
von Lord Marijo
16.Juli.2000
Thomas Scavo schaffte es in den letzten Wochen mehrere Vampirjäger einzusperren oder zu töten. Er errichtete in Schottland und Irland mehrere Stützpunkte, um die Gebiete zu überwachen. Maximilian Randel befand sich immer noch in Gefangenschaft von Scavo, er musste die geheimen Treffpunkte der Vampirjäger verraten. Steven Sherman versuchte immer wieder Scavo zu überreden, diese Sache zu beenden, allerdings gelang es ihm nicht, da Scavo nur noch aus Rache handelte. Ja, er wird alle Vampirjäger auslöschen um seine Mutter zu rächen.
Die Vampire und Vampirjäger mussten nun zusammenarbeiten um Thomas Scavo aufzuhalten, denn er wollte auch die Vampire rekrutieren. Noch hatten beide Seiten einen Feind, doch es dauerte nicht mehr lange. Jack Nighy stand immer noch im Hintergrund, er versuchte immer noch die Gegenstände zu finden. Er wusste nur nicht wo er anfangen musste zu suchen. Sekunde zu Sekunde zitterte er, er fürchtete sich vor der Person, die, die Gegenstände benutzen würde um ihn zu versklaven.
Natalie Parker entschloss sich nun ebenfalls, in den Kampf zu gehen, denn auch sie wollte in einer friedvollen Welt leben. Sie wusste etwas, dass Leona noch nicht wusste...
Nun mussten Vampire und Vampirjäger zusammen arbeiten.
Lady Death, Maria Randel, Alexander Sarajevo, Vladimir Sarajevo, Leona Charlston, Natalie Parker und Mike Charlston versuchten einen Stützpunkt in Schottland zu übernehmen. Alle Verstecke der Vampire und Vampirjäger wurden entdeckt, so mussten sie sich ein neues suchen. Sollten sie es schaffen, den Stützpunkt einzunehmen, so würde Scavo niemals drauf kommen, dass seine Feinde hier wären.
Lady Death und Leona Charlston spazierten im Wald, als Leona plötzlich etwas hörte. Sofort blieben beide stehen, Lady Death grinste und zeigte ihre weißen Zähne her. Drei Auroren sprangen aus den Büschen heraus, sofort zog Leona ihren Zauberstab und zielte auf einen Auror. Mit dem Entwaffnungszauber schaffte sie es dem Auror den Zauberstab zu entreißen und ihn nach hinten zu schleudern. Lady Death biss einem Auror in den Hals, er fiel sofort tot um, sie genoss natürlich diesen Biss, sie leckte ihre Lippen um das Blut zu genießen.
Der letzte Auror versuchte zu flüchten, allerdings sprang Death auf seinen Rücken, Leona sprach einen Zauber aus, wo der Auror sofort auf den Boden fiel und einschlief. Death fletschte ihre Zähne, ihre Beute wurde ihr weggenommen, dies würde ein Nachspiel haben. Leona lächelte leicht und ging weiter, Death folge ihr mit schnellen Schritten. Ein Auror stand langsam auf, er sah sich um und entdeckte seine Verbündeten. Plötzlich wurde er von hinten angegriffen, jemand packte ihm von hinten und biss ihm in den Hals. Alexander ließ sein Opfer wieder los und grinste. Er winkte einigen anderen Personen zu, sofort verließen sie ihre Verstecke. Mike und Natalie schüttelten den Kopf und gingen weiter.
Leona und Lady Death standen nun vor einer großen braunen Tür. Leona klopfte an, sofort wurde die Tür geöffnet. Death konnte sehen, wie einige Gegenstände im Raum schwebten. Junge Auroren übten, doch wieso jetzt, in der Nacht?
