
von Lord Marijo
Leona versuchte die Ruhe zu bewahren, sie beobachtete das Geschehen, Chris war schwer verletzt und versuchte die Regenbogenschlange mit dem Todesfluch zu töten. Die Schlange machte sich erneut bereit zum Angriff, doch der Fluch traf sie, sie wurde gegen einen dünnen Baum geschleudert. Chris fiel in Ohnmacht, er hatte keine Energie mehr, er würde in den nächsten Minuten sterben. Leona rannte zu ihrem besten Freund doch, plötzlich umschlang die Schlange Leonas Körper. Leona sah zur toten Schlange, die am Boden lag, sie verstand es nicht, doch Nighy musste seine Hände im Spiel haben. Die Schlange bekam eine zweite Chance, sie durfte als Seele weiterhin existieren. Leona schrie laut auf, Jake und Mike konnten nichts hören. Mike war ebenfalls ohnmächtig, er befand sich bereits außerhalb des Dschungels, gemeinsam mit Jake, dem Feigling und Verräter.
Allerdings ließ die tote Regenbogenschlange Leona wieder los, sie schlängelte sich durch das hohe Gras. Mit weit geöffneten Mund verschlang sie Chris in weniger als 4 Sekunden, Leona zitterte am ganzen Körper. Sie musste mit ansehen wie ihr bester Freund starb. Die Schlange spuckte ihr Opfer wieder aus, Chris atmete nicht mehr, sein Herz blieb stehen. Leona schnappte sich Chris Zauberstab und flüchtete, sie konnte nichts mehr für ihn tun. Die Schlange brachte Chris zur Dead Sea, wo Nighy bereits auf seine neue Seele wartete.
Salvatore kehrte währenddessen wieder zurück, er war der einzige, der den Kampf in der Höhle überlebte. Nighy bestrafte seinen treuesten Diener mit dem Crucio, Salvatore schrie vor Schmerzen. In den nächsten Minuten wanderten Bilder in Salvatores Kopf, Bilder, die er eigentlich hätte vergessen sollen. Er sah seine Familie, die er liebte, doch als Nighy ihn am Hals packte, mit seinem Schlangenarm, verschwanden die Bilder wieder.
„Das nächste Mal vernichte ich deine Seele!“
Salvatore nickte leicht, sein Gebieter ließ ihn wieder los, als die Regenbogenschlange zurückkehrte. Sie legte Chris Körper auf den Boden hin, plötzlich verließ Chris Seele seinen Körper. Nighy lachte, er hatte endlich eine Seele der Randels erwischt. Chris sah sich um, er hatte angst, sein Körper zitterte. Ja, selbst als Seele spürte er noch einige Dinge, er konnte auch zittern.
„Mister Randel, willkommen im Reich der Seelen“ sagte Nighy lachend.
Plötzlich tauchte das Schiff in einer Eiswüste wieder auf. Nighy kehrte in seine Kabine zurück, Chris ging zum Rand des Decks hin und sah hinunter. Er sah Seelen, die arbeiteten, Sklaven Nighys. In den nächsten Stunden beobachtete Chris nur noch die Seelen, vielleicht würde er ein altes Familienmitglied finden.
Tatsächlich, er fand seinen Großvater, er wurde von Nighy versklavt, als Chris Vater auf die Welt kam. Nighy hatte es schon lange auf die Randels abgesehen, allerdings kannte niemand den wahren Grund. Als Chris hinunter schreien wollte, wurde er von hinten ausgepeitscht. Er schrie auf, fiel auf die Knie, das Blut floss den rücken entlang. Salvatore hielt seine Peitsche in der linken Hand, die anderen bösen Seelen lachten.
Jede Seele wird nach 3 Monaten böse, nur wenige schaffen es Stand zu halten. John Charlston gehörte u dieser Gruppe, er half Chris auf und brachte ihn auf seinen neuen Posten. Chris wollte nicht hier sein, er wollte noch leben. Er musste mit ansehen wie sein Körper hinunter gebracht wurde. Sein seelenloser Körper...
