
von Lord Marijo
21.29 Uhr.
Die Schlacht wurde fortgeführt, noch immer versuchten die Vampire die Auroren zurück zu drängen, doch es gelang dem Feind immer wieder neue Taktiken aufzustellen und fürs erste zu führen.
Ein Auror steckte Vladimirs linken Arm in Flammen, er schrie laut auf und enthauptete den Zauberer. Vladimir löschte das Feuer mit einem kleinen Zauber und zog sich zurück. Seine Zeit ist für heute gekommen, er musste nun flüchten, denn er wollte sein Leben nicht opfern, schließlich hatte er noch große Pläne.
Lady Death und Alexander bemerkten ihn nicht, so kämpften sie weiterhin gegen die Auroren.
Mike, Leona und einige Vampirjäger flüchteten, sie versuchten sich in Natalies
Haus zu verstecken, das sich in der Nähe von Hogwarts befand. Allerdings entdeckte Scavo die Armseeligen Vampirjäger und verständigte sofort die Dead Sea, schließlich durfte heute Nacht keiner überleben. Es soll die letzte Schlacht werden.
Steven erkannte sofort Scavos Zauberzeichen, die er in der Luft machte, er nickte leicht und schrie laut durchs Schiff.
„SOFORT ZUM HAUS!“ schrie er und die Seelen lachten, sie machten sich tatsächlich auf dem Weg zum Haus, als Nighy sah, wie die Seelen auf einen Zauberer hörten, ballte er seine rechte Hand zu einer Faust.
Maximilian, der sich auch auf der Dead Sea befand, nutzte die Gelegenheit, er verließ still das Kriegsschiff und landete im Astronomieturm, wo der Kampf immer tobte. Er schnappte sich einen fremden Zauberstab und kämpfte sich durch die Menge, er versuchte Maria zu finden, seine Ehefrau.
Natalie Parker versuchte die Seelen weiterhin im Gang aufzuhalten, doch am Ende musste auch sie sich zurückziehen, sie versuchte sich in der Besenkammer zu verstecken.
„Mhm, vielleicht gibt es hier ja Tee“ flüsterte sie und plötzlich öffnete eine Seele die Tür und lachte sie aus.
Sie schrie laut auf, schlug mit dem Besen auf die böse Seele und lief davon, auf dem Gang schrie sie wie eine Verrückte.
Die Auroren auf der Dead Sea blieben immer noch auf ihren Posten, sie bewegten sich nicht vom Fleck. Nighy sah sich die jämmerlichen Zauberer an und ging auf Steven zu, als plötzlich einige Vampire das Deck betraten und die Auroren und Seelen angriffen. Sofort begann auch auf dem Schiff der Kampf, die Seelen schafften es mit Leichtigkeit einige Vampire auszuschalten, doch die Auroren hatten einige Probleme mit den Nachtwesen.
Steven zielte mit seinem Zauberstab auf einen Vampir, er wollte den Todesfluch aussprechen, als plötzlich Nighy davor stand. Sein Schlangenarm schnappte sich den Zauberstab und zerbiss diesen, Steven sah die Schlange wütend an.
Nighy lachte und schlug Steven auf den Boden. Steven stand sofort auf und schlug mit der Faust in Nighys Gesicht. Er lachte allerdings weiter. Steven schritt zurück, der Schlangenarm wurde länger, die Schlange biss Steven in den rechten Oberarm, er schrie laut auf, die Auroren bemerkten ihren Anführer nicht, sie mussten sich immer noch auf den Kampf konzentrieren.
"Es tut mir leid Thomas, ich habe versagt, mein alter Freund" dachte sich Steven und hatte Tränen in den Augen.
„Es ist mein Schiff. Meine Seelen. Meine Gegenstände“ sagte Nighy, die Schlange ließ seinen Arm los und biss Steven den Kopf ab, Nighy lachte und drehte sich um. Nun hatte er endlich wieder die Kontrolle über sein Reich, nun musste er sich nur noch die Gegenstände holen.
