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Fanfiction

Dinge der Vergangenheit und der Zukunft oder gebt mir mein Leben zurück! - Seh zu ich muss auf's Klo!

von MissMalfoy_84

Voldemort schritt eilig mit wehendem Umhang zur Tür hinein, Barthy folgte ihm. Beide hatten ein Gesicht, als wären sie zu Gast bei einer Beerdigung. Wut, aber auch unverhohlene Vorfreude spiegelte sich auf Voldemorts Gesicht wieder. Er schritt majestätisch in den Versammlungssaal, der voll war mit seinen Getreuen und ließ sich in seinen Sessel nieder.
„Wir wissen wo sie sich befindet.“ Er sprach die Worte mit einer Spur Vorfreude auf das bevorstehende Massaker aus.
„Grimmauld Platz Nr. 12, London.“
Bellatrix verrutschte ihr sonst so hämisches Gesicht zu einer entsetzten Fratze.
„Das Haus meiner Eltern…“, sie sah Barthy entsetzt an.
„Das Hauptquartier des Orden des Phönix.“, warf Snape ein.
Voldemort lächelte, zumindest sollte es ein Lächeln sein.
„Sehr gut Severus. Hat es sich doch gelohnt, dich dort als Spion ein zu schleusen.“, er legte zufrieden die Fingerspitzen an einander.
„Barthy!“, sofort rutsche der Angesprochene zu seinem Meister an den Sessel und kniete nieder.
„My Lord?“, sein Körper hatte eine unterwürfige Haltung eingenommen.
„Wir begeben uns auf den Weg dorthin und statten unserem lieben Harry einen Besuch ab.“, Voldemorts Mund verzog sich zu einem hämischen Grinsen.
Bellatrix‘ Gesicht hellte sich sofort auf und wahnsinniges Gelächter brach aus ihr heraus.
Umhänge wurden angelegt, Masken aufgesetzt um dem bevorstehen Ereignis auch gebührend bei zu wohnen.

Lara saß indes gelangweilt in ihrem Versteck und döste vor sich hin. Von ihren Gastgebern hatte sie bisher nichts mehr gesehen, geschweige denn gehört. Sie schmiedete Rachepläne! Diese drei Bastarde sollten ihr nicht ungeschoren davon kommen! Sie waren doch eigentlich nicht besser als die Todesser. Sie verschleppten, folterten und töten genau so, angeblich alles im Sinne des Friedens! Welch eine Ironie! Gewalt mit Gewalt bekämpfen war nun wirklich nicht friedlich. Blieb noch die Frage wer angefangen hatte. Zweifellos damals Voldemort. Er wollte die Macht an sich reißen. Diesen Teil verstand sie einfach nicht von ihrem Vater. Warum wollte er unbedingt, dass es keine muggelgeborenen Menschen mehr gab oder Squibs? Was war an ihnen so schlimm? Dies fragte sie sich schon die ganzen Jahre über. Als man ihr vor 8 Jahren das Schulwissen von Muggeln implantierte, brachte man ihr auch deutsche Geschichte bei. Sie musste dabei feststellen, dass die Muggel gar nicht so viel besser waren als die Magier. Sie lernte damals, dass es in Deutschland eine Zeit gab, die sich Nationalsozialismus nannte, angeführt von einem machtbesessenen Österreicher namens Adolf Hitler. Eigentlich hatte er die gleichen Ideen wie ihr verrückter Vater, nur dass er wesentlich brutaler und rigoroser zur Tat geschritten war. Sie sollte ihn bei Gelegenheit auf diese Person ansprechen. Sie war gespannt, wie seine Reaktion war. Es belustigte sie, zu wissen, dass es ein Muggelgegenstück zu ihrem alten Herren gab, auch wenn es gar nicht zum Lachen war. Dieser Mann hatte immerhin 6 Millionen Menschen über die Klinge springen lassen, die seiner Meinung nach minderwertig waren. Voldemort reichte zwar bei weitem nicht an diese erschreckend hohe Zahl ran, aber wenn beide Seiten so weitermachen würden, wäre am Ende auch keiner mehr übrig, der magischen Geblüts war. Es beschlich sie zusehends das Gefühl, dass alles aus dem Ruder lief. Eugenetik oder überhaupt das gezielte Töten von Personen war ihr zuwider, nur weil jemand glaubte besser zu sein als die anderen.
Andererseits war es fast unmöglich absolut reinblütig zu sein. Dies würde zwangsläufig bedeuten, dass alle miteinander verwandt waren und Inzucht im großen Stil betrieben wurde. Bei dem Gedanken schüttelte sie sich. Sie sah es schon vor sich. Brutkliniken für Reinblüter und Konzentrationslager für alle anderen. Welch abartiger Gedanke! Sie schüttelte den Kopf um die Gedanken aus dem Kopf zu kriegen. Ihre Devise war „Leben und leben lassen“. Sie störte sich nicht an anderen, außer man ärgerte sie mit ihrer Herkunft bzw. tat sich auf Grund seiner eigenen Herkunft hervor. Schlussendlich, nachdem sie sich nun schon fast zwei Stunden den Kopf darüber zerbrochen wer nun „Gut“ oder „Böse“ war, kam sie zu dem Entschluss das sie doch alle gleich waren. Alles feige Arschlöcher, die sich hinter einer Ideologie verstecken, damit sie sich nicht ihrer eigenen Schwächen bewusst werden müssen.

