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Fanfiction

Bittersweet memories - Forgotten, not lost - Remus mal ganz privat

von yantara

@all:
Wotcher!
Auf Wunsch einer Leserin ist dieses Kapitel sehr viel kürzer als sonst geworden, aber alle anderen, die das nicht so sehr mögen, kann ich beruhigen: Ich werde es nie lernen mich kurz zu fassen!^^
Das nächste Kapitel wird also unter Garantie wieder schön lang und ausführlich. *g*
And now … relax and enjoy!



~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~



Kapitel 7 - Remus mal ganz privat


„Man hat beobachtet, dass die Nase niemals glücklicher ist, als wenn sie in anderer Leute Angelegenheiten steckt.“
Ambrose Bierce (1842- ca.1914), US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Freitag, der 05. September 1975

Liebes Tagebuch,

endlich Ruhe!
Ist es denn so schwer für ihn, sich einmal im Zaum zu halten?
Hier in der Bibliothek bin ich wenigstens erst mal sicher.
Es ist immer das gleiche, kaum schlage ich mein Tagebuch auf, kann er seine verdammte Neugierde nicht mehr bremsen. Dann versucht er es wieder mit allen möglichen Tricks, in der Hoffnung, doch einen kurzen Blick erhaschen zu können, von übertriebenem Recken angefangen und zufälligem seitlichem Beugen (da er ja so unglaublich müde ist!) über unauffälliges zur Seite linsen bis hin zum hinter dem Sessel hervorlauern. Und jedes Mal fällt ihm dann auch noch eine neue Taktik ein, mit der er es noch nicht probiert hat (natürlich nicht ohne die alten vorher erneut auf ihre Untauglichkeit ausgetestet zu haben).
Merlin!
In diesen Momenten, obwohl er mein Freund ist, da könnte ich Sirius einfach nach Askaban hexen, so sehr nervt er mich. Normalerweise bringt mich ja nichts, auch er nicht, aus der Ruhe, aber diese andauernde Herumschnüfflerei kann ich eben absolut nicht leiden. Peter und James können diesen Teil meiner Privatsphäre akzeptieren, auch wenn ich die Neugier ebenso in ihren Augen geradezu lesen kann.
Warum zum Dementor kann es Sirius dann nicht?
Er versucht es ja nicht mal zu verbergen! Ich denke, dass das für ihn nur ein Spiel ist, sowie alles im Leben. Ja, für Sirius ist alles immer nur ein Spaß. Wie rücksichtslos er dabei sein kann, merkt er selten, aber daran habe ich mich längst gewöhnt. Auf den Tag an dem er beginnt erwachsen zu werden, glaube ich, werde ich ewig warten müssen!
Und bis dahin wird er weiter um meinen Schreibplatz tanzen, wie ein junger Hund, der darauf wartet, dass sein Herrchen ihm endlich den Ball zuwirft. Dabei war sogar er es, der sich am Anfang am meisten noch über mich lustig gemacht hat, weil Tagebuch schreiben ja so ein „alberner Mädchenkram“ wäre. Heute würde er wohl einiges dafür geben, diesen „albernen Mädchenkram“ in die Pfoten zu bekommen. Doch hier müsste ich vor ihm sicher sein. Andererseits, ich denke, ich schaue besser noch mal nach, sicher ist sicher!

