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Fanfiction

Der Fluch des dunklen Lords - Kapitel 23

von Hermine Watson

Kapitel 23

Ein lautes Reifenquietschen riss ihn aus seiner Trauer. Harry ging zum Fenster und sah, dass das Auto vom Ministerium wieder auf dem Hof stand. Arthur stieg mit Hermine aus. Er sagte etwas zu ihr und sie kam so schnell sie konnte zum Haus gerannt. Harry rannte runter zu Dumbledore, Mathew, Jack, Ron, Mary, Cho und Snape, der gerade zu ihnen apparitiert war., als auch Hermine angerannt kam. "Dementoren", rief sie außer Atem. "Dementoren, draußen vor dem Tor." Dumbledore rannte sofort mit Mathew und Jack nach draußen um Arthur zu helfen.

Snape blieb bei den Freunden. "Ah Miss Granger, ich habe alles erfahren, was sich hier in den letzten Tagen abgespielt hatte. Sie verfügen über dunkle Magie wie ich hörte." Hermine sah ängstlich von Snape zu Harry und dann zu Ron, Mary und Cho. Keiner wusste, was Snape damit meinte. "W-was meinen sie damit?", fragte Hermine leise. "Du kamst mir in der Schule schon so auffällig vor. Wusstest alles über die verbotenen Flüche. Und hast den einen ja sogar fast ausgeführt, wenn dich keiner daran gehindert hätte. Es ist sehr ungewöhnlich, dass eine Muggelgeborene die schwarze Magie beherrscht. Willst wohl endlich von den reinblütigen Zauberern anerkannt werden, was? So, wir können ja mal testen was du wirklich drauf hast. Zieh deinen Zauberstab." "Professor Dumbledore hat ihn und damit sie es wissen, ich verfüge über die dunkle Magie. Ich werde dazu gezwungen, sie im Willen von Lord Voldemort zu benutzen. Ich will auch nicht von diesen Reinblütern oder besser gesagt von den Todessern anerkannt werden. Und ich weiß nur von den verbotenen Flüchen, da ich es in einem Schulbuch gelesen habe. Ich weiß wirklich nichts über die dunkle Magie, glauben sie mir doch", sagte sie verzweifelt und sah zu ihren Freunden, die ihr leider nicht helfen konnten, da sie schon alles gesagt hatte.

"Mr. Weasley geben sie ihr ihren Zauberstab, sofort." Ron sah abwechselnd zu Snape und zu Hermine, die erschrocken zu Boden starrte und innerlich hoffte, dass Dumbledore oder ein anderer Erwachsener zu ihnen kam. Es kam aber keiner und so hatte sie einpaar Sekunden später Ron's Zauberstab in den Händen. "Ich denke ihr kennt alle den Tempus Necario Fluch? Sicher hat einer der Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste ihn schon einmal erwähnt. Also müsst ihr ihn auch abwähren können. Und da du ja immer alles weißt, werde ich das jetzt prüfen."

Hermine sah entsetzt zu Harry dann zu Snape. "Aber Professor, den lernen wir erst noch. Ich ... Ich weiß nicht, was der Gegenfluch ist!", stotterte sie sichtlich vor Angst erfüllt. Harry blickte besorgt zu Cho und Mary. Cho sprach leise zu ihm: "Verdammt Harry. Dieser Fluch ist selbst für Hermine viel zu schwer. Sie kann ihn nicht abwehren. Snape wird sie in Stücke reißen, wenn das kein übler Scherz von ihm war!"
Harry sah wieder zu Hermine, die aussah, als würde sie jeden Moment zu Boden fallen. Er hörte, nein, er las es eher von Snapes Lippen ab, wie er ihr drohend zuflüsterte: "Sei lieber vorsichtig! Ich könnte jetzt meine Stelle, aber du ... Dein Leben ....verlieren. Wenn mir zufällig nicht einfällt, wie ich dir sofort helfen muss ..."