Die Gruppe von Kuttenträgern apparierte nach London zu der genannten Adresse, doch nichts war zu sehen.
„Nun Severus, verärgere mich nicht.“, Voldemort war sehr sauer und konnte sich kaum noch zurückhalten nicht seinen Tränkemeister zu verfluchen.
„Wie ich euch bereits schon erklärte liegt ein sehr starker Fidelius-Zauber auf dem Haus.“, Snape rollte genervt mit den Augen und trat auf die Lücke zu, die sich zwischen zwei Häusern befand. Er nuschelte etwas in seinen nicht vorhandenen Bart und dann tauchte unvermittelt ein Haus auf.
Snape stieß die Tür auf oder eher gesagt, er sprengte sie aus den Angeln und schon stürmten sie in das Haus. Hektische Stimmen und Schritte waren zu hören. Bunte Blitze flogen durch die Luft.
„Bringt mir Potter!“, schrie Voldemort und löste sich in schwarzen Nebel auf. Der Fidelius-Zauber, der auf dem Anwesen lag existierte noch. Da Potter es von Sirius Black geerbt hatte, mussten sie sich für den nächsten „Überraschungsbesuch“ etwas anderes einfallen lassen. Obwohl sich noch die Frage stelle, ob sie das Haus so zurücklassen sollten oder doch lieber zerstören sollten. Voldemort würde sich später entscheiden.

„Hallo Harry.“, Bellatrix lachte wie eine Irre, als sie auf ihn zu schritt. Einige Auroren waren ihr schon zum Opfer gefallen, der verbliebene Rest hielt sich bisher wacker am Leben.
Potter stand umringt von seinen Freunden mitten im Raum und fuchtelte wie wild mit dem Zauberstab rum. Die Todesser schwärmten derweil durchs Haus und suchten Lara, die von dem ganzen Trubel nur herzlich wenig mitbekam. Sie war doch tatsächlich eingeschlafen und schnarchte in dem feuchten Kellerloch vor sich hin.
Barthy, gefolgt von Draco stürmten durch den Keller, der sowas von verwinkelt war, dass sie Beide fast wahnsinnig wurden.

In der Küche duellierten sich Rudolphus Lestrange und sein Bruder Rabastan sich mit Moody und Arthur Weasley. Die Carrow Geschwister hielten Lupin und Nymphedora Tonks in Schach. Voldemort floss wie ein schwarzer Nebel durch den großen Eingangsbereich und materialisierte sich direkt vor Harry Potter, welcher daraufhin vor Schmerzen fast zusammen gebrochen wäre.