Als der Auror beiden die Tür öffnete, trat Leona ihm in den Bauch und lief hinein. Sie rannte an einigen anderen Auroren vorbei und lief die Treppe hoch. Zwei Auroren folgten ihr sofort, die anderen wandten sich an Lady Death, doch nun tauchten Natalie, Alexander und Mike auf. Der Raum wurde plötzlich hell, da jeder Zauberer und jede Hexe den Zauberstab benutzte, sie versuchten sich gegenseitig zu besiegen. Mike stellte einem Auror das Bein, er zielte auf sei Gesicht und tötete ihn mit den Todesfluch. Nein, Mike kannte keine Gnade mehr mit dem Zaubereiministerium. Alexander biss einem Auror in den Arm, er schlug ihm auf den Kopf, sofort fiel Alexander auf den Boden, er versuchte wieder aufzustehen, doch ein anderer Auror setzte Stupor ein. Alexander blieb am Boden liegen.
Death schritt zurück und wich nach links aus, als ein Auror versuchte sie von vorne zu packen. Mike beförderte ihn ins Land der Träume mit einem Zauber.
Leona lief weiterhin die Treppen hoch, das Gebäude war sehr hoch, hatte mehr als 20 Stockwerke. Scavo kaufte ein altes Firmengebäude, er wollte auch die Kontrolle über die Muggelwelt an sich reißen, auch wenn der Weg bis dahin schwer sein würde. Doch er hatte einen Trumpf im Ärmel...
Leona blieb stehen, als sie einige Fässer sah, die mit Öl gefüllt waren. Sie sah nach hinten, nun verfolgten sie mehr als 8 Auroren. Sie rollte die Fässer hinunter und benutzte einen Feuerzauber, die Gässer begannen zu brennen, sie lief nun weiter. Als sie endlich das Ende erreichte, öffnete sie die Tür, schloss hinter sich ab und wartete ab. Die Auroren schrieen laut auf und rannten wieder hinunter, doch die Fässer explodierten, die Auroren wurden in Stücke zerfetzt, die Treppe brach auseinander.
Die Auroren im Erdgeschoss waren für kurze Zeit abgelenkt, so schafften es die Vampire und Vampirjäger mit Leichtigkeiten jeden auszuschalten.
Leona sah sich im obersten Stockwerk um, niemand war hier. Als sie sich langsam umdrehte, sah sie Maria am Boden liegen, sie wurde gefesselt. Plötzlich tauchten 20 Auroren auf. Steven Sherman grinste leicht.
„Ihr seid in meine Falle getappt“ verkündete er stolz und sah zu Maria, er lächelte sie an und packte sie von hinten.
Er hielt seinen Zauberstab gegen ihren Hals. Leona schritt zurück, sie konnte nichts unternehmen, sie waren eindeutig in der Überzahl.
„Der Zauberstab“ sagte Steven und deutete mit seinem linken Zeigerfinger auf Leonas Zauberstab.
Maria versuchte sich aus den Fesseln zu befreien. Leona legte ihren Zauberstab langsam auf den Boden hin, plötzlich sprang Vladimir Sarajevo durch das Fenster und schrie laut auf. Weitere Vampire sprangen durch die anderen Fenster in den Raum hinein und versuchten die Auroren zu töten und Maria und Leona zu befreien. Steven ließ Maria los und brachte einen Vampir sofort zur Strecke. Leona sprang auf Maria zu, befreite sie von den Fesseln und gab ihr wieder ihren Zauberstab, den sie vor wenigen Tagen bei ihr ließ. Maria nickte ihr dankbar zu und rannte zum Fenster. Steven wich einem Vampir aus, er machte eine Rolle nach links, zielte mit seinem Zauberstab auf den Kopf des Vampirs und brachte ihn zu explodieren. Er sah hinüber zum Fenster, Vladimir sprang zusammen mit Leona und Maria hinunter. Er ballte seine linke Hand zur Faust und kämpfte sich durch die Menge. Seine Auroren versuchten zu flüchten, einige flogen mit ihrem Besen davon, einige versuchten aus dem Fenster zu springen, als sie am Boden ankamen, starben sie, sie brachen sich mehr als 30 Knochen. Steven schlug einen Auror ins Gesicht und nahm seinen Besen an sich. Er flog damit hinunter und versuchte die Vampire und Vampirjäger zu verfolgen.
