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Fanfiction

Mein ist die Rache - Es geht los

von Nerventod

hach leute,
ich bin sooooo müde und ausglaugt… vielleicht macht mir ja das wetter zu schaffen *lach*
wer weiß…
ein fettes dankschön an all die fleißigen reviewer… es ist jedes mal wundevoll zu lesen, was ihr von der story haltet und ich hoffe, ihr tut das auch weiterhin so fleißg *mich in mein cheerleader-kostüm schwing und euch anfeuer*
gebetat wurde diese chap wie immer von Snapes_Wife…. danke süße
drück euch alle ganz dolle
nerventod




Noch immer konnte Harry nicht fassen, dass Draco hier tatsächlich bei ihm saß. Wie schaffte Draco das? Wie konnte er wirklich noch hier sitzen und ihm in die Augen schauen? Er wusste, dass er es selbst wahrscheinlich nicht schaffen würde, auch wenn er die Umstände kannte, die letztendlich dazu geführt hatten. Sicher lag das an seiner Vergangenheit, aber trotzdem konnte er noch immer nicht glauben, dass Draco die Kraft und den Mut gefunden hatte, das Gespräch mit ihm zu suchen.

Ein unheimlich warmes Gefühl breitete sich in ihm aus, als er an all diese Dinge dachte, doch da war auch eine kleine Stimme in ihm sagte, dass er das nicht verdiente, dass er die Liebe, die Draco ihm entgegenbrachte, nicht verdiente. Er hatte ihn verletzt, egal was dafür verantwortlich gewesen war.

„Harry?“, fragte Draco, nachdem er und der Schwarzhaarige für ein paar Minuten geschwiegen hatten. Schließlich war ihm die Stille zu viel geworden und er hatte einfach etwas sagen müssen. Er wusste nicht, ob das weitere Gespräch etwas bringen würde und diese Unsicherheit ließ sich seinen Magen schmerzhaft zusammenziehen. Harry schien es ebenso zu gehen. Er hatte es nicht gewagt, Draco weiterhin anzusehen und stattdessen auf seine Decke hinab geschaut. Jetzt sah er ihn mit traurigen Augen an.

Einem inneren Impuls folgend, lehnte sich Draco nun einfach ein wenig nach vorne und kam damit Harrys Gesicht sehr nahe. Er bemerkte, wie Harry leicht zurückwich, dann aber stoppte. „Nicht“, wisperte er und Draco konnte die leichte Panik in seiner Stimme hören, doch der Blonde ließ sich nicht davon abhalten und drückte schließlich seine Lippen sanft auf die des Schwarzhaarigen. Er bemerkte, wie Harry sich leicht versteifte, diese Anspannung aber schnell wieder verlor. Vorsichtig schlang Draco seine Arme um ihn und zog ihn ein wenig zu sich. Sein Herz machte einen freudigen Sprung, als auch Harrys Arme sich zaghaft um ihn legten und ihn leicht an sich drückten.

Die Unsicherheit, die Draco bis zu diesem Moment gespürt hatte, war plötzlich verschwunden. Alles, was er im Moment tun wollte, war Harry zu beweisen, dass er ihn liebte und ihm vergab. Gemeinsam sanken sie auf das Bett, wobei Draco halb auf Harry zu liegen kam. Ihr Kuss dauerte an und hatte etwas an sich, das Draco nicht beschreiben konnte. Er drückte keine Leidenschaft aus, sondern lediglich die tiefe Zuneigung, die Liebe, die sie beide für einander empfanden. Er gab ihnen beiden den Halt, den sie im Moment brauchten, um diese schwierige Situation hinter sich zu lassen.

Tausend Volt schienen durch seinen Körper zu fahren, als ihre Zungen sich schließlich berührten, miteinander spielten. Draco war ganz benommen von den Gefühlen, die auf ihn einstürzten und er löste sich nur widerwillig von Harry, als ihnen beiden langsam die Luft ausging. Sie schauten sich für einen Moment tief in die Augen, ehe Draco seinen Kopf senkte und seine Stirn auf der Harrys zu liegen kam. Beide atmeten schwer und Dracos Herz machte einen erneuten Sprung, als er spürte, wie Harry ihn nun ganz fest umarmte, so als wolle er ihn nie wieder los lassen.

„Es tut mir so unendlich Leid“, flüsterte Harry, ohne seine Umarmung zu lösen. Er wollte Draco jetzt einfach so nah an sich spüren, wie es ging.

„Ich weiß“, wisperte der Blonde ebenso leise und zog Harry noch ein wenig fester an sich, so dass es beinahe wehtat. Dann löste er sich ein wenig von ihm, damit er ihm in die Augen blicken konnte. Er schaute in die tiefen, smaragdgrünen Augen, die ihm ein wenig ängstlich entgegen blickten. „Ich liebe dich, Harry Potter“, wisperte Draco und fing danach Harrys Lippen zu einem weiteren zärtlichen Kuss ein.

