besorgt ansahen.
War es der Alkohol oder war sie mittlerweile wahnsinnig geworden??
Warum sprach sie solche Worte?
„So Leute, ich pfeif mir jetzt noch nen Ausnüchterungstrank rein und hau mich dann ins Bett. Will mir jemand Gesellschaft leisten?“, lallte sie.
Ihre Freunde hatte zwar auch schon alle gut einen sitzen, schließlich hatten sie einen ganzen Kasten Bier geleert, aber sie waren nicht zu betrunken um nicht den herannahenden Wahnsinn zu bemerken.
Lara versuchte auf zu stehen, was ihr erst nach ein paar Anläufen gelang und lehnte sich dann an Greg, der mit ihr zusammen runter in den Salon des Anwesens ging. Eigentlich sollte sie ihr Zimmer nicht verlassen, doch wer weiß, was sie getan hätte, wenn er sie hätte nicht herunter gebracht.
Voldemort saß in seinem großen Ohrensessel am Kamin und Barthy saß in dem Sessel neben ihm. Sie unterhielten sich, bis sie ein Kichern herum fahren ließ.
„Verzeiht My Lord, aber sie hätte mich wahrscheinlich verflucht wenn ich es nicht getan hätte.“, sagte Greg gebieterisch und platzierte Lara auf dem Sofa was vor dem Kamin stand, dann kniet er vor dem dunklen Lord nieder.
„Ja, das hätte ich getan.“, kicherte Lara. Sie fand die ganz Situation furchtbar witzig und machte sich über das dümmliche Gesicht ihres Vaters witzig, mit dem er sie ansah.
Barthy stand auf und ging zu Greg.
„Wir kümmern uns um sie.“, sagte er leise und schickt Greg fort.
„Was hast du gemacht? Du stinkst nach Alkohol!“, sagte ihr Vater verärgert.
„WIR haben eine Unmenge an Bier getrunken und gespielt. Was ist dabei? Sollte ich dort versauern?“, sagte sie belustig.
Barthy reichte ihr einen Ausnüchterungstrank, den sie sofort begierig hinunter stürzte.
„Danke!“, sagte sie leise.
„Wir reden später!“, knurrte Voldemort.
„Bring sie auf ihr Zimmer und pass auf, dass sie es nicht verlässt!“, befahl er Barthy, der nur nickte.
„Jute Nacht Voldi!“, kicherte Lara, schlug ihrem Vater beherzt auf die Schulter und hielt sich an Barthy fest, der sie hinausführte.
Ihr Vater blickte ihr wütend hinterher. Er hasste es, wenn jemand in seiner Gegenwart Voldi zu ihm sagte, selbst von seiner Tochter duldete er so was nicht.
Barthy brachte Lara hoch in ihr Zimmer und legte sie auf ihr Bett. Mittlerweile zeigte der Trank Wirkung und sie war wieder bei vollem Verstand.
Barthy sah sich in ihrem Zimmer um und blickte auch den leer getrunkenen Kasten Bier.
„Habt ihr den wirklich heute Abend geleert?“, fragte er fast geschockt.
„Japp!“, sagte Lara kurz und legte sich auf ihr Bett.
Er war gerade im Begriff zu gehen, als er sich noch mal zu ihr umdrehte.
Sie lag auf ihrem Bett und sah ihn an.
„Geh nicht!“, sagte sie leise und streckte ihm ihre rechte Hand entgegen.
Zögerlich ging er zu ihrem Bett zurück und ergriff ihre Hand. Seine Finger spielten mit ihren, während er sich auf ihr Bett setzte.
„Was soll das Lara?“, fragte er leise, während er ihr in die Augen sah.
Er hatte wirklich umwerfende Augen, allein sein Gesicht und überhaupt erst sein Körper!
„Ich will nicht allein einschlafen.“, sagte sie leise und legte ihre linke Hand auf seinen Oberschenkel.
Er haderte mit sich selbst. Sie sah umwerfend aus und sie kannten sich auch schon eine halbe Ewigkeit, aber man wusste bei ihr woran man ist. Mal war sie wie Feuer und dann war sie auch wieder wie Eis.
Was sollte er jetzt tun?
Er war ein Todesser! Er konnte nicht einfach das Bett mit der Tochter vom dunklen Lord teilen, oder vielleicht doch??
„Was willst Du?“, fragte er leise.
„Dich!“, hauchte sie ihm entgegen und griff an seinen Hals.
Sie zog ihn zu sich hin und küsste ihn.
Barthy war eigentlich nicht der Typ, der sich von Gefühlen beeindrucken ließ, doch sie hatte etwas Magisches an sich, das jeden Mann um den Verstand brachte.