Die Vampire und Vampirjäger zogen sich in den Wald zurück, sie tappten in eine Falle. Die Auroren ließen ihre Besen am Boden und verfolgten ihre Feinde zu Fuß weiter. Einige Vampirjäger blieben zurück um Steven und seine Männer aufzuhalten, doch sie wurden mit Leichtigkeit ausgeschalten. Eine Vampirfrau schlug Steven ins Gesicht. Er nahm einen Stein in die Hand und schlug sie damit, sie schrie und schrie vor Schmerzen. Sie kniete nieder, doch er verpasste ihr den Gnadenstoß.
Natalie schrie wie eine Verrückte herum und blieb stehen. Sie warf einige Säcken auf die Auroren, sie begannen zu husten und verloren die Kontrolle über ihren Körper. Natalie sprang vor Freude in die Luft und rannte weiter.
Steven Sherman blieb nun stehen, er gab die Verfolgung auf, die Feinde teilten sich nun in kleinere Gruppen, damit man sie nicht finden konnte. Er kehrte mit seinen Zauberern zurück nach Großbritannien, zum Hafen, wo Scavo bereits wartete.
Leona, Natalie und Mike versteckten sich in der Höhle. Sie setzten sich auf den Boden und ruhten sich aus. Das Zaubereiministerium gab klein bei, so hatten sie Zeit um Energie zu sammeln. Mike streichelte Leonas zarte rötliche Wange. Sie lächelte leicht und biss sich auf ihre Unterlippe.
Sie küssten sich leidenschaftlich.
Leona schüttelte den Kopf.
„Ihr müsst euch jetzt nicht küssen. Ja, Leona ist schwanger, seit ca. 7 Tagen. Und ja, du bist der Vater Mike. Seid doch froh. Wollen wir jetzt weiter gehen?“ sagte sie gelangweilt und verließ die Höhle, Mike und Leona sahen einander an und konnten den Mund nicht mehr schließen.
Leona war schwanger? Mike und Leona werden tatsächlich in 9 Monaten Mutter und Vater? Sie konnten es immer noch nicht glauben. Sie umarmten sich, sie konnten nicht mehr loslassen. Dies war die erste Neuigkeit seit Wochen, die beiden freute.
Steven betrat Scavos Büro am Hafen. Er wischte sich den Schweiß von der Stirn, er hatte versagt, natürlich wusste es Scavo. Steven versuchte sich rauszureden, allerdings war Scavo böse. Er sah hinüber zur großen schwarzen Truhe. Der Schicksalsbecher, die silberne Scheibe und die silberne Münze befanden sich in der großen schwarzen Truhe. Scavo hatte sie endlich in seiner Hand, er konnte Jack Nighy jederzeit versklaven. Und die Zeit kam endlich.
„Bring den Jungen her“ befahl er Steven, er nickte und verschwand sofort.
Scavo ging mit den besten Auroren hinaus und wartete vor dem Stützpunkt.
Tausende Hexen und Zauberer standen vor dem Stützpunkt, sie trainierten, warteten auf Befehle. Nein, die meisten waren keine Auroren, die meisten waren Zauberer die Geld verdienen wollten oder die von Scavo gezwungen wurden.
Steven brachte einen 13 jährigen Junge zu Scavo, der Junge zitterte am ganzen Körper. Er ging in die 3.Klasse und wurde von einigen Auroren entführt. Scavo legte ihm eine Hand auf die Schulter.
„Keine Angst Kleiner, du bist nicht schuld, dass es so weit kommen musste“ sagte Scavo zum Jungen.
Scavo sah zu Steven, schließlich versagte Steven, so musste Scavo nun etwas tun, dass er nicht gerne tat.
„Avada Kedavra!“ sprach Scavo aus, er zielte mit seinem Zauberstab auf dem Jungen, er wurde nach hinten geschleudert.
Er brachte den Jungen um, und zeigte keine Gnade.