„Harry, erfreut dich zu sehen.“, sein Gesicht war eine höhnische Fratze. Er packte Harry am Kragen und machte eine Handbewegung zu Bellatrix und dem neben ihr stehenden Yaxley…sie wussten was er meinte. Ein fröhliches und überlegenes Grinsen legte sich auf ihre Gesichter.
„Noch irgendwelche letzten Wünsche oder Worte?“, Bellatrix war voll in ihrem Element.

Granger und Weasley sahen sich kurz an, grinsten drauf hin zurück und ließen etwas fallen, was darauf hin den ganzen Raum mit einem schwarzen Nebel erfüllte. Es waren nur Plopp Geräusche zu hören…Bellatrix schrie vor Wut. Diese beiden Mistkröten war doch tatsächlich disappariert, aber sie hatten jemanden vergessen…oder doch nicht?
Voldemort, für eine Sekunde unaufmerksam, bekam nicht mit, wie Potter die Gunst der Stunde nutze und ebenfalls verschwand.
Eine Handbewegung von ihm lies den Rauch verschwinden und sein Gesicht wurde rot vor Zorn!

Im Keller suchten Barthy und Draco nun mittlerweile getrennt immer noch seine Tochter. Sie riefen sich die Seele aus dem Leib, aber es kam keine Antwort.

Irgendwas störte Lara in ihrem friedlichen Schlummer und sie meckerte im Halbschlaf vor sich hin. „Können die nicht mal ihre Fresse halten! Ich will doch nur ein bisschen schlafen.“
Der Lärm wurde lauter und sie war wach und hatte eine üble Laune.
„Man Potter, du dummes Arschloch! Halt endlich deine verdammte Fresse! Ich will pennen!“
Sie war aufgestanden und trat vor Wut gegen die Tür!
„Verpiss dich du Weichei!“

Das Poltern vernahmen auch ihre beiden Retter, sowie ihre unflätigen Worte.
„Lara!“, brüllte Barthy während er durch den Keller jagte.
Sie drehte sich zur Tür um und glaubte sich verhört zu haben. In ihrer Bewegung hielt sie inne und lauschte. Immer wieder hörte sie die vertraute Stimme ihren Namen rufen und ihre Laune verbesserte sich schlagartig.
„Barthy! Barthy ich bin hier!!!“, brüllte sie aus vollen Leibe immer und immer wieder.
Sie versuchte einen Blick durch die Ritzen in der Tür zu erhaschen, doch sie sah nichts.
„Geh weg von der Tür! Ich komme jetzt rein.“, Barthy stand draußen vor der Tür und versuchte diese zu öffnen.
„Man Barthy, als wenn ich das nicht schon selbst versucht hätte! Die ist richtig gut magisch gesichert. Irgendwo müssen dort Schlüssel liegen. Potter hatte vorhin welche irgendwo an einen Harken gehangen.“ Als wenn sie nicht schon selbst auf die Idee gekommen wäre und versucht hätte die Tür auf zu brechen!
Schritte hallten den Gang entlang.
„Hast du sie gefunden?“, Draco’s Stimme klang abgehetzt.
„Mensch, der alte Herr fährt ja richtig was auf um mich zu retten.“, sich lachte laut los.
„Halte deine Klappe, oder wir lassen dich da drinnen!“, maulte Barthy zurück.
„Ich hoffe ihr schafft das heute nochmal! Ich muss dringend aufs Klo! Diese Drecksäcke haben mir nicht mal das erlaubt!“ Ihre Laune verschlechterte sich wieder, während sie warten musste. Dann hörte sie endlich das erlösende Klappern und die Tür flog auf.