Plötzlich veränderte sich Hermines Gesichtsausdruck, als Snape drohend seine Zauberstab hob und diesen auf Hermine richtete. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen und glitzerten voller Zorn und Kampfbereitschaft. Sie sah sogar richtig gefährlich aus! Die Freunde starrten gebannt auf das, was sich vor ihnen abspielte. Mary flüsterte: "Oh Gott ... Oh mein Gott! Er tötet sie ...!"
Was nun geschah kam Harry so vor, als liefe es in unheimlich langsamer Zeitlupe vor ihm ab. Snape öffnete den Mund, um den gefährlichen Fluch zu sprechen.
"Tempus Necario!", donnerte er. Doch gleichzeitig erhob auch Hermine den Zauberstab von Ron, richtete ihn auf Snape, doch so, als ob ihr Handeln nicht von ihr selbst ausginge. "Nonecario!", schrie sie und fiel keuchend zu Boden.
Dann lief alles in Wahnsinnstempo ab. Der gleißend orange Lichtstrahl Snapes und der grün-silberne Strahl aus Ron's Zauberstab trafen sich in der Mitte. Es gab ein unheimliches Zischen und Krachen, als Snape plötzlich, von der Wucht umgerissen gegen die Zimmerwand schlug.

Schrecksekunden vergingen. Alles schien den Atem anzuhalten, bis Hermine mit zitternder Stimme die Stille durchbrach. "Es ... es tut mir ja so leid, P-Professor Snape, Sir .... Ich weiß nicht, w-was in mich gefahren ist ... Haben sie sich ... verletzt?", fragte sie unsicher und ängstlich. Snape richtete sich mit einem seltsamen Blick in den schwarzen Augen auf.

Jeder starrte abwechselnd ihn und Hermine an und über legten was jetzt passieren würde. Doch Snape sah nur auf Hermine die zusammengekauert wieder dastand. "Das hätten sie nicht tun sollen Miss Granger." Ron sah verängstigt auf Hermine, die ihm seine Zauberstab zurückgab. Bevor aber noch irgendeiner etwas sagen konnte, kamen Dumbledore, Mathew, Jack und Arthur ins Zimmer. "Serverus, was ist mit ihnen passiert?", fragte Dumbledore. "Miss Granger hat mich angegriffen, aber wir haben die Sache schon geklärt Albus."

Die vier sahen fragend zu Hermine, die betreten zu Boden blickte und kein Wort von sich gab. "Das beste ist, wenn wir sie in ihr Zimmer bringen und sie dort fesseln, nicht das noch irgendeiner zu Schaden kommt. Wir müssen warten, bis das Ministerium die Dementoren zurückgerufen hat und das könnte noch einige Zeit dauern. Harry, du bringst sie mit deinen Freunden und Severus nach oben. Ist das für sie in Ordnung Severus?" "Ja Albus. Wer weiß, was alles passiert. Miss Granger ist ja unberechenbar." "Aber Professor Dumbledore, Hermine hat Professor Snape nicht angegriffen. Er hat sie angegriffen. Sie musste sich doch verteidigen, sonst hätte er sie in Stücke zerrissen."

Harry konnte nicht ertragen, dass seine Freundin unschuldig bestraft wurde. "Harry, ich möchte jetzt nicht mit dir darüber diskutieren." Harry fand es so ungerecht, dass Dumbledore Snape schon wieder in Schutz nahm und Hermine bestraft wurde, doch er sagte nichts mehr. Sie machten sich auf den Weg nach oben. Harry und Ron gingen dicht neben Hermine her, damit Snape keine Gelegenheit hatte, sie anzugreifen. Hermine hatte stützend ihren Arm auf Harrys Schulter gelegt, denn nachdem sie ins Haus gelaufen kam um die anderen zur Hilfe zu holen, tat ihr Bein wieder höllisch weh. Dann noch die Geschichte mit Snape, die hat ihr den Rest gegeben. Als sie Hermines Zimmer ohne Zwischenfälle erreichten und eintraten ging Snape wieder zu ihr. "Wir machen noch einen Test. Mal sehen, ob sie diesen Fluch wieder abwehren können, obwohl sie wieder behaupten ihn nicht zu kennen. Es ist der Violario Gravis Fluch. Und bereit?" "Professor, ich kennen den Gegenfluch nicht und habe keinen Zauberstab. Ich kann ihn theoretisch nicht abwehren, selbst wenn ich den Gegenfluch kennen würde. Ich habe auch noch nie von dem Violario Gravis Fluch gehört."