Steven musste wegsehen, als Scavo diese Tat vollbrachte. Tränen flossen an seinen Wangen herunter. Vier Auroren brachten die große schwarze Truhe raus, sie stellten sie hinter Scavo ab. Nun mussten sie nur noch warten.
In den nächsten Minuten wurde alles still, plötzlich konnte man ein großes Kriegsschiff am Nachthimmel entdecken.
Plötzlich tauchten Hunderte Seelen auf, sie lachten und packten die Auroren von hinten. Sie wollten nur eine einzige Seele, auch wenn sich hier mehrere Seelen befanden, die keinen Körper mehr verdienten.
Jack Nighy tauchte nun ebenfalls auf, sein kürzeres Bein zitterte und sein Kopf zuckte, als er sich umsah. Scavo lächelte Nighy an, endlich konnte er die Legende persönlich kennen lernen. Ein schönes Gefühl, dachte er sich.
„Mister Scavo, Sie haben einen unschuldigen Jungen getötet. Ich denke, Sie wissen was Sie erwartet?“ sagte Nighy und kicherte.
Scavo trat nun zur Seite, er öffnete die große Schwarze Truhe. Die Seelen begannen zu murmeln.
Nighy zuckte erneut mit dem Kopf, in seinen Augen füllten sich Tränen. Er wusste, was nun kommen würde. Nun war er der Sklave.
Nighy nickte den Seelen zu, sofort ließen sie die Zauberer frei. Scavo grinste teuflisch und ging langsam auf Nighy zu.
„Mister Nighy. Ich habe Ihre Gegenstände zusammen getragen. Ich denke, Ihr wisst, was dass heißt?“ sagte Scavo und grinste weiterhin teuflisch, denn nun war Nighy in eine Falle getappt, wo er sich niemals wieder befreien konnte.
Die Seelen stellten sich nun hinter Nighy hin, sie sahen alle einander an, nun wussten sie nicht mehr was sie hätten tun sollen.
„Ich lasse mich nicht versklaven!“ verkündete Nighy, der Herrscher der Seelen.
„Gut, dann stört es Sie bestimmt nicht, wenn ich die Gegenstände zerstöre“ sagte Scavo mit einem leichten Unterton und nickte Steven zu, der sofort seinen Zauberstab zog und auf die Gegenstände zielte.
„NEIN!“ schrie Nighy.
Die Seelen zuckten zusammen als ihr Gebieter laut aufschrie. Scavo nickte Steven erneut zu, sofort steckte er seinen Zauberstab wieder weg. Nighy ballte seine rechte Hand zu einer Faust, sein Schlangenarm war nervös. Sie schlängelte sich um Nighys Hals und beobachtete das Geschehen.
„Ach, also wollen Sie vielleicht doch mit mir reden?“ fragte Scavo sarkastisch und musste über seinen ´Witz´ kichern.
Jack Nighy zuckte erneut mit seinem Kopf, schließlich nickte er.
„Ihr gehört nun mir. Ich bin von nun an Euer Gebieter. Ihr werdet genau das machen, was ich Ihnen sage, haben wir uns verstanden?“ sagte Scavo und stand nun vor Nighy, der deutlich größer war als Scavo.
„Ich lasse mich nicht wie einen Sklaven behandeln“ meinte Nighy mit einer ernsten Stimme.
„Mit dem heutigen Tag, sind Sie mein Sklave, Mister Nighy. Sollten Sie versuchen, die Gegenstände an sich zu reißen, oder einen Befehl missachten, so werde ich die Gegenstände zerstören. Und das wollen wir doch nicht.“
Nighy atmete tief ein und aus. Scavo nickte ihm zu, Nighy fletschte seine Zähne und kehrte zu seinem Kriegsschiff zurück.
Die Seelen verschwanden und warteten auf der Dead Sea, sie warteten auf die neuen Befehle des neuen Herrschers der Seelen. Scavo wandte sich zu Steven Sherman.
„Du weißt, was zu tun ist. Der Sieg ist nah“ flüsterte er seinem alten besten Freund ins Ohr.
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