„Wurde ja auch mal langsam Zeit.“ Ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit.
Zum Dank umarmte sie ihre beiden Retter und eilte dann oder versuchte es aus dem Keller raus.
„Habt ihr eine Ahnung wie wir hier raus kommen?“, sie sah die Beiden fragend an.
Barthy schüttelte genervt mit dem Kopf, packte sie und zog sie mit sich mit, Draco ihnen hinterher.
Er fand doch tatsächlich sehr zielsicher den Ausgang. Draco‘s Blick haftete die ganze Zeit an ihrem Rücken, wo sie der Fluch getroffen hatte.
„Das sieht nicht gut aus.“ Er sah sie besorgt an, als sie oben im Eingangsbereich waren.
„Kannst dich bei Potter bedanken. Der muss mir irgendeine Mischung aus Schock und Brandzauber an den Hals gejagt haben!“ Sie kniff ihre Beine zusammen und sah sich suchend um. Ihren Vater würdigte sie keines Blickes sondern rauschte hoch in den ersten Stock wo sie irgendwo ein Klo vermutete. Sie öffnete eine Tür nach der anderen und fand hinter der fünften Tür auch endlich den gesuchten Ort.

Voldemort sah seine beiden Getreuen verdutzt an, die roten Ohren bekamen.
„Sie…sie musste mal aufs Klo.“, murmelte Barthy mit gesenkten Kopf.
Dem dunklen Lord drohten die Augen aus dem Kopf zu fallen. Wie bestellt und nicht abgeholt standen sie in dem Flur des Hauses und warteten zwischen Leichen und verstümmelten Personen auf Lara.
Tatsächlich erschein auch nach zwei Minuten eine erleichtert aussehende Lara am oberen Treppenabsatz.
Anmutig wie eine Elfe schritt sie Treppe hinunter direkt auf ihren alten Herren zu.

„Na, habt ihr Spaß gehabt?“ Sie deutete um sich rum auf den Boden. Ihr Vater sah sie daraufhin säuerlich an und musste sich beherrschen seine Tochter nicht an zu brüllen. In der Küche lagen zwei gefesselte Ordensmitglieder, die sie nur zu gut kannte.
„Oh, Mr. Weasley und Mad-Eye Moody! Ist mir ein Vergnügen Sie wieder zu sehen.“ Sie grinste böse, bückte sich über sie und lächelte ihnen hämisch vergnügt zu.
Wie eine Elfe sprang sie zwischen den Toten umher, sie glaubte wirklich langsam verrückt zu werden. Anscheinend hatten es alle außer Moody und Arthur Weasley hinaus geschafft.
Sie sah sich die Toten an und erkannte darunter ein paar Todesser, aber auch alte Schulkollegen. Innerlich fragte sie sich, ob diese Opfer wirklich nötig gewesen waren. Auf einer Anrichte entdeckte sie ihren Zauberstab und den ihr gehörenden Zeitumkehrer.
Ihr Vater und seine Lakaien standen immer noch im Flur.
„Dürfte ich bitte erfahren, was du hier machst?“ Voldemort stand mit verschränkten Armen im Flur, rollte bedrohlich seinen Zauberstab zwischen seinen Fingern hin und her und sah sie finster an.
„Einen Augenblick noch.“ Galant sprang sie auf Moody und Mr. Weasley zu.
„Legilimens“, murmelte sie und drang in ihre Köpfe ein. Was sie sah erfreute sie nicht wirklich und sie hatte auch das Gefühl, dass sie etwas vor ihr verheimlichten.
Enttäuscht seufzte sie, zupften jedem ein paar Haare ab und steckte sie in zwei Eppendorf Gefäße, die sie immer mit sich rumtrug.
„Verehrter Herr Professor Snape, hätten Sie vielleicht die Güte zu mir zu kommen.“
Der Angesprochene sah zu seinem Meister mit einem fragenden Blick.
„Lara, was wird das hier!“, schnauzte Voldemort.
„Ich habe gesagt einen Augenblick noch!“, schnauzte sie im selben harschen Ton zurück.
Voldemort tobte innerlich und deutete Snape wütend an zu ihr hin zu gehen.
„Was gibt es denn Ms. Riddle?“, er war genervt von der Show die sie ab zog.
„Sie haben nicht rein zufällig Veritaserum bei sich, oder?“ sie lächelte ihn zuckersüß an, woraufhin ihm fast schlecht geworden wäre.
Genervt verdrehte er die Augen, zog dann aber ein kleines Fläschchen aus seinem Umhang hervor.
„Zu gütig Professor. Haben Sie vielen Dank.“ Sie tippelte zum Wasserhahn und nahm zwei Gläser von der Spüle und füllte diese zur Hälfte mit Wasser. Zusätzlich gab sie in jedes Glas fünf Tropfen des Wahrheitsserums und tippelte damit zurück zu ihren „Gästen“.
„Und nun, brav schlucken.“ Sie hielt ihnen die Gläser an den Mund, doch die beiden „Gäste“ starrten sie nur zornig an.
„Ach Mensch, machen Sie es sich doch nicht schwieriger als es nötig ist.“ Sie seufzte, stellte die Gläser auf den Tisch hinter sich und zog ihren Zauberstab.
Voldemort der das ganze Treiben argwöhnisch beobachtet hatte kam nun interessiert zu ihr hin. Kein anderer Todesser wagte sich zu bewegen, auch wenn sie alle vor Neugierde fast gestorben wären!
„Imperio!“, rief sie, zielte auf Moody und zwang ihn das Glas zu trinken.
„Professor, wären Sie so gütig den liebenswehrten Mr. Weasley zu bitten seinen Drink ein zu nehmen?“ Snape gehorchte ihr widerwillig, nachdem er sich durch einen Blick bei seinem Chef vergewissert hatte. Voldemort sah gespannt vor Aufmerksamkeit zu und lies seine Tochter in ihrem Treiben freien Lauf. Nachdem Snap Mr. Weasley seinen Drink verabreicht hatte stellte er sich zu ihr als Zuschauer. Zuerst sprach sie Moody an um sich zu vergewissern, dass der Trank wirkte bei ihm. Anschließend überprüfte sie die Wirkung bei Arthur Weasley.

