
von Maren
„Renn doch nicht so!“, schimpfte Hermine und versuchte an dem Bücherstapel, den sie in ihren ausgestreckten Händen trug, vorbei zu schielen.
Grinsend drehte Ginny sich zu ihr um. „Du hast gesagt, dass du die Bücher ALLE brauchst.“
„Nicht ich brauche sie, sondern Professor Snape“, korrigierte Hermine. Sie legte ihr Kinn auf das oberste Buch, das gerade gefährlich ins Rutschen geriet.
„Soll ich dir was abnehmen?“, fragte Ginny mit breiter werdendem Grinsen.
„Hmhmhm“, presste Hermine hervor, ohne ihren Unterkiefer zu bewegen.
Ginny griff sich die drei obersten Bücher und sie setzten ihren Weg fort.
„Na, schau an, das Schlammblut und ein kleines Wiesel. Lohnt sich doch jetzt gar nicht mehr, das Streberlein zu spielen“, feixte Draco.
Hermine bemerkte, wie ihre beste Freundin tief einatmete. „Lass gut sein“, flüsterte sie ihr zu.
Doch Ginny konnte sich nicht mehr beherrschen. Sieben gemeinsame Schuljahre mit Draco, in denen sie mitbekommen hatte, wie er ihren Bruder, Harry, Hermine und oft genug auch sie selbst verspottete und verhöhnte, sorgten für eine ganze Menge aufgestauter Wut.
Mit den Worten „Halt das mal“, klemmte sie Hermine die Bücher unters Kinn und trat auf Draco zu. Im Gehen zückte sie ihren Zauberstab.
„Keine Bewegung“, zischte sie, als Draco nach seinem Stab greifen wollte.
Seine Hand verharrte in der Luft. „Das wagst du nicht, Wiesel.“
„Ach ja?“ Ginny trat so nah an ihn heran, dass sie ihn hätte berühren können, wenn sie gewollt hätte. Hermine sah, wie die Nasenflügel ihrer Freundin zitterten. Die Schultern nach vorne, den Zauberstab in der Hand und die blauen Augen funkelnd drückte ihr ganzer Körper Wut und Entschlossenheit aus. Sie war wirklich nicht mehr das kleine schüchterne Mädchen, das vor sieben Jahren nach Hogwarts gekommen war. Nein, Ginny war eine junge Frau, die gestern ihr Abschlusszeugnis empfangen hatte und sich nichts mehr gefallen ließ von Typen wie Draco Malfoy.
Auf Dracos Oberlippe erschienen Schweißperlen. Für einen Sekundenbruchteil glitt sein Blick zu Hermine.
„Hast du etwa Angst vor mir, Malfoy?“, fragte Ginny mit süffisantem Grinsen.
Hermine sah den blonden Jungen heftig schlucken.
„Die solltest du besser haben“, zischte Ginny.
Draco schnaubte abfällig. Hermine wusste, das er seine Angst damit nur überspielte.
Ginny stieß ihren Zauberstab nach vorn und mit einem Aufschrei sprang Draco rückwärts. Dabei verlor er das Gleichgewicht und landete auf seinem Hintern. Hasserfüllt starrte er Ginny an.
Sie hielt den Zauberstab auf ihn gerichtet. Draco hob abwehrend die Hände. Eine automatische Reaktion, denn natürlich würde es nichts nützen.
„Buh“, machte Ginny, lachte laut als er zusammenzuckte und trat zu Hermine. „Los, gehen wir. Der ist es nicht wert, auch nur eine Minute an ihn zu verschwenden.“
„Ab morgen musst du ihn nicht mehr sehen“, besänftigte Hermine. Sie spürte die Aufregung und Wut ihrer Freundin. Ginnys Wangen waren gerötet und ihr Atem ging rasch.
