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Fanfiction

Nacht der Drachen - Kapitel 1- Nächtliche Besucher

von Vivianne

Titel: Nacht der Drachen
Autor: Vivianne
Kapitel: Kapitel 1 - Nächtliche Besucher
Rating: PG-13
Charaktere: Draco, Harry, Neville, Fred, Ginny, Brom
Sprache: Deutsch
Fandom: Harry Potter
Genre: Abenteuer, Fantasy
Zusammenfassung: Voldemort hat den letzten großen Kampf für sich entschieden und Harry Potter gefangen genommen. Eine kleine Widerstandsgruppe aus ehemaligen Hogwarstschülern hat sich gebildet. Doch was hat es mit dem jungen Kämpfer auf sich?
Disclaimer: Nix mir, alles JK Rowling und Christopher Paolini

Nacht der Drachen

Kapitel 1 – Nächtliche Besucher

Dunkle Wolken türmten sich zu schier endlosen Bergen. Grollen war aus der Ferne zu hören. Es war schwarz, wo eigentlich der Horizont sein sollte. Hin und wieder konnte man durch das gleißende Licht der Blitze das gewaltige Bergmassiv erkennen, das hinter dem Schloss lag. Vorsichtig schlich eine Katze den schmalen Pfad hinab, der zu der alten Weide führte, und verschwand in einem Erdloch.



"Komm, die Versammlung beginnt gleich", rief eine junge rothaarige Frau im Vorbeigehen ihrem Begleiter zu.

"Ginny, nicht so schnell", rief Ron ihr hinterher. Mit schnellen Schritten hatte er seine Schwester eingeholt. Die Stufen knarrten unter ihnen, als sie den dunklen Treppenaufgang hinauf hetzten. Ihr Weg endete vor einer großen massiven Eichentür, die so gar nicht in das sonst recht schlicht und einfach eingerichtete Haus passte. Dahinter erstreckte sich ein großer Saal. Die Fenster waren mit Tüchern mehr schlecht als recht verhangen, so dass man sehen konnte, dass diese mit Brettern vernagelt waren. Nur die Kerzen, die in den Leuchtern an den Wänden und von der Decke hingen, erhellten den Raum. Einige der Stühle, die um den großen Tisch in der Mitte angeordnet waren, waren schon besetzt. Ginny und Ron gesellten sich zu dem Grüppchen Jugendlicher, die nicht unweit der Tür saßen.

"Hallo", wurden sie von einem weiteren Rotschopf begrüßt. "Es scheint heute was Wichtiges zu geben."

"Hmm, sind fast alle da", stimmte Ginny zu, als sie ihren Blick über die restlichen Anwesenden schweifen ließ.

Eine ältere Frau mit strenger Hochsteckfrisur stand ihnen am Tisch gegenüber und unterhielt sich angeregt mit einem Mann mittleren Alters. Seine Kleidung war ausgeblichen und abgetragen. Seine langen, dunklen Haare, die mit grauen Strähnen durchzogen waren, wurden mit einem Lederband zusammengehalten. Nur einzelne Strähnen hingen ihm ins Gesicht. Seine braunen Augen trafen die von Ginny und beide nickten sich unmerklich zu. Seit Wochen hatten sie sich nicht gesehen.

"Danke, dass ihr alle erschienen seid", unterbrach die Frau Ginnys Gedanken. Die Gespräche verstummten. "Wie wir nun leider erfahren mussten, ist Harry nicht mehr in Askaban." Allgemeines Gemurmel war zu hören. "Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde er in die Schattenfestung gebracht. Doch leider haben wir keinerlei Hinweise, wo sich diese befindet."

Unmut wurde mit wütendem Gemurmel bekundet.

"Es stoßen immer mehr zu uns, Minerva", unterbrach eine kleine pummelige Frau die Unruhe. "Wir können kaum noch die Kinder verstecken. Und ihre Eltern möchten ja auch wissen, was mit ihnen ist."

"Ganze Familien können wir aber nicht aufnehmen", erwiderte McGonagall.

"Du weißt selbst, Minerva, dass ihre Eltern verfolgt werden, auch wenn sie nur Muggel sind. Voldemort ist unnachgiebig. Er will die Kinder haben. Er will sie zu Sklaven machen." Mit jedem Wort wurde die ehemalige Professorin für Kräuterkunde ungehaltener und als sie mit der Faust auf den Tisch schlug, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, stand sie vor ihrem Stuhl.