„Wissen Sie wer der eingeschleuste Todesser ist?“
Die Luft war erfüllt von Spannung, die wie Elektrizität zu knistern schien.
„Nein!“, antworteten beide.
„Wie schade…“
Voldemort wendete derweil Legilimentik an um ihren Geist zu durchforsten, doch auch er konnte nichts finden, was sie weitergebracht hätte.
„Sie haben ihre Erinnerungen bewusst gelöscht, daher ist es sinnlos.“ Lara sah betreten zu Boden, wo sie doch gehofft hatte ein paar nützliche Informationen zu finden.
„Dann brauchen wir sie nicht mehr.“ Voldemort wollte gerade dazu ansetzen sie zu töten.
„Stop! Wir können sie später immer noch aus dem Verkehr ziehen. Wir sollten sie gehen lassen. Wir haben schließlich ihre Haare. Es würde auffallen wenn sie nicht zurückkehren. So haben wir noch immer die Möglichkeit uns bei ihnen ein zu schleusen um Informationen zu kriegen.“, Lara’s Scharfsinn war mal wieder nicht zu übertreffen.
„In Ordnung. Wenn das nach hinten losgeht, dann ist es dein Versagen!“, zischte Voldemort seiner Tochter zu.
„Na na Vater! Du wirst mir doch wohl nicht drohen, mir deiner eigen Tochter.“ Sie lächelte ihn süffisant an und machte sich daran ihre Gedächtnisse zu modifizieren, anschließend ließ man sie raus schweben.
„Zerstört das Haus!“, befahl Voldemort und rauschte zu Tür raus um zu disapparieren. Von seiner eigenen Tochter vor seinen Getreuen bloßgestellt zu werden duldete er absolut nicht, aber er hatte dennoch Skrupel sie dafür zu bestrafen. Immerhin war sie seine Tochter, selbst er hatte noch so viel Anstand.
Ihm nach folgten seine Todesser, bis nur noch Barthy, Draco und Lara zurückblieben. Sie stellte sich auf die Türschwelle und beschwor ein Dämonsfeuer herauf. Dann beeilte sich die Tür zu schließen, während im Haus eine Feuersbrunst losbrach.
Vergnügt hüpfte sie die Stufen zu ihren Rettern hinunter.
„Hach, das war ein toller Tag.“ Sie schien wirklich langsam wahnsinnig zu werden. Bei ihren beiden Rettern harkte sie sich ein um mit ihnen zurück zu dem Anwesen ihres Vaters zu disapparieren.

