
von MissMalfoy_84
Ich weis, das es sehr lange gedauert hat, bis das nächste Kapitel fertig war. Mir fehlten einfach die Ideen und die Zeit. Ich hoffe, ich schaffe es demnächst noch ein Kapitel rein zu stellen, aber jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß mit diesem hier!
Liebe Grüße, Miss Malfoy
Dunkelheit umgab sie, von irgendwo her kam ein fahler Lichtstrahl der verzweifelt versuchte, die Dunstschwaden zu durchbrechen. Ihr Kopf schmerzte fürchterlich und dann noch dieser Gestank! Kaum zu aushalten! Bewegen konnte sie sich nicht, es schien als sei sie gefesselt. Ihr Rücken schmerzte. Dumpf kamen die Erinnerungen zurück…Etwas hatte sie getroffen, direkt auf der Wirbelsäule. Diese schmerzte auch, als wenn die Haut vom Rücken gerissen wäre. Sie versuchte die Augen zu öffnen, doch alles drehte sich vor ihr.
„Wo bin ich?“, fragte Lara sich selbst und hob leicht ihren Kopf und öffnete ein Stück die Augen. Sehen konnte sie nicht viel, nur Gestank wahrnehmen, der mehr als scheußlich war. Schritte hallten durch den Raum, oder war es doch ein Verlies? Endlich ließen ihr Augen ein paar wahrnehmende Blicke zu. Sie befand sich in einer kleinen Zelle aus dem rohen Felsen gehauen. Vor ihr lag eine schwere Holztür und unter dieser schimmerte es hell hindurch. Sie erblickte ein kleines schmutziges Fenster, durch das fahles Licht hindurch schimmerte. Dann wurde es wieder schwarz vor ihren Augen und sie sackte wieder zusammen. Die Schritte die vom Gang her kamen, hörte sie schon gar nicht mehr.
Sie bekam auch nicht mit, wie sich die Tür zu ihrem Kerker öffnete und drei Personen eintraten und sie grob vom Boden hochzogen. Sie erlangte erst wieder das Bewusstsein als Wellen des Schmerzes über ihren eh schon geschwächten Körper rollten.
Voldemort war unruhig, unruhiger als sonst und etwas rief ihn. Er sprang auf und rannte in einem ungewohnten schnellen Tempo in den Garten.
„Alofan!“, schrie er. Das schwarze Einhorn schabte wie wild mit den Hufen und rannte dann auf ihn zu. Er ergriff die Zügel.
„Ruhig!“, befahl er ihm und strich ihm über den glänzenden Hals.
„Wo ist meine Tochter?“, drängte er.
Alofan wieherte lautet und nickte wild mit seinem Kopf. Das Horn fing an zu glühen, das Zeichen für Voldemort. Er hielt seinen Zauberstab an das Horn und stellte ein Art Gedankenverbindung zwischen dem Einhorn und ihm her.
Er sah die letzten fünf Minuten von Lara. Sie fiel, Gestalten in umhängen, Flüche und dann verschwanden sie.
Voldemort wurde zornig… „Potter“ zischte er und rauschte mit wehenden Umhang in das Anwesen zurück. Seine Gefolgschaft wartete ungeduldig auf seine Rückkehr. Die Tür flog auf und Voldemort trat ein.
„Potter! Findet ihn! Ich will ihn lebend! Tötet alle anderen!“, befahl er und ein Großteil seiner Todesser schwärmten aus. Nur Barthy und Severus blieben zurück.
„Wie sollen wir sie finden? Könnt ihr eine Verbindung zu ihren Gedanken herstellen?“, fragte Barthy und Hast lag in seiner Stimme.
„Verdammt nein! Es muss ein Schutzzauber geben, einen sehr mächtigen!“, schnauzte er zurück.
Seine Gedanken rasten. Wo ist seine Tochter?
Barthy indes kam eine Art Geistesblitz. Er rannte hoch in Laras Zimmer und durchwühlte sämtliche Taschen, Kommoden, Schränke auf der suche nach etwas bestimmten.
Voldemort sah ihm verwundert nach, ging dann aber ebefalls hoch in ihr Zimmer.
„Was suchst du denn?“, fauchte er.