Harry kam nicht dazu, seinerseits etwas zu erwidern, da in diesem Moment die Tür aufging. Erschrocken fuhren die beiden auseinander. Snape stand in der Tür und schaute die beiden mit gezogenem Zauberstab und hochgezogenen Augenbrauen an. Während Harry rot wurde und sich auch bei Draco eine leichte Röte auf die Wangen geschlichen hatte, war der Tränkemeister eher weiß geworden, als er sich die Szene vor sich besah. Er brauchte einen Moment, fing sich dann aber wieder und räusperte sich. „Es war so still, deshalb wollte ich sicher gehen, dass alles in Ordnung ist“, sagte er.

Draco lächelte nun. Gut, es war nicht unbedingt toll, dass sein Patenonkel bei ihnen hineingeplatzt war, aber er wusste, dass Severus sich nur Sorgen gemacht hatte. „Es ist alles in Ordnung, Onkel Sev“, sagte er dankbar. „Ich denke, du kannst uns jetzt allein lassen.“

Snape warf noch einen stechenden Blick in Harrys Richtung, nickte dann aber und ließ seinen Zauberstab sinken. Er verstaute ihn in einer Tasche seiner Robe und verließ dann mit den Worten: „Es gibt gleich Frühstück“, das Zimmer.

Noch immer lächelnd schaute Draco wieder hinunter zu Harry. Ein weiterer Kuss folgte, ehe sich der Blonde aufrappelte. „Ich geh mich schnell duschen und komm dich dann abholen“, sagte er.

Harry nickte lediglich und schaute dann zu, wie der Blonde das Zimmer verlassen wollte. „Draco“, rief er ihm hinterher und stand dann schnell auf. Er ging zu seinem Freund hinüber. „Wie kommt es, dass du mir so schnell verzeihen kannst?“, fragte er ihn, als er bei ihm war.

„Weil ich dich, wie ich es schon gesagt habe, liebe und weil ich weiß, dass du mir niemals absichtlich wehtun wolltest“, antwortete Draco. „Du hast es geschafft, gegen die Gefühle anzukämpfen und genau das ist der Grund dafür, dass ich weiß, dass ich dir vertrauen kann.“

„Danke“, erwiderte Harry und zog den Blonden noch einmal zu sich. „Ich liebe dich auch, und ich verspreche dir, sollte ich bemerken, dass diese Barriere zusammenbricht und ich wieder diese Wut spüre, dass ich dir das sofort sagen werde.“ Draco lächelte jetzt und beugte sich wieder zu ihm. Ein letztes Mal küssten sie sich voller Zärtlichkeit, ehe sie sich von einander lösten und Draco das Zimmer verließ.

Als der Blonde Harry eine halbe Stunde später abholte und sie beide nebeneinander her zum Esszimmer liefen, griff Harry dessen Hand und drückte sie leicht. Er fühlte sich noch immer furchtbar für das, was er getan hatte, aber Draco konnte ihm die Kraft geben, darüber hinweg zu kommen, das wusste er.

Die anderen saßen bereits am Tisch, als sie beide in das Esszimmer traten. Harry sah zu Lucius, der ihn aufmerksam beobachtete, als er mit Draco zum Tisch ging und sie beide sich setzten. Betreten senkte er den Blick, da er nicht wusste, wie Lucius zu der ganzen Sache stand. Harry fühlte sich schrecklich, dass er ihn so enttäuscht hatte und die ruhige Art, mit der Lucius ihn beobachtete, machte alles noch viel schlimmer.

„Ist alles in Ordnung?“, fragte das blonde Malfoy-Oberhaupt dann auch.

Snape schnaubte auf diese Frage nur und bewirkte damit, dass alle am Tisch ihn ansahen. Während Lucius und Remus ihn stirnrunzelnd anschauten, lächelte Narzissa nur wissend und Draco und Harry sahen ihn böse an. „Was Sev auf diese charmante Art sagen will ist, dass Harry und ich uns ausgesprochen haben“, beantwortete Draco die Frage seines Vaters und schaute dabei immer noch Snape böse an. „Ich weiß jetzt, was passiert ist und ja, es ist wieder alles in Ordnung.“

Harry schaute kurz zu Lucius, in dessen Gesicht man keine Regung sehen konnte. Betreten senkte er seinen Blick. Er fühlte sich jetzt extrem schlecht. Er hatte bei der ganzen Aufregung gar nicht daran gedacht, wie sehr er Lucius enttäuscht haben musste, und das nach allem, was dieser Mann für ihn getan hatte. Er hatte ihn in eine unmögliche Lage gebracht, weil hierbei sein Sohn und er selbst betroffen gewesen waren. Harry wusste nicht, wie er selbst in so einer Situation reagieren sollte.