Narzissa wartete bereits sehnsüchtig auf ihren Sohn, den sie sofort in die Arme schloss und das Gesicht küsste.
„Ja Mutter, es ist ja gut.“ Diese übertriebene Fürsorge nervte ihn, obwohl es verständlich war, schließlich hatte sie erst vor ein paar Tagen ihren geliebten Ehemann verloren.
Immer noch bei Barthy eingeharkt ging sie in die Villa ihres Vaters und wurde sogleich von ihren Freunden bestürmt, die sie daraufhin von Barthy wegrissen.

„Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht!“, Pansy war ganz aufgelöst und drückte ihre beste Freundin immer wieder an sich.
„Ahhh…verdammte Scheiße. Das tat weh!“ Lara krümmte sich vor Schmerzen als ihre Hände ihren Rücken berührten.
Der Heilzauber, den einer von diesen Stümpern ausgesprochen hatte musste sehr schwach gewesen sein, denn an Pansy’s Händen klebte immer noch Blut.

Ihre schmerzerfüllten Schreie riefen Snape auf den Plan, der mit wehendem Umhang aus dem Salon kam.
„Ms. Parkinson, wären Sie so gütig und würden die Verletzungen von Ms. Riddle durch ihre Tollpatschigkeit nicht noch mehr verschlimmern!“ Er sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen missbilligend an und wandte sich dann an Lara.
„Folgen Sie mir. Ich werde sehen was ich noch tun kann.“
Wie geheißen trabte sie ihrem alten Hauslehrer hinterher und sah entschuldigend zu Pansy, die sich erweichen lies und sie anlächelte.
Kurze Zeit später waren schmerzerfüllte Schreie aus dem Keller zu hören. Man hatte sie sehr stark verletzt und was noch erschwerend hinzu kam, lag zu viel Zeit zwischen dem zufügen der Verletzungen und Snape’s Heilversuchen. Man hatte sie fesseln müssen und zusätzlich noch leicht geschockt, damit sie endlich still liegen blieb und nicht mehr um sich schlug.
Voldemort, Bellatrix, Draco und Barthy standen in der Tür zu Snape’s Labor und besahen sich sein Opfer, das vor ihm auf seinem Arbeitstisch lag.
Jedem einzelnen warf sie vernichtende Blicke zu, während Snape an ihrem Rücken rumdokterte. Es halfen all seine Heilkünste, Tränke und Salben nichts, er musste ihre Wunden auf konventionelle Weise heilen. Eine große Wunde und mehrere kleinen übersäten ihren Rücken. Er seufzte und kniete sich vor sie.

„Hören Sie zu Lara. Es ist zu viel Zeit vergangen zwischen dem Fluch und meiner Behandlung. Ich muss die Wunden nähen und dann verbinden.“

Ihre Augen weiteten sich und sie versuchte etwas zu sagen, doch es gelang ihr nicht. Böse funkelte sie ihren Vater an, der ihre Gedanken las.

„Severus, ich soll dir ausrichten, dass du gefälligst vorsichtig und anständig arbeiten sollst ansonsten…ähm…dreht sie foltert sie dich er und schneidet dich bei lebendigen Leibe in kleine Scheiben.“

„Zu gütig Ms. Riddle, wirklich zu gütig!“

Er fing an die Wunde zur reinigen und zu nähen. Beim ersten Stick brüllte sie laut los, denn der Schockzauber lies langsam nach.