„Du ahnst ja nicht, wie froh ich darüber bin. Es war unerträglich, mit ihm in einer Klasse zu sein, auch wenn es nur ein Jahr lang war.“
Da Draco den Abschluss nicht geschafft hatte, hatte er sein letztes Jahr wiederholen müssen, so dass er in Ginnys Klasse kam. Hermine, die als Beste ihres Jahrgangs abgeschlossen hatte, arbeitete nun schon ein Jahr lang in Hogwarts. Es war ein freiwilliges soziales Zauberjahr, in dem sie jüngeren Schülern half und als Vermittlungsperson zwischen ihnen und den Lehrern fungierte. Ab nächster Woche würde sie dann ihre Aurorenausbildung beginnen. Ginny spielte mit dem Gedanken, ebenfalls ein soziales Jahr einzulegen. Ihr gefiel, was Hermine tat und oft ging sie ihr dabei zur Hand. Zu Professor Snape zu gehen, gehörte allerdings zu den Sachen, die sie wann immer möglich umging.
Im Gegensatz zu Hermine, die so oft in den Kerkern war, dass sie schon fürchtete, es würde jemandem auffallen. Doch bisher hatte niemand etwas von ihrer kleinen Affäre mit dem Tränkemeister mitbekommen.
Hermine musste sich zwingen, nicht breit zu grinsen, wenn sie an die aufregenden Stunden dachte, die sie mit Severus verbracht hatte. Zumal sie sich dabei nicht auf seine Kerker beschränkt hatten.
„Und jetzt noch Snape, der fehlt mir gerade noch“, grummelte Ginny.
„Severus kann man nicht mit Draco vergleichen“, schmunzelte Hermine und sah in Ginnys Gesicht einen Muskel zucken. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie entsetzt die Freundin gewesen war, als sie mitbekam, dass Snape und sie beim Du waren.
„Grmpf.“ Ginny nahm ihr einige der Bücher aus Hermines Händen.
Hermine beschloss, dass es die richtige Zeit war, ihrer Freundin den Vorschlag zu unterbreiten, der schon seit Wochen in ihren Phantasien herumspukte. „Gegen solche Verstimmungen hilft Sex ganz ausgezeichnet.“
„Oh, herzlichen Dank – lieferst du mir auch gleich den Mann dazu?“
„Klar“, grinste Hermine und blieb auf halber Treppe stehen. Ginny hatte zwar schon einige Freunde gehabt, aber eine lange, ernsthafte Beziehung war nicht darunter gewesen. Und auch keine wirklich befriedigende, wie sie Hermine in einer intimeren Plauderstunde gestanden hatte.
Es dauerte einige Sekunden, ehe Ginny begriff. „Nee, oder? Das kannst du unmöglich ernst meinen.“
„Ist dieser Gedanke denn wirklich so abwegig?“ Hermine zwinkerte ihr zu. „Hast du nie Phantasien von unserem Tränkemeister gehabt? Abends, wenn du allein im Bett lagst und daran dachtest, wie er mit samtener Stimme Vorträge über Zauberkräuter hält. Oder wenn du seine Hände betrachtet hast, während er einen Trank umrührte, hast du dir da nie vorgestellt, wie seine Finger über deinen Körper gleiten, deine Brüste necken, bis die Spitzen hart sind, sich vortasten, langsam über die empfindlichen Innenseiten deiner Schenkel streichen, dann…“
„Stopp!“ Ginny keuchte und schluckte heftig. Selbst in dem schwachen Licht der Fackel konnte Hermine erkennen, wie rot sie geworden war.
„Ich sehe, du weißt, was ich meine“, bemerkte sie trocken.
„Snape ist ja auch der einzige attraktive Mann hier“, gab Ginny zu. „Jetzt von den Lehrern, meine ich.“
„Siehst du.“ In Ermangelung von freien Händen stieß Hermine sie leicht mit dem Ellbogen an.
„Aber zwischen Phantasien und es wirklich zu tun ist ein gewaltiger Unterschied.“
„Stimmt – die Realität ist viel schöner.“
Ginny klappte der Mund auf und sekundenlang wirkte sie wie eine Marionette, deren Sprecher seinen Einsatz vergessen hatte.