Ihre Stimme zitterte vor Angst. Harry sah fragend zu Mary und Cho, doch die zuckten hilflos mit den Schultern. Snape zog Harry und die anderen ein ganzes Stück mit sich, damit Hermine allein stand, dann zog er seinen Zauberstab. Hermine sah ängstlich zu Harry und selbst er schien ihre Angst zu spüren. Dann sprach Snape langsam den unbekannten Fluch. Alles war totenstill.
"Violario Gravis!", rief Snape, ein greller rötlicher Funkenstrahl verließ seinen Zauberstab und schoss auf Hermine zu, die ohne sich wehren zu können ihm gegenüberstand. Es passierte so schnell und doch so langsam, wie der Funkenstrahl sie traf, sie stolperte einige Schritte rückwärts, bis sie langsam in die Knie sank. Noch während sie zu Boden sank, lief ihr Blut aus Mund und Nase und durchtränkte ihr T-Shirt.

Es dauerte einige Sekunden bis Harry und die anderen gegriffen, dass Hermine es diesmal nicht geschafft hatte den Fluch abzuwehren. Innerlich hatten sie alle gehofft, dass Hermine es auch ohne Zauberstab schaffen würde diesen Fluch abzuwehren. Ein erschrockener Aufschrei von Cho zerriss die entsetzte Stille, dem weitere entsetzte Schreie von Ron und Mary folgten. Ron starrte wie geschockt zu der nun am Boden liegende Hermine, Cho und Mary hatten sich weggedreht und hielten sich die Augen zu. Harry war für einen Moment wie betäubt doch dann kam Ron zog ihn mit sich und stürmte nach vorne um Hermine zu helfen. Aber Snape war eher da. "Zurück! Sofort!", blaffte er sie an doch seine Stimme war nicht so fest und sicher wie sonst. Er kniete sich neben ihr nieder, doch Harry und Ron dachten nicht im Traum daran zu gehen. "M-Mini?", flüsterte Harry und trat langsam auf sie zu. Sie hatte die Augen geöffnet doch sie schien ihn nicht zu hören, ihr Blick war starr an die Decke gerichtet als Snape sie langsam auf den Rücken legte, und sie rang nach Luft.

Harry spürte unglaublichen Zorn gegen Snape in sich aufsteigen. Er hatte das Gefühl, dass Hermines Verletzungen schlimmer waren als er sehen konnte.
"Verdammt jetzt tun sie doch etwas!", schrie er Snape an und merkte kaum wie seine Stimme zitterte. "Sie .... sie stirbt doch! Warum machen sie nichts?" Diese Worte lösten eine noch größere Angst und Panik unter den beiden Mädchen aus und Snape schien hilflos zu sein. Er versuchte alles was er konnte um Hermine zu helfen, und das die vier wild durcheinander riefen machte alles nur noch schlimmer.
"RAUS!", schrie er die Mädchen an und hob seinen Zauberstab von der Erde auf. Einen wilden Moment lang dachte Harry, dass er sie nun angreifen wollte, und das schienen auch die beiden Mädchen zu befürchten, denn sie gehorchten sofort und verließen mit unsicheren Blicken zu Snape, Harry, Ron und Hermine das Zimmer. Doch Snape hatte nicht vor sie anzugreifen, er schoss einen silbernen Funken in das Kaminfeuer neben dem Schrank.

Sofort erschien darin das Gesicht von Mathew. Er brauchte keine Erklärung anscheinend hatte er die Situation sofort erfasst, denn er sagte nur: "Komme sofort mit Albus!" und verschwand. Dann fiel Snapes Aufmerksamkeit wieder auf Harry und Ron stand hinter ihm, doch er guckte nicht zu Hermine, ihr T-Shirt glänzt vor feuchtem Blut und ihre Jeans hatte große, dunkelrote Flecke, sie reagierte nicht auf die Ansprache Snapes.
"Ich habe gesagt ihr sollt verschwinden!", schrie Snape sie an, Harry spürte einen Hauch Panik in Snapes Stimme, und er ging rückwärts, den Blick weiter auf Hermine gerichtet zur Tür hinaus. Er hatte das seltsame Gefühl, dass sie im Sterben lag und Snape ihr nicht helfen konnte. Als er sich umblickte stürmte schon Dumbledore mit Mathew an ihm vorbei und verschwanden im Zimmer und schlossen die Tür hinter sich. Dann erschien kurze Zeit später Jack und wies sie mit bleichem Gesicht an mit in das Kaminzimmer zu gehen. "Was hat Snape bloß mit ihr gemacht?", fragte Ron wenig später Harry, der blass und mit seinen Gedanken bei Hermine war. " "Ich weiß es nicht", antwortete Harry.