Leona, Jake und Mike kamen nun endlich in Hogwarts an. Professor Flitwick brachte die Vampirjäger sofort zu Natalie Parker. Hogwarts war kein sicherer Ort mehr, die Auroren kontrollierten Tag und Nacht die Schule, selbst im Unterricht tauchten sie auf. Natalie machte den Vampirjägern Tee.
„Traurig. Chris hat es wohl nicht geschafft. Er war ein guter Mann. Noch etwas Tee?“ sagte sie und spazierte in ihrem Zimmer auf und ab.
Leona schlief ein, die letzten Wochen waren zu viel für sie. Jake, der Verräter, musste neue Pläne schmieden. Er selbst wusste nicht auf welcher Seite er nun stand. Sein Cousin starb, er hatte ihn zurückgelassen, er war schuld, dass er nicht mehr am Leben war. Mike versuchte den Tee zu probieren, doch er brachte nichts herunter. Er hatte versagt. Sein Vater wurde von Nighy versklavt, sein bester Freund starb und die Gegenstände befanden sich schon bald in den Händen von Thomas Scavo.
Plötzlich betrat Maria Randel das Zimmer, sie wischte sich die Tränen weg und umarmte Mike und Jake, Leona gab sie einen kleinen Kuss auf die Stirn.
„Ich bin so froh, euch wieder zu sehen. Aber wo ist Chris?“ fragte sie, alle schüttelten den Kopf.
Ihre linke Hand zitterte, sie befürchtete schlimmes, als Jake es ihr sagen wollte, stand Mike auf, er musste es ihr sagen, schließlich war er Chris bester Freund.
„Chris... Er... Er ist nicht mehr da. Er ist tot“ sagte Mike, ihm fielen keine anderen Worte ein, Maria brach in Tränen aus.
„WIESO?“ schrie sie Mike an und verlange von ihm, dass er ihr alles erzählt.
„Er opferte sein Leben, damit wir überleben konnten“ meinte Mike, er wusste allerdings nicht ob dies stimmte.
David White betrat stolz das Büro von Scavo, er grinste ihn an und hielt ihm die Gegenstände vor die Nase. Steven Sherman stand hinter seinem besten Freund, Scavo, und berührte die Gegenstände. Sofort ließ er sie überprüfen, und ja, sie waren echt, es waren tatsächlich Nighys Gegenstände. Scavo lächelte leicht.
„Mister White, willkommen zurück“ sagte er und begutachtete die Gegenstände.
Endlich hatte er die Kontrolle über das Reich der Seelen. Nicht mehr lange und Nighy würde ihm dienen, so kann er Minister werden und Voldemorts Pläne vollenden. Ja, er wird die Zauberwelt vernichten, er wird sie beherrschen.
Im Haus von Natalie versammelten sich nun mehrere Vampirjäger, darunter auch ein Vampirfürst, ein Feind der Jäger. Als Mike Vladimir Sarajevo sah, konnte er nicht glauben, was er da gerade sah. Maria trat nun vor, es war an der Zeit die Ansprache zu halten.
„Die Zeit ist nun gekommen. Heute Abend schaffte es Thomas Scavo Nighys Gegenstände an sich zu reißen. Er kontrolliert schon bald das Reich der Seelen. Er wird auch unsere Seelen in seiner Hand haben. Wir müssen schnell handeln. Deshalb werden wir nun einen Wege einschlagen, den noch nie ein Vampirjäger einschlug. Wir werden unsere Kräfte bündeln müssen, wir müssen Scavo und Nighy aufhalten! Wir haben ab jetzt zwei Feinde, die beinahe unbesiegbar sind. Die Vampire befinden sich nun auf unserer Seite, sie werden und helfen, Scavos Auroren zu töten“ sagte sie und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht.
Nun trat Vladimir vor und nickte ihr lächelnd zu.
“Ja, ich bin ein Feind gewesen, doch von nun an sind wir Verbündete. Vampire sind bereits auf dem Weg, sie werden die Auroren in der Nacht überraschen. Nicht mehr lange und unsere Zauberwelt befindet sich in einen Krieg den nur eine Seite gewinnen kann.“
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