„Du hast … mit Snape?“, brachte sie schließlich hervor.
„Ja. Geht schon länger. Ich wollte dir nur bisher nichts sagen. Du warst ja schon so schockiert, als wir uns mit dem Vornamen ansprachen.“
„Das geht schon länger???“
„Wenn man miteinander schläft, ist man für gewöhnlich auch per Du.“
„Seit wann machst du das mit ihm? Das mit dem Sex, meine ich.“
„Seit fast einem Jahr.“ Hermine sah Ginnys Mund erneut soweit aufklappen, dass eine ganze Orange hineingepasst hätte. „Das erste Mal war es nach der großen Prügelei.“
Ginny nickte; daran erinnerte sie sich ganz bestimmt, wie Hermine wusste. Aus einem relativ harmlosen Kräftemessen zwischen einigen Slytherins und Gryffindors war die reinste Massenschlägerei geworden. Ginny, die als Vertrauensschülerin schlichten wollte, hatte ebenso wie Hermine Blessuren davon getragen. Ginnys Elefantenohren hatte Dumbledore beseitigt, nachdem Ruhe eingekehrt war. Bei Hermine waren der rechte mit dem linken Arm vertauscht worden. Snape hatte den Zauber rückgängig gemacht. Hermine, die einen solchen Fluch bisher nicht gekannt hatte, hatte ihn wissbegierig ausgefragt. Sie waren ins Plaudern geraten, wie schon etliche Male zuvor. Doch an jenem Abend war es nicht beim Reden geblieben und Hermine hatte eine unvergessliche Nacht erlebt, in der sie entdeckte, dass sich unter den schwarzen Roben ein leidenschaftlicher, ausdauernder und sehr phantasievoller Liebhaber verbarg.
„Also was ist nun? Lust bekommen?“
Ginny atmete tief durch. Hermine sah das Glänzen in ihren Augen. „Ich schätze, ich werde es nicht bereuen, hm?“
„Ein Urteil zu fällen, überlasse ich dir.“ Sie hatten die Kerker erreicht und Hermine nannte der Tür ein Passwort, so dass sie aufschwang.
Snape kam ihnen entgegen und nahm Hermine die Bücher ab. Er begrüßte sie und Ginny und bot ihnen etwas zu trinken an. Ginny lehnte ab. Nervös verflocht sie immer wieder ihre Finger ineinander und schaffte es nicht, den Blickkontakt mit dem Slytherinhauslehrer länger als eine Sekunde aufrecht zu erhalten.
„Wir sollten uns etwas entspannen“, schlug Hermine vor, ging an einen der Schränke und kam mit drei Gläsern zurück. Süßlich würziger Kräuterduft zog durch den Raum.
„Lieber nicht“, winkte Ginny ab.
„Da ist kein Alkohol drin. Auch nichts anderes Bewusstseins beeinflussendes“, erklärte Hermine. Es war eine Art Sirup. Mit Wasser aufgefüllt ergab es ein schmackhaftes Getränk.
Ginny nippte vorsichtig. Hermine fing ihren Blick auf. Sie spürte die Anspannung der Freundin.
Und Severus wohl ebenso. „Nun, Miss Weasley, einen stressigen Tag gehabt?“
„Es geht mir gut, Professor.“ Sie saß so steif, als hätte sie einen Besenstil verschluckt.
„Sie sehen ein wenig angespannt aus.“ Severus tauschte einen Blick mit Hermine und auf ihr Nicken hin ging er zu Ginny hinüber, trat hinter den Sessel, auf dem sie saß und legte seine Hände auf ihre Schultern. Sanft begannen seine kundigen Hände ihren Nacken und die Schulterpartie zu massieren.
Ginny schloss die Augen und lehnte sich zurück. Unter Severus Händen lockerte sich ihre Muskulatur. Als er sich zurückzog, seufzte sie leise.