Nein, die Luft ist tatsächlich rein, sein hinterlistiges Kichern ist auch weit und breit nicht zu hören.
Anscheinend bewahrheitet sich meine Theorie, weder James noch Sirius trauen sich in die Bibliothek hinein. Schließlich müssten sie ja um ihren „guten Ruf“ fürchten, wenn sie diesen Raum betreten würden! Und dabei könnte es ihnen wirklich nicht schaden, mal ein gutes Buch in die Hand zu nehmen. Das habe ich ihnen schon oft gesagt, doch sie weigern sich standhaft und Peter folgt zu meinem Leidwesen, meistens ihren Ansichten. Ich mache mir ernsthaft Sorgen, was bei diesem Verhalten noch mal aus ihnen werden soll.
Wann nur fangen sie an sich endlich mal ihrem Alter entsprechend zu benehmen?
Im Moment bin ich allerdings ehrlich gesagt, sehr froh über diesen Umstand! Es würde mich nämlich wundern, ob ich, selbst in McGonagalls Badezimmer, so sicher vor Sirius Neugierattacken wäre, wie hier, nicht mal wenn McGonagall selber nur mit einem Handtuch bekleidet daneben stehen würde.
Aber genug von Sirius, ich schweife zu sehr vom Thema ab!
Mein Freitag war nicht besonders aufregend, eben wie immer. In Pflege magischer Geschöpfe haben wir weiter versucht brünftige Bowtruckles zu zeichnen, während Sirius sich eine heftige wörtliche Auseinandersetzung mit Roberts geliefert hat.
Mal wieder!
Hätte mir jemand vor vier Jahren gesagt, dass gerade die beiden sich später mal so anfeinden würden, ich denke, ich hätte es für eine spitzfindige Lüge der Slytherins gehalten.
Professor Sprout hat James und Sirius in Kräuterkunde heute Morgen Punkte abgezogen, weil sie Bertram Aubrey Zauberknallerbsen in die Hose geschmuggelt haben (ich glaube es ist nur so lange unbemerkt geblieben, da wohl alle angenommen hatten, Aubrey würde unter familiären Kröter-Blähungen leiden) und in Arithmantik haben wir eine neue Berechnungsmethode kennen gelernt, die „numerologische Quantifizierungsregel“.
Es war hoch interessant, was Professor Palindrom da erklärte, schließlich eröffnet uns diese Methode ganz neue Berechnungsmöglichkeiten! Ich bin immer noch ganz begeistert, wenn ich daran denke!
James fand es leider nicht annähernd so spannend wie ich und ich muss ehrlich zugeben, dass ich glücklich war, als der Professor ihn zurecht gewiesen hat und Punkte abzog, sein Schnarchen war zeitweise doch wirklich unerträglich laut.
Ich verstehe das einfach nicht.
Warum hat er Arithmantik gewählt, wenn es ihn doch überhaupt nicht interessiert? Professor Palindrom ist inzwischen wahrscheinlich der einzige Lehrer, der James Potter nicht mag, weil er sich durch seine chronische Unaufmerksamkeit extrem unbeliebt gemacht hat. Ich mache mir deswegen große Sorgen um seine ZAG Note, doch James nimmt das so leichtfertig hin und lacht nur über meine Besorgnis. Warum hat er nicht einfach Muggelkunde wählen können, so wie Sirius und Peter? Warum musste er damals unbedingt darauf bestehen Arithmantik zu wählen?
Nun, ich habe da eine Vermutung, allerdings sicher bin ich mir noch nicht ganz. Ich werde meinen Verdacht aber weiter im Auge behalten.
Ich komme zur letzten Stunde an diesem Tag.
Ich kann es immer noch nicht begreifen. Wie konnte Dumbledore uns das nur antun? Ich hatte ihn immer für einen sehr klugen Mann gehalten, der stets nur unser bestes will.
Aber warum nur lässt er dann diese unmögliche Frau bei uns unterrichten?
Das kann doch einfach nicht sein Ernst sein!
VgddK war immer mein Lieblingsfach, deswegen traue ich mich umso weniger noch auszusprechen, was wir heute gemacht haben. Wie sie schon rein kam, mit diesem fürchterlichen Lächeln im Gesicht und dann hält uns diese Frau doch allen Ernstes eine halbe Stunde einen Vortrag über die „immense“ Wichtigkeit das Händedrucks für den richtigen Umgang mit unserem „Gegner“. Als Hausaufgabe sollen wir nun den „Freundschaftsgruß“ üben und zweieinhalb Rollen Pergament über alle verschiedenen Möglichkeiten des Händeschüttelns verfassen.
Ich habe so etwas zwar noch nie in meinem ganzen Leben über den Unterricht eines Lehrers gesagt, aber jetzt muss es einfach mal raus:
Das, was wir tun, ist absoluter Schwachsinn!
Als ein blonder Ravenclawjunge (ich habe seinen Name unglücklicherweise vergessen, aber ich meine, dass er auch Vertrauensschüler ist) fragte, wo denn die Zauberei bei der ganzen Sache bleibe, lächelte sie nur wieder so komisch (es erinnert mich irgendwie immer an Sirius' verblödeten Gesichtsausdruck, als ihm ein Mädchen in der Vierten mal eine Überdosis Armontentia untergejubelt hatte):
„Aber mein lieber Junge, wir benutzten doch die ganze Zeit Magie. Denn die Liebe, die größte aller magischen Kräfte fließt durch unsere Hände und überträgt sich dadurch auch auf das verlorene Schäfchen vor uns.“
Ich kann nicht mehr.
Wie sollen wir mit dieser Frau nur durch die ZAGs kommen?
Ich glaube, wenn das so weiter geht, wende ich mich an McGonagall und diesmal ist es mir egal, was James und Sirius sagen. Diesmal lass ich mich nicht von den beiden abbringen! Denn ansonsten muss ich dem Prüfer die Hand schütteln und hoffen, dass er mir nur durch die „Kraft der Liebe“ ein Ohnegleichen gibt.
Vielleicht sollte ich mit Lily darüber reden, schließlich sind wir beide Vertrauensschüler, oder nicht?
Und auch wenn sie mich nicht besonders gut leiden kann, habe ich doch bemerkt, dass sie genauso unter Professor Flosops leidet. Ich hoffe sie kann ihre Abneigung gegen mich wenigstens einmal vergessen, selbst wenn ich sie ihr nicht verdenken kann. Sie hasst nun mal anscheinend alles und jeden, der mit dem Wort „Rumtreiber“ auch nur im Entferntesten etwas zu tun hat. Aber schließlich benehmen sich James und Sirius auch oft genug daneben und seit dem Vorfall aus dem Zweiten ist sie ohnehin nicht mehr gut auf uns alle zu sprechen.
Ich hoffe sie kann wenigstens morgen auf diesem Treffen darüber hinwegsehen, denn im Gegensatz zu James stehe ich nicht besonders darauf von Lily Evans angeschrieen zu werden. Aber irgendwie werden wir wohl lernen müssen miteinander auszukommen, selbst wenn ihr das nicht gefällt. Wir sind nun mal Partner und müssen neben den ganzen anderen Vertrauensschülerpflichten auch gemeinsame Kontrollgänge machen.
Mir ist ein wenig mulmig, wenn ich daran denke, hoffentlich kollidieren diese Verpflichtungen nicht mit meinen „anderen Terminen“. Denn sage ich Lily zu oft ab, wird sie unter Garantie noch schlechter auf mich zu sprechen sein, noch mehr fürchte ich allerdings ihr Misstrauen.
Es war schwierig genug mit James, Peter und Sirius am Anfang und ich bin mehr als dankbar, dass sie schon lange nicht mehr nachfragen, wenn ich einmal im Monat verschwinde, sondern es scheinbar einfach akzeptieren, dass ich ihnen nichts sagen kann. Die Vorstellung ihnen die Wahrheit zu sagen ist absolut illusorisch, ich wüsste worauf das hinaus laufen würde. Ich kann mir ihre Reaktionen und ihre schreckverzerrten Gesichter geradezu bildlich vorstellen und das will ich nicht! Ich will meine Freunde nicht verlieren! Ich hab sowieso schon genug damit zerstört.
Einen Moment!
Ich denke, ich habe einen schwarzen Haarschopf am Eingang vorbei huschen sehen.
Sirius gibt wohl nie auf!
Ich bin mal gespannt, wann seine Neugierde über seine Würde siegt und er sich tatsächlich hereintrauen wird. Ich glaube, es ist besser meinen Bericht an dieser Stelle zu unterbrechen und mein Tagebuch schnellstens vor der gierigen Schnüffelnase zu verstecken.