Es war durchgesickert, dass Voldemort die Kinder, die zaubern konnten, aber deren Eltern Muggel waren, zu Sklaven machte. Sie wurden in den einfachsten Zaubern für den Haushalt geübt und durch einen Fluch an ihren Herren gebunden. Voldemort schien daran gut zu verdienen, wurden diese Kinder doch auf Sklavenmärkten feilgeboten und an den Höchstbietenden verkauft. Es war Sitte, mindestens ein Schlammblut in seinem Haushalt zu halten, das die minderwertigen Arbeiten erledigte.

"Pomona, auch wir wollen die Kinder nicht aufgeben", versuchte Kingsley Shackboldt die ehemalige Professorin zu beruhigen.

"Kingsley, es sind so viele Kinder." Tränen traten ihr in den Augen, als Madame Sprout sich wieder setzte.

"Und wenn wir versuchen, in den Highlands ein Camp zu errichten?", fragte einer der Weasley Zwillinge.

"Voldemort hat seine Spione. Ihm ist bisher nichts unentdeckt geblieben. Unsere Magie reicht nicht aus, um ein solches Lager zu verstecken", entkräftete Kingsley diesen Vorschlag.

"Mister Shackboldt, wir sind es den Kindern und ihren Familien schuldig, es wenigstens zu versuchen", fuhr Ginny ihn aufgebracht an.

***

Absolute Dunkelheit herrschte, als das Schlüsselloch verdeckt wurde. Ein metallisches Klappern war zu hören und ein Quietschen kündigte an, dass das Schloss geöffnet wurde. Leise Worte wurden gemurmelt, ehe die schwere Eichentür sich öffnete. Eine hochgewachsene Gestalt erschien in der Tür und zog sich den dunklen Umhang enger um die Schultern. Die nassen fensterlosen Wände reflektierten das wenige Licht der Fackel, die die Gestalt in der linken Hand hielt. Ein beißender Gestank verschlug ihr den Atem.

'Und hier lebt noch ein Mensch', ging es ihm durch den Kopf. 'Selbst Trolle werden besser gehalten.'

Die Fackel umher schwenkend fiel der Lichtschein auf ein Bündel Lumpen zwischen Stroh, Fäkalien und Erbrochenem. Nur mühsam konnte er den Drang, sich zu übergeben, zurückhalten. Selbst die Massaker, denen er beigewohnt hatte, riefen in ihm nicht ein solches beklemmendes und ekelerregendes Gefühl hervor. Die strenge Erziehung aus Kindertagen zeigte hier seine volle Wirkung, denn sonst wäre die Selbstbeherrschung unerklärlich.

'Wie kann man nur so lange durchhalten?', ging es ihm durch den Kopf. Jeder andere hätte sich schon längst aufgegeben, aber er hier hielt die jahrelange Folterung durch. Selbst die Erniedrigung, in seinem eigenen Dreck leben zu müssen, konnte ihn nicht brechen. Immer noch waren die Augen wachsam und voller Stolz, wenn sie denn geöffnet waren.

Die Kapuze enthüllte lange pechschwarze Haare als sie ihm auf die Schultern der Gestalt glitt. Die leicht schräg stehenden Augen musterten das Bündel. Unwillkürlich fuhr ihm ein Schauer über den Rücken. Sich umdrehend hob er die rechte Hand und mit einer flinken Bewegung des Zauberstabes schloss sich die Tür leise. Vorsichtig entfernte er die Stofffetzen von dem Körper, der in dem Haufen Stroh lag, den man kaum noch so nennen konnte. Blutergüsse, vereiterte Wunden und gebrochene Gliedmaßen entstellten diesen. Als er die Fackel näher hielt, um mehr zu erkennen, zuckten die Augenlider.

'Er lebt tatsächlich noch.'

"Sch", beruhigte die Gestalt ihn leise. "Ich werde dir helfen. Viel kann ich allerdings nicht tun."

Vorsichtig versuchte er die geschwollenen Augen zu öffnen. Nur mühsam gelang es ihm. Worte, die er sagen wollte, kamen nicht über die ausgetrockneten Lippen.

Mit einem Wink des Zauberstabes erschien ein kleiner Becher. Er half ihm, sich ein wenig aufzurichten, hielt den Becher an seinen Mund und benetzte die Lippen behutsam mit Wasser.


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Das, was Harry so liebenswert macht, sind, glaube ich, seine charakterlichen Stärken, die wir selbst gerne hätten, und es sind auch seine Schwächen, die wir nur allzu gut verstehen.
Rufus Beck