„Möchten Sie mehr, Miss Weasley?“, fragte er mit einer Stimme, die klang, als fließe Honig über eine Rasierklinge.
„Gern.“ Ginnys Blick klebte an Snape. Ihre Augen glänzten.
„Dafür sollten wir aber besser das hier nehmen.“ Mit einem Tiegel in den Händen trat Hermine an die Seite ihrer Freundin.
„Was ist da drin?“, fragte Ginny neugierig und blickte auf die goldene Flüssigkeit. Sie tauchte ihre Fingerspitzen ein und verrieb das Öl auf ihrem Handrücken. Es zog sofort ein, ließ jedoch ein seidiges Schimmern zurück.
„Es ist Liebesöl“, erklärte Hermine. „Es sorgt dafür, dass jede Berührung noch stärker wahrgenommen wird. Es wird nach einem uralten Rezept hergestellt und gilt als Garant für heiße Liebesnächte.“
„Funktioniert es?“, wollte Ginny begeistert wissen.
Hermine lachte. „Sich nur auf das Öl zu verlassen, wäre ein grober Fehler. Bei einem schlechten Liebhaber nützt auch kein Eimer davon etwas. Doch in den richtigen Händen …“
„Ich würde es gern ausprobieren.“ Ginny blickte Snape an, der mit wissendem Lächeln schräg hinter ihr stand.
„Komm.“ Hermine hielt ihr die Hand hin und als Ginny sie ergriff, führte sie die Freundin zu dem breiten Bett. Sie begann sich auszuziehen und nach einem Moment folgte Ginny ihrem Beispiel. Snape war ihnen nicht gefolgt. Ginny warf einen Blick zu ihm. Sie zog scharf die Luft ein, als sie sah, wie auch er sich auszuziehen begann.
„Na, ist doch nicht schlecht, was da unter den Roben versteckt ist, meinst du nicht auch“, flüsterte Hermine ihr zu.
Als hätte man sie bei etwas verbotenem ertappt drehte Ginny sich in die andere Richtung.
Hermine verteilte das Öl auf ihren Händen und begann es in Ginnys Schultern und Rücken einzumassieren. Sie spürte, wie die Jüngere sich unter ihren Händen entspannte. Ginnys Körper war weich und verlockend. Hermine wandte sich ihrer Vorderseite zu und lächelte über die Brustspitzen, die sich ihr rosig entgegen streckten.
„Mehr“, flüsterte Ginny, als Hermines Hände über ihren Bauch und die schlanken Schenkel strichen.
„Nicht so schnell“, bestimmte Hermine.
„Meine Damen.“ Snape verneigte sich vor ihnen. Hermine spürte Ginny beim Anblick des nackten Zauberers erschauern. Es war süß zu sehen, wie ihr Körper sich nach dem Mann verzehrte, ihr Verstand aber Widerstand zu leisten versuchte. Ginny hatte ihre Jungfräulichkeit lange vor Hermine verloren. Und sich nie gescheut, der Freundin detailreich von ihren Abenteuern zu erzählen.
Umgekehrt hatte Hermine da nicht viel berichten können. Sie hatte Victor Krum geküsst und einmal auch Harry, aber Sex hatte sie erst mit Snape erlebt. Snape, der ihr galant seinen Umhang um die kalten Schultern legte, als sie zum frische Luft schnappen nach draußen gegangen war. Wie gut der Stoff gerochen hatte. Unbeschreiblich. Betörend. Genau wie Snapes Augen, in denen sie sich an jenem Abend verloren hatte. Sie hatte ihn geküsst, seine Lippen geschmeckt und ohne ein Wort zu verlieren, waren sie wenig später in seinem Kerker gelandet und hatten sich geliebt. Aufgestauter Hunger nach Jahren des gegenseitigen Verzehrens. Es war herrlich gewesen, sich so begehrt zu fühlen. Und Severus entpuppte sich als ein noch besserer Liebhaber als er es in ihren Phantasien und Träumen war.
