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Fanfiction

Mein ist die Rache - Schwul?

von Nerventod

hi alle zusammen…
da ich gleich zur arbeit muss und ich euch vorher noch das neue chap geben wollte, bedanke ich mich nur kurz für eure tollen kommis und bei meiner beta Snapes_Wife…
*allen handküsse zuwerf*
nerventod



Draco hatte beobachtet, wie seine Mutter Harry dabei geholfen hatte, wieder von hier fort zu kommen. Er trat an die Stelle, an der der Schwarzhaarige gestanden hatte und hob das dort liegende Handtuch auf. Ein Lächeln zierte noch immer sein Gesicht, als er es zusammenlegte und es dann zu der Schmutzwäsche legte. Narzissa beobachtete diese skeptisch.

„Darf ich fragen, was dich so zum lächeln bringt?“, fragte sie ihn, als er damit fertig war.

„Nichts“, antwortete Draco unschuldig, doch er konnte sogleich an der hochgezogenen Augenbraue seiner Mutter erkennen, dass sie ihm dies absolut nicht glauben wollte. Er rollte mit seinen Augen, ehe er weitersprach. „Okay, es ist wegen Harry. Wollen wir einfach sagen, dass ich festgestellt habe, dass ich ihn mag.“

„So, so, du hast also festgestellt, dass du Harry magst“, schmunzelte nun die blonde Frau, ehe sie wieder ernst wurde. „Nur für den Fall, dass du ihn mehr als nur mögen solltest, möchte ich dich daran erinnern, dass Du wirklich sehr behutsam mit Harry umgehen musst. Was er erlebt hat, ist sehr schlimm und er braucht Zeit, verstehst du?“

„Natürlich, Mutter“, schnarrte Draco. „Ich werde mit Sicherheit nicht über ihn herfallen.“

„Ich weiß, mein Schatz“, lächelte Narzissa nun wieder. „Sei bitte trotzdem vorsichtig. Du kannst dir ja nicht einmal sicher sein, ob Harry überhaupt an Männern im Allgemeinen interessiert ist.“

„Oh, ich glaube schon. Vielleicht weiß er es selbst noch nicht, aber in letzter Zeit habe ich Anzeichen bei ihm bemerkt, die dafür sprechen“, sagte Draco selbstsicher.

„Wenn du meinst…“, antwortete Narzissa, ehe sie sich wieder an den eigentlichen Grund ihres Hierseins erinnerte. „Ich war gerade eben bei Lucius und so wie es aussieht, hat ihm das Training mit Severus ganz schön zugesetzt. Ich wollte nur einmal nach dir sehen und wissen, wie es dir geht.“

„Sev ist ein richtiger Sadist. Mir tut alles weh. Wenn ich nur daran denke, dass es morgen so weitergehen soll, wird mir schon ganz schlecht. Harry geht es auch nicht viel besser. So sehr es mich auch schmerzt das zuzugeben, werde ich Severus wohl nachher um einen Trank oder eine Salbe bitten müssen, sonst geht morgen gar nichts mehr“, antwortete der Blonde. „Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest. Ich würde mich gern anziehen. Harry und ich wollen eine Partie Schach spielen und ich weiß nicht, wie er reagiert, wenn ich immer noch halbnackt bin, wenn er hier ist.“

Narzissa nickte lächelnd und verließ dann das Badezimmer ihres Sohnes, um wieder zu ihrem Mann zurückzukehren und ihn ein wenig zu verwöhnen. Das hatte er sich nach dem anstrengenden Training verdient.

~o~o~o~o~o~o~o~o~o~o~

Narzissa, Lucius, Remus und Severus saßen bereits am Tisch, als Draco zum Abendessen im Speisezimmer erschien. Dort war es totenstill. Die angespannte Atmosphäre, die noch immer zwischen dem Werwolf und dem Tränkemeister herrschte, war zum greifen nah, doch es war nicht das, was Draco in der Tür innehalten ließ.

„Ist Harry nicht hier?“, fragte er in die Runde.

„Ich dachte, ihr wolltet den Rest des Nachmittags zusammen verbringen?“, fragte Narzissa verwundert.