Mehrere unflätige Beschimpfungen auf Potter, ihren Vater und den Rest der Welt folgten, als sich endlich wieder jemand erbarmte sie ruhig zu stellen.
Allerdings mussten sie dann den Raum verlassen, denn es war nicht aus zu halten Snape bei seiner Arbeit zu beobachten und Lara’s Gesicht dabei zu ertragen. Sie wünschten Snape starke Nerven und gingen dann nach oben.

Nach zwei Stunden war die Tortur überstanden. Mit einem vollständig einbandagierten Oberkörper ging sie hoch zu ihrem Vater. Freundlicherweise hatte Snape ihr seinen Todesserumhang gegeben, den sie sich um die Schultern gelegt hatte und eng an sich zog. Auch wenn ihr alles weh tat, so saß ihr immer noch der Schalk im Nacken. Leise schlich sie die Treppe nach oben, zog die Kapuze ganz tief ins Gesicht und schlich sich von hinten an Draco ran. Sie musste sich so dermaßen das Lachen verkneifen, denn gleich würde er vor Schreck zusammen fahren und weiß werden. Hach, wie sie es liebte ihn zu erschrecken.
Er stand zusammen mit Barthy und Bellatrix in der Halle und war in ein Gespräch vertieft, als sie hinter ihn sprang und laut „Buh“ schrie.

Sein Innerstes fuhr zusammen, selbst Bella und Barthy hatten sich erschreckt. Er wurde noch weißer als sonst und ihm wurde schlecht.

„Haha, erwischt!“, sie piekte ihm in die Seite und konnte gerade noch seiner Hand ausweichen, die ihr eine Ohrfeige verpassen wollte.

Angelockt von dem Tumult in der Halle erschien ihr Vater.
„Kind, wenn du schon wieder Unsinn machen kannst, scheint es dir besser zu gehen.“

Sein Blick fiel auf den Umhang den sie trug.
„Ach, wollen wir doch mit machen?“

„Nein, ich möchte nicht bei eurer Pfadfindergruppe mitmachen, aber danke für die Einladung.“ Sie sah ihn säuerlich an und versuchte sich zu strecken. Die Wunden auf ihrem Rücken ziepten unangenehm und brannten. Snape musste sie mit über 50 Stichen nähen, da sie so groß waren.

Ihr Vater stand neben ihr und raunte ihr etwas zu, was so viel wie „Wie geht’s dir?“ heißen sollte. Sie sah ihn missmutig an und knurrte zurück „Na bestens, was dachtest du denn? Ich wurde gerade zusammengenäht wie eine Weihnachtsgans! Wer weiß ob es je wieder ganz abheilt!“
sie ließ ihn mit seinen Gedanken stehen und ging zum Kamin hin und hoffte positive Neuigkeiten aus dem St. Mungo zu erfahren.
Der Heiler berichtete ihr, dass es ihm ein wenig besser ging und dass er mittlerweile wieder ansprechbar war. Ein wenig erleichtert ging sie zu ihrem Vater zurück, doch lieb auf halbem Wege stehen und riss erschrocken die Augen auf.

„Meine Familie…sie…sie ist in Gefahr.“, wisperte sie und sah entsetzt ihren Vater an.

Er reagierte sofort und rief Nott und Dolohow zu sich.
„Geht sofort nachsehen ob dort alles in Ordnung ist.“

Lara hatte ungutes Gefühl in der Magengegend, denn sie wusste nicht ob ihr Fidelius-Zauber und die anderen Vorkehrungen auch wirklich hielten.

Bald sollte sie Gewissheit haben…


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Mein Vater lebt in Irland, und nun fahren Autos langsam um sein Haus, weil alle sagen, dass Harry Potters Großvater dort lebt. Er ist ganz und gar verwirrt durch diese Tatsache.
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