„Diesen komischen schwarzen Kasten, wo die Muggle reinsprechen und sich dann mit anderen unterhalten. Sie hatte mir mal gesagt, das man dieses Ding über GPS orten kann, was auch immer das heißen mag.“
Keuchend stand er auf und sah sich noch mal genau im Zimmer um.
„Sie muss es mitgenommen haben. Vielleicht können wir sie so finden. Ihr wisst was das heißt MyLord.“, entgegnete ihm Barthy.
Ja, er wusste ganz genau was das bedeutete. Er musste die Hilfe anderer in Anspruch nehmen, etwas was gar nicht sein Fall war. Und schon gar nicht die Hilfe von Mugglen.
Es fühlte sich an, als würde ihr einer den Rücken mit Säure verätzen. Ein Zauberstab glitt über ihren Rücken und heilte ihre Wunden notdürftig. Jemand schlug ihr auf die Wange.
„Wach auf Riddle!“, schrie jemand ihr entgegen mit einer sehr feuchten Aussprache.
„Was? Was willst Du? Wo bin ich überhaupt? Wer bist Du überhaupt?“, murmelte sie und versuchte ihre Augen zu öffnen.
Langsam öffneten sich ihre Augen, aber ihr Blick war noch verschwommen, doch die Personen die vor ihr standen kannte sie nur als zu gut.
„Potter…wie schön das wir uns mal wieder sehen.“, kicherte sie und es hört sich leicht wahnsinnig an.
„Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite!“, zischte Potter. Jetzt erkannte sie auch die anderen anwesenden Personen. Zottelkopf Granger und Dumpfbacke Waesley.
„Was verschafft mir denn die Ehre das man mich auf so wunderbare Art und Weise genötigt hat hierher zu kommen?“, höhnte sie.
„Jetzt pass mal genau auf Riddle…ich wäre an deiner Stelle nicht so frech, denn dein Daddy kann dir nicht helfen.“
„Schön und weiter?“, langsam nervte diese Unterredung sie.
„Wir wollen nur über die Pläne von Voldemort bescheid wissen, mehr nicht.“, ergriff Granger das Wort.
„Und ihr glaubt ich weis darüber bescheid? Wie blöd seit ihr eigentlich?“, lachte sie.
Die drei sahen sich an.
„Gut, dann auf die harte Tour…Crucio!“, schrie Potter.
Lara lachte nur und blieb unberührt auf einer Art Tisch sitzen.
„Das klappt nicht. Da musst du dir schon was besseres einfallen lassen.“, kicherte sie.
Die Pause die entstand wurde Lara zu lang.
„also, ich habe keine Ahnung von dem, was mein werter Herr Papa plant. Mich interessiert es auch gar nicht, ich bin kein Todesser.“
„Und warum dann das Mal?“
„Man, wie blöd seit ihr eigentlich! Ich bin seine Tochter! Klingelt da was. Ist ne Art Markierung oder was auch immer das sollte. Aus mir kriegt ihr nix raus, fragt ihn doch selber.“ Sie war genervt und ihr tat alles weh. Die glaubten doch nicht wirklich, das ihr Vater sie in die Geheimnisse der Todesser eingeweiht hat.
Ihr drei Entführer sahen sich etwas ratlos an. Weasly und Potter packten sie an den Armen und zogen sie vom Tisch.
„Hey, ich kann alleine laufen!“, fauchte Lara und schüttelte sich die Hände von den zweien ab. Bei ihrem Weg zurück in den Kerker sah sie sich das Haus, so gut es ging an. Es war verfallen, die Wände waren schwarz und die Bilder an der Wand zeigten auch keinerlei Regung.
„Komisches Haus“, dachte sie sich. Sie brachten sie zurück in den Keller und schubsten sie wieder in ihre Zelle zurück.
„Zu freundlichst die Behandlung hier.“, knurrte sie und setzte sich auf den nackten Steinboden.
„Denk nach Mädel, wie kommst du hier raus…“, sprach sie zu sich selbst.
„Aber klar! Warum bin ich nicht gleich darauf gekommen?!“, kam es ihr plötzlich in den Sinn.
Sie griff in ihre linke Hosentasche und dort war es, ihr Handy. Den Zauberstab hatte man ihr zwar abgenommen, aber wozu doch stablose Magie gut war. Sie brachte ihr Handy auf die ursprüngliche Größe und vergewisserte sich, ob sie Empfang hatte.