Im Kaminzimmer

"Severus, was ist passiert?" "Professor, ich habe einen Test gemacht um herauszufinden ob in Miss Granger dunkle Magie steckte. Ich habe damit gerechnet, dass sie den Violario Gravis Fluch abwehren kann." "Was? Wie konnten sie nur so einen Fluch nehmen. Und wie hätte sie den denn abwehren sollen? Sie hat ihnen doch sicher gesagt, dass ich ihren Zauberstab habe, oder nicht?" Albus war außer sich vor Wut. "Ja sie hat es gesagt. Ich dachte es ist nur eine Ausrede damit ich ihr ohne Beweis glaube, dass sie keine dunkle Magie in sich trägt. Ich wollte sie nicht so schwer verletzen," sagte Snape leise. "Verletzen? Sie haben sie fast umgebracht. Albus sie muss sofort behandelt werden." "Ja Madam Pomfrey ist eben angekommen. Wir bringen sie erst mal nach unten in das Kaminzimmer."

Albus hob Hermine vorsichtig hoch und trug sie aus dem Zimmer hinunter in das Kaminzimmer, wo Ron und Harry saßen und warteten. Die beiden Mädchen waren in Begleitung von Jack nach draußen gegangen um frische Luft zu schnappen. Als Harry Hermine so in Albus Armen hängen sah wollte er auf Snape losgehen. "Sie haben sie umgebracht. Sie sind Schuld, dass sie sterben muss." "Harry beruhige dich. Madam Pomfrey wird jetzt nach ihr sehen. Harry Hermine lebt noch." Mathew hielt ihn an den Armen fest, damit er nicht zu Snape kam.

"Ah Poppy da bist du ja. Wir wissen nicht was mit Hermine los ist. Sie wurde mit dem Violario Gravis Fluch verletzt." Madam Pomfrey kam gerade in die Tür und ging sofort zu Hermine, die jetzt auf dem Sofa lag. "Albus das ist ein sehr gefährlicher Fluch. Ich weiß nicht, ob ich ihr da noch helfen kann. Hermine verstehen sie mich?" Madam Pomfrey fuchtelte mit einer Hand vor ihren Augen, doch sie zeigte keine Reaktion. Sie starrte einfach nur an die Decke. Madam Pomfrey holte einen Koffer mit vielen kleinen Fläschchen und suchte nach einem Trank.

"Ja da habe ich ihn. Dieser Trank muss ihr fünf bis sechs mal am Tag eingeflösst werden. Wir können nur hoffen, dass er auch anschlägt." "Was meinen sie damit wenn er anschlägt. Sie können doch immer alle Verletzungen und Krankheiten heilen", fragte Harry. "Ja gegen einige schon, aber bei manchen ist es schon zu spät um noch was zu machen. Aber manchmal gibt es keine Heilung mehr. Wer übernimmt diese Aufgabe ihr den Trank einzuflössen? Am besten sie Albus." "Nein es geht leide nicht. Ich habe jetzt noch einiges mit Severus und dem Ministerium zu klären. Ich muss diesen Vorfall melden Severus." Dieser nickte nur. "Harry willst du diese Verantwortung übernehmen?" "Ja Professor. Ich mache es." "Gut Harry. Sie müssen ihr den Trank am besten alle vier Stunden geben. Das heißt sechs mal am Tag. Auch in der Nacht und es muss immer um die selbe Zeit sein. Wenn der Trank fast alle ist, sagen sie mir bitte Bescheid, damit ich neuen zubereite." "Ist gut. Ich werde die ganze Zeit bei ihr bleiben. Glauben sie, dass sie wieder gesund wird?" "Das kann ich ihnen leider nicht sagen Harry", sagte Madam Pomfrey.

"So Albus was hast du mir von einer Verletzung am Bein erzählt, wofür ich kommen sollte?" "Ihr Bein ist ganz dick. Voldemort hat sie entführt und sie über einen Tag mit dem Cruciatus Fluch gequält. Wie du siehst hat sie auch Verletzungen an einem Arm." "Albus das sieht nicht wie eine normale Verletzung aus. Sie hat versucht die Pulsader zu verletzen. Es war ein Selbstmordversuch" Albus sah irritiert von Madam Pomfrey zu Harry. "Deshalb sollte sie es mir selbst erzählen, habe ich Recht Harry?" Harry starrte zu Boden aber bejahte.