Draco schien zu erkennen, was Harry im Moment dachte. Unter dem Tisch griff er nach Harrys Hand und drückte sie leicht. Der Schwarzhaarige schaute auf und lächelte ihn zaghaft an. Dann schaute er zu Lucius. „Es tut mir alles so furchtbar Leid“, sagte er leise, beinahe flehend.

„Ich weiß, Harry“, antwortete Lucius ernst. „Aber wir müssen dafür sorgen, dass das nicht noch einmal passieren kann und genau aus diesem Grund denke ich, dass es an der Zeit ist, unseren Plan in die Tat umzusetzen, noch heute.“

„Lucius“, sagte Narzissa überrascht, „du willst heute schon los?“

„Ich denke, wir können uns nicht erlauben noch länger zu warten. Wir sind vorbereitet, es besteht also kein Grund noch länger zu warten“, erwiderte ihr Mann.

„Ich denke, Lucius hat Recht. Wir sollten heute noch zuschlagen“, stimmte Snape ihm zu.

„Harry, was sagst du dazu?“, wandte sich Narzissa an den ehemaligen Gryffindor, schließlich ging es hier auch um ihn.

Harry, der die ganze Zeit nach unten gesehen hatte, schaute nun auf und blickte dann nacheinander alle am Tisch Versammelten an. „Ich schreibe Ron und Hermine“, sagte er lediglich und stand dann auf. Er würde nicht zulassen, dass er Draco noch einmal so wehtun würde und das würde er am ehesten schaffen, wenn er die Ursache vernichten würde, die dafür verantwortlich gewesen war, dass es überhaupt so weit gekommen war. Es war nur ein weiterer Grund, Voldemort endgültig den Gar auszumachen, aber im Moment war es für ihn der Wichtigste.

~o~o~o~o~o~o~o~o~o~o~

Eine hoch gewachsene, schlanke Gestalt, gehüllt in einer schwarzen Robe, näherte sich mit eiligen Schritten einem großen Anwesen. Das alte Gemäuer war durch die Bäume, die es umgaben, kaum zu sehen und wirkte dadurch nur noch bedrohlicher. Der Mann war sofort hier her geeilt, als er die Nachricht bekommen hatte, auf die sein Meister schon lange gewartet hatte. Er konnte selbst nicht fassen, dass es tatsächlich gelungen war, endlich den Befehl des Meisters auszuführen. Seit Potter bei der Versammlung der Todesser aufgetaucht war, war der Dunkle Lord außer sich vor Wut. Zwei Todesser hatten seit dem ihr Leben lassen müssen, unzählige andere waren von ihm gefoltert worden.

Er hoffte, dass die Nachricht, die er brachte gut genug war, dass ihm nicht auch dasselbe Schicksal bevorstand, aber die Chancen standen nicht schlecht. Zwei Männer bewachte die Eingangstür zu dem Manor. Er gab sich zu erkennen und wurde von ihnen stillschweigend durchgelassen. Eilig lief er durch die Eingangshalle und blieb kurz vor einer großen Tür stehen. Einmal noch atmete er tief durch, ehe er anklopfte und dann den Raum betrat.

Mit festen Schritten näherte er sich der anderen Seite des Raumes und trat auf seinen Meister zu. Die Schreie, die der Mann ausstieß, der gerade von dem Dunklen Lord gefoltert wurde, ignorierte er. Er trat einfach vor seinen Meister und verbeugte sich so tief er konnte. „MyLord“, begann er vorsichtig.

Voldemort löste seinen Zauber von dem Mann auf dem Boden und richtete seine roten Augen bedrohlich zu ihm. „Rudolfus“, zischte er gefährlich und richtete seinen Zauberstab auf ihn. „Was willst du?“

„MyLord, ich bringe gute Neuigkeiten“, verneigte sich Rudolfus erneut.

„Das sollten sie besser auch sein“, zischte Voldemort erneut bedrohlich.

„Wir haben Potter und Lucius“, entgegnete der Todesser. „Sie waren an einem der Versammlungsorte, als sie gestellt und überwältigt wurden.“ Er beobachtete jetzt, wie die Augen des Dunklen Lords gefährlich aufblitzten, ehe sich ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete, dem wenig später ein kaltes Lachen folgte.

„Sorg dafür, dass sie bis heute Abend am Leben bleiben, Rudolfus“, befahl Voldemort kurz darauf. „Ich werde heute Abend eine Versammlung einberufen. Ich will, dass meine Anhänger dabei sind, wenn der große Harry Potter heute endgültig seinem Vater und seiner geliebten Schlammblutmutter folgen wird.“


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