„Er ist nicht gekommen“, antwortete der jüngste in dem Raum. „Ich wollte ihn zum Essen abholen und habe bei ihm geklopft, aber niemand hat geantwortet, deshalb dachte ich, dass er schon hier wäre.“

„Ist er vielleicht spazieren gegangen?“, wollte nun Lucius wissen.

„Ich denke, eigentlich nicht. Harry war nach dem Training genauso fertig wie wir und wollte nicht mehr raus“, antwortet Draco.

„Ich werde nach ihm sehen“, beschloss das Malfoy-Oberhaupt und stand auf. „Vielleicht war er einfach nur zu müde und schläft schon.“

Die anderen sahen dem Blonden zu, wie er das Speisezimmer verließ, ehe Draco sich auf seinen angestammten Platz setzte und sich etwas zu essen auf den Teller machte. Er schaute zu seinem Paten, der stur (vor) auf seinen Teller starrte während er aß, um jeglichen Blickkontakt mit Remus zu vermeiden. Irgendwie bezweifelte es Draco, dass diese beiden sich wieder vertragen würden. Er kannte seinen Paten. Der Verrat des Werwolfs hatte ihn tief getroffen und Severus war von Natur aus kein Mensch, der so etwas einfach vergaß und wieder zur Tagesordnung überging.

~o~o~o~o~o~o~o~o~o~o~

Lucius klopfte vorsichtig an die Zimmertür von Harry. Als er keine Antwort erhielt, öffnete er die Tür einen Spalt und lugte hinein. Sein Blick fiel auf das Bett, von dem er erwartete, dass Harry darin lag und schlief, doch es war leer und schien heute auch noch nicht benutzt worden zu sein. Stirnrunzelnd öffnete er die Tür ein Stück weiter und schaute sich in dem Zimmer um. Von Harry war weit und breit nichts zu sehen. Vielleicht war er ja im Bad? Lucius öffnete die Tür ganz und betrat das Zimmer, ehe er sie wieder hinter sich schloss. Er sah sich noch einmal im ganzen Raum um und lauschte, ob er Geräusche aus dem Badezimmer hören konnte, doch es war absolut still.

Langsam näherte er sich dem Badezimmer, um dort nachzusehen. Narzissa hatte ihm von dem Vorfall heute Nachmittag erzählt und der Blonde wusste nicht, wie Harry auf die ganze Sache reagiert hatte. Er wollte einfach nur sichergehen, dass es Harry gut ging. Er klopfte an der Badezimmertür und trat, nachdem er erneut keine Antwort erhielt, hinein. Das Zimmer war leer. Auf dem Boden lag ein kleiner Haufen mit der Wäsche, die Harry heute zum Training angehabt hatte, zusammen mit einem nassen Badehandtuch, doch von dem Schwarzhaarigen gab es keine Spur. Nun doch leicht beunruhig, kehrte Lucius in Harrys Zimmer zurück, als sein Blick zu dem Bett fiel, das genau gegenüber der Tür, die zum Badezimmer führte, stand.

An der Seite des Bettes, auf dem Boden saß Harry. Er hatte seine Knie zur Brust gezogen und sie mit seinen Armen umschlungen. Seine Stirn hatte er auf seine Knie gelegt und Lucius konnte erkennen, dass sein ganzer Körper leicht zitterte. So wie Harry da saß, hatte er ihn von der Tür zum Zimmer nicht sehen können, doch nun saß der junge Mann vor ihm und Lucius konnte spüren, wie sich sein Magen schmerzhaft zusammenzog. Irgendetwas war geschehen. Hatte es mit dem Vorfall, den Narzissa erwähnt hatte zu tun oder war es etwas vollkommen anderes? Einen Moment überlegte er, ob er nicht seine Frau herholen sollte, entschied sich dann jedoch dagegen - vorerst.

Langsam näherte er sich Harry, der noch nichts von ihm mitbekommen hatte und kniete sich dann neben ihn. „Harry?“, fragte er behutsam und legte seine Hand auf die Schulter des jungen Mannes. Der Schwarzhaarige schreckte hoch und schaute Lucius mit aufgerissenen Augen an. Schrecken und Angst war in seinen Augen zu erkennen, ehe er sein Gegenüber erkannte und sich wieder ein Stück weit entspannte. Er legte seine Stirn zurück auf seine Knie.

