
von Lord Marijo
03.September.2000
Vladimirs Vampire versammelten sich in Irland, an einem Friedhof. Dort besprachen sie die nächsten Schritte. Allerdings waren auch 24 Vampirjäger am Friedhof, da beide Seiten nun ein Team waren, mussten sie auch gemeinsam einen Plan schmieden. Nun hatten sie zwei Feinde, Thomas Scavo und Jack Nighy. Beide waren kaltblütige Mörder, sie kannten keine Gnade. Mehr als 100 Vampire befanden sich nun am Friedhof, sie mussten nun versuchen Nighy zu töten, denn in 7 Tagen ist er ein freier Mann. Sollte Jack Nighy frei sein, so wird er seinen neuen Boss töten und die Zauberwelt übernehmen. Doch vorher müsste er die Gegenstände wieder an sich bringen.
Die Dead Sea flog nun über dem Friedhof, die Seelen seilten sich ab und sofort begann ein neuer Kampf ums Überleben. Die Vampirjäger und Vampire versuchten zu flüchten, da sie gegen Jack Nighy keine Chance hatten. Um die Vampirjäger so schnell wie möglich auszulöschen, benutzten die meisten Seelen Schwerter und Äxte. Salvatore enthauptete zwei Vampirjäger und suchte nach dem nächsten Opfer. Die bösen Seelen nahmen die Vampire gefangen, alle wurden aufs Schiff gebracht. Die Vampirjäger und einige freie Vampire rannten in ein kleines friedliches Dorf, doch dieses Dorf würde nicht mehr lange existieren. Die Seelen überrannten das Dorf, töteten jeden Muggel um.
Jack Nighy stand am Rand des Decks und beobachtete das Geschehen. Wieder einmal sah er wie ein kleines Kind von Salvatore getötet wurde. Er musste seine Gefühle verstecken, er musste sie im Griff haben. Die restlichen Vampirjäger wurden im Dorf umgebracht, die letzten Vampire wurden aufs Schiff gebracht. Jack Nighy nahm sofort Kurs auf Scavos Stützpunkt in Großbritannien.
„386 Vampirjäger wurden bereits getötet, seit ich die Aufgabe übernommen habe. Und 210 Vampire wurden gefangen genommen“ flüsterte Nighy, als er mit dem zählen fertig war.
Er zählte jedes Opfer, er wollte etwas besonderes sein. Er gab nicht klein bei, er wurde zwar versklavt, allerdings hatte er immer noch seinen stolz, und kein mieser Zauberer würde es schaffen diesen Stolz zu zerstören.
Auf dem Weg nach Großbritannien setzte sich Chris neben John hin, auf die Treppe. Chris verlor schon langsam den Verstand, er hatte vergessen wie es war zu leben. Er hatte alles verloren, seine Freunde, seine Familie, sein Leben. Auch John verlor alles, doch er wusste, dass er eines Tages hier landen würde. Drei Vampirjäger wurden gefangen genommen, eine alte Seele, die sich noch immer nicht auskannte, nahm drei Vampirjäger gefangen. Nighy zuckte mit dem Kopf und sah hinüber zu John und Chris. Er winkte beide zu sich, sofort sprangen sie auf und gingen zu Nighy. Natürlich stand noch jede Seele unter dem Kommando von Nighy. Nur stand Nighy nun unter dem Kommando von Thomas Scavo.
„Tötet die Gefangenen“ befahl er den beiden und grinste teuflisch, sein Schlangenarm umschlang seinen Hals.
Chris sah John an, er konnte seine Freunde nicht töten. Schließlich kannte Chris diese Vampirjäger, sie waren einst in der Gruppe von Chris.
John tötete sofort einen Vampirjäger mit dem Todesfluch, er zeigte keine Gnade. Er wusste, wenn er überleben wollte, musste er dies tun. Die Seelen lachten und freuten sich über Johns böse Tat. Nicht mehr lange und John Charlston wird eine böse Seele, genauso, wie all die anderen im Reich der Seelen. Nighy ging einen Schritt vorwärts und sah Chris mit einem bösen Blick an. Chris schüttelte den Kopf.