Ron sah zu Hermine und konnte nicht verstehen, warum Hermine sich versucht hat umzubringen. "Ich lass euch jetzt allein. Severus und ich haben jetzt einen Termin beim Ministerium. Mathew wärst du so nett und würdest uns mit deinem Wagen nach London fahren?" "Ja, klar. Ich werde hier ja im Moment nicht benötigt." Und die drei machten sich auf den Weg zum Wagen, der in der Scheune stand. Auf dem Hof begegnete ihm Arthur der am dem Wagen des Ministeriums gelehnt stand und wartete. "Arthur, du bist ja noch da. Du musst ohne Hermine zurückfahren. Severus hat sie mit dem Violario Gravis Fluch verletzt. Aber Poppy ist jetzt bei ihr und versucht alles um sie zu retten." "Was? Was ist denn passiert? Hat Hermine schon wieder jemanden angegriffen?" "Nein hat sie nicht. Wenn du eh ins Ministerium fährst, dann können wir ja bei mir mitfahren und ich erzähle dir alles unterwegs. Aber sie kommen wir wieder zurück? Apparitieren geht ja nicht mehr, wegen des Schutzzaubers. Es wäre nicht Empfehlenswert ihn noch einmal aufzuheben. Da keiner von uns da ist." Da kam Jack um die Ecke. Er war auf dem Weg ins Haus, als Mathew ihn bat mit dem Wagen hinter ihnen zum Ministerium herzufahren. Nach fünf Minuten machten sie sich auf den Weg. Von den Dementoren war nichts mehr zu sehen. Sie waren alle nach Askaban zurückgekehrt.

Währenddessen im Haus

Madam Pomfrey sah sich gerade das verletzte Bein an und war entsetzt. Auch Ron war entsetzt, denn er sah es heute ja auch zum ersten Mal. Es war noch genauso grün und blau wie gestern als Harry es gesehen und gekühlt hatte. Er erzählte wie es dazu gekommen war und das er es gekühlt hatte. "Das war sehr gut Harry. Sie haben vielleicht damit eine noch größere Schwellung verhindert. Ich werde eine Salbe raufmachen und ihr dann einen Verband anlegen."

Nachdem die das Bein und den Arm versorgt hatte legte sie sich etwas schlafen. Aber die beiden sollten sie sofort holen, wenn irgendetwas ist. Harry gab Hermine vorsichtig den Trank und überlegte wie er sie dazu bringen konnte, dass sie schluckte. Doch sie schluckte von ganz allein ohne sich auch weiter zu bewegen. Ron ging zu Joey und fragte ob sie vielleicht ein Schachspiel hatten. Joey kam mit ins Haus und gab ihm seins. "Hallo Harry und wie geht es ihr?", fragte er und trat mit ins Kaminzimmer. "Hallo Joey nicht so gut. Madam Pomfrey meinte wir können nur hoffen, dass der Trank anschlägt, den sie sechs Mal am Tag nehmen muss." "Ja da hat der gute alte Severus ganze Arbeit geleistet. Ich habe gehört wie Albus Arthur einiges davon erzählt hatte. Und da er mit Severus und Mathew auf dem Weg zum Ministerium ist konnte ich mir denken, dass es Severus war. Mathew würde nie jemanden mit dem Violario Gravis Fluch fast umbringen. Erst recht keine Schülerin, die den Gegenfluch gar nicht wissen kann."

"Joey, du wolltest uns doch mal erzählen, warum nur du Mathew duzen darfst. Hast du jetzt Zeit?", fragte Harry. "Ja eigentlich müsste ich die Pferde langsam mal reinholen. Es soll heute noch ein Unwetter geben." "Ich helfe dir gern die Pferde von der Wiese zu holen. Harry kann ja hier nicht weg", sagte Ron. "Das ist ein gutes Angebot, was ich nicht abschlagen kann. Es fing damit an, dass ich in einem Waisenhaus aufgewachsen bin. Meine Eltern sind bei einem Angriff von den Todessern ums Leben gekommen. Vielleicht war Severus ja dabei und hat den Todesfluch ausgesprochen." "Das tut uns Leid", sagten Harry und Ron gleichzeitig. "Ich kannte sie gar nicht. Ich war gerade einpaar Wochen alt, als das passiert ist. Jedenfalls als ich 5 Jahre alt war kam Mathew zwei Mal die Woche mit seiner Kutsche und zwei Ponys nach Surrey wo ich im Heim war.

