
von Lord Marijo
Die Zauberwelt war eine wunderbare Welt. Kein Muggel würde es eine Stunde lang in dieser Welt aushalten, denn er kannte die Magie nicht, er wollte es nicht kennen. Lady Death war nach 2 Jahren wieder in Hogwarts. Sie befand sich in der Nähe der Peitschenden Weide. Nun, die Peitschende Weide wurde verzaubert, damit sie nicht verrückt spielte. Sie wartete auf eine bestimmte Person, auf eine Person die sie gut kannte, leider. Lady Death hieß nicht immer so, sie hieß Maria Krokov, doch sie bekam einen anderen Namen, da sie sich Marcus, dem größten Vampirfürst aller Zeiten, anschloss. Sie schwor für immer dem Vampirfürsten zu dienen. Sie war verliebt, in einen Jungen, der wunderbar war. Er hatte keine angst, er war intelligent, sportlich, er hatte genau das, was sich ein Mädchen wünschte. Ja, sie liebte Chris Randel, allerdings verließ er Lady Death, vor genau 2 Jahren. Er musste gehen, denn er wollte Professor in Hogwarts gehen. Sie blieb in der Schule und hatte keine Freunde mehr. Als sie die Schule abschloss fand sie Marcus Anhänger, so wurde sie nun auch eine. Doch sie wollte Rache, alle die sie in der Schulzeit verletzten, würden nun alles zurück bekommen, allerdings würden sie mit ihrem Leben bezahlen. Sie hasste ihr altes Leben, sie hatte nur Pech. Sie wollte nur glücklich werden. Warum musste er sie verlassen!? Sie ballte ihre Hände zu Fäusten, ihre Hände begannen zu bluten.
Der junge tauchte nun auf, er war in der 7.Klasse. Ein blonder Junge, der sich genauso wie Jake Randel verhielt. Sie lächelte leicht, als er sie sah konnte er es nicht glauben.
„Maria, schön dich wieder zu sehen. Habe mich schon gefragt wer mich hier her gerufen hatte, und das noch um Mitternacht“ sagte der blonde Junge, er wollte sie umarmen, doch sie schlug ihren alten Schulkollegen auf den Boden.
„Hey!?“
“Ich habe 2 Jahre lang auf diesen Tag gewartet. Ich habe nicht vergessen, was du mir angetan hast, Brad“ sagte sie und bekam lange Zähne.
Brad versuchte zu schreien, doch sie war viel zu schnelle, wie der Wind, biss sie ihm in den Hals und saugte sein Blut aus. Sie schloss die Augen, Tränen flossen die Wangen herunter.
Nach wenigen Minuten ließ sie Brad wieder los, sie leckte ihre Lippen ab, sie genoss das frische Blut. Sie hatte sich endlich an den blonden Jungen gerächt. Brad atmete noch leicht, er sah sie an.
„Ich war doch noch ein Kind“ flüsterte er und schloss seine Augen.
Nein, er lebte noch, doch er fiel in Ohnmacht. Lady Death erhob sich langsam, sie sah sich um und aparierte zum geheimen Versteck der Anhänger Marcus.
Chris betrat sein eigenes Haus, es war ruhig. Wahrscheinlich schliefen bereits alle. Chris ging die Treppen hoch und sah in Markos Zimmer, der Junge schlief tief und fest. Er setzte sich auf sein Bett hin und streichelte ihm die Wangen. Nein, Marko durfte nichts von all dem erfahren, er dufte niemals ein Vampirjäger werden, so wie er es war. Sie waren nun verdammt, denn nicht mehr lange und die Zauberwelt wird sich gegen die Vampirjäger stellen. Hoffentlich kann man dies noch verhindern, doch die Hoffnung schwand.
„Sie haben dich also doch eingesperrt“ sagte eine bekannte Stimme hinter Chris.
„Ja“ antwortete Chris und drehte sich zu Katarina Randel um.
Katarina schüttelte den Kopf und ging in das Schlafzimmer, Chris folgte ihr sofort, er schloss die Tür hinter sich ab.
„Marko weiß alles. Ich musste ihm leider erzählen, dass du ein Vampirjäger bist!“
„WAS?“ fragte Chris mit erhobener Stimme noch mal nach.
Sie schüttelte erneut den Kopf und wischte sich die Tränen von den Wangen.
„Ihr wart im Tagespropheten. Im Wohnzimmer liegt die heutige Ausgabe. Ihr wart auf der Titelseite!"
Chris wusste dies nicht, den er war den ganzen Tag bei seinen Eltern um die nächsten Schritte zu besprechen. Thomas Scavo meinte es wohl ernst, als er sagte, die Vampirjäger würden bald vernichtet werden.
„Wir haben gegen kein Gesetz verstoßen“ begann Chris zu sagen, doch Katarina hob die Hand. Er verstand, er nickte leicht, nahm seine Decke, seinen Polster und ging hinunter ins Wohnzimmer um auf der Couch zu schlafen. Er kannte Katarina sehr gut, sie wollte nicht diskutieren, es interessierte sie nicht mehr was Chris machte. Als er sich hinlegte nahm er den Tagespropheten und sah sich die Titelseite an.
DIE VAMPIRJÄGERN WIDERSETZEN SICH DEM ZAUBEREIMINISTERIUM!
Die Vampirjäger sind gegen die Anordnung des Zaubereiministeriums, lesen Sie auf Seite 2 mehr!
Er legte den Tagespropheten sofort auf die Seite und machte das Licht auf, mit einem kurzen Wedeln des Zauberstabes.
Das Geheimversteck von Vladimir war eine Höhle, wo sich nu ein einziger Stuhl befand, und das nur für Vladimir selbst. Er saß am Stuhl und massierte sich die Schläfen. Ein Vampir näherte sich Vladimir.
„Mein Gebieter, Ihr Sohn ist soeben angekommen“ gab er ihm bescheid und kniete nieder.
Alexander trat vor, er machte sich nicht die Mühe in die Knie zu sehen.
„Du wolltest mich sprechen?“ fragte er seinen Vater mit einem Unteron.
Vladimir fletschte die Zähne.
„Ja! Ich hatte gestern Nacht Glück. Glücklicherweise wurden die Vampirjäger eingesperrt und ich konnte entkommen. Es gibt eine Planänderung“ erzählte er.
Alexander hörte interessiert zu, endlich Neuigkeiten die ihm gefielen.
„Das Zaubereiminister legt sich nun ebenfalls mit den Vampirjägern an. Das müssen wir ausnutzen“ meinte Vladimir stolz.
„Ja, wir dürfen aber nicht voreilig sein.“
„Kümmere dich lieber um Marcus Auferstehung. Außerdem wird es an der Zeit dafür zu sorgen, die Familie Randel zu zerstören. Ich werde das Mädchen entführen“ erklärte der Vater und grinste breit.
Natürlich wusste Alexander welches Mädchen gemeint war, Leona White. Sie war eine starke Frau, eine starke Hexe, doch gegen Vladimir hatte sie keine Chance. Alexander nickte ihm zu, er war mit der Änderung einverstanden.
Der blonde Junge atmete noch sehr schwer, bei der Peitschenden Weide. Er öffnete langsam die Augen, plötzlich umkreiste ihn ein Rudel Wölfe. Sie verwandelten sich alle in Menschen, hielten einen Zauberstab in die Hand. Sie kicherten und sahen nun nach hinten. Darunter war auch der Junge vom Park, er war nun ein Vampir, allerdings war er nun eine verlorene Seele, genauso wie all die anderen hier. Eine dunkle Gestalt näherte sich dem blonden Jungen...
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