„Geh weg!“, hörte Lucius ihn murmeln, doch er tat nichts dergleichen. Was immer mit Harry war, er musste darüber reden, soviel war Lucius klar.

„Was ist los?“, fragte der Blonde daher und wartete angespannt auf eine Antwort, die jedoch nicht kam. Er wartete noch einen Augenblick und überlegte unschlüssig, was er tun solle, ehe er einfach handelte. Er legte sanft eine Hand unter Harrys Kinn und zwang ihn so, ihn direkt anzusehen. „Harry, was ist los? Ist etwas passiert?“, fragte noch einmal.

„Ich bin… ich bin vollkommen unnormal, krank, abscheulich…“, stotterte Harry aufgelöst.

Lucius runzelte die Stirn. „Was?“, fragte er, da er überhaupt nicht verstand, was in Harry vorging. „Also wenn es darum geht, was heute in Dracos Badezimmer passiert ist… mach dir darum keine Sorgen. Du kannst die Astralprojektion noch nicht kontrollieren. Das wird schon. Draco weiß, dass es ein Unfall war.“

„Aber davon rede ich doch gar nicht“, brauste Harry auf. „Ich rede davon, was daraufhin passiert ist.“

„Was ist denn passiert?“, fragte der Blonde, der nun absolut nichts mehr verstand.

„Ich… ich… nein, ich kann es nicht sagen“, sagte Harry und legte seine Stirn wieder auf die Knie.

„Harry, nun komm schon, sag es mir. Du weißt doch, du kannst mir vertrauen“, versuchte es Lucius. Der Schwarzhaarige schüttelte nur mit dem Kopf und blieb still. „Willst du mit Narzissa darüber reden? Vielleicht kann sie dir helfen.“

„Nein“, rief Harry entsetzt. „Mit ihr kann ich erst recht nicht darüber reden.“

„Dann sag mir, was dich bedrückt“, sagte Lucius noch einmal. „Vielleicht kann ich dir helfen.“

„Ich… als ich wieder zurück war, da… verdammt… ich hatte eine Erektion“, stammelte Harry, ehe er aufsprang und schimpfend im Zimmer auf und ab ging. „Ich meine, das ist doch krank. Nach allem, was ich durchgemacht habe, bekomme ich bei der ersten Gelegenheit, in der ich einen nackten Mann sehe, einen Ständer. Wieso? Hat mir das ganze auf irgendeine verdrehte Art etwa doch gefallen? Das ist abartig. Am liebsten würde ich--“

„Harry, stopp“, unterbrach ihn Lucius, der seinen Ausbruch überrascht verfolgt hatte. Er stand auf, als Harry sich zu ihm drehte und ihn fragend anschaute. Er überlegte fieberhaft, was er dem jungen Mann nun sagen sollte. Harry war also erregt worden, als er Draco, seinen Sohn, nackt unter der Dusche gesehen hatte. Von Narzissa wusste er, dass auch Draco ein gewisses Interesse an Harry hatte und er konnte sich keinen Besseren denken, den er sich für seinen Sohn wünschte. Außerdem würde Draco auch Harry gut tun. Lucius würde sicherstellen, dass Draco den Schwarzhaarigen nicht verletzen würde und mit ihm reden, wenn sich wirklich etwas zwischen den beiden entwickeln würde. Aber erst einmal musste er mit Harry reden.

„Warum?“, fragte der. „Warum soll ich aufhören? Offensichtlich stehe ich auf Schwänze in meinem Hintern, also muss es mir doch gefallen haben.“

„Harry, jetzt ist es aber genug“, sagte Lucius ernst. „Was Smith und die anderen gemacht haben, hatte nichts mit Sex zu tun und das weißt du. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge.“

„Und wo liegt der Unterschied?“, fragte Harry verärgert.

Lucius schaute ihn verwirrt an. „Wie meinst du das? Meinst du, du hattest noch nie…?“

Harry schüttelte resigniert seinen Kopf. „Ich hatte nicht viel Gelegenheit dazu“, gab er leise zu. „Ich hatte damals nur einen richtigen Kuss, mit Cho Chang, und der war schrecklich.“

„Hattest du nie in Erwägung gezogen, dass das vielleicht daran lag, dass sie ein Mädchen war?“, fragte der Blonde vorsichtig nach.