Er hatte dort geschäftlich zu tun. Er hat mir nie gesagt, was er da zu tun hatte. Ich war schon früher so Pferdevernarrt gewesen. Nach kurzer Zeit wusste ich immer wann er kam und habe auf der Straße gewartet und die Ponys bewundert. Bis er mich eines Tages fragte ob ich während er arbeitete mich um die beiden Ponys kümmern könnte. Ich war so begeistert, das ich sofort zu gesagt hatte. Ich durfte die Beiden von der Kutsche spannen und auf einer nahegelegenen Wiese grasen lassen. Das ging fünf Jahre so, bis ich die Einladung von Hogwards bekommen habe.

Ich habe die erste Zeit sehr gelitten, weil es dort ja keine normalen Pferde gibt. Die Einhörner die wir im 1 Jahr Unterricht kurz hatten waren nur ein kleiner Trost. Eines Tages hat mir Mathew einen Brief geschickt und mich auf seine Farm eingeladen. Ab da war ich immer in den Ferien hier. Er hat mich behandelt wie ein Sohn. Ich habe ihn mit fünf nur Mathew genannt. Seinen Nachnamen konnte ich nicht aussprechen. Und es ist bei Mathew geblieben. Nach der Schule bin ich hier auf den Hof gekommen und versorge die Pferde. Das ist meine Geschichte."

"Es ist echt schön, wenn man so einen Freund hat, wo man hingehen kann. Mir geht es genauso bei Ron. Er bietet mir immer an bei ihm im Fuchsbau die Ferien zu verbringen, da meine Verwandten froh sind mich loszusein. Sie beachten mich die ganze Zeit nicht, was ich auch ganz gut finde. Aber mit seinen Freunden zusammen zu sein ist trotzdem viel schöner. Wenn ich bei Ron bin, dann lachen wir viel. Meistens ist auch Hermine dabei. Sie kann auch ganz schön verrückt sein, was man ihr gar nicht zutraut."

Er warf einen traurigen Blick auf Hermine die immer noch so dalag. Nein sie hatte die Augen geschlossen und schien zu schlafen. Harry stand auf deckte sie vorsichtig mit der Wolldecke die auf dem Sessel lag zu und warf dann einen Blick auf die Uhr. "Was sind schon wieder fast vier Stunden vergangen. Ich muss sie gleich wecken um ihr die Medizin zu geben." "Was schon gleich sechs Uhr? Ich muss jetzt aber schnell die Pferde einbringen. Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis es anfängt zu regnen."

Joey stand auf und machte sich auf den Weg nach draußen. "Joey warte ich habe doch gesagt, dass ich dir helfe", rief Ron und rannte hinter ihm her nach draußen. Harry versuchte Hermine zu wecken. "Mini wach auf. Du musst deine Medizin nehmen." Er streichelte ihr über die Wange. Aber sie reagierte nicht. Er versuchte es weiter. 'Vielleicht sollte ich ihr einen Kuss geben hat doch schon einmal funktioniert. Nein sie war schon wach, aber trotzdem ein Versuch ist es wert.' Harry beugte sich über sie und küsste sie sanft auf die Stirn. Nichts. Er küsste sie sanft und sehr vorsichtig auf den Mund. Sie rührte sich immer noch nicht. 'Wie soll ich sie denn Wachkriegen und ihr den Trank geben? Madam Pomfrey will ich deswegen nicht extra wecken.' "Komm Mini mach die Augen auf."

Langsam würde Harry wütend und verlor die Geduld. "Hermine Granger", wach endlich auf!", sagte er laut. Das schien zu helfen, denn ihr eines Auge fing an zu zucken. Jetzt sprach Harry wieder leiser: "Mach die Augen auf meine Süße. Du musst deine Medizin nehmen." Langsam öffnete sie die Augen aber sonst bewegte wie sich nicht. Kein Lächeln, nichts. "So mach schön den Mund auf. So ist gut." Er musste auch darauf achte, dass nichts daneben ging, oder das sie sich verschluckte. Nachdem sie ihre Medizin getrunken hatte setzte Harry sich zu ihr und sprach leise zu ihr.