Snape tauchte seine Hände in das Öl und begann mit langsamen Bewegungen, Hermine einzureiben. Ihre glatte Haut glänzte im Kerzenlicht. Sie schnurrte mit geschlossenen Augen und rieb ihre Brustwarzen an seinen Handflächen.
Als sie die Augen öffnete, sah sie genau in Ginnys erstauntes Gesicht. Hermine spürte, dass ihrer Freundin die Situation immer noch nicht ganz geheuer war. Sie griff nach Ginnys Hand und tauchte ihre Fingerspitzen in das restliche Öl. „Magst du es auch einmal probieren? Magst du Severus oder mich einreiben?“
Beherzt nahm Ginny von dem Öl und schaute Snape an. Sein Gesicht war für sie nicht zu deuten. Sie wandte sich Hermine zu, strich der Freundin über die Oberarme und die Brüste. Es war nicht das erste Mal, dass sie Hermine so berührte, doch noch nie hatten sie dabei Zuschauer gehabt. Ginny stand auf Männer, das wusste Hermine und sie selbst ja auch. Dennoch war es immer schön, wenn sie Zärtlichkeiten miteinander austauschten. Meist waren es nur gegenseitige Massagen, doch manchmal wurde mehr daraus.
Snape setzte sich neben die beiden und sah einen Moment lang zu. Unwillkürlich war Ginny näher an ihn heran gerückt. Hermine nahm sie an den Schultern und drückte sie sacht auf den Rücken.
Snapes Hände strichen über Ginnys weiche Brüste, kneteten sie sanft und reizten die Spitzen, bis ihr Atem in ein leises Keuchen überging. Gleichzeitig tasteten Hermines geschickte Finger über das Zentrum ihrer Freundin. Sie wusste genau, wo sie berührt werden wollte. Ihr Zeigefinger spürte die glitschige Feuchtigkeit. Ginny hob ihr Becken ein wenig, um ihr besseren Zugang zu gewähren.
Hermine zupfte zart an dem krausen Haar und umspielte den Bereich um Ginnys Lustpunkt. Nur ganz kurz strich sie über die bereits angeschwollene Perle. Ginny keuchte und krallte ihre Finger in das Laken.
Severus tauschte einen Blick mit Hermine und sie rutschte ein Stückchen zur Seite, so dass er Platz zwischen Ginnys Beinen hatte. Die junge rothaarige Hexe bewegte sich protestierend, sie vermisste die Hände, die sie eben noch so herrlich verwöhnt hatten.
„Ich habe etwas besseres für dich“, gurrte Snape mit seiner samtenen Stimme und versenkte sich in ihr.
Ginnys Reaktion bestand aus einem heiseren Stöhnen. Ihre schlanken Beine legten sich um Snapes Hüften. Ihr Unterkörper zuckte auffordernd, doch Snape hielt ganz still.
Hermine beugte sich über Ginny und küsste sie. Der Kuss schmeckte nach wildem Honig, scheu, süß und zärtlich. Als Ginny sie aus großen Augen ansah, lächelte sie auf sie herab.
Ginnys blauer Blick umflorte sich. „Bitte“, flüsterte sie.
Hermine bewunderte Severus einmal mehr für seine ausgezeichnete Beherrschung, die sie, ebenso wie seine Ausdauer, bereits kennen gelernt hatte. Langsam begann er sich zu bewegen, zog sich dann komplett aus ihr zurück und ließ die Spitze seines Gliedes sacht über ihre Clitoris streichen.
Ginny wimmerte vor Lust. Als Severus in sie stieß, stöhnte sie leise auf.
Hermine sah zu, wie er sich wieder so weit aus ihr zurückzog, dass sie die Feuchtigkeit auf seinem Glied glitzern sehen konnte, ehe er erneut in Ginnys wartende Hitze eintauchte.