Er zog sich seinen Ledermantel aus und warf ihn achtlos auf den Boden.
Ihre rechte Hand glitt über seinen Rücken. Er zuckte kurz zusammen.
„Entschuldige!“, murmelte sie leise und küsste ihn weiter.
Sie wusste was es war, was sie unter ihren Finger gespürt hatte.
Beim letzten Kampf ist er schwer verletzt worden. Eigentlich wäre er gestorben, wenn Snape nicht so schnell zur Stelle gewesen wäre.
Verzauberte Eisenrohre hatten ihn durchbohrt, es war grausam gewesen. Barthy war einer der Treuesten ihres Vaters und nun lag sie mit ihm in ihrem Bett.
„Lara, hör zu…“, versuchte er anzusetzen doch sie wehrte ab.
Sie zog ihm sein Hemd über den Kopf und küsste ihn weiter. Ihre Hände wollten sich gerade auf den Weg zu seiner Hose machen, doch er hielt sie fest.
Sie sahen sich an, bis Barthy die passenden Worte fand.
„Lara, ich bin kein Spielzeug. Wenn ich es nur für dich bin, dann lass uns aufhören, bevor es zu spät ist. Auch Todesser haben Gefühle!“, sagte er eindringlich.
Er lockerte den Griff um ihre Handgelenke und ließ sich nach hinten aufs Bett fallen.
Er beugte sich über sie. Seine Haare fielen ihm ins Gesicht und Lara strich sie bei Seite.
„Was willst Du? Werd dir klar darüber!“, saget er leise.
„Ich weiß es doch selbst nicht! Ein Studienkollege liegt im Mungo, Draco benimmt sich wie ein Kleinkind, mein Vater ist am Abdrehen, meine anderen Eltern machen sich Sorgen um mich, Pansy liegt zwei Zimmer weiter mit Greg in ihrem Bett und hat mit ihm atemberaubenden Sex und ich habe das Gefühl, das die ganze Welt auf mich hereinbricht!! Ich habe niemanden mit ich einfach mal so reden kann! Mit meinen Eltern kann ich über magische Dinge nicht reden und schon gar nicht über Todesser und weiß ich was. Ich bringe sie damit nur in Gefahr! Hast ja gesehen was McNair, dieser Vollidiot vorm Herrn gemacht hat! Meine Kommilitonen sind allesamt Muggel! Mein Vater hat sich noch nie für meine Belange interessiert! Lucius ist Tod! An Draco komm ich nicht ran!“
„Es war auch nicht fair, wie du dich ihm gegenüber verhalten hast!“, warf Barthy ein.
Sie schoss hoch und blitze ihn an.
„Ich habe keine Ahnung, was zwischen euch war, aber ich kann es mir ansatzweise denken. Du hast seine Gefühle verletzt, das hast Du auch schon früher getan!“,
„Er ist ein Todesser!“
„Ich auch und trotzdem liegst Du mit mir in einem Bett!“
„Das ist was anderes!“
„Nein, das ist es nicht! Du hast Angst, stimmt's? Angst davor jemanden zu verlieren, oder so zu werden wie Narcissa, die Lucius verloren hat! Aber dann darfst du uns auch keine Hoffnungen machen, jemals an dich ran zu kommen!“, sagte er barsch.
„Ich will keinen Todesser lieben! Ich will den Mann ohne diese Verpflichtungen, ohne die Angst, dass er getötet werden könnte, ohne die Angst das er nach Askaban geschickt werden könnte!“, sagte sie traurig und zog ihre Beine an ihren Körper.
Barthy sah zu Boden und überlegte kurz.
„Ich würde vorschlagen du schaust dich mal irgendwo anders um, als nur hier. Es gibt doch sicherlich ein paar alte Schulfreunde.“, sagte er. `Keine sehr geistreiche Antwort! ´, bescheinigte ihm seine Kopfstimme.
„Kapierst Du nicht?? Entweder sie stehen auf der Seite meines Vaters, oder auf der Seite von Ministerium oder dem Orden des Phönix. Ich will keinen von beiden! Aber dieser Wunsch erfüllt sich wohl erst, wenn Potter oder mein alter Herr tot ist! Am besten ich bringe beide um!“, sagte sie grinsend.
Barthy glaubte sich verhört zu haben.
„Du kannst gerne Potter umbringen, aber versuche auch nur deine Vater in irgendeiner Weise zu verletzen und du wirst sehen, wozu ein Todesser fähig ist.“, knurrte er bedrohlich.
Sie sah ihn belustigt an.
„War das eine Drohung?“, grinste sie breit.
Er packte sie an den Schultern und drückte sie aufs Bett.