Salvatore bemerkte Stevens Leiche und lachte laut auf. Sofort gab er den Befehl, die Vampire und Auroren zu töte. Die Seelen kümmerten sich nun auch um die Auroren, nun hatten sie endlich wieder die Kontrolle über das Schiff. John Charlston verließ seinen Posten und drängte die Vampire zurück, er war immer schon ein guter Kämpfer gewesen. Er dachte an seinen Sohn, er hoffte, dass es ihm gut ging.
Chris sah sich immer noch unter dem Deck um, er durchsuchte jede Kabine, fand allerdings Nighys Kabine nicht. Doch am Ende des Ganges öffnete er die schwarze Tür und betrat eine Kabine. Er sah sich in Ruhe um, entdeckte allerdings noch nicht die Gegenstände. Als er die Kabine wieder verlassen wollte stieß er mit Nighy zusammen und fiel auf den Boden, ebenso wie Nighy. Sie sahen einander an, Chris lächelte leicht und wurde leicht rot. Nighy stand sofort auf, sein Schlangenarm wurde leicht nervös.
„HA! Chris Randel, was machst du denn in meiner Kabine?“ fragte er Chris, der wiederum nur den Kopf schüttelte und ebenfalls aufstand.
„Ahhh, du suchst nach den Gegenständen! So leicht überlasse ich sie dir nicht“ versprach Nighy dem jungen Vampirjäger.
„Nun, tut mir leid, aber ich muss noch diese Schlacht beenden“ sagte Chris, er schob den Nachttisch zu Nighys Beinen, er stolperte drüber und fiel auf den Boden.
Chris lachte und versuchte die Kabine zu verlassen, doch Nighy streckte seinen rechten Arm aus und brachte Chris zu fallen.
„Du entkommst mir nicht mehr. Jetzt werde ich dich ein für alle mal TÖTEN!“ sagte Nighy und stand auf, er zog seinen Zauberstab, ebenso wie Chris.
„Expelliarmus!“ sagte Chris, doch Nighy wehrte den Zauber mit Leichtigkeit ab, er ging einen Schritt vor.
„Incendio!“ sprach Nighy lachend aus, Chris sprang auf die linke Seite, kam mit dem Kopf gegen einen Schrank an.
„Stupor!“
Erneut schaffte es Nighy den Zauber abzuwehren, Chris fluchte innerlich.
Ja, Nighy war ein guter Zauberer, er kannte alle fiesen Tricks, doch er benutzt selbst keinen, schließlich hatte er selbst einen Trick um den Feind zu töten.
Sein Schlangenarm wurde länger, er umschlang Chris linkes Bein und zog ihn hoch, er ließ den Zauberstab fallen.
Nighy lachte und schleuderte Chris durch die ganze Kabine, gegen das Fenster, gegen die Wand, gegen den Schrank und wieder gegen die Wand.
Chris versuchte den Schlangenarm zu schlagen, er nahm einen Stuhl und schlug drauf, die Schlange schrie, Nighy zog sie sofort zurück und ging auf Chris zu. Wieder einmal blutete sein linkes Bein, er verfluchte es.
Nighy half Chris aufzustehen, doch er schlug Chris ins Gesicht, mit seiner Faust, so landete er wieder auf dem Boden. Der Tyrann lachte, nun konnte er wieder mit seinen Opfern spielen. Chris griff nach seinem Zauberstab.
„Expelliarmus!“
Nighy wurde gegen die Wand geschleudert.
Plötzlich bildete sich ein schwarzer Rauch in der Kabine, so entstand Elena, sie kehrte zurück. Sie sah Nighy lächelnd an und nun blickte sie wütend zu
„Ich werde nicht zulassen, dass ihr Nighy weiterhin so behandelt. Nun werde ich eingreifen. Das hätte ich bereits vor Monaten machen sollen“ sagte sie und sah zur Decke hinauf, sie bekam schwarze Augen und löste sich auf.
Nun verließen alle Seelen das Reich der Seelen und machten sich auf den Weg zur Zauberwelt, nun werden sie die gesamte Welt zerstören, so, wie es Elena immer schon wollte. Nighy stand wieder auf, knurrte leicht. Chris flüchtete, er erreichte das Deck, doch Nighy folgte ihm, er konnte zwar nicht mehr schnell laufen, aber er machte große Schritte, dies war ein großer Vorteil.
22.00
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