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Fanfiction

Umbridges Rache - Geheimnisse

von Krummbein_1986

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Also machte sich Hermine an diesem Abend auf, um mit dem Fahrenden Ritter wieder nach Hogwarts zurückzukehren, wie sie es zusammen schon nach Weihnachten getan hatten. Allerdings zögerte sie noch ein wenig, denn irgendwie befiel sie ein schlechtes Gewissen, bei dem Gedanken, die anderen jetzt alleine zu lassen. Aber eigentlich hatten sie ja ursprünglich nicht damit gerechnet, noch bis zum Wochenende zu bleiben. Sie war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, den anderen beizustehen, und der Angst, was sie in der Schule alles verpassen könnte. Schließlich stand sie vor dem dreistöckigen Bus und war sich letzten Endes immer noch nicht sicher, ob sie wirklich einsteigen sollte. Stan Shunpike war schon sichtlich genervt, weil sie den Betrieb schon allzu lange aufgehalten hatte.
"Steigste nun ein, oder sollen wir weiterfahren?"
Also fiel sie Ron und Harry noch ein letztes Mal um den Hals und stieg dann die Stufen hinauf in den Bus.
Harry würde mit Ron und Ginny im Haus am Grimmauldplatz bleiben. Er wollte die beiden in dieser schweren Zeit nicht alleine lassen.
Am nächsten Morgen würden die Weasleys zum St. Mungo aufbrechen. Allerdings war die Situation nach wie vor unverändert. George schien irgendwo zwischen dem Jenseits und dem Diesseits gefangen zu sein und keiner konnte sagen, auf welcher Seite er am Ende ankommen würde. Die Heiler hatten alles getan, was in ihrer Macht stand.
Sie hatte schließlich ein Heilmittel gefunden, aber scheinbar gab es da noch etwas, dass George davon abhielt, endgültig aufzuwachen. Es war, als hätte ihn jemand in einen tiefen Schlaf versetzt, aus dem er aus unerklärlichen Gründen nicht erwachen konnte - oder wollte.
Es war auch eigentlich nicht sinnvoll, ihn zu besuchen, denn in den wenigen Augenblicken, die er dann doch wach war, schien er nicht viel mitzubekommen. Mrs. Weasley hatte eine Weile lang versucht, ihre Kinder davon abzubringen, mit ihr zu kommen, aber irgendwann hatte sie ein Einsehen - sie konnte sie wohl nicht davon abhalten, ihren Bruder zu besuchen und eigentlich wollte sie es auch gar nicht. Sie war im Grunde froh, über ein bisschen Gesellschaft. Sie konnte es langsam nicht mehr ertragen, alleine neben der regungslosen Gestalt ihres Sohnes zu sitzen und darauf zu warten, dass er endlich wieder genesen würde. Sie ertappte sich immer wieder bei dem Gedanken, dass er es vielleicht doch nicht schaffen würde und im nächsten Moment rügte sie sich selbst, weil sie drauf und dran war, die Hoffnung aufzugeben.
Nachdem Hermine London verlassen hatte, gingen Ginny und Ron schlafen. Sie beide schienen von dem ganzen Trubel und dem Streit vom Morgen sehr mitgenommen. Aber Harry dachte nicht daran, schon ins Bett zu gehen. Er wollte nicht mit seinen Gedanken alleine sein, die ihn seit diesem Nachmittag beschäftigten. Allerdings fühlte er sich auch nicht dazu in der Lage, über das zu reden, was ihm durch den Kopf ging. Er versuchte verzweifelt, die Bilder zu ordnen, all das, was in den letzten beiden Tagen passiert war, auf die Reihe zu kriegen.
Er saß in der Küche, bei Sirius und Lupin, die sich mit auffällig leisen Stimmen unterhielten, als wollten sie ihn nicht in seinen Überlegungen unterbrechen, auch wenn sie kaum wissen konnten, was in ihm vor ging. Er achtete eigentlich überhaupt nicht auf sie, er hatte keinerlei Interesse, sich an ihrer Unterhaltung zu beteiligen.
Doch als seine Erinnerungen ein ums andere Mal ins Stocken gerieten, fing er einige Gesprächsfetzen auf. Anfangs nur unbewusst, aber je öfter seine Konzentration nachließ, desto mehr lauschte er ihrem Gerede. Dennoch konnte er nur einige Worte aufschnappen und der Zusammenhang wurde ihm nicht wirklich klar. Immer wieder fielen die Worte 'Arthur', 'Streit' und 'Bill'.
Er hatte gerade den heutigen Morgen vor seinem inneren Auge Revue passieren lassen, als ihm etwas einfiel, das Sirius zu Ron gesagt hatte: "Dein Vater musste allerdings schon wieder gehen… er… ähm… hatte was wichtiges zu erledigen…" Aber was? fragte Harry sich einen Moment später. Was hatte Mr. Weasley zu erledigen gehabt?
