
von HeRmInE_LiKe
„Hermine, hörst du mich? Geht es dir gut? Was ist passiert?“
Diese hastig gesprochenen Fragen holten sie wieder in die Wirklichkeit zurück.
Wie schwer war es doch aus seinen Träumen zu erwachen.
Mit einem Seufzer beantwortete sie seine Fragen. „Ja, danke, es geht schon, ich hab mir nur den Kopf angeschlagen. Danke, Ron. Aber sag mal, wie konntest du mich denn so schnell auffangen?“
Aus unerfindlichen Gründen wurde Ron plötzlich rot.
„Hach!“, dachte Hermine in Gedanken, „wieso musst du gerade jetzt so süß rot werden, du Idiot, wo ich doch gerade versuche dich nur als guten Freund anzusehen!“
„Na..naja…“, stotterte Ron, „…ich, ich wusste ja dass du jetzt irgendwann kommst und, ok um ehrlich zu sein ich hab auf dich gewartet ich hab mich schon gefreut dich wieder zu sehen…“, peinlich berührt senkte er den Blick.
Hermine jedoch jubelte innerlich auf. Er hatte sie vermisst!!! Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und gab ihm ein flüchtiges Bussi auf die Wange, bei dem sie beide rot wurden.
„Hermine!“, unterbrach plötzlich eine, nein eigentlich zwei Stimmen die Stille, „du bist schon da?! Schön dich wieder zu sehen!“
„Fred, George ich wusste gar nicht dass ihr auch hier seid!“, Hermine durchquerte schnell den Raum und umarmte herzlich abwechselnd die beiden Zwillinge.
Ron bemerkte sie dabei nicht mehr, der, mit seiner Hand die Stelle, wo Hermines Mund gewesen war berührte, und mit trauriger Miene der überschwänglichen Begrüßung der Dreien zusah.
In diesem Moment kam aber auch schon Ginny, von lauten Begrüßungsrufen neugierig gemacht, und fiel Hermine um den Hals. „Mine, Mine, endlich bist du da! Ich hab dich schon so vermisst, es gibt soviel zu erzählen, komm gehen wir in mein Zimmer, da können wir ungestört tratschen!“ schon zog Ginny sie mit sich zur Treppe, beide warfen noch ein schnelles „Bis später, Leute!“ in die Runde und weg waren sie.
„Schön, dass Hermine wieder da ist, da haben wir wieder jemanden dem wir Hauselfenwitze erzählen können!“ meinte George nachdem der kopfschüttelnd den beiden Mädchen nachgesehen hatte.
„Untersteht euch! Ich finde Mine hat Recht, die Hauselfen werden tatsächlich -“
„Mine“, unterbrach ihn Fred, seinen zärtlichen Tonfall nachäffend, “Brüderchen, dass sind ja ganz neue Töne. Seit wann scherst du dich darum, wie Hauselfen behandelt werden?!“ „Oder geht es dabei mehr um Hermine als um die Elfen?“ Ron versuchte seine aufsteigende Röte zu verbergen und George hakte nach: „Uiuiui, Ron der neue Casanova!“
„Das ist doch Quatsch“, schnaubte Ron, der mit seinem Gesichtsausdruck sogar Onkel Vernon Konkurrenz gemacht hätte, „Ich finde nur ihr solltet euch schön langsam einen neuen Dummen suchen!“
„Schon gefunden!“ riefen Fred und George einhellig und wieherten.
Währenddessen ging es in Ginnys Zimmer lebhaft zu. Die beiden richteten gerade ein Matratzenlager für Hermine her und kicherten dabei die ganze Zeit.
„Hey, Ginny, wo ist denn eigentlich das Harryf-foto von deinem Nachtkästchen hin verschwunden?“
„Naja, das konnt ich, jetzt wo ich mit Dean Thomas zusammen bin, ja schwer stehen lassen, oder? Aber halt“, rief Ginny, die jetzt erst den ironischen Tonfall der Worte der Freundin realisiert hatte, „wenn du frech bist musst du bei Ron im Zimmer schlafen!“ „Und Harry dann bei dir? Dass hättest du wohl gerne!“ konterte Hermine um ihre Verlegenheit zu überspielen.
Und träumte dabei vor sich hin. Bei Ron im Zimmer zu schlafen würde ihr wahnsinnig gefallen, sie würden ewig tratschen und dann vor dem Lichtabdrehen würde er ihr vielleicht ein Gute-Nacht-Bussi geben, sie konnte seinen heißen Atem auf ihrer Wange schon fast spüren.
„Hast du sie dann bald durch?“ seufzte Hermine entnervt, nachdem Ginny ihr ein Techtelmechtel mit Snape nachgesagt hatte, ihr rechten allmählich die völlig abwegigen Theorien ihrer Freundin. “Nein, einer fehlt noch! Was hältst du eigentlich von meinem Bruder Ron?“ „Ron…äh..naja, was soll ich von ihm halten, ich hab ihn sehr gern, wie Harry, sie sind ja schließlich meine besten Freunde!“
„Soso“ lautete die von einem skeptischen Blick begleitete Antwort, doch Ginny beschloss sich fürs Erste mit dieser Aussage zu begnügen, heute Abend beim allabendlichen Geheimnisaustausch würde sie leichter von ihren Herzensdingen erzählen. Denn, genau wie Hermine selbst, glaubte sie nicht ganz an den Wahrheitsgehalt deren Worte.
Beim Abendessen herrschte gespannte Stimmung, denn Mr. Weasley war ziemlich erschöpft von einem harten Tag in der Arbeit, er hatte in seinem, nun ziemlich verantwortungsvollem Job wieder mal Probleme mit Straßenhändlern, die Amulette (welche angeblich gegen Schwarzmagier schützten) verkauften.
Er sah dünner und ausgezehrter aus, als Hermine ihn das letzt Mal gesehen hatte und an Rons Blick sah sie dass nicht nur sie sich Sorgen um die Gesundheit Mr. Weasleys machte.
In diesem Moment tragen sich ihre Blicke und sie erlebten diese seltenen Momente in denen man mit jemandem den genau selben Gedanken teilt. Man versteht sich und fühlt sich verbunden.
Ein Schaudern lief Hermine über den Rücken bei der Intensität ihres Blickwechsels.
Sie versank in Rons Augen und tauchte tief ein in seine Seele. Sie sah Verletzlichkeit und Angst vor der ungewissen Zukunft, aber auch eine Bereitschaft für das was ihm wichtig war zu kämpfen.
Am liebsten wäre sie ewig so dagesessen, einfach nur im Einklang mit dem Menschen der ihr so wichtig war.
Doch auch dieser Augenblick verstrich ihre Blicke wanderten in verschiedene Richtungen und Hermine fühlte sich schrecklich alleine.
Hii...das is also wie versprochen mal ein längeres chap...hoffe es gefällt euch und daaanke für all die lieben kommis!!! Ur lieb von euch! :) und bitte weiter kommis schreiben *knuddel*
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