„Wirst du dem dunklen Lord gefährlich, bringe ich dich persönlich um!“,
„Dann tu's doch! Nur zu! Einer von uns wird eh irgendwann sterben. Also warum es nicht sofort beenden?“, sagte sie kalt.
Da war es wieder! Diese Macht, die umgab und sie nutzte sie schamlos aus. Er durchbohrte sie fast mit ihren Blicken und sie schien sich fast noch einen Spaß daraus zu machen.
Sie Kopf nährte sich ihrem Gesicht.
„Du wirst noch feststellen wo dein Platz ist!“, zischte er leise,
„Soo, werde ich das?? Die Hure eines Todessers! Welche großartigen Zukunftsaussichten! Lieber sterbe ich, als wie eine Hure behandelt zu werden! Du glaubst auch, ich weiß nicht was hier abgeht! Die Frauen der Todesser werden doch durch eure Reihen gereicht, als wären sie Ware! Glaubst du so was würde ich je mit mir machen lassen?? Ich bin keine Hure die auf Bestellung zu ihrem Freier kommt, um ihn zu befriedigen und selbst wenn, suche ich sie mir immer noch selbst aus und töte sie danach!“, zischte sie zurück.
Barthy war langsam an der Grenze seiner Wut angelangt.
Er holte aus und verpasste ihr eine.
„Und nun? Glaubst du das beeindruckt mich?“, sagte Lara gelassen und rappelte sich vom Bett auf. Ihre Haare fielen ihr über den Rücken. Sie hatte nur noch ihr Höschen an. Sie wollte ins Bad gehen, doch da stand Barthy auch schon hinter ihr. Er packte sie an den Schultern und strich grob ihre Haare bei Seite und küsste ihren Nacken.
„Nicht von irgendjemanden die Hure…“, murmelte er zwischen den Küssen.
Er drehte sie um und sie sah, dass er nackt war.
Er dirigierte sie in Richtung Bett und schubste sie schon grob rauf.
Er legte sich halb auf sie rauf und fuhr mit seinem Zeigefinger ihre Gesichtszüge nach.
„Du wirst meine…“, sagte er leise und küsste sie.
Laras Augen weiteten sich. Sie wollte sich wehren, doch sie konnte nicht. Er hielt ihre Arme fest.
„Was macht dich da so sicher?“, fragte sie eiskalt und setze ein arrogantes Gesicht auf.
„Glaubst du im ernst, das ich so was Schönes wie Dich an andere Todesser weitergeben würde. Außerdem würde es dein Vater sicherlich nicht wollen.“, sagte er grinsend.
„Mein Vater? Es interessiert mich herzlich wenig was mein Vater will. Und eins noch Crouch, ich bin nicht dein Spielzeug!“, zischte sie.
Er sah sie grinsend an und ließ dann aber ihre Hände los.
Er stützte sich mit seinen Armen ab und beobachtete ihre Reaktion.
`Mädel, du bist so blöd! Was tust du hier?? Du liegst hier mit dem, neben Draco, wohl schärften Todesser im Bett! Natürlich, du bist nicht sein Spielzeug und auch nicht seine Hure, eher stirbt er, aber für heute Nacht kann er doch wohl mal dein Spielzeug sein! Mein Gott, was zögerst du nur! Er liegt vor dir auf dem Präsentierteller! Nimm ihn dir einfach! ´, sagte ihre leicht kranke Kopfstimme.
`Warum eigentlich nicht? Er wäre mal eine nette Abwechslung. ´, sagte sie zu sich selbst.
Sie lächelte Barthy an, der nun bald nicht mehr die Welt verstand.
Sie zog seinen Kopf zu sich runter und küsste ihn verlangend.
`Hat sie es sich doch anders überlegt? Na warte du kleines Biest! Die Rechnung hast du ohne mich gemacht! Spielen kann ich auch! ´, sagte Barthy's Stimme.
Ihr Höschen rutschte runter und nun gab es kein Zurück mehr. Das Spiel hatte begonnen, doch mit Verlangen und Begierde und Gefühlen spielt man nicht und schon gar nicht mit denen von Todessern und der Tochter des Lords!
Warum konnte sie ihm nicht widerstehen? Draco konnte sie auch nicht widerstehen! Ihre sonst so perfekte Fassade drohte zu zerbröseln! Für sie war alles ein Spiel!
Doch die Gefühle während sie miteinander schliefen waren nicht gespielt. Sie waren echt! Das Kribbeln, das Hochgefühl, das Gefühl sich ineinander zu verlieren und die Gefühle, die seine Küsse bei ihr auslösten! Nichts davon war gespielt! Gefühle kann man nicht spielen! Sie droht das Spiel zu verlieren wenn sie nicht aufpasste, denn verlieben wollte sie sich auf keinen Fall!
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