Hermine fühlte das Kribbeln in ihrem eigenen Schoß. Längst hatten ihre Finger den Weg gefunden, reizten ihren Lustpunkt. Doch sie brauchte mehr.
Severus zog sie enger neben Ginny. Seine linke Hand schob Hermines zur Seite. Sie stöhnte auf, als gleich zwei seiner langen Finger in sie eindrangen. Gekonnt stimulierten er ihre vordere Wand.
Hermine hörte Ginny dicht neben sich stöhnen, fühlte die Hitze ihres Körpers, sah, wie sie sich in den Zuckungen ihres Höhepunktes wand, über ihr Severus, der sich noch einmal aufbäumte. Die Bewegungen seiner Hand wurden unkontrollierter. Hermine spürte, wie sie über die Klippe fiel.
Als sie die Augen wieder öffnete, schaute sie in Ginnys Gesicht. Die Freundin erinnerte sie an eine Katze, die gerade ein Kännchen Sahne geschleckt hatte. Neben ihr schob sich Severus in Hermines Blickfeld. Sie registrierte, dass sich seine Hand immer noch zwischen ihren Beinen befand. Ein Finger stieß sanft an ihren Eingang. Sie hob ihm ihr Becken entgegen. Ihr Blick glitt an ihm herunter und erfreut sah sie, dass er bereits wieder steif war.
Er schob sich über sie und drang mit einem kraftvollen Stoß in sie ein. Hermine schlang die Beine um seine Hüften, um ihn dazu zu veranlassen, noch tiefer in sie einzudringen.
Severus richtete sich auf, so dass sie seinen schlanken, aber dabei muskulösen Oberkörper sehen konnte. Seine glatte Brust glänzte. Langsam bewegte er sich in ihr, zog sich zurück, füllte sie und änderte alle paar Stöße den Winkel, so dass er immer andere Punkte in ihrem Innersten reizte.
Hermine hörte Ginny keuchen. Sie sammelte ihre Konzentration und lächelte ihr zu. „Komm näher“, lockte sie und streckte eine Hand nach ihr aus.
Doch Ginny wich ihren Fingern aus. „Jetzt bist du dran“, sagte sie mit einem verschlagenen Grinsen und legte ihren Zeigefinger genau auf Hermines Lustpunkt. Zart begann sie die pulsierende Perle zu umkreisen.
Die Gefühle waren so intensiv, dass Hermine zu vergehen glaubte. In ihrem Kopf explodierte ein Feuerwerk an Farben. Ihre Hände verkrampften sich in dem Laken, während ihr Unterleib in süßen Zuckungen vibrierte.
Zeit und Ort wurden bedeutungslos, ihr Denken ausgeschaltet. Sie gab sich vollständig ihren Gefühlen hin. Ihr von bunten Sternen umflorter Blick sah vage, wie Severus eine Hand nach Ginny ausstreckte. Doch die Empfindungen in ihr ließen kein Interesse an anderen Dingen zu.
„Das sollten wir öfter machen.“
Hermine prustete vor Lachen und gab Ginny einen Kuss. Die Wangen ihrer besten Freundin waren immer noch gerötet. Das lange rote Haar wirkte zerstrubbelt. Sie selbst sah sicher nicht anders aus, doch zumindest verwuscheltes Haar fiel bei Hermine nicht auf.
„Im Ernst.“ Ginny sah ihr in die Augen. „Ich habe noch nie etwas so Intensives empfunden.“
„Dann weißt du ja jetzt, wieso ich so gern Snapes Bett mit ihm teile“, sagte Hermine trocken.
„Oh ja. Und ich würde es gern noch mal mit dir und ihm teilen.“
„Ich denke, das lässt sich einrichten. Wolltest du nicht ein freiwilliges soziales Zauberjahr in Hogwarts einlegen?“
„Wenn ich daran noch Zweifel hatte, so sind die in den letzten Stunden vollständig verflogen.“
Ende
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über Kommis freu ich mich natürlich sehr :)
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