
von Lord Marijo
Vor 10 Jahren hätte Chris niemals gedacht, dass sich hier ein Dschungel bilden würde, rund um de Höhle. Ja, kein Kind hätte an so etwas gedacht, doch Jack Nighy musste diese Höhle schützen, da sich der Schicksalsbecher in der Höhle befand. Die Höhle war groß, sie war größer als eine Villa, doch auch gefährlich war sie.
In der Mitte der Höhle befand sich ein kleiner See, im See war eine kleine Sandinsel. Dort befand sich eine Truhe, und in der Truhe befand sich der Schicksalsbecher. Das letzte Puzzle des Spiels.
Chris, Leona und David betraten mit langsamen Schritten die Höhle. Niemand war hier, nur die drei Zauberer die versuchten die Zauberwelt zu retten. Sie hielten ihre Zauberstäbe bereit, da man sich in der Höhle gut verstecken konnte. Chris kannte allerdings jedes Versteck. Jeden Tag spielte er hier, ein Traum für jedes Kind, dass Abenteuer liebte. Leona entdeckte nun die Truhe, sie zeigte mit ihrem linken Zeigerfinger auf die kleine Sandinsel. David nickte und rannte zum See hinunter, dort blieb er stehen und sah zu Chris und Leona. Chris wollte nicht, dass David die Truhe holt. Chris rannte nun ebenfalls hinunter, Leona blieb beim Höhleneingang stehen und sah ab und zu hinaus.
„Wingardium Leviosa“ sprach Chris aus, die Truhe begann nun zu schweben.
Schließlich landete die Truhe vor Chris Füßen. David ging in die Knie, Leona kam nun ebenfalls zum See. Die drei jungen Zauberer sahen einander an, nun kam endlich die Zeit. Sie hatten endlich die Truhe in der Hand, jetzt mussten sie diese nur noch öffnen. Leona öffnete die Truhe, doch diese war leer.
Chris lächelte leicht und zeigte mit dem Zauberstab auf die Truhe.
„Der Becher will nicht entdeckt werden“ meinte er.
„Aparecium!“
Plötzlich erschien tatsächlich der Schicksalsbecher, er war Silber und hatte einen grünen Kristall. David konnte den Mund nicht mehr schließen, der Becher war nah, er hatte die _Gelegenheit den Becher an sich zu nehmen und ihn Thomas Scavo zu übergeben. Doch er konnte seine Schwester nicht verraten, er gewann erst wieder ihr Vertrauen.
Leona sah erneut zum Höhleneingang, nun konnte sie zwei Personen erkennen, die sie kannte. Sie sprang vor Freude in die Luft und rannte auf diese zu. Chris drehte sich ebenfalls um, er konnte Jake und Mike sehen, die nicht besonders gut aussahen. Auch er rannte auf sie zu, den Becher ließ er in der Truhe, alleine bei David White.
„Mike, ihr seid entkommen. Und bevor du etwas sagst, es tut mir leid“ sagte Chris im traurigem Tom, doch Mike umarmte seinen besten Freund.
„Nein, Chris. Der Becher war wichtiger. Nun sind wir wieder bei euch. Wir haben euch einiges zu erzählen“ sagte Mike und zeigte Leona und Chris die silberne Scheibe.
Chris setzte ein Lächeln auf als er die Scheibe sah. Nun fehlte nur noch die silberne Münze, dann sind die Teile endlich wieder beisammen. Jake sah hinüber zu David, als er sah, wie er den Schicksalsbecher in der Hand hielt, kapierte er sofort, dass er Hintergedanken hatte. Natürlich kannte Jake David, schließlich war auch er einst ein Vampirjäger. Chris und Leona drehten sich um.
„Leg den Becher wieder in die Truhe“ verlangte Chris von David, doch er schüttelte den Kopf.
„Nein. Der Becher wird mein Leben retten. Thomas Scavo braucht den Becher. Und niemand wird mich daran hindern, meine Arbeit zu beenden“ meinte er entschlossen und zielte mit seinem Zauberstab auf die Vampirjäger.
Leona schleuderte vor Wut ihren Zauberstab auf den Boden.
„Ich hätte es wissen müssen. Und ich habe dir vertraut. DU BIST MEIN BRUDER!“ schrie sie ihren Bruder an, doch er grinste nur breit.
Chris und Mike gingen mit langsamen Schritten auf David zu, er steckte den Becher sofort ein und ging zum Angriff über.
„Expelliarmus!“ sprach David aus und zielte auf Chris, sofort verlor er seinen Zauberstab und flog nach hinten.
Jake und Leone versuchten sich von hinten an David ran zu schleichen.
„Diffindo!“
Mike zielte auf Davids Beine, allerdings konnte er den Zauber mit Leichtigkeit abwehren, so rannte er davon, allerdings sprang Jake von hinten auf David und beide fielen auf den Boden, der Becher lag neben Jake. Chris stand wieder auf und sah sich um. Leona holte wieder ihren Zauberstab und machte die Truhe zu. David schlug Jake mit der Faust ins Gesicht, er rollte sich auf die linke Seite. David nahm wieder den Becher in die Hand, doch Leona schleuderte die Truhe auf David, sie traf ihren Bruder auf dem Kopf, er fiel erneut auf den Boden. Jake nahm nun den Schicksalsbecher in die Hand und lief hinüber zu Chris, auf dem Weg stolperte er über einen Stein, der Becher fiel in den See und landete am Seeboden. Jake fluchte innerlich, nun musste er tauchen. Als er ins Wasser springen wollte, konnte er sich nicht mehr bewegen. Er fiel starr auf den Boden hin, David kicherte. Doch Chris sprang ins Wasser, er tauchte hinunter und fand den Becher. Als er ihn nehmen wollte, war David bereits hinter ihm und erwürgte Chris von hinten. Chris bekam keine Luft, er zappelte wie ein kleiner Fisch, der um sein Leben kämpfte. David ließ Chris nun los, Chris schwebte nun im Wasser, langsam tauchte er wieder auf, allerdings atmete er nicht mehr. Leona schrie laut auf und versuchte Chris aus dem Wasser zu ziehen, David tauchte mit dem Becher in der Hand auf und stieg aus dem Wasser. Mike kam mit seiner rechten Faust und schlug David ins Gesicht. Den Becher schleuderte er nun zum Höhleneingang. Mit seinem Zauberstab zielte er auf David.
Die Dead Sea schwebte über der Höhle, Nighy stand am Rand des Schiffes und zuckte mit dem Kopf. Salvatore schickte mehrere Seelen hinunter und stellte sich neben dem Tyrannen hin.
„Ich will meinen Becher wieder haben. Tötet sie, wenn es sein muss. Solltet ihr versagen, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ich eure Seelen für immer vernichte!“ sagte Jack Nighy wütend, sein schlangenarm umschlang ruhig seinen Hals und sah ebenfalls hinunter.
Die Seelen schrieen wie Verrückte im Urwald, sie betraten die höhle und entdeckten sofort die jungen Zauberer.
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