"Wo ist Mr. Weasley hingegangen?", fragte er plötzlich.
Lupin und Sirius sahen erschrocken auf. Sie hatten wohl nicht erwartet, dass Harry ihnen zuhören würde, geschweige denn, dass er sie unterbrechen würde.
Lupin musterte ihn einen Moment lang aufmerksam und antwortete dann mit einer Gegenfrage: "Mr. Weasley, Harry? Ähm… warum interessiert dich das denn so?"
"Ihr habt doch gerade über ihn geredet, oder?"
Die beiden Männer sahen sich besorgt an, als wollten sie sich wortlos absprechen und als Lupin Harry erneut betrachtete war sein Blick ausweichend und seine Augen huschten nervös von Harry zu Sirius und wieder zurück.
"Er ist… ins St. Mungo zurückgegangen…", sagte er zögernd.
Harry starrte die beiden mit festem Blick an. Sie glaubten doch nicht im Ernst, dass er ihnen das abnehmen würde, oder?
"Klar… natürlich" Harry lachte übertrieben gekünstelt, doch dann wurde sein Gesicht todernst. "Deswegen hat Sirius ja heute morgen auch so ein Geheimnis daraus gemacht."
Keiner der beiden antwortete, doch sie schienen unter Harrys anklagendem Blick zusammen zu schrumpfen. "Es muss ja etwas sehr wichtiges gewesen sein, denn schließlich sind es ja immer die wichtigen Sachen, die hier unterschlagen werden."
"Wir unterschlagen überhaupt nichts, Harry", sagte sein Pate und hob beschwichtigend die Hand, weil Harry schon wieder laut geworden war.
Doch Harry wollte sich nicht schon wieder von ihnen unterkriegen lassen. "Nein, wie komm ich denn auf so einen Schwachsinn?", sagte er sarkastisch. "Es ist ja auch überhaupt nicht wichtig, dass Mr. Weasley im Korridor vor der Mysteriumsabteilung Wache gehalten hat, nachdem ich fast jede Nacht eben diesen Korridor entlanglaufe, wie ihr sehr genau wisst - oder hat euch Snape nicht erzählt, dass ich immer von genau diesem Ort träume?"
Sirius und Lupin sahen ihn einen Moment lang etwas verdutzt an.
"Woher… woher weiß du das?", fragte Lupin etwas verunsichert. Harry hatte eigentlich niemandem sagen wollen, dass er letzte Nacht vor der Küchentür gestanden und gelauscht hatte, aber die Worte waren aus seinem Mund bevor er sie hatte aufhalten können - und nun, da er diesen Teil des belauschten Gesprächs offenbart hatte, machte es sowieso keinen Unterschied mehr, ob er ihnen jetzt auch noch den Rest beichtete, er wollten nicht mehr länger Lügen, denn schließlich wollte er auch keine weiteren Lügen mehr hören.
"Ich habe es gehört, letzte Nacht… ich wollte eigentlich nur meinen Zauberstab…" Er stutzte. Ihm wurde plötzlich klar, dass er den Zauberstab immer noch nicht zurück hatte. Hastig schauter er sich in der Küche um.
"Was ist denn, Harry?", fragte Sirius, den Harrys Verhalten ein wenig zu verwirren schien.
"Hat einer von euch meinen Zauberstab gesehen?" Harry war aufgesprungen und suchte nun eilends die Küche ab.
"Nein…", sagte Lupin etwas erstaunt ob des plötzlichen Themenwechsels. "Wann hast du ihn denn das letzte Mal gesehen?" Und nun erhoben sich auch Lupin und Sirius von ihren Stühlen und halfen ihm bei der Suche.
Harry hielt inne und überlegte einen Moment. Ja, wann hatte er den Zauberstab eigentlich das letzte Mal in der Hand gehabt? Es dauerte eine Weile, bis er sich ganz sicher war - es war in der Nacht gewesen, in der sie zum Hauptquartier geflüchtet waren, es war kaum einen Tag her. Er erinnerte sich daran, dass er ihn benutzt hatte, um die Karte des Rumtreibers anzutippen um den Plan von Hogwarts zu offenbaren - und danach? Was hatte er danach gemacht?
Er starrte ein paar Minuten schweigend vor sich auf den Fußboden, ohne ihn wirklich zu sehen, bis er sich schließlich die harte Wahrheit eingestand: Er hatte ihn verloren, er hatte seinen Zauberstab verloren.
"Hogwarts.", sagte er schließlich.
"Was…?" Sirius wandte den Kopf und sah ihn leicht verwirrt an.
"Mein Zauberstab, ich habe ihn zuletzt in Hogwarts gehabt, als ich zu Madam Pomfrey wollte, danach hab ich ihn nicht mehr gesehen."
"Aber… bist du dir da ganz sicher?", fragte Lupin mit eindringlicher Stimme.
Harry ließ die Erinnerung noch einmal durch sein Gedächtnis gleiten, dann nickte er langsam und sah beunruhigt zu Lupin hinüber. Dieser schien für einen Moment sprachlos. "Wir müssen ihn unbedingt wieder finden… ein Zauberer ohne Zauberstab…" Er sagte dies wohl mehr zu sich selbst, als zu den beiden anderen. Dann verließ Lupin ohne ein weiteres Wort die Küche.