Sofort schlug Salvatore Chris auf den Boden, 3 andere Seelen quälten ihn mit dem Crucio. Chris zappelte am Boden, er weinte...
Jack Nighy lachte und hob seine rechte Hand. Er nickte Salvatore zu und kehrte in seine Kabine zurück. Salvatore brachte Chris hinunter, wo er eingesperrt wurde. Die zwei Vampirjäger wurden enthauptet und gingen in das Reich der Seelen.
Die Dead Sea erreichte nach Stunden endlich den Hafen. Die Vampire wurden in einem Lagerhaus eingesperrt.
Scavo genoss gerade seinen Tee und sah auf die Uhr. Schließlich sah er aus dem Fenster, die Sonne ging endlich auf. Der 4.September.
„Nighy wird langsam nervös. Ich denke es wird Zeit, dass er seinen Vorgesetzten endlich kennen lernt“ sagte Scavo zu Steven.
Sofort holte Scavo Maximilian Randel aus dem Zimmer, wo er eingesperrt war und brachte ihn auf die Dead Sea, wo auch Thomas Scavo hin ging.
Die Auroren verteilten sich am Schiff, einige Seelen wurden hinunter zum Stützpunkt gebracht.
Jack Nighy saß in seiner Kabine und sah auf ein Foto. Er sah seine Tochter, er hielt sie in seinen Armen. Tränen flossen die Wangen hinunter, einige Male wischte er sie vom Gesicht. Er tötete all die Jahre kleine Kinder, so musste er immer wieder an seine Tochter denken. Er wusste nicht wo sie war, wahrscheinlich würde er es niemals erfahren. Er dachte an seine große Liebe, er vertraute ihr, er liebte sie. Sie zeugten sogar ein Kind, doch sie drehte durch und wurde plötzlich böse. Sie wechselte die Seiten. So musste er sie für immer einsperren. Plötzlich betraten Auroren die Kabine, er sprang auf, sein Schlangenarm versuchte sie zu beißen, doch Nighy hielt sein kleines Haustier zurück. Nighy schrie laut auf und ging mit schnellen Schritten hinauf, sein kürzeres Bein tat weh, es begann wieder zu bluten.
Scavo wartete bereits mit Steven und Maximilian am Deck. John Charlston entdeckte Maximilian, doch er durfte nun nicht sprechen, denn der Oberboss war nun hier. Nighy schubste die Seelen zur Seite und ging auf Scavo zu. Die Auroren stellten die große schwarze Truhe auf den Boden hin, Nighy sah hinunter und wieder in Scavos Augen.
„Wir haben uns ausgemacht, dass kein jämmelicher Zauberer mein Schiff betritt!“ sagte Nighy mit wütender Stimme.
Scavo nickte und lächelte leicht.
„Ja, das stimmt. Allerdings gilt das nur so lange, bis Sie einen Fehler machen, Mister Nighy.“
Jack Nighy zuckte mit dem Kopf, er sah sich um und sah wie seine Seelen murmelten.
„Ich habe keinen Fehler gemacht!“
„Doch! Einer der Vampirjäger war ein Verbündeter von mir. Und nun ist er tot“ sagte Scavo mit erhobener Stimme.
„Meine Seelen machen das, was ihr Gebieter verlangt“ meinte Nighy.
„Und der Gebieter der Seelen macht genau das, was der Oberboss sagt, haben wir uns verstanden?“ sprach der Oberboss Scavo.
Nighy zuckte nun komplett zusammen, die Seelen zogen sich langsam zurück.
Ein harter Schlag.
„Ich denke, Steven Sherman wird nun das Kommando der Seelen übernehmen. Sie brauchen wohl ein wenig Hilfe“ meinte Scavo und verließ das große Kriegsschiff.
Die Auroren brachten die große schwarze Truhe in eine Kabine, wo sie persönlich von Steven überwacht wurde.
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