„Das kann nicht sein“, entgegnete Harry.

„Harry, es ist nichts Schlimmes dabei, wenn du Männer bevorzugst, auch nicht nachdem, was passiert ist. Du kannst nicht beeinflussen, welches Geschlecht für dich attraktiver ist und niemand wird von dir denken, dass du krank bist, nur weil du auf dein eigenes Geschlecht stehst. Du solltest dich nicht dagegen wehren, wenn es das ist, was dich glücklich machen kann. So traurig das ist, aber du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt, der so etwas durchmachen musste. Viele Männern und noch viel mehr Frauen mussten das erleben und natürlich ist es für sie schwer, wieder in eine Beziehung zu finden, aber auch sie können nicht beeinflussen, auf welches Geschlecht sie stehen.

Auch ihnen fällt es schwer, sich wieder fallen zu lassen und den Sex zu genießen und nicht alle schaffen das. Ich weiß, dass es schwer für dich ist, weil du noch nicht die Erfahrung gemacht hast, dass Sex etwas wundervolles sein kann, aber glaub mir, wenn du den richtigen Partner gefunden hast, dem du vertrauen kannst und du den Mut findest, wirst du erkennen, das es wundervoll sein kann.“

„Aber wie kann mir das denn gefallen?“

„Ich… also ich glaube nicht, dass ich… Ich habe keine Ahnung“, gab Lucius zu. „Ich meine, ich habe noch nie Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht. Vielleicht könntest du mit Severus darüber sprechen.“

„Mit SNAPE? Ich soll mit Snape über Sex reden?“, schrie Harry entsetzt. „Diese Vorstellung ist einfach gruselig. Ich meine, es war schlimm genug, herauszufinden, dass dieser Mann überhaupt Sex hat. Ich will ganz sicher nicht auch noch von seinen Erfahrungen wissen.“

Lucius musste schmunzeln. Ja, der Gedanke war wirklich absurd, auch wenn er Severus diesen Vorschlag eindeutig machen würde, nur um seine Reaktion darauf zu sehen.

„Hör zu, Harry, lass es einfach auf dich zukommen. Es ist nichts Falsches daran, wenn du dich für Männer interessierst. Es ist nur wichtig, dass du nichts überstürzt. Lass dir Zeit und wenn du einen Partner gefunden hast, dann rede mit ihm über deine Ängste. Lass dir eine Zukunft mit einem liebevollen Partner nicht kaputt machen“, sagte der Blonde.

„Aber ich habe Angst“, gab Harry zu. „Selbst wenn ich mich nicht für Frauen interessiere und selbst wenn ich es schaffe, es zu akzeptieren, dass ich Männer bevorzuge, weiß ich nicht, ob ich mit ihm Sex haben kann.“

„Lass dir einfach Zeit und entscheide das, wenn es soweit ist. Glaub mir, Sex zwischen zwei sich liebenden Menschen ist etwas Wunderbares, auch zwischen zwei Männern. Vielleicht solltest du dir ein paar Bücher darüber besorgen, um mehr zu erfahren.“

„Und du meinst, es ist wirklich nicht krank?“, fragte Harry zweifelnd nach.

„Nein, ganz sicher nicht“, versicherte ihm Lucius und zog Harry in eine Umarmung.

„Dieses Gespräch ist so peinlich“, gab Harry kopfschüttelnd zu.

„Komm mit zum Abendessen“, lächelte Lucius. „Soweit ich mich recht erinnere, hat Severus gesagt, dass du Gewicht zulegen musst.“ Er löste die Umarmung und legte einen Arm um Harrys Schultern. Gemeinsam verließen sie das Zimmer und gingen hinunter zu den anderen.

„Wo bist du gewesen, Harry?“, fragte Narzissa, als sie das Speisezimmer betraten.

„Er hat geschlafen“, antwortete Lucius seiner Frau und setzte sich neben sie, während Harry an der Seite von Draco Platz nahm. Dankbar lächelte er Lucius zu, ehe er begann zu essen.


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