Harry schaute nun unruhig zu seinem Paten hinüber, der die Stirn gerunzelt hatte und scheinbar nicht wusste, was er jetzt sagen sollte.
"Und was machen wir jetzt?", fragte Harry schließlich.
Doch anstatt eine Antwort zu geben zuckte Sirius nur mit den Schultern. "Darüber machen wir uns später Gedanken. Du wolltest gerade erzählen, warum du wusstest, wo Arthur in jener Nacht gewesen ist…"
Harry wurde mit einem Mal schrecklich heiß und er war sich nicht mehr sicher, ob er es Sirius überhaupt noch gestehen wollte. Vor fünf Minuten hatte er noch gedacht, dass es wahrscheinlich sowieso keinen Unterschied mehr machen würde, aber die Wut, die ihn dazu getrieben hatte, war inzwischen verflogen und er verspürte keinerlei Drang mehr, ein Geständnis zu machen.
Als er jedoch sah, dass sein Pate ihn immer noch mit fragendem Blick ansah, atmete er einmal tief durch, setzte sich zu ihm an den Tisch und begann zu erzählen.
Als er geendet hatte, sah Sirius ihn durchdringend an. "Du weißt, dass das nicht für deine Ohren bestimmt war.", sagte er mit ernster Stimme.
Harry nickte. Er fühlte sich mit einem Mal wie ein kleines Kind, dass etwas Falsches getan hat, und nun von seinem Vater bestraft werden würde. Warum hatte er gelauscht? Warum war er nicht einfach wieder in sein Bett gegangen und hatte seinen Zauberstab Zauberstab sein lassen?
"Und ich kann nicht leugnen, dass diese Information dir vorenthalten wurde, obwohl sie zweifellos sehr wichtig ist, dennoch bitte ich dich, es zu vergessen."
"Aber… aber… warum denn? Was hat das alles zu bedeuten? Was befindet sich in der Mysteriumsabteilung? Was ist so ungeheuer wichtig, dass es mir niemand erzählen will?" Harry hatte das eigentlich nicht sagen wollen, aber die Fragen, die ihn schon seit so langer Zeit beschäftigten, sprudelten mit einem Mal aus ihm heraus, ohne dass er etwas dagegen hätte tun können.
"Ich kann es dir nicht sagen, Harry. Du musst das verstehen… zu viel hängt davon ab." Sirius hatte sich erneut von seinem Stuhl erhoben und lief nun unruhig in der Küche auf und ab.
Harry sah ihm eine Weile dabei zu, doch schon nach kurzer Zeit wurde ihm ein wenig schwindelig und er wandte den Blick wieder seinen Händen zu, die ruhig auf der Tischplatte lagen. "Ist Mr. Weasley wieder in der Mysteriumsabteilung?", fragte er schließlich mit leiser Stimme.
Sirius blieb stehen. Einen Augenblick lang schien es, als würde er ihm die Frage beantworten, doch dann schüttelte er nur den Kopf und drehte weiter seine Kreise in der Küche.
"Wo ist er dann?" Harry wollte nicht gehen, ehe diese Frage nicht geklärt war.
"Ich kann es dir nicht sagen Harry, aber es hat nichts mit dir oder dem Orden zu tun."
Harry glaubte ihm kein Wort und plötzlich fiel ihm noch etwas ein.
"Worüber haben Bill und Mrs. Weasley sich eigentlich in die Haare gekriegt?"
Sirius Schritte erstarben und Stille trat ein.
"Was meinst du?" Seine Stimme klang fast so, als habe er Harry’s Frage überhaupt nicht verstanden.
"Naja… irgendwas muss doch vorgefallen sein, sonst wäre Bill doch nicht so plötzlich verschwunden, ich glaube nämlich nicht, dass er oder Mrs. Weasley heute morgen ohne Grund so feindselig reagiert haben, da muss doch mehr gewesen sein."
"Ich habe keine Ahnung, was du meinst. Sie waren beide nur ein bisschen angespannt, das ist alles!"
Harry wusste, dass er eine verlorene Schlacht schlug. Er konnte nicht mehr gewinnen, er würde keine Antworten mehr aus seinem Paten herausbekommen.
"Na gut, wenn das alles ist. Vielleicht solltest du ins Bett gehen, es ist schon spät und morgen ist auch noch ein Tag." Sirius sah ihn mit einer Mischung aus Besorgnis und Unruhe an, die Harry nicht gefiel, aber dennoch nickte er und verließ die Küche.
Es war genau wie an dem Abend, als er das erste Mal hierher gekommen war. Er hatte Fragen gestellt und Antworten bekommen, aber er hatte immer noch das Gefühl, als wenn er überhaupt keine Ahnung hätte...

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Und wieder vielen vielen Dank für die Reviews !!! Ich weiß das sehr zu schätzen =)


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