Remus



~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~



@Hermine1995: Tja, was zwischen Mel und Lily passiert ist, bleibt vorerst noch mein Geheimnis! *g* Dürfte aber nicht mehr allzu lange dauern, bis ich es lüfte. Warum Mel niemand leiden kann? Nun, wie man ja schon gesehen hat war es nicht immer so, es gab eine Zeit in der sie anders war. Doch dann … nun wir werden noch sehen was dann passiert ist. ;)

@Lily-Potter: Also von mir aus, darfst du das gerne jedes Mal wiederholen, hab nichts dagegen! *g* Welcher Autor hört das nicht gern?^^
Nun, ich verrat zumindest schon mal, das, was immer abgelaufen ist, in der 2. Klasse passiert ist. Aber ein bisschen Geduld musst du leider noch mitbringen, bevor ich erzähle, was vorgefallen ist. Bis sich Lily und James jedoch näher kommen, das daaauert noch eine ganze Weile. Erst mal muss ich James dazu bekommen sich nicht mehr wie ein Idiot aufzuführen und Lily ihn auch als Menschen anzusehen.

@snowjumper: Wir werden sehen. Aber du hast Recht, ein einfacher Streit beendet normalerweise nicht so leicht eine Freundschaft …
Ich bin überrascht, dass du diese Frage stellst, ich hatte ehrlich erwartet, dass jeder es „überließt“.^^ Mel wohnt in gewisser Weise tatsächlich bei ihrer Tante, aber mehr möchte ich hier noch nicht sagen. ;)



P.S. Über ein kleines Kommi in meinem Thread freu ich mich übrigens auch immer! ;)


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All unsere Freunde fanden es unheimlich, so nahe am Friedhof zu wohnen, doch wir mochten das. Ich habe noch immer viel für Friedhöfe übrig - sie sind eine großartige Fundgrube für Namen.
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