Er erzählte ihr Geschichte, die Joey ihnen vorhin erzählt hatte. Und das Dumbledore mit Snape wegen dem Vorfall zum Ministerium gefahren ist. Er wusste nicht, ob sie ihm überhaupt zuhörte. Nach etwa einer Stunde kam Ron ins Haus gelaufen, gefolgt von Mary und Cho. Sie waren klitschnass und die Mädchen rannten sofort nach oben um sich was trockenes anzuziehen. Ron kam zu Harry und fragte: "Und hast du sie wach bekommen?" "Ja ich musste zwar etwas lauter werden aber es hat funktioniert. Habt ihr die Pferde noch rechtzeitig in den Stall bekommen?" "Ja aber grad so. Ich hatte das letzte Pferd grad reingebracht und schon fing es an zu schütten. Joey kommt auch gleich rein. Er meinte so lange es nur regnet geht es, aber wenn noch Gewitter dazu kommt wird er im Stall schlafen. Damit die Stute mit dem Fohlen sich nicht aufregt. Sie hasst Gewitter, hat er mir erzählt. Ich zieh mir schnell was trockenes an. Bin gleich wieder da."

Er rannte raus und wäre auf dem Flur fast mit Cho zusammengestoßen. Sie war auf dem Weg zu Harry. "Na Harry, wie geht es ihr? Was ist denn mit ihr?" "Ich weiß nicht ob du es weißt. Heute ist Madam Pomfrey angekommen. Sie hat gleich nach ihr gesehen. Ich muss ihr jetzt alle vier Stunden einen Trank geben. Sie meinte, dass wir nur hoffen können, dass der Trank anschlägt. Es war ein sehr gefährlicher Fluch, denn Snape auf sie geschickt hatte." "Heißt das, dass es ein kann, dass sie st .. sterben wird?", fragte Cho und sah erschrocken zu Harry, als dieser nickte. "Aber das kann doch nicht sein. Es muss doch was geben damit sie wieder gesund wird. Madam Pomfrey kriegt doch immer alles wieder hin."

"Diesmal nicht. Sie meinte manchmal kann selbst sie nicht mehr helfen." Ron kam wieder runter und setzte sich zu den dreien. "Cho Mary hat nach dir gefragt. Du möchtest bitte mal zu ihr nach oben kommen." "Ist gut. Dann werde ich mal gehen. Ich komme nachher noch mal. Ihr seit doch sicher die ganze Zeit hier oder?" Die beiden nickten und fingen an eine Partie Zauberschach zu spielen.

Plötzlich tauchte Mathews Gesicht im Kamin auf. "Harry, Ron, wir werden heute Nacht hier in London bleiben. Es tobt ein großes Unwetter und es ist unmöglich zurückzukommen. Sagt Joey bitte bescheid, das er die Pferde noch reinbringen soll." "Ist schon geschehen. Wir haben sie alle in den Stall gebracht." "Danke. Und wie geht es Hermine? Hat sie schon ihren Trank bekommen Harry?" "Ja hat sie. Ich musste sie wecken, da sie eingeschlafen war. Aber es hat sich noch nichts geändert." "Du musst Geduld haben Harry. Es war ein sehr gefährlicher Fluch, denn sie abbekommen hatte. Das darfst du nicht mit dem Entwaffnungszauber vergleichen, wo derjenige durch die Luft geschleudert wird." "Und was ist mit dem Tempus Necario Fluch? Ist der auch gefährlich?" "Wie kommst du darauf Harry. Er wird nur in der schwarzen Magie angewandt." "Das war der erste Fluch, den Snape auf Hermine geschickt hatte. Er hat befohlen, dass Ron Hermine seinen Zauberstab geben sollte. Hermine hat gesagt das sie den Gegenfluch nicht kennt doch sie konnte ihn abwehren. Was bestimmt daran lag, dass sie es durch Voldemort konnte." "Ja da hast du recht Harry. Also hat Hermine ihn gar nicht angegriffen, sondern er hat sie angegriffen. Na ja jedenfalls wisst ihr jetzt erst mal Gescheit und müsst euch keine Sorgen machen. Wir sehen uns dann morgen. Schlaft schön und denkt an den Trank, alle vier Stunden." "Machen wir. Ich stelle mir einen Wecker. Schlaft ihr auch schön. Bis morgen. "

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Freue mich auf eure vielen Kommis


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