„Na super, der Akku ist auch fast alle! Ich hoff die Beiden sind so schlau wie ich denke…“, murmelte sie vor sich hin und wartete ab.
Voldemort und Crouch mussten wohl nun den schwersten Gang ihres Lebens antreten. Sie disapparieten und tauchten vor einem Haus, gelegen an einem Waldrand wieder auf.
Crouch klingelte. Wenig später wurde die Tür geöffnet.
„Guten Tag…ähm…Frau Petersen…Wir haben da ein kleines Problem.“, stammelte Barthy ganz unprofessionell. Cecil sah ihn komisch an, bis Voldemort neben ihm auftauchte.
„Ach, Sie sind wahrscheinlich der Onkel.“, sprach sie vorsichtig und behielt die zwei im Auge.
„So ist es. Es gibt ein Problem. Dürfen wir reinkommen um mit Ihnen zu reden?“, sprach Voldemort weiter.
Er hasste es so freundlich sein zu müssen und besonders bei Muggeln!
Ganz wohl war ihr bei der Sache nicht, aber sie ließ sie dennoch gewähren und geleitete sie in die Küche.
Voldemort fing auch gleich an zu reden, nachdem er auf seinen ihm zugewiesenen Stuhl Platz genommen hatte.
„Also…Lara ist verschwunden…sie ist wahrscheinlich entführt worden.“, versuchte er so ruhig wie möglich zu sagen.
Es hatte den Anschein als würden Cecil jeden Moment die Augen aus dem Kopf fallen. Ihr Gesichtfarbe wechselte von einem zarten rosa zu einem strahlenden weiß mit einem leichten Grünton.
„Was??“, kreischte sie auf. Sie wurde völlig hysterisch.
„Beruhigen Sie sich! Es bringt uns nicht weiter, wenn Sie auch noch durchdrehen! Wir wissen das sie diesen schwarzen Kasten mit hat, wo man reinsprechen kann.“
„Sie meinen ihr Handy.“
„wie auch immer es heißen mag. Sie erklärte uns, das man das Ding über GPS orten kann, was auch immer das heißen mag.“
„Das bedeutet, man kann jemanden über Satelliten aufspüren, der verschwunden ist.“, erklärte Cecil und musste sich ein leichtes grinsen verkneifen.
Diese Magier waren wohl doch nicht so schlau wie sie immer dachte.
Sie erklärte ihnen wie man Lara damit aufspüren konnte und zog sich derweilen an, damit sie nach Hamburg reisen konnten um ihr Handy finden lassen zu können.
Voldemort fühlte sich zu tiefst gedemütigt, bei dem Gedanken daran, die Hilfe eines Muggels annehmen zu müssen. Aber nur das war die einzige Möglichkeit Lara wieder zu finden. Sie machten sich auf den Weg nach Hamburg, um dort zu ihrem Handyanbieter zu gehen und dem die Problematik zu erklären.
Er fühlte sich mehr als unwohl. In einer Stadt die zu 99% nur mit Muggeln bevölkert war unterwegs zu sein, entsprach nicht seinem Stil .Er hasste die Gesellschaft dieser minderwertigen Wesen.
Problematisch wurde es dann erst, als der Mitarbeiter ihres Anbieters sich weigerte, Laras Handy auf zu finden.
„Entschuldigen sie, aber das kann nicht tun. Das darf nur die Polizei und Sie sind nicht von der Polizei.“, kam es arrogant von dem Mitarbeiter.
Voldemorts Geduld war am Ende! Er zog seinen Zauberstab und rief „Imperius“. Cecil blieb der Atem stehen.
„Und nun werden Sie uns erklären bzw. es sofort machen, wie man dieses Ding wieder findet!“, zischte er wütend.
„Natürlich!“, kam als mechanische Antwort.
Er tippte ein paar mal auf dem Computer rum und nannte ihnen dann die Adresse.
„Grimmauldplatz 12, London.“, sprach er monoton und starrte ins Leere.
„Warum nicht gleich so.“, knurrte Voldemort und beendete den Fluch. Er sah Barthy an und beide disapparierten mitten im Laden nach England zurück, zurück in sein Anwesen.
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