
von serafinchen
Wir waren erst zwei Wochen zusammen und schon zweifelte ich an meiner Entscheidung. Mir war von Anfang an klar dass es nicht leicht werden würde, ich wusste was meine Freunde darüber sagen würden, vielleicht sogar dass sich einige von ihnen abwenden würden und trotzdem habe ich mich für ihn entschieden,..... für die Liebe. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht aufwache und meinen ersten Gedanken Draco schenke, aber genauso vergeht auch kein Tag an dem ich nicht aufwache und den enttäuschten Blicke Harrys, Ginnys und vorallem Rons ertragen muss. Es tut weh, dass sie es mir nicht gönnen wollen oder es wenigstens akzeptieren können, dennoch wollte ich das alles so.
Ich bin glücklich mit Draco. Wenn ich mit ihm zusammen bin, dann ist es mir egal ob mich die Schüle dumm anstarren oder unüberlegte Sprüche reißen,.......... eigentlich. Dennoch gibt es Momente bei denen ich an mir selbst und an unserer Liebe zweifle. Er ist der Slytherin-Prinz, der "Muggel-hasser" - ich die Besserwisserin, noch dazu ein Schlammblut. Er ist einer der bestausehendsten Schüler, silberblinde Haare, gut gebaut, schneeweißes Lächeln - ich war bestimmt nicht die hässlichste, aber mit den wirren braunen Locken und der Zahnspange, die ich gelegentlich noch tragen musste, bot ich manchmal schon ein komisches Bild. Ab und zu frage ich mich, ob ich das Objekt einer Wette bin, oder der Versuch bessere Noten zu bekommen, doch dann siegt doch wieder das Gefühl von Geborgenheit, das schiefe Lächeln und die Wärme in seiner Gegenwart.
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