
von Ginny<3Harry
Sooo als erstes wünsche ich euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest, viel Freude und viele Geschenke, ihr lieben da draußen ;)
Und viel Spaß mit dieser Sonfiction.
lG eure Jana
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I've run from these feelings for so long
Telling my heart I didn't mean it
Pretending that I was better off alone
But I know that it's just a lie
So afraid of taking a chance again
So afraid of what I'd feel inside
Harry saß im Garten der Weasleys und beobachtete, wie Ginny mit Ron und den Zwillingen Quidditch spielte. Er selbst hatte zu den Vieren gesagt, dass er ein wenig allein sein wollte. Er brauchte Zeit zum Nachdenken. Ginny, die heute Geburtstag hatte, war etwas enttäuscht gewesen, aber Harry und sie hatten seit ihrer Trennung vor einem ¾ Jahr, nicht mehr wirklich oft miteinander zu tun gehabt. Auf jeden Fall hatte sich Harry immer von ihr fern gehalten. Ginny selbst, hatte schon oft versucht mit ihm zu reden, was auch Lupin, Ron, Hermine und die vielen Anderen Harry geraten hatten, doch er hatte immer abgeblockt. Das alles tat er allerdings nicht, weil es ihm peinlich war oder weil er große Schuldgefühle gegenüber Ginny hatte. Nein, er tat es, weil er die Gefühle für sie dann viel besser verstecken konnte. Aber konnte er das eigentlich wirklich? Konnte er es ignorieren? Auf jeden Fall versuchte er es, auch wenn er wusste, dass er sich damit selbst belog. Aber wie damals wollte er sie nicht in Gefahr bringen und deswegen fürchtete er sich vor ihrer Nähe.
But I need to be next to you
I need to share every breath with you
I need to know I can see you smiling each morning
Look into your eyes each night
For the rest of my life
Here with you, Near with you
Oh I
I need to be next to you
Aber immer, wenn er sie sah. Immer wenn er auch nur an sie dachte. Sein Herz schmerzte und verlangte nach ihr. Das machte ihm die Versuche, sie nicht gleich wieder zu küssen, unglaublich schwer, denn in Wirklichkeit brauchte er Ginny. Ja er brauchte sie so dringend, denn er konnte nicht mehr klar denken. Er konnte nicht verstehen, wenn sie lächelte, denn es brach ihm das Herz. Harry hatte schon so lange nicht mehr richtig gelacht, denn dazu fehlte ihm der Grund. Sie wäre ein Grund gewesen, denn er brauchte sie zum Lachen, zum Atmen und zum Leben.
Right here with you is right where I belong
I'd lose my mind if I could see you
Without you there is nothing in this life
That would make life worth living for
I can't bear the thought of you not there
I can't fight what I feel anymore
Harry stand auf und er spürte ihren Blick auf sich. Sie beobachtete ihn...und das schon eine lange Weile. Seit damals, als er mit ihr Schluss gemacht hatte. Harry drehte sich um und ging langsam auf die Haustür des Fuchsbaus zu. Bei jedem einzelnen Schritt dachte Harry, dass sein Herz mehr und mehr zu schmerzen begann. Die letzten Monate hatte er seine Gefühle immer unterdrückt und gelebt, als hätte er kein Herz mehr, doch jetzt spürte er, was da in seiner linken Brust hämmerte und schon allein die Gedanken, ließen ihm Tränen in die Augen steigen. Er vermisste sie so. Er würde sie so gerne in die Arme nehmen, denn seine Gedanken drehten sich nur um sie...
'Cause I need to be next to you
Harry seufzte und ging in sein und Rons Zimmer, wo er sich auf sein Bett legte und an die Decke starrte. Es kam ihm vor als ob er Stunden so dort liegen würde, als es an der Tür klopfte. Harry rief nicht „herein!“, oder bewegte sich, nein, er blieb einfach liegen und wartete, dass jemand herein kam. Durch die Tür trat eine hübsche Gestalt mit roten langen Haaren. Sie schloss sanft die Tür hinter sich und kam auf Harry zu. Dann setzte sich Ginny auf das unterste Ende seines Bettes und starrte auf den Boden.
„Es fühlt sich an, als ob mein Leben keinen Sinn mehr hätte...ich möchte mich von einer Brücke stürzen, oder einfach die Luft anhalten. Das reden tut mir schwer ebenso wie das Lachen, das Schlafen oder das atmen. Warum sprichst du nicht mehr mit mir? Weißt du ,wie sehr du mich damit verletzt?“, sagte sie und sie sah ihm jetzt genau in die Augen. Ihre waren hart und sie waren matt. Harry wollte etwas erwidern, doch sie schüttelte nur den Kopf. Harrys Sehnsucht nach ihr wurde stets größer und es wurde immer unerträglicher sie anzusehen.
'Cause I need to be next to you
I need to share every breath with you
I need to know I can see you smiling each morning
Look into your eyes each night
For the rest of my life
Dann stand Ginny plötzlich auf und wandte sich zum Gehen, doch Harry sprang auf und nahm ihre Hand um sie zurückzuhalten. „Nein, geh nicht....“, sagte er und sah auf den Boden. Zunächst wusste er nicht, was er getan hatte. Wäre es nicht besser gewesen, wenn er sie einfach gehen gelassen hätte? Nein! Denn er wollte es nicht. Tief in seinem Herzen spürte er doch, dass er sie brauchte und dass es sich immer etwa vorgemacht hatte. Harry ging um sie herum und stand dann genau vor ihr. Ginnys Augen waren nicht mehr so hart wie zuvor, nein, sie waren jetzt voll mit Tränen und eine lief ihr schon die Wange runter. Harry wischte sie mit seinem Daumen von der Wange und hob ihr Kinn an. „Es tut mir unendlich Leid...“, flüsterte er und im nächsten Augenblick küsste sie ihn. Einfach so, genauso wie damals ,als sie noch zusammen gewesen waren. Harry jedoch wehrte sich nicht und beließ es dabei. Es schienen Minuten zu vergehen, ehe sie sich wieder voneinander lösten. Er wollte sie nie und nimmer noch einmal verlieren.
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